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Gewässer sind selten im schwäbischen Karst. Es gibt nur wenige Seen, Teiche, Flüsse auf der Schwäbischen Alb.

Booser Doppelmaar (Traumpfädchen)

In der Eifel gibt es Traumpfade und Traumpfädchen -also Wanderungen und ihre Kurzversionen. Eines der Traumpfädchen bietet einen Blick auf das Booser Doppelmaar, auf eine Lavabombe, auf eine Burg namens Nürburg und theoretisch zum namengebenden Eifelturm, der aber leider baufällig und gesperrt ist.

Offiziell startet der Eifelturmpfad an einem Wanderparkplatz westlich von Boos, man kann aber auch in Boos an der Kirche loswandern. Dazu folgt man einem Fußweg hinauf durch den Kirchgarten und weiter hinaus auf die Felder mit Blick zum Eifelturm, dann geht es auf halber Strecke vor dem Waldrand links einen langen Weg oberhalb des Ortes entlang bis in den Wald hinein.

Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreicht man am Waldrand den schon erwähnten Wanderparkplatz und geht weiter geradeaus. Nach einem kurzen Abstieg findet man einen weiteren kleinen Parkplatz direkt an der L 94.

Man geht weiter am rechts befindlichen Waldrand und blickt schon bald auf das Booser Doppelmaar, links der Booser Weiher, rechts ein eher trockener Krater. Dahinter sieht man einen Hügel, auf dem die Nürburg steht. Und schwenkt man den Blick nach links, sieht man ein großes, helles Gebäude, das nicht in die Landschaft zu passen scheint. Das wäre dann der Nürburgring.

Entlang des Wegs gibt es mehrere Stationen mit Infotafeln zur Geologie, Fauna und Flora und weiterhin schönen Ausblicken nach Norden.

Bald folgt man der Beschilderung des Traupfädchens einen sehr steilen Weg hinauf – quasi direkt in der Kraterwand (bei nassem Wettter und rutschigen Wegen empfiehlt es sich, die Tour tatsächlich wie beschrieben im Uhrzeigersinn zu gehen).

Oben angekommen hält man sich links, passiert eine Grillhütte, bestaunt einige einzigartige Vogelhäuschen in Form von Campern oder Windmühlen.

Links des Wegs befindet sich ein interessanter Vulkanaufschluss, beschildert mit „Lavabombe“. Weiter auf dem Weg passiert man einen Abzweig zum Eifelturm, ignoriert diesen aber, weil der Turm wohl sehr baufällig ist, Man soll auch nicht in die Nähe gehen. Schöne Ausblicke hat man ja auch so.

Nun folgt man dem Sträßchen in Kurven zurück nach Boos und zum Ausgangspunkt bei der Kirche. Zuvor kann man bei Bedarf noch einen kurzen Abstecher zum Wassertretbecken bei einem Häuschen der Wasserversorgung machen.

Länge: 4,3 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: ca 140 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (braun)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (gelb)

Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher

Eine wohl einmalige Tour, die nicht nur durch die interessante Landschaft im Osten des Natur- und Geoparks Vulkaneifel führt, sondern auch einen Einblick in die Gesteinsschichten darunter bietet.

Diese Doppelrunde startet am Wanderparkplatz Ulmener Maar, direkt neben der A 48 und nahe der gleichnamigen Autobahnausfahrt gelegen. Wer nicht gut zu Fuß ist, parkt besser auf der Nordseite am Jungferweiher, z. B. beim Campingplatz.

Vom Parkplatz aus geht es hinab zum Maarsee, den man zunächst im Uhrzeigersinn umrundet. Man blickt dabei stets auf die große Burg und auf das Örtchen mit dem markenten Kirchturm.

Hat man den Ort nach einer Dreiviertelumrundung erreicht, folgt man dort vor der Kirche her der Beschilderung zum Ulmener Maar-Stollen. Der etwa 150 m lange Gang durch den im Mittelalter zum Zwecke der Wasserversorgung gegrabenen Stollen lohnt sich sehr, es wird zwar zwischendurch mal etwas enger und ist nicht unbedingt für Kinderwagen o. Ä. geeignet, aber geologisch Interessierte sollten es versuchen.

Auf der anderen Seite bietet sich eine Runde um den Jungferweiher an: besondere Fauna und Flora, viele Infotafeln und der Erholungsfaktor Wasser – egal zu welcher Jahreszeit – immer wunderbar.

Anschließend geht man durch den Stollen zurück, hält sich danach links und geht noch bis zur Info- und Aussichtsplattform „altes Pumpwerk“. Von dort geht es wieder hinauf zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,6 km
Dauer: ca. 1,5 km
Anstiege: ca. 70 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar

Über den Albrand hinaus geblick, aber nicht viel Sicht gehabt: Wie großartig muss die Runde um zwei und der Blick auf das dritte der Dauner Maar erst bei schönem Wetter sein!

Wer es nicht scheut, 80 Höhenmeter Anstieg auf dem Eifelsteig am Ende der Tour zu haben, kann am Wanderparkplatz an der L 64 zwischen dem Schalkenmehrener und dem Weinfelder Maar starten.

Vom Parkplatz aus geht man ein paar Schritte zum Grat zwischen den beiden Maaren, dann links durch das Ziegengatter und folgt links dem Pfad rund um das Weinfelder Maar. Es geht leicht bergauf und an der höchsten Stelle des Wegs hält man sich links Richtung Mäuseberg.

Zunächst erreicht man einen Rastplatz mit Ausblick auf das Weinfelder Maar, kurz darauf erreicht man den Dronke-Turm, einen Aussichtsturm, der nach dem Gründer des Eifelvereins benannt ist.

Neben dem Turm gibt es im Wald einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Gemündener Maar, bei schönem Wetter kann man sich auf die schöne Schaukel setzen.

Man geht zurück zum Turm und nimmt den Weg links, der fast parallel zum Herweg leicht bergab an einem FFH-Gebiet entlang führt, weiterhin mit schönen Aussichten über die Eifel.

Nach einer Links- und einer Rechtskurve wählt man einen Wiesenpfad, der rechts vom Weg abzweigt und zurück zum Rundweg führt, dem man weiter folgt bis zur Weinfelder Kapelle und noch weiter bis die Runde vollendet ist.

Nun überquert man die L 64 und hält sich links. Es geht nochmals kurz bergauf und dann rechts herum um das Schalkenmehrener Maar. Einen schönen Ausblick auf das Maar, den Ort und hinüber zum Mäuseberg bietet sich u. A. vom Maar-Kreuz aus, aber auch im weiteren Verlauf.

Es folgt ein kurzer, steiler Abstieg und ein Weg etwas oberhalb des Maarsees, der nach Schalkenmehren führt. Man hält sich stets rechts und folgt der Maarstraße durch den Ort.

Mit dem Eifelsteig geht es rechts in den Pit-Kreuzberg-Weg und am Maarbad leicht links hinauf – in Serpentinen und über Treppen – zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 7,2 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 220 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (lila)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)