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Als Albhochfläche bezeichnet man die von Tälern durchzogene Hochebene zwischen Albnordrand (Albtrauf) und Albsüdrand (ungefähr entlang der Donau).

Spaziergang beim Skilift Engstingen

Seit ich als Kind am Skilift Engstingen im Kohltal Skifahren gelernt habe, war ich nicht mehr dort. Der HW5 führt zwar durch das Tal, doch die großen, herausragenden Wanderziele in der Umgebung wie das Schloss oder die Traifelbergfelsen gehören zur Nachbargemeinde Lichtenstein bzw. der Sternberg zur Gemeinde Gomadingen. Dennoch fand ich den Spaziergang sehr schön, insbesondere den Weg über die hochgelegene Freifläche mit tollen Ausblicken in die Umgebung.

Von der B 312 in Klein-Engstingen folgt man der Beschilderung „Skilift“ – bitte immer mit Rücksicht auf die zahlreichen Spaziergänger auf dem schmalen Weg. Bei der Loipen-Infotafel im Kohltal links des Wegs gibt es einen kleinen Parkplatz, rechts des Wegs befindet sich der Skilift Engstingen.

Man geht vom Parkplatz aus das Sträßchen weiter bis zur T-Kreuzung, dann links den HW5 (Wanderzeichen Roter Balken) entlang, dem man kurz darauf rechts in den Wald und den Hasenberg hinauf folgt.

Am Waldrand blickt man geradeaus zum Sternberg, links gibt es Picknicktische und ein Schild „Sternbergblick“ mit einem Sinnspruch. Dort zweigt man rechts ab und geht noch etwas weiter bergauf.

Man folgt dem Weg durch eine Linkskurve und bald bietet sich von der hochgelegenen Freifläche aus ein wunderschöner Blick. Der Schotterweg wird zum Wiesenweg. Vor dem Waldrand geht es rechts, dann nach einem kurzen Stück am Waldrand entlang in den Wald hinein.

Bald darauf wendet man sich an einer T-Kreuzung nach rechts. Auf der rechten Seite sieht man einen alten Grenzstein. Nach der folgenden Linkskurve zweigt ein wenig befestigter Waldweg rechts ab. Folgt man ihm, kommt man wieder aus dem Wald heraus. Auf der Karte heisst diese Gegend Heckenplatz. Wieder steht rechts ein interessanter Grenzstein. Und wir dachten, die Dinger wären auf ewig Relikte aus alten Zeiten. Nichts ist für ewig …

Man spaziert am Waldrand, der sich rechts befindet, entlang bis man das Sträßchen erreicht. Dieses führt am Weinberg-Skilift vorbei zurück zum Ausgangspunkt am Kohltal-Skilift. Beide gehören zum Skilift Engstingen, d.h. nach der Fusion nennt man sich jetzt Skipark Engstingen 😉

Länge: 4,2 km
Dauer: 1,25 h
Anstiege: 110 Hm

Download albtips-de-Engstingen-Hasenberg.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
5 Tage Burgenweg (orange)
Vom Lonsinger Tal zu Lorelei, Hirschlach und Erndtbrunnen (braun)
Durch das Auental zu einem Felsbogen, vorbei an Albbüffeln und Wild (lila)
Winterspaziergang bei Holzelfingen – Wanderweg rund um Heutal und Salach (gelb)
Winterlicher Sternberg (blau)
Tour 23: Rund um den Sternbergturm bei Gomadingen

Tour 13: Felsenmeer im Wental (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Das Felsenmeer im Wental bietet beeindruckende Dolomitfelsen, kleine Höhlenverstecke und den Schauplatz einer alten Sage

Das Naturschutzgebiet Wental bei Bartholomä ist ein spannendes Ausflugsziel für die ganze Familie. Schon nach wenigen Metern beginnt eine Welt mit bizarren Felsformationen. Hier kann man den Tag ganz entspannt angehen und muss nicht vorher festlegen, wie viele Kilometer man wandern möchte. Mit Kinderwagenvariante.

Die vollständige Wegbeschreibung mit praktischen Informationen und weiteren stimmungsvollen Bildern gibt es in meinem Wanderführer:

Wanderbuch Schwäbische Alb OstElke Koch
Wandern Schwäbische Alb Ost
Unterwegs mit der ganzen Familie
Juni 2016
ca. 176 Seiten
15.90 €
Der Kleine Buch Verlag
ISBN: 978-3-7650-8722-6

Download GPX-Tracks zu den Buchtouren

25 Touren: Mit Fils-, Ach- und Lonetal sowie Albuch, Nördlinger Ries und Härtsfeld

Die Wanderungen sind überwiegend leicht und führen über typische Wacholderheiden zu geschichtsträchtigen Burgruinen und beeindruckenden Aussichtsplätzen sowie durch schroffe Schluchten zu bizarren Felsen und wilden Eiszeithöhlen – von Geislingen bis Bopfingen und von Aalen bis Blaubeuren.

Neben abwechslungsreichen Halbtages- und Tagestouren abseits bekannter Pfade liefert Elke Koch zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Mit Höhenprofilen, praktischen Informationen zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Distanz, Kinderspielplätzen und Themenpfaden sowie detaillierter Karte zu jeder Tour.

  • Halbtages- und Tagestouren zwischen 4 und 15 km Länge
  • Inkl. Museumsbahntouren und kinderwagentauglichen Varianten
  • sowie Rätsel zu jeder Tour
  • Mit GPS-Tracks zum Download

Warum Schwäbische Alb?

Da tipp ich mir die Finger fransig und muss immer noch solche Aussagen lesen: „Die Schwäbische Alb ist nur was für Spießer!“ oder „hat es mir überraschend gut gefallen auf der Albhochfläche“.

Schwarzwald-Barbie
Schwarzwald-Barbie
Vielleicht sind ein paar klärende Worte nötig!

1. Spießige Souvenirs sucht man auf der Schwäbischen Alb meist vergebens. Spießige Menschen gibt es vermutlich genau so viele wie anderswo auch. Massentourismus, überfüllte Wanderwege, Straßen, Parkplätze oder Gasthöfe sucht man hier ebenfalls vergeblich. Ein Traum!

2. Die „Älbler“ sind unfreundlich? Alle? Wirklich? Wer sowas glaubt, ist selber spießig. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Einheimische und Reigschmeckte, die ihre ungewöhnlichen Lebensstile oder „verrücken“ Ideen auf der Alb ausleben und sogar andere daran teilhaben lassen.

3. Es fehlt ein Touristenmagnet? Was bitteschön ist dann Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern? Das Problem ist eher, dass diese und viele andere Sehenswürdigkeiten sich selbst nicht mit dem Zusatz „Schwäbische Alb“ vermarkten. Vielleicht, weil sie Angst haben, dass angebliche Spießigkeit abfärbt? Wer weiß …

Bunte Bank vor Albtrauf
Bunte Bank vor Albtrauf
4. Die Landschaft ist langweilig? Alles nur Albhochfläche? Man kann keine harten Touren auf der Alb machen? Klickt euch ein bisschen durch www.albtips.de und sagt das bitte nochmal!

Und noch eins: Es heißt „Alb“. Das kommt von lateinisch „alba“ (weiß) – wegen der weißen Kalkfelsen. Es heißt weder „Alp“ noch „Alm“ – keine Bergwiesen mit Kühen, eher Wacholderheiden mit Schafen.