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Vom Naturfreundehaus zum Hofbühl

Ein schöner Frühlingsspaziergang führt vom Naturfreundehaus zum Hofbühl, durch die Streuobstwiesen wandert man zwischen Metzinger und Neuhäuser Weinberg.

Das Naturfreundehaus Falkenberg liegt zwischen Metzingen und Kohlberg an der L 1210 rechts. Vom Parkplatz direkt an der Landstraße aus spaziert man den Schotterweg weiter durch die Streuobstwiesen und „Gütle“ bis in den Wald hinein.

An der Gabelung im Wald hält man sich rechts bergauf und kommt gleich wieder aus dem Wald heraus. Man folgt dem Weg durch die Streuobstwiesen gut 500 m und biegt dann links ab. In Kurven geht es bergauf bis zum Brunnen mit dem „Becher der Genügsamkeit“. Eine Infotafel informiert darüber.

Vor dem Brunnen geht man links und folgt danach dem Holzschild Richtung Hofbühl rechts hinauf. An der nächsten Kreuzung steigt man den Wanderpfad hinauf bis zum Hofbühl-Gipfel. Oben genießt man eine schöne Aussicht über das Ermstal.

Man geht ein Stück weiter und dann links auf dem breiten Schotterweg hinab, zuerst geradeaus, dann nach einer kleinen Linkskurve halbrechts (nicht scharf rechts). Der Weg führt durch die Streuobstwiesen und durch den Wald. An einer Kreuzung steigt man links hinab, hält sich weiter unten nochmals links und trifft wieder auf den Herweg, dem man nach rechs zurück zum Naturfreundehaus Falkenberg folgt.

Länge: 3,5 km
Dauer: 1 h
Anstiege: 80 Hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Schwäbisches Hanami im Sonnenuntergang – Abendspaziergang zum Florian (orange)
Grandiose Albtrauf-Blicke am Jusi und am Sommerberg (gelb)
Rundwanderung: Metzinger Weinberg, Florian und zurück (ohne gpx)

Warme Quellen Algershofen (Donauschleife)

Ein schöner Sonntagsspaziergang von der Frauenbergkirche bei Munderkingen zum Donauschleifen-Ausflugsziel Warme Quellen Algershofen.

Vom Parkplatz direkt bei der Frauenbergkirche zwischen Untermarchtal und Munderkingen aus geht man den asphaltierten Weg hinter der Kirche hinunter, vorbei am Kreuz mit dem vergoldeten Gekreuzigten. An der Kreuzung nach 330 Metern biegt man scharf rechts ab.

Wasser, Quellen, Brunnen

Kurz darauf erreicht man am Waldrand linker Hand ein Naturdenkmal: einen alten Baum auf einem Kalksteinfelsen. Wer hier links einen Abstecher in den Wald macht, findet die versteckte Venturenquelle, deren Wasser direkt in die Donau fließt.

Der weitere Weg führt leicht links unter dem Bahndamm hindurch und parallel zum Algershofer Bach zum Ortsrand von Algershofen. Dort spaziert man ein paar Meter nach links und wendet sich darauf nach rechts auf einen Feldweg, der in einer weiten Rechtskurve um den Ort herum führt.

Warme Quellen Algershofen

Auf der Westseite des Ortes findet man ein Gewässer: Warme Quellen mit ganzjährig 16°C lauwarmem Wasser. Das Phänomen ist sicherlich im Winter interessanter, wenn das Wasser dampft, oder im Sommer, wenn die Seerosen blühen. Dennoch ist es ein netter Ort, mit einem Badehäuschen, mit Schilf und mit einer Infotafel.

Nach den Warmen Quellen zweigt man rechts ab. Es geht kurz bergauf, zwischen zwei Bauernhöfen hindurch und auf dem Sträßchen nach links. Knapp 500 Meter bleibt man auf der Zufahrtstraße, auf der man ab und zu mit Autoverkehr rechnen muss. Direkt hinter der Brücke über die Bahngleise biegt man rechts auf den Feldweg und kurz darauf links ab.

Frauenbergkirche und Schlangensage

Ein kurzer Anstieg führt zurück zur Frauenbergkirche auf dem Brunnenberg. Es lohnt sich, die kleine Barockkirche auch von innen zu besichtigen.

Man beachte das Gemälde gleich links vom Eingang: Es erzählt von einer bizarren Gechichte, der Schlangensage, der zufolge eine Frau aus dem Brunnen getrunken hatte. „Die Rond von Munderkingen“ wirkte schwanger, aber der Sage nach trug sie 62 kleine Schlangen aus. Als man den Brunnen leer schöpfe, fand man eine große Schlange. Man vermutet, dass die Sage im Zuge der Christianisierung entstanden war.

Länge: 3,7 km
Dauer: 1 h
Anstiege: minimal

Download albtips-de-Algershofen-WarmeQuellen.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Zw. Donau, Lauter und Hochberg (gelb)
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte (orange)

Ende Februar durch Wolfstal und Tiefental

Bei dem strahlend schönen Wetter heute entschieden wir uns für eine Tour durch Wolfstal und Tiefental. Die Märzenbecherblüte hat dieses Jahr extrem früh begonnen. Auch im Wolfstal, in dem es zwischen den Felsen noch erheblich frostiger ist — auch bekannt als: „Auf dr Alb isches emmr en Kittel kälter“ — als oben auf der sonnigen Albhochfläche, gibt es zwischen Schneeresten schon jede Menge der beliebten Frühblüher.

Ich hatte mit deutlich mehr Andrang gerechnet, aber die Busunternehmen können so schnell natürlich nicht umdisponieren und werden trotzdem im März anrücken. Daher hatte ich den Tiefental-Parkplatz am Sträßchen zwischen Mundingen und Erbstetten gewählt, da dort (hoffentlich) keine Busse die Anfahrt wagen werden. Trotzdem kann auch dieser kleine Parkplatz an den nächsten Sonntagen überfüllt sein (falls diese sonnig werden sollten). Einen weiteren alternativen Startpunkt habe ich in der Tour Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte beschrieben.

Wolfstal

Vom Parkplatz aus wendet man sich auf dem Sträßchen nach links und folgt dem Schotterweg ins Wolfstal. Drei Kilometer lang kann man in dem engen, teils schluchtartigen Trockental ganze Hänge voller Märzenbecher entdecken. Und sie sind noch nicht alle draußen, das wird also noch besser – im März eben. Das letzte Wegstück ist das schönste, wenn man das so sagen kann.

Sobald das Wolfstal ins Lautertal mündet, wendet man sich nach links, biegt nach wenigen Schritten halblinks hinauf ab und bleibt stets auf dem Hauptweg, der sich etwas holprig durch den Wald schlängelt.

Mahlstetten

Man trifft auf einen breiten Schotterweg, dem man nach rechts über eine auf der Karte mit „Mahlstetten“ bezeichnete Freifläche bis zu einer Hüle (Teich) folgt. Dort zweigt man links ab, geht sanft bergauf und in den Wald hinein, bis man an einer T-Kreuzung rechts abbiegt. In diesem Wald gibt es unzählige Wege, die aber auf den Wanderkarten nicht alle verzeichnet sind und auf den Online-Karten nicht kategorisiert sind (ob Pfad, Waldweg oder Autobahn).

Wege der Besinnung und Einkehr

Nach etwa 700 Metern aufwärts geht es an einem deutlichen 90°-Abzweig links nochmals leicht bergauf und weiter durch den Wald bis zu einer Hütte. Dort trifft man auf den Ehinger Besinnungsweg, dem man nach links und gleich wieder nach rechs folgt. Er ist sehr gut ausgeschildert und führt auf holprigen Waldwegen leicht bergab.
Wege der Besinnung und Einkehr auf der Ehinger Alb

Tiefental

Nach einem schönen Brunnen wendet man sich am Waldrand zwei Mal kurz hintereinander nach links. Das letzte Wegstück führt durch das idyllische Tiefental, das im Gegensatz zum Wolfstal kaum bekannt ist. Links des Wegs rinnt ein Bächlein dahin, füllt kleine Teiche und plätschert über kleine Wasserfälle. Wer mag, kann ja mal schauen, wo das Wasser hinfließt …
(albträufler + vollkorn)

Länge: 7,2 km
Dauer: 2 h
Anstiege: 180 Hm

Download albtips-de-Wolfstal-Tiefental.gpx (.zip)

 

Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte (gelb)
Zur Märzenbecherblüte ins Wolfstal und ins Lautertal (orange)
Tour 26: Das südliche Lautertal

Mehr Wandervorschläge zur Märzenbecherblüte auf der Schwäbischen Alb