Archiv der Kategorie: Reutlingen

Frühtour im ehemaligen TrüP 2022

Das frühe Aufstehen hat sich wieder einmal gelohnt: Noch im Dunkeln durch den unerwarteten Schnee stapfen, die Dämmerung erleben und ein leckeres regionales Frühstück genießen!

Wie jedes Jahr gab es wieder die Sonnenaufgangstour von TrÜP-Guide Rita Goller und dem Team aus dem Biosphärenzentrum, das für das tolle Frühstück sorgte.

Die Sonne zeigte sich zwar nur hinter den Wolken, doch die Nacht wich dem Tag und zeigte die Schönheit der verschneiten Alblandschaft auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen.

Heißer Tee und Kaffee wärmte von innen, während wir Zitaten und Sprüchen zu den Themen Frühaufstehen, Frühling und Naturerwachen lauschten.

Die Sonnenaufgangstour in den Vorjahren:
Frühstück mit Alpenblick (2021)
Naturerwachen auf dem TrÜP (2020)
Dämmerungstour im Sturm (2019)
Frühstück mit Alb- und Alpenblick (2018)
Naturerwachen mit Frühstück, Sonnenaufgang und Gedichten (2017)
TrÜP: Naturerwachen nach Schneeschauer (2016)
TrÜP-Tour: Sonnenaufgang und Alpenblick (2015)

Hommeler Rundweg und Schandental

Wacholderheiden an den Talhängen, weite Blicke über die Albhochfläche bei Mehrstetten – das bietet diese gemütliche Rundtour um das Naturschutzgebiet Schandental, der teils auf dem Hommeler Rundweg verläuft.

Biegt man von der B 465 von Münsingen kommend kurz nach Unterheutal links Richtung Mehrstetten ab und nach ca. 100 m rechts, so kann man am rechten Wegesrand parken. Der ausgeschilderte Wanderparkplatz Schandental befindet sich gut 250 m weiter das Tal hinunter, ist aber sehr klein und im Winter bei Schnee nicht empfehlenswert.

Direkt vom Wegesrand aus geht man über die Wiese auf den großen Baum auf der Wacholderheide zu. Links davon sieht man einen Pfad, der den Hang hinaufführt. Oben gibt es einen schönen Grillplatz mit Blick über das Tal.

Man biegt rechts ab und folgt dem Wiesenweg mit der Beschilderung „Hommeler Rundweg“. Darauf ist eine Hummel abgebildet. Nach dem sanften Anstieg biegt man in einer Rechtskurve links ab. Der Weg führt noch ein wenig berauf, rechts davon liegt der Wald. Auf der Höhe macht der Weg eine Rechtskurve.

Hier sieht man gut, was mit Flächenalb gemeint ist. Es gibt hier im Gegensatz zur Kuppenalb keine Hügel, die Landschaft wirkt fast eben. Links blickt man zum Örtchen Mehrstetten.

Nach etwa 750 m – von links führt eine schöne Allee aus Mehrstetten her – biegt man rechts auf den Teerweg ab (geradeaus Wiesenweg). Bald passiert man den Fohlenhof und kurz darauf zweigt man links auf den Waldweg ab. Dort befindet sich ein kleiner Teich, eine Hüle. Der Ort nennt sich Hülenhäule (Teichwäldchen).

Der Waldweg geht noch etwas geradeaus, dann führt er rechts hinab durch den Wald ins Schandental. Nun folgt man stets dem Talweg ganz sanft bergan. Sonntags fährt hier die Schwäbische Alb-Bahn und macht sich stets laut bemerkbar. Leider hält der Zug nicht am Bahnhof Mehrstetten (eigentlich Unterheutal).

Nach einer Unterführung erreicht man den anfangs erwähnten Wanderparkplatz beim Regenüberlaufbecken. Dort gibt es eine Infotafel mit den Wanderwegen rund um Mehrstetten.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 5 km
Dauer: ca 1,5 h
Anstieg: ca. 90 hm

Download albtips-de-hommelerweg-schandental.gpx (.zip)



Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Heckenlehrpfad Scheulenbuch (orange)
Spätsommer bei Ruine Hohenhundersingen (braun)
Schneckenhäule und Hungerberg (gelb)
5 Tage Burgenweg (lila)
Tour 18: Wacholderheiden am Beutenlay und am Alenberg
Tour 20: Sternenberg und Gänsewag
Tour 21: Das Böttental bei Mehrstetten
Tour 25: Drei Ruinen über dem Großen Lautertal

Pfad durch die Geschichte zum Haus auf der Alb (Landeszentrale für politische Bildung)

Rund um Bad Urach gibt es nicht nur viel Natur in etlichen Seitentälern zu entdecken, sondern auch einen interessanten Lehrpfad zum Thema Geschichte mit Fokus auf das 1930 im Bauhausstil erbaute Haus auf der Alb.

Direkt am Bahnhof von Bad Urach startet dieser besondere Lehrpfad. Nebenan befinden sich der Busbahnhof und einige Parkplätze.

Geht man auf der Bergseite des Bahnhofs Richtung Süden, so findet man gleich die erste Infostele vom Pfad durch die Geschichte zum Haus auf der Alb. Man folgt dem Fußweg bergauf, die Infostelen sind hier nah beienander und der Weg gut zu erkennen.

Kurz vor dem Waldrand zweigt man halblinks ab und folgt dem Schild „bequemer Weg“ zum Haus auf der Alb. Weitere Infostelen führen durch die Geschichte des Hauses.

Bald bietet sich links einen offener Blick über die Häuser Bad Urachs. Es geht noch weiter leicht bergauf. Bei der Himmelsleiter (116 m lang, 33 % Gefälle, Höhenunterschied 39 m) hat man erneut eine Wahlmöglichkeit, nämlich dem Lehrpfad folgend halbrechts hinaufzusteigen und weitere Infostelen zu entdecken oder den bequemeren Weg geradeaus zu nehmen.

Nach 160 Stufen wendet man sich nach links und erreicht den Parkplatz. Dahinter geht man  links am Haus auf der Alb vorbei, passiert das ehemalige Schwimmbecken, wo man heute nur noch eine Skulptur mit „Badenden“ findet und kann die Bauhaus-Architektur des Gebäudes bewundern.

Blick vom Haus auf der Alb zum Hochberg Blick vom Haus auf der Alb zum Hochberg

Man umrundet das Objekt und kommt so am Vordereingang vorbei. Das Haus auf der Alb (hausaufderalb.de) ist ein Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung. Besichtigungen gibt es entweder nur für Gruppen nach Buchung oder zum Beispiel am Tag des offenen Denkmals.

Kurz nach dem Eingang überquert man erneut den Parkplatz und geht stets geradeaus auf einem breiten Waldweg hinunter nach Bad Urach zurück, wo sich ein Stadtrundgang anbietet.

Länge: 2,2 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 90 hm

Download albtips-de-Urach-Haus-auf-der-Alb.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Helle Steine, buntes Laub (orange)
Hoch über Bad Urach am Felstrauf entlang und zur Wassersteinhöhle (lila)
Schorren-, Hanner- und Eppenzillfelsen (braun)
Hanner Felsen Runde (blau)
Kunstmühlefels und Hochberg (grau)
Durch die Höllenlöcher (gelb)