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Zu Deckelesfels und Karlslinde

Gold-leuchtende Herbstwälder, herrliche Aussichtspunkte, schroffe Kalkfelsen am Albtrauf und an Flugtagen interessantes Treiben auf dem Segelflugplatz.

Vom Wanderparkplatz beim Segelflugplatz Hülben aus startet man in westlicher Richtung, geht am Flugplatz vorbei und weiter am links befindlichen Waldrand entlang.

Der Wanderweg führt dann in den Wald hinein, man bleibt stets an der Albkante und passiert den Aussichtspunkt Seitzenfels, der den Blick auf den gegenüberliegenden Albtrauf freigibt.

Bei der nächsten Gabelung führt ein Abstecher zum Deckelesfels, von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Ermstal und bis ins Albvorland genießt.

Man geht auf gleichem Weg zurück und dann links immer weiter am Albtrauf entlang (Wanderzeichen Gelber Kreis). Nach einem guten Kilometer erreicht man die Karlslinde. Hier erlaubt eine Schneise den Blick Richtung Ruine Hohenurach.

Von der Karlslinde aus verlässt man den Wald in östlicher Richtung und folgt dem Wiesenweg quer über die Freifläche. Zu Beginn ist der Weg nicht so gut erkennbar, er führt links an der Baumgruppe vorbei. Danach sieht man den Weg besser.

In einem kurzen Waldstück sollte man links auf einen Wall und einen Graben achten. Hier verlief ein keltischer Wall – der Heidengraben. Danach folgt man weiter dem Weg, biegt an einer T-Kreuzung links ab, geht durch eine Rechtskurve, leicht bergauf und muss an Flugtagen noch gut 120 m vor der nächsten T-Kreuzung rechts einen Wiesenweg hinauf, denn der Weg über den Flugplatz ist dann gesperrt.

Oben am Waldrand hält man sich links und hält sich nun stets am rechts befindlichen Waldrand. Man geht auf schon bekanntem Weg (oder alternativ parallel dazu auf einem Albtraufpfad rechts davon) am Flugplatz vorbei und kommt so zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,6 km
Dauer: 1,5
Anstiege: ca. 80 hm (leichtes Auf und Ab)

Download albtips-de-Kienbein-Deckelesfels.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Paradies und Goldland (orange)
Kaltental, Heidengraben und Römersteinfels (braun)
Buckleter Kapf, Höllenlöcher und Mauchental (lila)
Rundwanderung: Hülben Segelflugplatz – Hohenneuffen und zurück

Albverein-Infos zum Gustav-Ströhmfeld-Weg

Zwiefalter Ach, Wimsen und Loretto

Durch das wunderschöne Tal der Zwiefalter Ach, vorbei an der Wimsener Höhle, dann ein steiler Aufstieg nach Loretto mit Hofladen, Gartenwirtschaft, Spielplatz – eine Familientour.

Starten kann man am Wegesrand bei der Kreuzung der K6746 mit der Verbindungsstraße zwischen Loretto und Gossenzugen oder – falls voll – alternativ 700 Meter weiter am größeren Wanderparkplatz Loretto.

Von der Kreuzung folgt man der Verbindungsstraße bergab und nimmt nach ca. 250 Metern den Waldweg der halblinks abgeht. Unten erreicht man bald Gossenzugen. Dort geht man geradeaus an der Magnus-Kapelle vorbei und biegt noch in der Rechtskurve links auf einen Trampelpfad ab, der über die Wiese hinab führt, vorbei an Felsen, über Trappen und dann über zwei Brücken.

Direkt nach der Überquerung der Zwiefalter Ach wendet man sich nach rechts und wandert – von hier bis Loretto dem Premiumweg „hochgehpilgert“ folgend – auf dem Forellenweg am Bach entlang. Das Tal verengt sich und schon steht man vor einem herrlich blau-grün leuchtenden Teich mit großer Felsformation.

Es geht immer weiter an der Zwiefalter Ach entlang, vorbei an einer Grillstelle und schönen Felsen, bis man Wimsen erreicht. Dort gibt es neben einer Einkehrmöglichkeit die Wimsener Höhle, die man im Sommerhalbjahr mit dem Boot befahren kann.

Weiter passiert man an der Straße sehenswerte Sinterterrassen mit kleinen Wasserfällen. Auch am Parkplatz lohnt sich der Blick hinunter zum Wasser.

Bald biegt man rechts ab und geht eine wunderschöne alte Kastanienallee entlang.

Wegweiser zeigen einen „nicht steilen“ Weg nach Loretto an. Wer jedoch den steilen Weg nicht scheut, geht geradeaus weiter, bei der Bushaltestelle über die Straße und dann immer bergauf.

Fast oben angekommen wandert man durch eine Linkskurve, dann geradeaus und durch eine Rechtskurve. Danach führt der Premiumwanderweg „hochgehpilgert“ nach rechts, damit man den schönen Rastplatz beim Hinteren Hirschlauf nicht verpasst. Dort kann man ebenfalls Sinterterrassen bewundern.

Bald geht es wieder links am Waldrand bergauf, man überquert einen Waldweg, geht noch etwas bergauf, noch ein Stück durch den Wald und endlich erreicht man Loretto, wo eine Gartenwirtschaft, ein Hofladen, Hoftiere und ein Spielplatz warten.

Geht man über den Hof weiter – dem Schild Richtung Gossenzugen folgend – findet man einen Pfad, der die Wiese hinunterführt, durch den Wald, dann links am Waldrand bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 5,6 km
Dauer: ca. 2 h
Anstiege: ca. 200 hm

Download albtips-de-Wimsen-Loretto.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Rundwanderung: Wimsen – Glastal – Digelfeld – Schweiftal – Ehrenfels (orange)
Sanfte Wiesen und Täler, felsige Nischen, die Weite der Albhochfläche (braun)
Fünf-Burgen-Blick: Aussichtsreiche Wanderung rund ums Lautertal (lila)
Tour 26: Das südliche Lautertal

Die Ruinen Lichtenstein über dem Fehlatal

Etwa 20 Kilometer südsüdwestlich der Stammburg der Lichtensteiner – dem bekannten Schloss Lichtenstein – liegen versteckt im Wald die zwei Burgruinen Vorder- und Hinter-Lichtenstein.

Von der B32 zwischen Gauselfingen und Neufra biegt man in westlicher Richtung ab, überquert die Fehla und die Bahnstrecke und parkt am Wanderparkplatz Ruine Lichtenstein am Waldrand.

Geradeaus führt ein Waldweg etwa 1,4 km sanft bergauf. Dann geht es rechts, die Wanderschilder am Pfosten Buch verstecken sich etwas am von oben kommenden Abzweig. Ab hier folgt man dem Rundweg (Gelber Kreis, manchmal Gelbe Raute und Gelbe Gabel).

Nach ca. 200 Metern geht es nochmals rechts leicht bergauf und beim Abzweig Hinter-Lichtenstein kurz nach einer Rechtskurve nimmt man geradeaus den schmalen Wanderpfad (Wegzeichen Gelbe Raute).

Ein kurzer, steiler Anstieg und man steht unterhalb der Ruine Hinter-Lichtenstein. Man kann über ein paar Stufen hinaufgehen und die alten Mauern besichtigen.

Dann führt ein schmaler Wanderpfad auf dem Bergrücken – nur an einer Stelle muss man ein paar Schritte zwischen Felsen über Steine hinuntersteigen – bis zur Ruine Vorder-Lichtenstein. Infotafeln informieren über die bewegte Geschichte der Burgen, die zuletzt an díe Hohenzollern fielen. Ganz in der Nähe verläuft heute die Landkreisgrenze zwischen Sigmaringen und Zollernalb.

Von der Ruine geht man ca. 140 Meter auf gleichem Weg zurück und dann rechts hinunter, beim Querweg nochmals rechts und dann auf dem Waldweg duch eine Links- und eine Rechtskehre stetig bergab ins Fehlatal.

Dort kann man auf dem Talweg / Radweg nach links noch etwa 300 Meter weit an einem klaren Bächlein entlang bis zur Lichtensteinquelle gehen. Ein paar Meter weiter gibt es einen Bahnübergang (Privatweg), von dem aus man über das Fehlatal und die Auen blicken. Man sieht viel interessante Vegetation und vielleicht auch Vögel oder andere Tiere.

Auf gleichem Weg zurück gelangt man zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 4,8 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: 170 hm

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (orange)
Ringelstein, Titusenköpfle und Kreuzfelsen (braun)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (lila)
Trochtelfingen, Mägerkingen, Neuban, Augstbergturm und Schelmental (gelb)
Saisonstart: Schnee in und Alpenblick über dem Fehlatal
Vom Eulenloch zu den Ruinen Lichtenstein im Fehlatal und zum Torfelsen