Das Burning Eagle Festival ist ein Kleinod für LiebhaberInnen der außergewöhnlichen Musik.
Zwei Tage, zwei Bühnen und 16 handverlesene Bands aus aller Welt sorgen für ein einzigartiges Sinneserlebnis inmitten der reichhaltigen Naturlandschaft rund um das Umweltbildungszentrum Listhof.
Kulinarische Partner aus der Region, die sich dem Bio- und Fairtrade Gedanken verschrieben haben, machen das Festival zu einem ganzheitlichen Genuss.
Bands:
Fujiya & Myagi, Son Lux, Die Höchste Eisenbahn, Kins, David Lemaitre, The Wave Pictures, Kevin Devine, Lubomyr Melnyk, Solander, The Elwins, Kalle Mattson, Talking to Turtles, Emanuel Ayvas, Lambs & Wolves, The Gentle Lurch www.burningeaglefestival.com www.facebook.com/burningeaglefestival
Burning Eagle Festival
„Die trauen sich ein besonderes, künstlerisch wertvolles Programm dort unten in Schwaben.“ – Musikexpress
„Die Stadt Reutlingen darf sich nicht nur als Tor zur Schwäbischen Alb rühmen, sondern sie beherbergt auch ein äußerst feines Indie-Festival.“ – INTRO Musikmagazin
Es müssen nicht immer die großen Ziele sein, wie Schloss Lichtenstein oder die Nebelhöhle. Das Reißenbachtal liegt ganz in der Nähe und bietet Naturliebhabern wunderbare Hangwiesen- und Waldlandschaften. Kein Straßenlärm dringt ins Tal, nur die unvermeidlichen Flieger rauschen am Himmel vorbei. Dennoch ist man nie weit von der Ortschaft Lichtenstein-Unterhausen entfernt, um etwa bei drohendem Gewitter die Tour abbrechen zu können.
Panoramablick vom Naturschutzgebiet bei Unterhausen Richtung Gießstein und Reißenbachtal
Start ist in der Nebelhöhlestraße in Lichtenstein-Unterhausen. Dort kann man am Straßenrand parken, einen Wanderparkplatz gibt es nicht. Durch die Kurze Straße geht man zu einer Staffel (=Treppe), die in die Baderstraße führt, der man nach rechts folgt. Schon hier genießt man einen schönen Blick hinüber nach Honau und hinauf zum Schloss Lichtenstein.
Das Wanderzeichen Blaue Gabel lenkt scharf links auf einen Wiesenweg unterhalb des steilen Hangs. Nach etwa 350 Metern zweigt man halblinks ab. Der Pfad geht im Zick-Zack die Wacholderheide hinauf und in den Wald hinein. Nach weiteren 350 stetig ansteigenden Metern geradeaus kann man einen Schlenker nach rechts machen. Wer halb zugewachsene Wege nicht mag, geht stattdessen einfach geradeaus weiter bis man auf einen breiten Schotterweg trifft, dort links.
Wer den Schlenker machen möchte, zweigt also wie beschrieben scharf rechts auf einen schmalen Pfad ab, der zwischendurch zwar begehbar aber leicht zugewuchert ist. Im Juni 2011 wurden hier außerdem von zwei unabhängigen Seiten Zecken gemeldet. Auf einer kleinen Lichtung wendet man sich nach links oben, wandert am CVJM-Heim sowie an einem verlassenen Fußballplatz vorbei und den Hang des Naturschutzgebiets Spielberg hinauf. Der Pfad wird sehr steil, noch ein paar Treppenstufen und man erreicht den Schotterweg.
Zunächst sollte man noch einen Abstecher (200 Meter einfach) nach rechts zu einem schönen Aussichtspunkt mit Blick ins obere Echaztal und zum Schloss Lichtenstein machen. Von dort zurück folgt man dem Schotterweg immer weiter. Von links kommt der Weg mit Wanderzeichen Blaue Gabel herauf. Gute 100 Meter weiter verlässt man diesen und nimmt an der Gabelung den linken Weg, der leicht bergab führt.
Kurz nach einer Linkskehre am Talschluss quert der Weg mit Wanderzeichen Blaue Raute, dem man nach links folgt. Bald überquert man auf Höhe des Feuchtbiotops Holzbömerteich den Schotterweg und nimmt den idyllischen Waldweg, der auf gleichbleibender Höhe am Hang entlang geht.
Nach einem knappen Kilometer und einer Rechtskurve quert ein Pfad mit Wanderzeichen Blaue Gabel. Wer den nochmaligen Aufstieg über etwa 100 Höhenmeter nicht scheut, geht hier nicht geradeaus weiter, sondern zweigt scharf rechts auf diesen Pfad ab. Er führt durch den Wald hinauf zum Naturschutzgebiet Wonhalde, einer wunderschönen Bergwiese, einer alb-typischen Wacholderheide.
Reißenbachquelle (bei Lichtenstein-Unterhausen)
Der weitere Weg verläuft links einen Schotterweg hinab bis zur Reißenbachquelle. Das Wasser sprudelt wie im Märchen unter den urigen Wurzeln eines alten Baumes hervor und fließt in ein Kneippbecken, bevor es das Tal hinab plätschert.
Man folgt dem Schotterweg weiter bis zu einem Wegdreieck, welches man geradeaus überquert. Ein Wiesenweg verschwindet im Wald – genannt Pfarrhäule. Parallel zum Sträßchen im Tal gelangt man auf ihm bis nach Unterhausen.
Der Waldweg mündet in die Oberhauser Steige, der man nach unten zur Hauptstraße (B312) folgt. Nach der letzten Kehre bietet sich zurückblickend nochmals ein schöner Blick hinauf zum Schloss Lichtenstein. Gleich an der Ecke mit der B312 zweigt man links in den Fußweg ein und geht die Haydnstraße entlang. Die Friedenstraße führt nach rechts zur Nebelhöhlestraße und so zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Neulich im Buchladen fiel mir dieses Machwerk in die Hände. Nach einer kurzen Denkpause wurde ich neugierig: Was unterscheidet denn normale Wanderungen von „Männertouren“?
Gleich im Vorwort wird erklärt: Mann will keine Touren, die im Kaffeekränzchen enden. O.k. geschenkt. Blümchen scheinen auch irgendwie böse zu sein – zumindest dann, wenn man sie nicht nur schweigend und schwitzend zur Kenntnis nimmt. Ich blättere weiter und als nächstes sticht mir ein Blümchenfoto ins Auge – und dann noch eines: zwei Herren, die an roten Rosen schnuppern.
Apropos Duft und Schweiß: Transpiration scheint ein besonders wichtiges Merkmal für „Echte-Kerle-Touren“ zu sein. Das wäre kein Problem, liebe Männer. Auch wir Frauen können schwitzen. Ist es nicht eher so, dass ihr das eigentlich lieber nie so genau wissen geschweige denn riechen wolltet?
Und ihr verzehrt euch danach, ungestört derbe, politisch unkorrekte Sprüche zu reißen? Über fußkranke, nervtötende Quasselstrippen? Das ist das einzige Argument, welches ich gelten lasse. Da muss ich wirklich nicht unbedingt dabei sein. Aber in der Zeit könnte Frau sich ja etwas abseits setzen, den Blick in die Landschaft genießen und sich ein bisschen wie ein einsamer Wolf fühlen. Echt.
Ganz so roh und derb wird es dann aber wohl doch nicht, denn – wie wir in den gluckenhaft wirkenden Vorbemerkungen erfahren – der moderne echte Kerl kann natürlich nicht ohne schnelltrocknende Funktionskleidung, schwitznetzbestückten Rucksack oder womöglich ohne gelenkschonende Wanderstöcke losziehen. Wo kämen wir da hin? Auf gut beschilderten Wanderwegen auch ohne Orientierungssinn zumindest irgendwohin. Seit wann braucht ein echter Mann überhaupt mehr als die alte zerfledderte Wanderkarte seines Großvaters, um in die wilde Natur zu ziehen?
Was also ist der Unterschied zwischen einer Wanderung und einer Männertour? Sind Blümchen-Guck-mit-Kaffeekränzchen-Touren nicht per Definition sowieso Spaziergänge? Kommt man bei Touren aus „normalen“ Wanderführern etwa nicht ins Schwitzen? Oder geht es am Ende nur darum, dass man sich nicht als echter Kerl fühlen kann, wenn die Frau die 25km-Tour auch geschafft hat?
Ich gehe mal davon aus, dass die im Buch beschriebenen Wanderungen wirklich schöne Touren sind. Vielleicht probiere ich sogar die eine oder andere mal aus – es wird Frauen im Vorwort ausdrücklich erlaubt. Danke dafür. Und sollte es je erscheinen, dann wünsche ich mir das Buch „Männertouren Schwäbische Alb“ zu Weihnachten. DAS wird lustig!
Genug genörgelt, macht euch am besten selbst ein Bild: Leseprobe – ein Anti-Tipp von albtips.de
Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …