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Marburger Rücken (Lahntal)

Über den Albrand hinaus: Es gibt viele schöne und interessante Wandergebiete in Deutschland. Im Mai 2019 ging es mit den Kolleginnen und Kollegen von der SAV-Wanderführerausbildung 2017 unter Leitung von Helmut Heiser nach Marburg und zwar auf den Marburger Rücken mit schönen Blicken auf das Lahntal und die Stadt.

Vom Hauptbahnhof in Marburg aus kann man entweder die Buslinie 1 bis Diakonie-Krankenhaus nehmen oder zu Fuß über Elisabethkirche, St. Michaelskapelle und Augustenruhe auf dem Wanderweg C4 zum Startpunkt der Tour oberhalb der Diakonie gelangen.

Vom Bus kommend hält man sich auf dem C4 rechts, bis er in den Lahnhöhenweg (Wanderzeichen Schwarzes L) mündet.

Diesem folgt man bis man links steil bergauf auf den Lahnwanderweg (Wanderzeichen LW) abzweigt. Vorbei am Marien-Lusthäuschen und an alten Sandstein-Steinbrüchen wandert man auf der Anhöhe des Marburger Rückens.

Ab dem Behring-Mausoleum nimmt man den Wanderweg C1 bis zu einem weiteren Lusthäuschen mit herrlichem Blick auf das Marburger Schloss.

Anschließend geht es auf dem Annablickweg hinab, entlang der Straße vorbei an den Behringwerken, gleich dahinter links den Ginsterweg hinauf, rechts in den Rotdornweg und nach einer Linkskurve erneut rechts auf die Europabadstraße.

Am Ortsrand spaziert man geradeaus weiter und auf der Anhöhe zweigt man links auf einen Feldweg ab und kurz darauf rechts ohne Weg an einem Acker entlang. An der T-Kreuzung geht man links und folgt dem Asphaltweg durch eine Linkskurve bergab. Ein Stück nach einem Hof biegt man rechts auf einen Schotterweg ab. Nach einem Links- und Rechtsabzweig erreicht man auf der Anhöhe den Sellhof (Bushaltestelle, Einkehrmöglichkeit).

Vom Hinterausgang des Sellhofs aus kommt man zum Lahnhöhenweg und folgt diesem nach links. Er führt mit schönen Ausblicken auf das Lahntal bis zum Hauptfriedhof, wo man links auf die Straße Hohe Leuchte abbiegt. An der T-Kreuzung hält man sich rechts und kurz darauf erneut rechts auf die Straße Rotenberg.

Nach wenigen Metern biegt man halblinks (nicht links! Alternativ ginge es dort über das NSG Dammelsberg) auf den Sandweg ab. Es geht stets geradeaus dem Weg folgend bis zum Marburger Schloss, welches man über eine schöne Parkanlage erreicht. Nun ist die Innenstadt von Marburg nicht mehr weit.

Länge: ca. 12,7 km
Dauer: ca. 5 h
Anstiege: ca. 370 hm (mehrere Anstiege)
Tourplanung und Guide: Helmut Heiser

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Wandervorschläge in der Nähe:
(Karte auszoomen)
Rundwanderung zum Basaltsee und zur Basaltprismenwand (orange)
Wanderung vom Roten Moor zur Wasserkuppe (gelb)
Das Lahntal bei Nassau und Obernhof (braun)
Winterliche Weinberge am 50. Breitengrad, altehrwürdige Schlösser und ein Mühlenwanderweg im Rheingau (lila)

Streuobstwegle Mössingen

Eine gute Möglichkeit, den Frühling in Mitteleuropas größtem Streuobstgürtel zu genießen, bietet sich auf dem Streuobstwegle Mössingen mit unzähligen blühenden Obstbäumen im Blütenparadies.

Start des Premium-Spazierwanderwegs ist am Wanderparkplatz Bei den Linden oberhalb von Mössingen (erreichbar von der B 27 über die Ofterdinger Str. und die Grabenstr.) – nicht irritieren lassen, sollte das Verkehrsschild „Verbot der Einfahrt“ noch vorhanden sein.

Der gut ausgeschilderte Weg führt über Wiesen und am Waldrand entlang. Wanderschuhe sind trotz der geringen Länge der Tour empfehlenswert, da es durchaus auch mal kurz steil bergab oder bergauf geht.

Infotafeln bieten einen guten Überblick über die Besonderheiten der Kulturlandschaft und über das Zusammenspiel mit Mensch und Tierwelt.

Immer wieder zeigen sich schöne Ausblicke über das hügelige Albvorland oder zum Albtrauf. Als Abschluss bietet sich zum Beispiel ein Besuch im Streuobst-Infozentrum im Pausa-Quartier in Mössingen an.

Das Mössinger Streuobstwegle bezieht den bisherigen Panoramaweg des Netzwerks Streuobst mit ein und erweitert ihn zu einer abwechslungsreichen Runde. Es verläuft zwischen Lindensträßle und Schützenhaus. Informationen zum Thema Streuobst, immer wieder herrliche Aussichten auf Mössingen, vielfältige Streuobstbäume, artenreiche Magerrasen, aber auch Waldabschnitte ermöglichen eine abwechslungsreiche Tour.
Auf zehn kurzweiligen Infotafeln des Netzwerks Streuobst erfährt man nebenbei allerlei Spannendes über die hiesige Kulturlandschaft „Streuobstwiese“ und deren Artenreichtum.
Quelle: www.moessingen.de/streuobstwegle

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Länge: 3,5 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 90 hm

Wandervorschläge in der Nähe:
Rund um die Olgahöhe und den Panoramaweg Streuobst bei Mössingen (orange)
Streuobstwiesen zwischen Talheim und Farrenberg (gelb)
Firstwaldrunde am Früchtetrauf (braun)
3Fürstensteig: Alles Premium?! (lila)
Tour 2: Talheimer Bergrutsche

Naturerwachen auf der Neuffener Heide

Ein Frühjahrsspaziergang über die Neuffener Heide – unter der großen Burgruine Hohenneuffen, zwischen Weinbergen, Magerwiesen und blühenden Streuobstwiesen.

Zweigt man am Ortsausgang von Neuffen Richtung Beuren rechts ab, erreicht man bald den Wanderparkplatz beim Waldspielplatz Schelmenwasen.

Man geht vom Zufahrtsträßchen aus gesehen zunächst geradeaus weiter und biegt kurz darauf am Waldrand links ab. Es geht steil bergauf mit Blick auf die Burgruine Hohenneuffen.

Die abzweigenden Wege sind teils nach Rebsorten benannt. Beim Kernerweg biegt man rechts ab und spaziert auf gleichbleibender Höhe mit tollem Ausblick auf Streuobstwiesen Richtung Süden.

Nach ca. 400 Metern hält man sich halblinks und wechselt zum höhergelegenen Parallelweg, der auf idyllischem Pfad durch die Neuffener Heide mit seiner spannenden Pflanzenwelt führt.

Kurz nachdem man in den Wald eintritt, weist ein Wegweiser auf einen Pfad, der scharf links abzweigt. Wieder geht es ein Stück bergauf. Oben befindet sich ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf die Neuffener Heide.

Von rechts kommt ein Weg herab, aber man wandert weiter geradeaus. Beim Abstieg kommt man aus dem Wald heraus zurück auf die Heide. Dem Querweg folgt man nach rechts. Vor dem Wald geht es links auf den schon bekannten steilen Weg vom Anfang.

Zur Abwechslung biegt man nach ca. 90 Metern aber nochmals rechts, bei der T-Kreuzung links ab und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 2,9 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 140 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Rund um die Burg Hohenneuffen (orange)
Neuffener Heide, Ruine Hohenneuffen, Molach, Schlosssteige und alte Steige (gelb)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (orange)
Tour 8: Heidengraben und Hohenneuffen