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Kleines Wintervergnügen rund um den Raichberg

Spontan sein muss man meistens, wenn man das Schneevergnügen auf der Schwäbischen Alb genießen will – so wie heute mein kleines Wintervergnügen am Raichberg. Schnell kann sie wieder weggespült werden, die weiße Pracht.

Vom Parkplatz Fuchfarm aus überquert man die Zufahrtstraße zum Wanderheim Raichberg und geht nach einer leichten Linkskurve auf den Wald zu. Im Wald wandert man der Beschilderung zum Hangenden Stein folgend rechts hinab, über eine Waldlichtung in einer Senke und wieder hinauf bis zu dem Fels-Aussichtspunkt.

Panoramablick vom Zeller Horn zur Burg Hohenzollern Panoramablick vom Zeller Horn zur Burg Hohenzollern

Man bleibt nun immer auf dem HW1 am Albtrauf entlang und an beeindruckenden Felsspalten vorbei. Hier merkt man wie die Alb in Zeitlupe bröckelt. Immer wieder gibt es rechts schöne Aussichtspunkte. Dann geht es bergab und unten vor dem Waldrand rechts in den Wald hinein auf einem breiten Waldweg zum Zeller Horn, dem schönsten aller Aussichtspunkte mit Blick auf die Burg Hohenzollern.

Schwarzwald-Panorama vom Raichbergturm aus gesehen Schwarzwald-Panorama vom Raichbergturm aus gesehen

Auf dem gleichen Weg geht man zurück, nach dem Wald aber geradeaus weiter. Nach einer großen Baumgruppe zweigt man links ab. Vor dem Wald wendet man sich nach links und nimmt den kurvigen Weg bergauf. Oben hält man sich links parallel zum Waldrand und erreicht bald das Nägelehaus (Spielplatz vorhanden). Ein paar Meter weiter links befindet sich der 22 m Raichbergturm, auf den man täglich bis 19 Uhr hinaufsteigen kann. Heute hat sich der Aufstieg definitiv gelohnt: Schwarzwald, Hohenzollern, Albtrauf und die Alpen waren zu sehen.

Alpen-Panorama vom Raichbergturm aus gesehen Alpen-Panorama vom Raichbergturm aus gesehen

Länge: 5,5 km
Dauer: 2 – 2,5 h
Auf/Ab: ca. 120 Höhenmeter

Download albtips-de-Raichberg-ZellerHorn.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Rundwanderung: Raichberg – Maria Zell – Hohenzollern – Zellerhorn
Schneestapfen zum Zeller Horn – Ausblick auf die Burg Hohenzollern

Vom Pfullinger Ahlsberg zur Wanne und zur „Onderhos“

Ein knackiger Anstieg am steilen Albtrauf wird belohnt mit sanften Wiesenlandschaften und einem sehenswerten Rundblick vom Schönbergturm – auch Onderhos genannt. Über das Maustäle geht es wieder zurück.

Beim Kreisel an der Endhaltestelle Ahlsberg der RSV-Linie 2 in Pfullingen gibt es auch ein paar wenige Stellplätze für Autos. Von dort nimmt man den steilen Weg an der letzten Häuserreihe entlang bergauf. Am Waldrand überquert man den breiten Waldweg und wandert mit leichtem Auf und Ab auf dem Weg mit Wanderzeichen Blaues Dreieck bis zur Kreuzung mit dem HW5, auf den man scharf rechts abzweigt.

Nun geht es schräg zum Hang in Serpentinen hinauf zur Wanne. Hat man die Hochfläche erreicht, wendet man sich gleich nach rechts und geht an der Hangkante entlang bis zum Aussichtpunkt am westlichen Ende der Wiese. Bei klarer Sicht blickt man hinüber zu den Höhenzügen des Schwarzwalds.

Anschließend dreht man sich um und spaziert auf dem vorgegebenen Wiesenpfad zur Baumgruppe in der Mitte der Wiese. Dort befindet sich der Fritz-Boley-Gedenkstein. Folgt man dem Wiesenweg weiter, erreicht man den Wanderparkplatz Wanne.

Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss Lichtenstein Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss LichtensteinSeltener Alpenblick von der „Onderhos“ in Richtung Schloss Lichtenstein

Vom Parkplatz aus nimmt man den steilen Pfad hinauf zum Schönberg mit dem weithin sichtbaren Aussichtsturm, der aussieht wie eine lange Unterhose, weshalb er auch Onderhos genannt wird. Wenn die Fahne gehisst ist, ist auch der Kiosk geöffnet. Aber auch wenn die Türe geschlossen ist, ist der Turm meist dennoch begehbar – zumindest am Wochenende und bei gutem Wetter.

Hinunter wählt man den alternativen Pfad, der genau wie der Aufstiegsweg direkt hinter dem Turm beginnt und durch den Wald bergab führt. Unten am Waldrand wendet man sich nach rechts und genießt den Blick über die Wanne zum Albtrauf beim Ursulaberg.

Man zweigt links in Richtung Grillhütte ab, geht an dieser vorbei und nimmt etwa 20 Meter weiter am Waldrand den Pfad (Wanderzeichen Blaues Dreieck) links hinab durch das Maustäle. Eher sanft am Hang entlang gelangt man nach einer Kehre zurück zum unteren Waldrand, wo man sich rechts hält.

Fotos vom 10.4.2009

Schließlich kommt man zur Kreuzung zurück, an der man zu Beginn den steilen Weg von der Bushaltestelle bzw. vom Parkplatz herauf gekommen ist und geht den gleichen Weg zurück.

Länge: knapp 5 km
Dauer: ca. 2 – 2,5 h
Auf/Ab: ca. 270 Höhenmeter

» Download albtips-de-Wanne-Onderhos.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Vom Lippental über die “Onderhos” zur “Wanne” und zurück (braun)
Von der Wanne zu Wackerstein und Won, zurück über den Schönberg (gelb)

Drei Tausender der Schwäbischen Alb: Lemberg, Hochberg, Oberhohenberg

Man muss nicht gleich in die Alpen fahren, um Drei Tausender zu erklimmen. Auf der Westalb wirbt man mit einem Schmunzeln für die „Region der Zehn Tausender„. Welche Gipfel dazugezählt werden, erfährt man auf der entsprechenden wikipedia-Seite. Ein fachkundiger Herr, den ich heute auf dem Lembergturm traf, zählt den Plettenberg mit 1002 m hinzu. Also wären es sogar elf Tausender.

Vom Wanderparkplatz (871 m ü. NN) am oberen Ende der (momentan so halblebig mal für LKW mal für alle gesperrten) Steige zwischen Wilflingen und Gosheim aus ist man nach nur 1 km auf dem höchsten Gipfel der Schwäbischen Alb: dem Lemberg (1015 m ü. NN). Der Gipfel ist bewaldet, eine wunderbare Aussicht genießt man vom 33 m hohen Aussichtsturm. Schutzhütte, Picknicktische und Grillstelle sind ebenfalls vorhanden.

Panoramablick vom Lembergturm Richtung Westen Panoramablick vom Lembergturm Richtung Westen

Vom Lemberg aus führt der HW1, der Donauberglandweg und einige weitere ausgeschilderte Wanderwege über den Lembergsattel (925 m ü. NN) zum Hochberg (1005 m ü. NN) und nach etwas Ab und Auf zum Oberhohenberg (1011 m ü. NN). Die Gesamtstrecke beträgt etwa 3,5 km.

Zurück geht man auf gleichem Weg bis zum Lembergsattel, dann kann man noch einen Schlenker zur ehemaligen Wunderfichte (868 m ü. NN) machen. Von dem Naturdenkmal, das einst etwa 35 m hoch mit sechs Armen in die Höhe ragte, steht nur noch der mächtige Stamm.