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Charlottenhöhle und Kaltenburg

Die 587 m lange Charlottenhöhle liegt in einer sehr interessanten Umgebung, in der es aus unterschiedlichen Epochen viel zu entdecken gibt, wie z. B. die zum UNESCO-Welterbe zählende Vogelherdhöhle mit den eiszeitlichen Funden aus Mammut-Elfenbein oder die mittelalterliche Burgruine Kaltenburg.

Vom Parkplatz der Höhlenerlebniswelt an der Kreisstraße K3020 bei Hürben aus steigt man der Beschilderung zur Höhle folgend den Hang hinauf. Unterwegs gibt es schon ein paar Infotafel zu entdecken.

Schon nach wenigen Minuten erreicht man den Eingang zur Charlottenhöhle (von November bis März zum Schutz überwinternder Tiere geschlossen). Sie ist die längste begehbare Tropfsteinhöhle der Schwäbischen Alb – der Schauhöhlenbereich umfasst 532 m Höhlegänge, Höhlenhallen, Tropfsteine und Fossilien.
www.charlottenhoehle.de

Von der Höhle aus geht man ein paar Meter zurück zum Wanderweg und folgt diesem nach rechts. Es geht bergauf bis zur Talkante und dann links zur Ruine Kaltenburg. Sie war eine hochmittelalterliche Wehranlange und liegt ca. 60 m über dem Zusammenfluss der Hürbe und der Lone.

Direkt nach der Ruine hält man sich halbrechts und folgt dem Wanderweg (z. B. Albschäferweg) leicht bergauf. Man kommt aus dem Wald heraus, wandert an Äckern entlang und kurz nachdem links der Waldrand an den Weg herankommt, biegt man rechts ab.

Bald ist man wieder im Wald, überquert einen Weg und geht am nächsten Abzweig rechts und bei Erreichen der Talkante nochmals rechts.

Nach einer Treppe geht man links auf bekanntem Weg wieder hinunter zur Charlottenhöhle und zum Ausgangspunkt. Dort warten das Höhlenschauland (Museum) und das Höhlenhaus (Gaststätte, Geopark-Infostelle) sowie Grillplätze und ein Spielplatz auf Besucher.
www.hoehlenerlebniswelt.de

Länge: ca. 3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 90 hm

Download albtips-de-Charlottenhoehle-Kaltenburg.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Umgebung: (Karte auszoomen)
Spaziergang durch das mystisch vernebelte Eselsburger Tal (orange)
Einst Meeresgrund, jetzt trocken: Heldenfinger Kliff und Hungerbrunnental (gelb)
Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal (braun)
Rauher Fels im sanften Lonetal – ein Spaziergang zum Fohlenhaus (lila)

Goldener November rund um’s Lonetal

Nebel überall – also gut. Früher oder später musste es ja so kommen. Auch wenn ich genau wusste, dass weiter westlich auf dem höher gelegenen Teil der Schwäbischen Alb wieder die Sonne vom Himmel strahlte, nun war ich hier und wanderte los. Wunderschön leuchteten die Farben, sehr still war es, kein Mensch unterwegs.

Von Hürben ging es zum Archäopark Vogelherd bei Niederstotzingen und über Lonetal, Ruine Kaltenburg und die Charlottenhöhle (Nov. – März geschlossen) zurück.

Manche Wege fand ich nicht so vor, wie sie auf der Karte eingezeichnet waren – deshalb heute mal kein GPX-Track.

Auf dem Lonetal-Parkplatz beim Archäopark gab es eine Infotafel zum Albschäfer-Weg, einem 158 km langen Rundweg mit einigen sogenannten Zeitspuren, kürzeren Halbtages- und Tagestouren (ab 2015).

Besuch in der Charlottenhöhle

Noch bis Ende Oktober hat auch dieses Jahr wieder die Charlottenhöhle in der Nähe von Giengen an der Brenz geöffnet.

Die Charlottenhöhle wurde lange als Hundsloch benutzt, dass bedeutet, dass dort die Kadaver toter Tiere entsorgt wurden. 1893 folgte die Entdeckung der Höhle, die heute mit einer Länge von 587 m zu einer der längsten begehbaren Schauhöhlen Süddeutschlands zählt.

Vom Parkplatz aus führt uns ein Weg den Berg hinauf zur Höhle. Während einer Tour durch die Charlottenhöhle lernt man viel über ihre Entstehung und kann unzählige Tropfsteine bewundern. Ebenfalls sehr lohnenswert ist ein Besuch der HöhlenErlebnisWelt für jung und alt am Fuß der Höhle.

Mehr Informationen zur Charlottenhöhle findet man auf der Webseite www.hoehlenerlebniswelt.de