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Streuobstwegle Mössingen

Eine gute Möglichkeit, den Frühling in Mitteleuropas größtem Streuobstgürtel zu genießen, bietet sich auf dem Streuobstwegle Mössingen mit unzähligen blühenden Obstbäumen im Blütenparadies.

Start des Premium-Spazierwanderwegs ist am Wanderparkplatz Bei den Linden oberhalb von Mössingen (erreichbar von der B 27 über die Ofterdinger Str. und die Grabenstr.) – nicht irritieren lassen, sollte das Verkehrsschild „Verbot der Einfahrt“ noch vorhanden sein.

Der gut ausgeschilderte Weg führt über Wiesen und am Waldrand entlang. Wanderschuhe sind trotz der geringen Länge der Tour empfehlenswert, da es durchaus auch mal kurz steil bergab oder bergauf geht.

Infotafeln bieten einen guten Überblick über die Besonderheiten der Kulturlandschaft und über das Zusammenspiel mit Mensch und Tierwelt.

Immer wieder zeigen sich schöne Ausblicke über das hügelige Albvorland oder zum Albtrauf. Als Abschluss bietet sich zum Beispiel ein Besuch im Streuobst-Infozentrum im Pausa-Quartier in Mössingen an.

Das Mössinger Streuobstwegle bezieht den bisherigen Panoramaweg des Netzwerks Streuobst mit ein und erweitert ihn zu einer abwechslungsreichen Runde. Es verläuft zwischen Lindensträßle und Schützenhaus. Informationen zum Thema Streuobst, immer wieder herrliche Aussichten auf Mössingen, vielfältige Streuobstbäume, artenreiche Magerrasen, aber auch Waldabschnitte ermöglichen eine abwechslungsreiche Tour.
Auf zehn kurzweiligen Infotafeln des Netzwerks Streuobst erfährt man nebenbei allerlei Spannendes über die hiesige Kulturlandschaft „Streuobstwiese“ und deren Artenreichtum.
Quelle: www.moessingen.de/streuobstwegle

Download albtips-de-Moessinger-Streuobstwegle.gpx (.zip)

Länge: 3,5 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 90 hm

Wandervorschläge in der Nähe:
Rund um die Olgahöhe und den Panoramaweg Streuobst bei Mössingen (orange)
Streuobstwiesen zwischen Talheim und Farrenberg (gelb)
Firstwaldrunde am Früchtetrauf (braun)
3Fürstensteig: Alles Premium?! (lila)
Tour 2: Talheimer Bergrutsche

Premium-Winterweg Schneewalzer

Sobald genug Schnee liegt, wird der Premium-Winterwanderweg Schneewalzer bei Albstadt-Burgfelden präpariert. Die kleine Runde führt am Albtrauf entlang und über die Wacholderheide am Heersberg.

Wie alle Premiumwanderwege ist auch der Winterwanderweg Schneewalzer sehr gut ausgeschildert. Bei der großen Übersichtstafel am Wanderparkplatz Heersberg geht es los.

Zunächst stapft man hinüber zum Altrauf und wandert nach einer LInkskurve an ihm entlang. Schöne Aussichtspunkte warten am Wegesrand.

Nach Überquerung des Fahrwegs geht es bergauf zum Heersberg. Die Wacholderheide hat im Winter ihren ganz besonderen Reiz. Blickt man von oben zurück, so bietet sich ein sagenhafter Blick zur Ruine Schalksburg und dahinter zu den Schwarzwald-Höhenzügen.

Anschließend führt der Weg auf der Rückseite des Heersbergs bergab, über Freiflächen und bald wieder parallel zum Herweg zurück. Recht befindet sich ein Spiel- und Grillplatz – eher etwas für andere Jahreszeiten.

Nach einem letzten Schlenker kommt man zurück zum Ausgangspunkt der winterlichen Tour. Im Sommer ist der längere, ebenfalls als Premium-Wanderweg ausgeschilderte Felsenmeersteig empfehlenswert.

Infos und Schneebericht: www.albweiss.de

Länge: 5 km
Dauer: 1,5 – 2
Anstieg: ca. 70 hm

Download albtips-de-Premiumweg-Schneewalzer.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Böllat, Ruine Schalksburg, Felsenmeer, Muliweg & Heersberg – ein Traufgang (gelb)
Felsenmeer und Muliweg (orange)
„Premiumwanderweg“ ausprobiert: Hossinger Leiter bei Albstadt-Laufen (braun)
Knapp über dem Nebel – Traufgang Wacholderhöhe bei Albstadt (lila)
Traufgang: Alpenblick vom Schlossfelsenturm bei Albstadt (blau)

Rund um die Burg Hohenneuffen

Immer wieder lohnenswert und immer wieder anders ist eine kleine Tour rund um die Burg Hohenneuffen. An Weihnachten 2018 zauberte der Dunst im Tal herrliche Ansichten des zerklüfteten Albtraufs. Die Inversion sorgte für angenehme Temperaturen.

Dieser ausgedehnte Spaziergang startet am Wanderparkplatz Hohenneuffen, der über die K 1262 und die K 1244 von Erkenbrechtsweiler aus zu erreichen ist. Im Sommer fährt sonntags sogar ab und an ein Bus dorthin.

Zunächst folgt man dem HW1 (Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins, Wanderzeichen rotes Dreieck), der auf einem schmalen Pfad direkt neben dem breiten Waldweg verläuft, zur Burgruine Hohenneuffen (hohenneuffen.de). Die letzten Meter geht es steil bergauf und man genießt rundherum herrliche Ausblicke – im Nordosten liegt der kegelförmige Hohenstaufen, die Burg Teck ist zu sehen. Im Norden erkennt man die Orte auf den Fildern bis hin zum Stuttgarter Fernsehturm und bei entsprechender Sicht blickt man Richtung Südwesten am zerklüfteten Albtrauf entlang bis zum Feldberg im Schwarzwald.

Auf gleichem Wege spaziert man zurück und nach der Brücke über den Burggraben hält man sich auf dem Pfad links des Wegs (HW1). So kommt man zu verschiedenen Aussichtspunkten, zum Beispiel zum Wilhelmsfels oder zum Gleitschirmflieger-Startplatz Nord. Nach weiteren 160 Metern auf dem Pfad biegt man rechts ab und folgt dem Feldweg zwischen Äckern bis zur Straße K 1244.

Nachdem man die Straße leicht rechts versetzt überquert hat, geht man geradeaus in den Buchenwald hinein. Es geht ein wenig bergauf. Oben angekommen, wendet man sich nach rechts. Bald führt der Weg nach einer Linkkurve wieder aus dem Wald heraus.

Man überquert den Weg am Waldrand und geht auf dem Astropfad halbrechts weiter. Nach einer Linkskurve erreicht man den Grillplatz an der Keltenschanze (von der nicht viel zu erkennen ist).

Gleich danach erreicht man den Albtrauf und zweigt links auf den HW1 ab. Nach 150 Metern kommt man zum Gleitschirmflieger-Startplatz West, von dem aus sich ein herrlicher Blick bietet. Auf gleichem Weg geht man zurück und weiter geradeaus bis zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Hohenneuffen.

Länge: 5 km
Dauer: ca. 2 h
Anstieg: 160 hm (steil zur Burg hinauf)

Download albtips-de-Hohenneuffen.gpx (.zip)


Wandervorschläge in der Nähe:
Streuobstwiesen und Wälder rund um Beuren und Owen (gelb)
Rundwanderung um die Baßgeige zum Beurener Fels (orange)
Paradies und Goldland (blau)
Neuffener Heide, Ruine Hohenneuffen, Molach, Schlosssteige und alte Steige (braun)