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Wanderreiten mit Maultier über die Alb

Die einzigartige Landschaft der Schwäbischen Alb kann man beim Wanderreiten mit Maultier besonders gut genießen. Gerade auch, wenn der Hochsommer ein Päuschen einlegt und man ohne lästige Insekten unterwegs ist.

Eine nette Gruppe Gleichgesinnter, freundliche, lauffreudige Mulis und die tolle Rittführung von Albmuli durch die wunderbaren Alb-Landschaften machten den Wanderritt im Sommer 2017 zu einem sehr entspannten und erholsamen Erlebnis.

Von Mehrstetten ging es durch das Schandental mit den großen Wacholderheiden und über die Albhochfläche nach Dächingen zur Wanderreitstation Holzmann und in Köhlers Krone. Am zweiten Tag führte der Rundritt durch das wildromantische Wolfstal auf den aussichtsreichen Hochberg und wieder zurück nach Dächingen. Wilde Täler und schöne Wiesenwege lagen auf dem Rückweg am letzten Tag.

Wind und Sonne über Wacholderheide, Wald und Albhochfläche

Nur noch vereinzelt findet man Schneereste — dort, wo die Sonne nicht hinkommt. Milde Temperaturen haben die Landschaften wieder grün werden lassen. Der starke, böige Wind zerfetzt die Wolken, bevor sie zu Regenwolken werden könnten. Auf den Wacholderheiden erwartet man jeden Moment, dass die ersten Frühblüher zwischen den nassen Grashalmen herauskrabbeln. Im Wald springt ein Reh über den Weg, das wir ohne unsere vierbeinigen Begleiter gar nicht zu sehen bekämen. Der Sturm lässt die eben noch von der Sonne gewärmten Finger kalt werden.
Unter einem rötlich-grauen Himmel kehren wir vom Wanderritt zurück.