Rund um Schloss Lichtenstein

Unerwartet, aber umso schöner, die Sonne heute so vom strahlend blauen Himmel leuchten zu sehen – über dem Nebelmeer.

Beginn der Tour ist der kostenlose Parkplatz bei Schloss Lichtenstein, der kurz vor dem gebührenpflichtigen links der Zufahrtsstraße liegt. Man verlässt den Parkplatz am unteren Zugang, hält sich an der Straße links, überquert diese nach ein paar Metern und nimmt den Waldweg, der rechts von der Straße abzweigt.

Nach einer Linkskurve des Waldwegs gibt es kurz hintereinander zwei Linksabzweigungen. Die erste führt zum Dobelhaldenschacht, der versteckt und abseits des Weges schwer zu finden ist. Der Abstecher lohnt sich auch nur für Höhlen-Nerds, der Schacht ist mit einem Gitter abgedeckt.

Man nimmt also lieber gleich den zweiten Linksabzweig, der bergauf führt. Oben angekommen macht der Weg eine Rechtskurve. Es geht auf dem Schlößlesweg nochmals leicht bergauf, an der höchsten Stelle hält man sich an der Gabelung links, geht gleich wieder rechts und folgt dem holprigen Weg, bis er auf einen breiten Wanderweg (HW1) stößt.

Rechts hinunter macht man einen sehr lohnenswerten Abstecher (ca. 100 m einfach) zur Ruine Alter Lichtenstein, von der aus man eine herrliche Aussicht über das Echaztal, über die Alb und bis zum nahegelegenen Schloss Lichtenstein genießt.

Auf gleichem Weg steigt man den HW1 wieder hinauf, genießt weitere schöne Ausblicke und erreicht schon nach gut 250 m die geologische Pyramide und den Aussichtspunkt am Wilhelm-Hauff-Denkmal.

Nun geht man am Schloss entlang und rechts hinauf zum Eingang. Inzwischen kostet der Eintritt in den Schlosshof schon vier Euro (Stand Dez. 2021). Eine Schlossführung kostet extra. Dennoch sind die Ausblicke, die man vom Schloss Lichtenstein aus genießt, sagenhaft.

Anschließend steigt man hinab und nimmt den Teerweg zwischen Schloßschenke und kostenpflichtigem Parkplatz. Links befindet sich ein Spielplatz und rechts ein Kletterwald. Kurz vor einer leichten Rechtskurve, nach gut 350 m, biegt man links ab. Dieser Weg führt zurück zum Ausgangspunkt am gebührenfreien Parkplatz.

Länge: 3,1 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 80 hm

Download albtips-de-Rund-um-Schloss-Lichtenstein.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Traifelberg, Greuthau, Lichtenstein (orange)
Schlösslessteige reloaded (neu geschottert) (gelb)
Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau (lila)

Bärental, Jägerstein und Schloss Justingen

Leser A. Arway hat sich heute die albtips-Tour rund um Hütten im Schmiechtal ausgesucht und tolle Fotos geschickt:

Die Fotos zeigen das Bärental, die Bärentalhöhle, den großen Fels, der vielleicht aussieht wie ein Bär oder wie eine Sphinx, den Ort Hütten samt Barockkapelle, den Jägerstein, die kleine Feldkapelle bei Justingen sowie das Justinger Schloss.

Immer wieder ist dort auch die Alb-Bahn zu sehen, die von Ulm durch das Blautal und das Schmiechtal über Münsingen bis Engstingen fährt.

Weitere Infos zur Tour:
Schlossmauerreste, der doppelte Jägerstein und die Felsschlucht im Bärental

Eselhöfe-Tour zum Ulmer Fels

Zwischen den beiden sich für ein paar Kilometer trennenden Fahrspuren der A8 für den Albaufstieg am Lämmerbuckel und den Albabstieg am Drackensteiner Hang befindet sich ein Stück Landschaft mit Albtrauf, Freiflächen, Ausblick vom Ulmer Fels und der Todtsburger Höhle – eine Tour rund um den Ortsteil Eselhöfe (Mühlhausen im Täle).

Start der Wanderung ist am Wanderparkplatz südlich des Örtchens Eselhöfe. Schaut man in Richtung des Ortes, so biegt man links auf den asphaltierten Weg ab. Die Rundtour ist mit dem Wanderzeichen eines roten Eselkopfs recht gut gekennzeichnet, man muss aber trotzdem manchmal aufpassen, den einen oder anderen Abzweig nicht zu übersehen.

An der Gabelung am Waldrand hält man sich rechts und folgt dem Waldweg, der im Wald neben dem links befindlichen Waldrand verläuft. Nach gut 400 Metern kann man an der Gabelung entweder links zu einem Funkturm gehen oder einfach weiter auf dem Naturweg bleiben.

Dort, wo man aus dem Wald heraustritt, könnte man rechts einen Abstecher zum Steinernen Weib machen. Diese Felsformation ist zwar überall ausgeschildert, gehört aber nicht wirklich zur Tour, da man einige Höhenmeter zu ihr hinabsteigen muss.

Man folgt also weiter dem Weg – nun auf der Freifläche – biegt links ab, passiert ein Gebäude, biegt danach rechts ab, später nochmals rechts und gleich wieder links. Man erreicht das Sträßchen K 1431, wendet sich nach links und folgt dem Verlauf der Kreisstraße etwa 500 Meter. Auch wenn hier wenig Verkehr ist, so muss man sich doch vor allzu breiten und daher die Mittellinie ignorierenden Fahrzeugen in Acht nehmen. Es gibt zwar einen Grünstreifen, den man teilweise begehen könnte, aber der ist im Herbst matschig.

Beim Abzweig Richtung Eselhöfe geht man links. Diese Straße ist schon angenehmer zu gehen. Sobald man aus dem Wald heraus ist, blickt man hinüber zur Autobahn A 8 und kommt ihr dann auch ziemlich nah. An der Gabelung hält man sich links (und geht nicht unter der A 8 hindurch).

Nach knapp 200 Metern darf man den Abzweig links auf einen Wiesenweg nicht verpassen. Derzeit, wenn alles gemäht ist, ist er leicht zu übersehen. Es geht bergauf, dann in den Wald hinein, rechts und bald wieder links, den Eselkopf-Wanderzeichen folgend. Man ignoriert den ersten Rechtsabzweig und hält sich an der nächsten Gabelung (wo sich auch ein Wanderschilder-Pfosten befindet) rechts. Es geht eine Weile geradeaus durch Wald, Freifläche, Wald und wieder Freifläche.

Vor dem nächsten Waldrand geht man kurz links und dann rechts in den Wald hinein. Am Beginn der nächsten Lichtung muss man links auf einen Wiesenweg (derzeit kaum erkennbar). Man bleibt am links befindlichen Waldrand. Es geht durch den Wald, dann wieder am Waldrand entlang, bis man oben am Weg sich rechts hält.

Bevor man geradeaus wieder in den Wald hineinginge, biegt man links ab und vor der Hangkante nochmals links. Bald sieht man rechts den Ulmer Fels, von dem aus man (ohne Nebel) eine gute Sicht auf die Tunnelbaustelle hat.

Nun geht es auf einem holprigen, mit Wurzeln durchzogenen Pfad am Albtrauf entlang weiter und teils bergab. Man passiert den Abzweig zum Todtsburger Schacht und danach den zur Todtsburger Höhle, die aber im Winterhalbjahr – wie alle Höhle – zum Schutz überwinternder Tiere geschlossen ist.

Noch etwas weiter trifft man auf ein Sträßchen, dem man nach links folgt, den Ort Eselhöfe passiert und so geradeaus zum Wanderparkplatz zurückkommt.

Länge: 8,9 km
Dauer: ca. 3 h
Anstiege: 190 hm

Download albtips-de-Eselhoefe-UlmerFels.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Wasser versickert, Quelle sprudelt: Schertelshöhle, Steinernes Haus, Filsursprung (orange)
Maigrün am Heimenstein, Reußenstein und am Neidlinger Wasserfall (braun)
Aichelberg und Bahn-Baustelle (lila)
Schertelshöhle, Filsursprung, Autal und Reußenstein
Rund um die Ruine Hiltenburg (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …