Wasserfallsteig im UNESCO Biosphärenreservat Schwäbische Alb ist der Sieger bei der Wahl „Deutschlands Schönster Wanderweg 2016“
Bad Urach, den 11. August 2016
Der Bad Uracher Wasserfallsteig ist „Deutschlands Schönster Wanderweg 2016“. Eine Expertenjury des „Wandermagazins“ hatte den Premiumwanderweg Anfang des Jahres nominiert. Von Anfang Januar bis Ende Juni konnte das Publikum im Internet oder per Postkarte abstimmen und den schönsten Wanderweg Deutschlands wählen. Gewählt werden konnte in zwei Kategorien zwischen zehn Tagestouren und fünf Weitwanderwegen aus ganz Deutschland. Mit knapp 31% der abgegebenen Stimmen hat sich der Wasserfallsteig unter seinen Konkurrenten durchgesetzt und in der Kategorie „Tagestouren“ die begehrte Auszeichnung für die Schwäbische Alb geholt.
Bad Uracher Wasserfallsteig - Schönster Wanderweg Deutschlands 2016
In dem von der Fachzeitschrift „Wandermagazin“ veranstalteten Wettbewerb haben insgesamt 22.162 Wanderfans ihre Stimme abgegeben, so viele wie nie zuvor. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen wertvollen Preis gewinnen konnten und die Wanderer unseren Weg gewählt haben. Etwa jeder Dritte hat für den Wasserfallsteig abgestimmt. Dieses Ergebnis spricht für die Attraktivität unseres Weges“, sagt Bad Urachs Tourismuschef Torsten Clement.Der Wasserfallsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege Grafensteige, die zu den Naturschönheiten rund um Bad Urach führen. Er verläuft auf einer Gesamtlänge von 10 Kilometern im Bereich des Schwäbischen Albtraufs und verbindet das Tal mit der Hochfläche. Der Wasserfallsteig führt durch die traumhafte Landschaft des UNESCO Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb – ein Erlebnis erster Klasse. Im Hangbereich passieren die Wanderer auf schmalen Waldpfaden zwei beeindruckende Wasserfälle, den Uracher und den Gütersteiner Wasserfall. Entlang der Albkante besticht der Weg die Naturliebhaber mit schroffen Felsen und atemberaubenden Ausblicken über die Hügellandschaft der Schwäbischen Alb. Der Weg über die Hochebene ist gekennzeichnet von endlosen Feld- und Weideflächen. Im Tal schlängelt sich der Weg dann entlang des rauschenden Brühlbachs und über Streuobstwiesen.
„Wir danken allen Wanderfans, die für den Wasserfallsteig gestimmt haben und wünschen allen, die ihn noch nicht kennen viel Spaß in Bad Urach und auf dem schönsten Wanderweg Deutschlands“, so Clement.
Die offizielle Preisverleihung und Urkundenübergabe durch das Wandermagazin erfolgt am Samstag, 3. September im Rahmen der Wander- und Trekkingmesse „TourNatur“ in Düsseldorf.
Weitere Informationen zum Wasserfallsteig und zu den Grafensteigen erhält man unter www.badurach-grafensteige.de.
Hessigheimer Felsengärten
Gar nicht so weit weg von der Schwäbischen Alb und doch eine andere Welt: die Hessigheimer Felsengärten. Von der Sonne verwöhnt, an einem Prallhang des Neckars gelegen findet man die Schwäbischen Dolomiten inmitten von Weinbergen in Steillage.
Direkt unterhalb der von Besigheim ausgeschilderten Hessigheimer Felsengartenkellerei befindet sich ein Wanderparkplatz. Von dort folgt man dem für den Autoverkehr gesperrten Sträßchen in Richtung Weinberge. Nach einem Rechtsabzweig steigt man die steilen Treppen hinauf und folgt dem Wanderzeichen des Neckarwegs (Blaue Schlangenlinie auf weißem Grund) – nach einer Wiese im Naturschutzgebiet geht es einmal links weitere Treppen hinauf.
Hat man die Höhe erreicht, wandert man den schmalen Pfad links weiter. Gutes Schuhwerk ist wie fast immer sehr empfehlenswert. Ein Stolperer wäre hier zu viel. Nach einer Weile, in der man immer wieder schöne Ausblicke über das Neckartal und die Weinberge genießt, erreicht man die Hessigheimer Felsengärten. Oft sieht man hier Kletterer. Kurz darauf kann man links hinab einen kleinen Abstecher in die Welt der „Schwäbischen Dolomiten“ machen.
Zurück auf dem Pfad folgt man diesem noch etwas weiter, bis man auf das Sträßchen trifft, das mit herrlichen Ausblicken und an vielen Infotafeln vorbei bis zum Ausgangspunkt zurück führt.
Länge: 2,4 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 70 Hm
Manuel Andrack: Schritt für Schritt – Wanderungen durch die Weltgeschichte
Wandern, wo Geschichte passiert ist. Mit jedem Schritt nachfühlen, wie es gewesen sein muss, oder zumindest gewesen sein könnte. Zu Fuß gehen nicht als Selbstzweck sondern als reine Notwendigkeit.
Manuel Andrack nähert sich einigen der wichtigsten und interessantesten Ereignissen der Weltgeschichte auf Schusters Rappen statt nur im Geschichtsbuch und nimmt seine Leser mit. Nicht immer auf ausgewiesenen Premiumwanderwegen, sondern auch bewusst auf lange vergessenen Pfaden oder inzwischen mehrspurigen Straßen.
Vielleicht kommt er ja für einen zweiten Band in den Südwesten, wenn zum Beispiel die Urzeithöhlen der Schwäbischen Alb zusammen mit der ältesten figürlichen Kunst der Menschheit demnächst zum UNESCO Weltkulturerbe werden. Wenn der Übergang vom reinen Überleben zu einem Leben mit Spiritualität und Kultur kein wichtiger Schritt der Menschheitsgeschichte war, was dann?
Eine Zeitreise zu Fuß
Auf griechischen Ziegenpfaden, in Römersandalen und auf den Spuren der Fischweiber von Paris – auf rund sechzehn Touren erlebt Manuel Andrack Wendepunkte der Weltgeschichte nach. Indem er durch das Neandertal streift, wie Martin Luther gen Rom aufbricht und bei der Erkundung der »Schwedenlöcher« die Sächsische Schweiz durchquert, beleuchtet er die Bedeutung des Wanderns und seine verschiedenen Aspekte. So zeigt er bei einer Runde um den Thunersee, wo Sepp Herberger 1954 die Taktik für den Fußball-WM-Sieg entwickelte, auch, dass Gehen das Denken beflügeln kann. Anhand unterschiedlichster Themenbereiche stellt Manuel Andrack nicht nur Landschaften und Wanderziele vor, sondern marschiert humorvoll und sachkundig durch die Geschichte.Manuel Andrack
Schritt für Schritt – Wanderungen durch die Weltgeschichte
320 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
Erschienen am 01.03.2016
Mit 50 farbigen Fotos und 17 Karten
€ 19,99 [D], € 20,60 [A]
ISBN: 978-3-89029-460-5
„Wir danken allen Wanderfans, die für den Wasserfallsteig gestimmt haben und wünschen allen, die ihn noch nicht kennen viel Spaß in Bad Urach und auf dem schönsten Wanderweg Deutschlands“, so Clement.
