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Erpeler Ley über dem Rheintal

Eine spezielle Idee des Tourismus im Siebengebirge hatte mein Interesse geweckt: das „ergebnisoffene Nichtstun“ – auf der Suche nach ruhigen Orten und nicht unbedingt einer festen Route folgend. Einer dieser Orte ist die Erpeler Ley – ein Fels über dem Rheintal südlich von Bonn – tatsächlich ein schönes Plätzchen.

Die Erpeler Ley ist von Erpel aus über eine schmale Serpentinenstraße aus zu erreichen. So etwas ist uns ja von der Schwäbischen Alb auch bekannt.

Man kann vom großen Parkplatz aus rund um das Hochplateau spazieren und dabei die verschiedenen Ausblicke ins Rheintal, in die Eifel oder zu den vulkanischen Basaltsäulen genießen. Eine Infotafel gibt Auskunft über den vulkanischen Ursprung dieses Nationalen Geotops.

Die Erpeler Ley (= Fels) liegt direkt am Rheinsteig (320 km, 21 Etappen, 11.700 Höhenmeter) und bietet natürlich viele Möglichkeiten weiter zu wandern und die Gegend zu erkunden.

Länge: 0,5 km (bzw. beliebig)
Dauer: 15 min (bzw. beliebig)
Anstieg: kaum

Download albtips-de-Erpeler-Ley.gpx (.zip)

Spaziergang über die Pfullinger Wanne

Ein gemütlicher Spaziergang über die kleine Halbinsel am Albtrauf – genannt Wanne. In alle Richtungen bieten sich schöne Ausblicke auf die Umgebung.

Man startet beim Wanderparkplatz Wanne oberhalb von Pfullingen. Die Anfahrt auf dem schmalen Sträßchen wird von Jahr zu Jahr abenteuerlicher.

Zunächst folgt man dem HW5 quer über die Wiese in Richtung Fritz-Boley-Denkmal, das durch einem großen Felsbrocken unter einer Baumgruppe markiert wird.

Nun verlässt man den HW5 und geht zum westlichen Rand der Hochfläche, wo man eine schöne Aussicht zum Wackerstein, zum Roßberg und bei guter Sicht bis zum Schwarzwald genießt.

Den Aussichtspunkt samt Grillstelle im Rücken geht man zum links befindlichen Waldrand und spaziert an diesem entlang, bis man zum nächsten Aussichtspunkt am Gleitschirmflieger-Startplatz kommt. Dort blickt man zum Ursulaberg und ins Echaztal.

Folgt man dem Rundweg weiter, kommt man zurück zum Ausgangspunkt. Wer Lust hat, kann noch eine Runde hinauf zur Onderhos (Schönbergturm, Aussichtsturm) anschließen. Wenn die Fahne des Schwäbischen Albvereins gehisst ist, ist der Kiosk geöffnet.

Länge: 1,3 km
Dauer: ca. 45 min
Anstieg: ca. 20 hm

Download albtips-de-Wanne.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Geopark: Albschtoi trifft Onderhos (orange)
Farbtopf der Schwäbischen Alb (braun)
Lippental, Won, Wackerstein, Onderhos (gelb)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (lila)

Spaziergang zum Bannwaldturm

Der Bannwaldturm im Pfrunger-Burgweiler Ried bietet bei entsprechend klarer Sicht einen wunderschönen Blick über das Ried bis hin zur Alpenkette.

Den Wanderparkplatz Bannwaldturm erreicht man von Ostrach aus über die Riedstraße. Nach dem Ortsende hält man sich an einer Gabelung links.

Vom Parkplatz aus ist es nicht weit bis zum Aussichtsturm. Dazu geht es zunächst von dem Sträßchen weg nach rechts in den Wald. Nach ca. 400 m biegt man links ab und nach weiteren 300 m rechts und kurz darauf wieder links.

So kommt man direkt auf den Bannwaldturm zu. Der Aufstieg auf den 38,8 Meter hohe Aussichtsturm lohnt sich besonders bei guter Sicht. Man blickt über das Ried hinweg und mit Glück sieht man auch die Alpen in der Ferne.

Unterhalb des Turms gibt es Picknicktische und eine Infotafel zum Anstau-Bauwerk. Eine größere Runde durch das Ried bietet sich an. Wer genug hat, lässt den Turm rechts liegen und folgt dem 800 m langen Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 2,1 km
Dauer: ca. 45 min
Anstiege: ca. 40 hm

Download albtips-de-bannwaldturm.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Pfrunger-Burgweiler Ried (orange)
Moorerlebnispfad im Pfrunger Ried (gelb)
Moorseen-Weg im Pfrunger Ried (braun)