Bad Urach, den 23. Oktober 2015
KulturMomente für Kinder: Augsburger Puppenkiste „Urmels große Reise“
10. November, Bürgerhaus Schlossmühle, Bad Urach, Prof.-Dr. –Willi-Dettinger-SaalVorstellung um 10:30 Uhr und 18:00 Uhr
Kinder und Erwachsene dürfen sich freuen, der Klassiker der Augsburger Puppenkiste, das Urmel, kommt im November nach Bad Urach:Mama Wutz ist krank, furchtbare Bauchschmerzen plagen das sonst so umtriebige Hausschwein von Professor Habakuk Tibatong auf der Insel Titiwu. Was ist zu tun? Urmel macht sich große Sorgen und zieht mit dem Waschzuber mit Segelmast aus, um irgendwoher ein Heilmittel für Mama Wutz aufzutreiben. Wie es weiter geht wird noch nicht verraten …
Preise:
Vorstellung um 10:30 Uhr:
Kinder 5 €, Erwachsene 7€, Gruppen (ab 8 Kinder) 4€ pro KindVorstellung um 18:00 Uhr:
VVK: Kinder 5 €, Erwachsene 16 €, ermäßigt 14 €
AK: Kinder 7 €, Erwachsene 18 €, ermäßigt 16 €Kartenservice und Vorverkauf:
Kulturreferat Bad Urach, Hermann-Prey-Platz 1, Telefon 07125 94606
Kreissparkasse Bad Urach, Bismarckstraße 15, Telefon 07125 15070KulturMomente in Bad Urach:
Es sind meistens die besonderen Momente, die einem in Erinnerung bleiben. Diese besonderen Stunden oder auch nur Sekunden, die einfach unvergesslich sind.
KulturMomente heißt deshalb eine Bad Uracher Veranstaltungsreihe. Sie erwartet dabei eine vielfältige Mischung an Veranstaltungen. Der Bogen spannt sich von Kabarett, bei dem es mal humoristisch und mal politisch zugeht, über Chansonabend bis hin zur Kammermusik.
www.badurach-tourismus.de
Goldener Oktober am Beutenlay
Besonders eindrucksvoll ist der Goldene Oktober auf den Wacholderheiden der Schwäbischen Alb – wie zum Beispiel auf dem Münsinger Beutenlay. Während zu Beginn des Spaziergangs war noch viel Nebel unterwegs, doch dann klarte der Himmel plötzlich auf und es wurde ein traumhaft schöner Herbst-Nachmittag.
Wandervorschläge in der Nähe:
Neblige Einsamkeit am Beutenlay und Massenandrang bei schön&gut
Kleine Runde um den Beutenlay bei Münsingen
Tour 18: Wacholderheiden am Beutenlay und am Alenberg
Tour 20: Sternenberg und Gänsewag
Tour 21: Das Böttental bei Mehrstetten
Oberschwäbische Barockkirchen
Wer an Oberschwaben denkt, sollte konsequenterweise auch an Oberschwäbische Barockkirchen denken. Zwischen Donau und Bodensee findet man zahllose Beispiele barocker Baukunst in Dorfkirchen, Klosterbibliotheken und Schlössern.
Eine gute Möglichkeit, Oberschwäbische Barockkirchen zu besichtigen, bietet sich entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Diese 500 Kilometer lange Ferienstraße wurde 1966 ins Leben gerufen. Sie führt von Ulm durch das Donautal nach Riedlingen und weiter über Bad Schussenried an den Bodensee. Von dort geht es über das württembergische Allgäu und Biberach zurück nach Ulm. Dazu gibt es diverse Erweiterungsrouten.
Wir haben uns bei unserem Wochenende in Oberschwaben auf zwei oberschwäbische Barockkirchen beschränkt.
Dorfkirche Steinhausen
Zuerst besuchten wir die „schönste Dorfkirche der Welt“, die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau und Pfarrkirche St. Peter und Paul in Steinhausen (Bad Schussenried). Sie wurde von 1728 bis 1733 erbaut und gilt als „Hauptwerk der Wessobrunner Schule wie auch als eines der größten Meisterwerke des frühen Rokoko“ (wikipedia). Einmalig ist die Architektur der Wallfahrtskirche, die einerseits eine ovale Form aufweist und andererseits auf ein von Wandpfeilern getragenes Kirchenschiff reduziert ist.
Zwiefalter Münster
Eine sonst übliche, nicht ovale einschiffige Wandpfeilerkirche (Vorarlberger Münsterschema) ist hingegen das Zwiefalter Münster, das ebenfalls eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks deutscher Prägung ist und zwischen 1739 und 1785 erbaut wurde. Das Peterstor, durch welches man den Hof vor dem Münster betritt, gilt als das Tor nach Oberschwaben (von der Schwäbischen Alb kommend).
Von früher war mir diese Kirche immer besonders hell in Erinnerung. Doch im Vergleich zur Steinhauser Wallfahrtskirche kam sie mir nun fast etwas düster vor. Vielleicht lag es am (Weih-)Rauch, der noch in der Luft hing. Dunkles Rot, Gold und Weiß herrschen hier vor im Gegensatz zu Blau, Weiß und Gold. Sehr beeindruckend sind alle Barockbauwerke rund um Oberschwaben: bunte Fresken, Engelchen und Marmorsäulen, einzigartige Stuckaturen und üppige Goldverzierungen lassen die Augen übergehen.
Weitere Barockkirchen
Eine Alternative Route bietet sich bei der Fahrt durch das Donautal von Kloster Beuron über Sigmaringen und Ehingen nach Ulm – und wer noch weiter mag – bis Neresheim auf der Ostalb. Die Abtei Neresheim gehört zur Beuroner Benediktinerkongregation und ist für mich eine der beeindruckendsten Barockkirchen überhaupt. Sie wurde 1747 – 1792 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut. Die sieben Kuppelfresken des Tirolers Martin Knoller zählen zu den wichtigsten des späten Barock. Es handelt sich dabei um illusionistisch gemalte Säulen und Bögen, die einen perspektivischen Eindruck erzeugen. Auch wer sich sonst nicht sehr für Architektur oder Kirchenkunst interessiert, wird hier staunen!
Interessante Links:
Oberschwäbische Barockstraße (wikipedia)
Oberschwäbischer Jakobsweg (wikipedia)
www.oberschwaebische-barockstrasse.de (private, umfangreiche Webseite mit Karte)
Oberschwaben Tourismus
Bad Urach, den 23. Oktober 2015