Archiv der Kategorie: Wandern

Auf dem Urwaldsteig von Schloss Waldeck zur Sperrmauer (mit Schiff und Seilbahn)

Ein abwechslungsreicher Ausflug mit Fahrten auf dem Schiff, mit der Seilbahn und mit einer sehr vielseitigen Wanderung auf dem Urwaldsteig.

Wenn man schon an einem See wandert, dann bietet sich eine Schifffahrt auch an. Daher startet dieser Wandervorschlag am großen Parkplatz 700 Meter vor dem Örtchen Edersee. Noch ein paar hundert Meter weiter weg findet man auch kostenlose Parkplätze.

Zunächst geht man zum Schiffsanleger in Edersee (Fahrplan vorher recherchieren!) und schippert über den See bis zur Anlegestelle Waldeck, Strandbad.

Von Waldeck, Strandbad aus geht man ca. 900 Meter nach rechts am Ufer entlang bis zur Seilbahn und fährt in wenigen Minuten hinauf nach Waldeck.

Von dort sind es noch ein paar Höhenmeter hinauf zum Schloss Waldeck. Dort genießt man einen schönen Ausblick über den Edersee und die umgebenden Wälder. Auf gleichem Weg geht es zurück. Ab Waldeck folgt man dem Wanderzeichen des Urwaldsteigs (blauer Kreis mit UE).

Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreicht man wieder Häuser. Von dort führt ein sehr schmaler Pfad rechts vor dem ersten Haus hinab. Hier folgt der unwegsamste Teil der Tour, bei dem man auch über Äste steigen muss. Kurz darauf weist eine Infotafel auf den Judenborn hin, eine Quelle mitten im Wald, an der rituelle Waschungen durchgeführt wurden.

Auf schmalen, holprigen Pfaden kommt man aus dem eher feuchten Wald auf einen eher trockenen Steilhang mit einzelnen, knorrigen Bäumen – fast wie am Mittelmeer, wenn die Sonne den Hang aufheizt.

Eine weitere Infotafel weist auf den Aussichtspunkt Hexenkopf und den Taleinschnitt Teufelsgraben hin. Es geht stetig bergab und bergauf. Der nächste schöne Ausblick wartet an der Hermannshöhe.

Zwischendurch gibt es auch eine sehr steile Stelle, die mit einem Seil gesichert wurde, an dem man sich hinaufziehen kann. Dabei muss man auch wieder über Baumstämme steigen. Anschließend werden die Wege breiter, man kommt auch mal aus dem Wald heraus und steigt schließlich zur Kanzel, dem höchsten Punkt der Wanderung hinauf – nur Schloss Waldeck liegt noch etwas höher.

Man folgt immer weiter dem Zeichen des Urwaldsteigs, bald geht es bergab bis zum Aussichtspunkt Auf den Klippen mit spannendem Blick auf die Sperrmauer. Ein steiler Abstieg führt dorthin und zurück nach Edersee und zum Ausgangspunkt.

Alle Wanderstrecken:
Länge: 8,4 km
Dauer: 3 h (reine Gehzeit)
Anstiege: ca. 200 hm

Gesamtstrecke (mit Schiff und Seilbahn):
Länge: 12,7 km
Dauer: ca. 5-6 h

Download albtips-de-Edersee-Urwaldsteig.gpx (.zip, gesamt)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Bloßenberg-Route am Edersee (orange)
Daudenberg-Route am Edersee (rot)

Bloßenberg-Route am Edersee

Eine abwechslungsreihe Runde im Nationalpark Kellerwald-Edersee, dem Wanderzeichen Pfingstnelke folgend durch den Wald, am Flüßchen Banfe entlang und an interessanten Schieferformationen vorbei.

Die Tour startet am Parkplatz Kirchweg, der von Bringhausen her ausgeschildert ist. Es geht bergab und an der Gabelung bleibt man geradeaus und folgt dem Wanderzeichen Pfingstnelke.

Der teils von Wurzeln durchzogene Weg führt hinab zur Flüsschen Banfe, wo man sich nach rechts wendet. Man passiert den Banfe-Teich und einen geologisch interessanten Aufschluss mit Schieferformationen, außerdem gibt es einen Steg mit Blick auf den Edersee.

Nach etwa 1,4 km im Tal steigt man auf dem Urwaldsteig (blaues Wanderzeichen) wieder hinauf. Dem Wald folgen Freiflächen, auf denen sogar Heide wächst, dann wieder ein uriges Waldstück.

Bei der vom Beginn der Tour bekannten Gabelung ist es links nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt. Die Tour ist mit der ebenfalls sehr schönen Daudenberg-Route (Wanderzeichen Käfer) kombinierbar.

Länge: 3,8 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 120 hm

Download albtips-de-Edersee-Blossenberg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Daudenberg-Route am Edersee (orange)
Auf dem Urwaldsteig von Schloss Waldeck zur Sperrmauer (braun)

Von Ohmenhausen zum Gomaringer Horn

Wandern auf dem Hornsattel, die Aussicht nach Westen genießen am Gomaringer Horn und dann zurück auf einem idyllischen Waldpfad.

Am südlichen Ortsrand von Reutlingen-Ohmenhausen (Sportplätze, Friedhof, Waldschule) beginnt diese Rundtour. Parken kann man dort in der Hornstraße und folgt dieser in den Wald hinein, wo sie zum geschotterten Waldweg wird. Es geht stetig bergan, Abzweigungen werden ignoriert.

Nach einem guten Kilometer biegt man an einer Kreuzung in einer Linkskurve rechts auf einen Waldweg und gleich wieder rechts auf den asphaltierten Hornweg ab. Nun wandert man 750 m geradeaus auf dem Hornsattel und kommt dabei an einer Grillstelle und Streuobstwiesen vorbei. Immer wieder bieten sich links Ausblicke auf den Albtrauf und rechts zum Schönbuch und nach Tübingen.

Dort, wo der Weg leicht nach rechts unten führen würde, bleibt man auf der Höhe und nimmt den Wiesenweg geradeaus bis zum Aussichtspunkt Horn. Man blickt über Gomaringen bis zur Burg Hohenzollern, zum Plettenberg und bei guter Sicht bis zum Schwarzwald. Eine Panoramatafel gibt Auskunft.

Aussichtpunkt Horn oberhalb von Gomaringen Aussichtpunkt Horn oberhalb von Gomaringen

Ein schmaler Pfad führt vom Horn hinab zum bekannten asphaltierten Weg, dem man etwa 180 m nach links folgt. Dort biegt man scharf rechts auf einen Wiesenweg ab, der bald zum Waldweg wird. Im Frühling bzw. nach Regen sind Teile des Wegs ziemlich nass und matschig. Am Wegesrand wartet ein Ameisenhaufen und schöne Frühblüher.

Nach einer Weile kommt man aus dem Wald heraus und geht am Waldrand entlang. Der Pfad schwenkt kurz darauf nach rechts, sodass man im Wald parallel zum Waldrand weiter geht. Nun bleibt man stets auf diesem Weg, der bald in den schon bekannten Herweg mündet. Links hinunter kommt man zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 90 hm

Download albtips-de-Ohmenhausen-Horn.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Rund um die Friedenslinde und rauf auf das Käpfle (orange)
Die Bronnweiler Friedenslinde und der höchste Weihnachtsbaum Deutschlands (gelb)
Von Stockach durchs Ehrenbachtal (braun)
Firstwaldrunde am Früchtetrauf (lila)
Vom Reutlinger Markwasen zum Käpfle und über das NSG Listhof zurück (orangerot)
Von der Breitenbachquelle zum Stöffelberg (pink)
Vom Wasenwald zu Breitenbachquelle, Naturdenkmal Lache und Aussichtspunkt (blau)
Markwasen und NSG Listhof (stahlblau)