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Pfullinger Berg und Aussichtspunkt Lache

Die Hochwiesen am Pfullinger Berg sind komplett von Wald umgeben. Kaum ein Zivilisationsgeräusch dringt aus der Stadt herauf, lediglich ab und zu ein entferntes Motoren- oder Flugzeuggeräusch. Vom Aussichtspunkt Lache bietet sich ein wunderschöner Blick.

Vom Wanderparkplatz Gielsberg (erreichbar von der Stuhlsteige – L 382 – zwischen Pfullingen und Genkingen) folgt man dem Schotterweg durch ein kurzes Waldstück.

Bald erreicht man die Hochwiesen auf dem Pfullinger Berg. Der Schotterweg wird nach einer Weile zum Wiesenweg. Man bleibt stehts auf dem Weg geradeaus und ignoriert alle Abzweigungen (die Schilder vor Ort sind irreführend!).

Schließlich erreicht man den Waldrand und kurz darauf den Aussichtspunkt Lache mit schönem Blick auf den Albtrauf, die Achalm, den Georgenberg rund um Pfullingen, Eningen und Reutlingen.

Um nicht den gleichen Weg zurückzugehen, kann man sich vom Aussichtspunkt aus rechts halten und sich nach dem kurzen Waldstück am rechts befindlichen Waldrand orientieren. Parallel zum Hinweg kommt man so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,5 km
Dauer: 1,5 h
Anstiege: keine

Download albtips-de-Gielsberg-Lache.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Zu Ruine Stöffelburg und Barmkapf (gelb)
Wildblumen auf der Pfullinger Hochwiese und Tulpenpracht in Gönningen (orange)
Von der Breitenbachquelle zum Stöffelberg (braun)
Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück (lila)
Von Pfullingen über Röt und Lache zum Pfullinger Berg und zurück (ohne GPX-Track)

Zu Ruine Stöffelburg und Barmkapf

Eine kleine, leichte Wanderung zur Stöffelburg fast ohne Anstiege: Nicht weit von Reutlingen bzw. Pfullingen entfernt und doch führt der Weg mitten durch eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Start ist am Wanderparkplatz Gielsberg, der von der Stuhlsteige L 382 zwischen Pfullingen und Genkingen aus zu erreichen ist. In der „Gefährlichen Kurve“ kurz vor der Albhochfläche zweigt man in den Wald ab und fährt noch ein Stück bis zum Startpunkt der Tour.

Während der gesamten Wanderung folgt man dem Wanderzeichen Blaue Gabel. Zunächst weist es Richtung Breitenbachquelle. Der Weg führt erst über die schönen Magerwiesen des Pfullinger Bergs. Vom Schotterweg zweigt ein Wiesenweg halblinks ab. Wanderschilder findet man am Waldrand. Hier ignoriert man zunächst den direkten Linksabzweig zur Ruine Stöffelburg und geht geradeaus am links befindlichen Waldrand weiter.

Buchtipp: Badeseenziele im LändleAufgrund eines Kommentars mit einer Beschwerde hinsichtlich ungenauer Beschreibung bzw. fehlender Karte hatte ich für von albtips-Lesern eingereichte GPX-Tracks ein paar Wanderbücher in Aussicht gestellt.

Da bislang keiner einen GPX-Track eingereicht hat, bin ich nun diese Tour selbst nochmals abgewandert und verlose trotzdem das Wanderbuch Badeseenziele im Ländle. Wer es haben möchte, schreibt bitte über das Kontaktformular den Namen der Ruine, die man bei dieser Tour besucht. (Rechtsweg ausgeschlossen.)

Wo der Wald links endet, zweigt man links ab und tritt bald danach in den Wald ein. Man bleibt stets geradeaus auf dem Schotterweg und zweigt an einer Kreuzung halbrechts ab. Nach einiger Zeit kommt man zur Stöffelhütte mit Grillplatz und Aussicht Richtung Norden ins Albvorland.

Das Wanderzeichen führt weiter am Albtrauf entlang bzw. durch den Wald, bis man den früheren Standort der Stöffelburg erreicht. Nur ein Schild weist auf sie hin und erklärt die Geschichte der Burg. Es gibt keine erkennbaren Mauerreste, nur der Burggraben ist zu sehen.

Fotos vom 23. März 2008

Auf gleichem Weg wandert man ein Stück zurück und dann geradeaus weiter. An einer großen Waldwegekreuzung hält man sich rechts. Ein Abstecher führt zum Aussichtspunkt Barmkapf mit schönem Blick ins Wiesaztal und zum Roßberg.

Wieder zurück auf dem Waldweg geht es eine Weile geradeaus, bis man wieder dem Wanderzeichen Blaue Gabel nach links folgt und auf den schon bekannten Weg am Pfullinger Berg stößt. Rechts herum kehrt man zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Fotos vom 19. April 2008

Länge: 7,6 km
Dauer: 2,5 h
Anstiege: kaum, nur sanftes Auf und Ab

Download albtips-de-Stoeffelberg-Barmkapf.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Wildblumen auf der Pfullinger Hochwiese und Tulpenpracht in Gönningen (orange)
Von der Breitenbachquelle zum Stöffelberg (gelb)
Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück (braun)
Wiesaztal, Gönninger Seen und Rossfeld (lila)

Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück

Diese Tour startet am Wanderparkplatz Ramstel (ca. 630 m.ü.N.N.) bei den Gönninger Seen. Man folgt dem Wanderzeichen Blaues Dreieck und geht das gemächlich ansteigende Ramsteltal hinauf. Das Plätschern des Bächleins ist nicht nur beruhigend, sondern auch eher selten auf der Alb. Wo der breite Schotterweg rechts abbiegt, wird unser Weg zu einem schmalen Pfad weiter geradeaus und etwas steiler den Berg hinauf.


Zwischen Bäumen, die abenteuerlich auf Felsen wurzeln, erreicht man den Albtrauf, geht ein paar Schritte nach rechts und trifft auf den Hauptwanderweg HW1 (Rotes Dreieck), dem wir nach links folgen. Wir überqueren die L382 und folgen dem Weg bis kurz vor die Nebelhöhle (Einkehr, Grillplatz, Höhlenbesichtigung).

Wer nicht zur Nebelhöhle möchte, biegt nach links auf den „Unteren Grubenweg“ (Holzschild) ab. Bald trifft man auf das weitläufige Naturschutzgebiet Won (800 m ü. NN). Es lohnt sich, zum höchsten Punkt der Wiese hinaufzugehen, denn von dort hat man einen herrlichen Rumdumblick vom Wackerstein bis hin zum Lichtenstein.

Kehrt man zum Hauptweg über die Wiese zurück, befindet man sich auf dem HW5 (Roter Balken), der hinauf zum Wackerstein (825 m ü. NN) führt, von dem man einen traumhaften Blick in Richtung Albvorland genießt. Schutzhütte und Grillstelle am Hauptweg.

Vom Wackerstein aus geht man bis zum Won den gleichen Weg zurück und folgt dann ab dem Won dem Wanderzeichen Blaues Dreieck bis zum Wanderparkplatz Ruoffseck. Man überquert erneut die L382 und steigt gemächlich über einen Wiesenweg (Blaue Gabel) zum Gielsberg hinauf. Kurz nachdem man nach links in den Wald abzweigt und es wieder bergab geht, kommt man zum Aussichtspunkt Gielsberg (810 m.ü.N.N.).

Es geht steil bergab zum Wanderparkplatz Pfullinger Berg. Dort führt der Weg nach links zu den Pfullinger Hochwiesen, wo man in Frühling und Sommer eine Vielzahl schöner Magerwiesen-Blüten findet.

Nach einer Runde über die Wiesen kehrt man zurück zu einer Baumgruppe am Waldrand. Eines der vielen Wanderschilder gibt den Rückweg zum Ausgangspunkt (Wanderparkplatz Ramstel) mit 1 km an. Es geht noch einmal steil durch den Wald hinab.

Länge: ca. 17 km (inkl. ausgedehnte Runden über die Wiesen)
Anstiege: Ramstel, Won, Gielsberg

Die gleiche Tour am 10. April 2010, die Vegetation doch ganz anders:


» Download albtips-de-Ramstel-Won-Wackerstein.gpx (.zip)