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Wiesaz, Steinbruch und ein Wasserfall

Manchmal entdeckt man selbst in der Gegend, in der man eigentlich jeden Stein kennt, etwas Neues: Einen Steinbruch und einen Wasserfall.
Geparkt wird am Parkplatz bei den Gönninger Seen und geht zum direkt entlang des Bachs zum unteren Gönninger See. Hier trifft man auf eine Tafel des Kalktuffpfades. Man geht links um den See rum bergauf.

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Nach ein paar hundert Metern, bei denen man sich an der Beschilderung Kalktuffpfad/Wiesazquelle orientiert, taucht links ein beachtlicher Wasserfall auf. Ein paar Meter geradeaus am Wasserfall vorbei trifft man auf eine Felswand, die vom ehemaligen Kalktuff-Steinbruch übrig geblieben ist. In einem Loch in der Wand kann man sogar Blumenkohltuff entdecken, wie er auch in der Olgahöhle in Honau zu sehen ist. Vielleicht finden sich ja auf dem Gelände auf ähnliche Weise entstandene Höhlen wie die Olgahöhle. Auf dem Gelände des Steinbruchs befindet sich auch der idyllische obere Gönninger See.


Entweder kraxelt man dann den Felsen hoch, oder man geht zum Wasserfall zurück und geht an dessen Rand nach oben. Von oben wird klar, dass das Wasser hier wegen des Steinbruchs umgeleitet wurde und der Wasserfall so erst entstanden ist. Danach geht es weiter bergauf bis man an der letzten/ersten Tafel des Pfades ankommt. Mitten im Bachbett quellt das Wasser der Wiesaz hervor.
Der Weg geht noch ein paar Meter am trockenen Bachbett weiter. Theoretisch kann man ihm folgen bis nach Genkingen, wo es eine weitere Quelle hat. Allerdings ist der Weg abgerutscht und man müsste den Weg durch das Bachbett und über umgestürzte Bäume klettern. Deswegen wird umgedreht und man geht an der Felswand links statt rechts. Links der Wiesaz geht es zurück zum Parkplatz. Einziger Wermutstropfen: Die Genkinger Steige ist jederzeit präsent.

Distanz 4.5km, Dauer 1.5h, Aufstieg 140m

Download Wiesaztal.gpx(.zip)

Große Schrecke und Lange Steige

Vor 4 Jahren war das meine erste Tour mit GPS Unterstützung. Zeit mal wieder vorbei zu schauen. Mit ein paar Unterschieden. Startpunkt ist diesmal auf dem Wanderparkplatz in Schlattstall (Lenningen). Von dort geht es durch Schlattstall zum Goldloch (Quelle) und der Quelle der Schwarzen Lauter.
Wie beim letzten Mal folgt man dem Tal bis zu seinem Ende der Großen Schrecke einer Felswand, welche den Talabschluß bildet. Auf einem schmalen, steilen und sehr rutschigen Weg wird sie umgangen. Ist man oben muss man wieder ein paar Meter runter gehen um ans obere Ende der Schrecke zu kommen.
Von dort folgt man dem Tal aufwärts und biegt im Gegensatz zum letzten mal an einer Weggabel links ab. Strohweiler wird durchquert und für ein paar Meter folgt man der Straße nach Böhringen.

strohweiler

Über Felder gelangt man zum Einstieg in die Lange Steige (3km). Beim letzten mal bin ich am Einstieg noch vorbei gegangen. Jetzt kann man ihn nicht mehr verfehlen. Die verbesserte Beschilderung hat sicher damit zu tun, dass der Weg nun die einzig zulässige Möglichkeit ist, die Kernzone des Biosphärengebiets zu durchqueren. Im mittleren Abschnitt verengt sich das Tal zu einer Schlucht, teilweise läuft man im ausgetrockneten Flußbett. Am Ende des Tals liegt der Wanderparkplatz mit dem Auto.

Distanz 10.5km, Dauer 3h, Aufstieg 500 Höhenmeter

Download albtips-de-Grosse-Schrecke-Lange-Steige (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Oberes Lenninger Tal: Das Goldloch im (noch grünen) Goldenen Oktober (gelb)
Durch enge, dunkle Täler unter hohen Felsen: Strohweiler Tour (orange)

Teck, Gelber Fels und ein alter Flugplatz

Bisher war die Teck, wie die Albtips App auf einen Blick zeigt, ein fast weisser Fleck. Das konnte so nicht bleiben. Deswegen frisch, fromm, fröhlich, frei die Wanderschuhe eingepackt und zum Parkplatz Bölle unterhalb der Teck gefahren. Den erreicht man von Owen (ausgesprochen Auen) aus der Beschilderung zur Teck folgend.


Am Parkplatz bietet sich schon ein grandioser Blick über Owen. Am Beginn des Parkplatzes beginnt der Aufstieg von knapp einem Kilometer Länge um 150 Höhenmeter. Auf dem Bergkamm angekommen geht man sofort rechts Richtung Gelber Fels (der Wegweiser ist auf der anderen Seite des Im Weg stehenden Baums). Auf dem Weg zum Gelben Fels kommt man an einem ehemaligen Segelflugplatz vorbei, der von den 1930ern bis in die 1960er auf der Teck bestanden hat. Mittlerweile ist alles überwuchert und von der Flugzeughalle sind nur noch die Grundmauern vorhanden. Ein Schild gibt Auskunft überdie Geschichte des Flugplatzes. Neben der Flugzeughalle befindet sich eine kleine Grillstelle.

Blick vom Gelben Fels Blick vom Gelben Fels
Weiter gehts zum Gelben Fels mit seiner Aussicht. Ein paar Meter weiter zweigt ein kleiner Weg rechts ab. Für den Weg sind Wanderschuhe und ein sicherer Tritt notwendig. Am Fuß des Gelben Felses befindet sich die Veronikahöhle in der es laut Wikipedia neuzeitliche Höhlenmalerien geben soll. Aber wenn man allein unterwegs ist geht man in so eine Höhle nicht rein. Auf dem Rückweg nach oben hält man sich leicht rechts und kommt man mehreren Löchern vorbei, sowohl im Boden, als auch in Felswänden (mit Durchblick ins Tal).
Wieder oben geht man zum Gelben Fels zurück und dann ein paar Meter nach rechts. Hier findet man einen alten Waldweg, der auf der anderen Seite des Bergkamms zur Tecksteige führt, welcher man bergauf folgt.
Am Eingang zur Burg Teck zweigt ein kleiner Weg zum Sibyllenloch bzw. Sibyllenhöhle, je nachdem welchem der beiden Wegweiser man glaubt, die dort unmittelbar nebeneinander stehen. Na zumindest scheint man sich einig zu sein, daß die Höhle etwas mit einer Sibylle zu tun hat. 40 Stufen führen hinab zur Höhle, die genau unter der Burg liegt. Am Eingang muss man ein paar steile Stufen zur Höhle erklimmen.

von links: Dreikaiserberge. Aichelberg, Breitenstein von links: Dreikaiserberge. Aichelberg, Breitenstein
Zurück in der Burg hat man einen schönen Blick auf das Albvorland bis nach Stuttgart und zu den Dreikaiserbergen. Im Burghof kann man sich bei schönem Wetter verköstigen lassen.

von links: Hohenneuffen, Jusi, Owen, Dettingen/Teck von links: Hohenneuffen, Jusi, Owen, Dettingen/Teck
Zurück geht es die Tecksteige hinunter. Noch vor dem Parkplatz Hörnle zweigt ein schmaler Pfad nach links ab, der um den Teckberg herum zur Straße zum Parkplatz Bölle führt. Die letzten Meter geht es dann entlang der Straße bergauf.

Distanz: 5km, Dauer: 2h, Aufstieg 200 Höhenmeter.

Download Teck.gpx(.zip)

  

Wandervorschläge in der Nähe:
Von Owen durch Streuobstwiesen zum Hohenbol und zum Hörnle (orange)
Vom Breitenstein zu Ruine Hahnenkamm, Burg Teck und Ruine Rauber (gelb)
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (braun)