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Gewässer sind selten im schwäbischen Karst. Es gibt nur wenige Seen, Teiche, Flüsse auf der Schwäbischen Alb.

Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher

Eine wohl einmalige Tour, die nicht nur durch die interessante Landschaft im Osten des Natur- und Geoparks Vulkaneifel führt, sondern auch einen Einblick in die Gesteinsschichten darunter bietet.

Diese Doppelrunde startet am Wanderparkplatz Ulmener Maar, direkt neben der A 48 und nahe der gleichnamigen Autobahnausfahrt gelegen. Wer nicht gut zu Fuß ist, parkt besser auf der Nordseite am Jungferweiher, z. B. beim Campingplatz.

Vom Parkplatz aus geht es hinab zum Maarsee, den man zunächst im Uhrzeigersinn umrundet. Man blickt dabei stets auf die große Burg und auf das Örtchen mit dem markenten Kirchturm.

Hat man den Ort nach einer Dreiviertelumrundung erreicht, folgt man dort vor der Kirche her der Beschilderung zum Ulmener Maar-Stollen. Der etwa 150 m lange Gang durch den im Mittelalter zum Zwecke der Wasserversorgung gegrabenen Stollen lohnt sich sehr, es wird zwar zwischendurch mal etwas enger und ist nicht unbedingt für Kinderwagen o. Ä. geeignet, aber geologisch Interessierte sollten es versuchen.

Auf der anderen Seite bietet sich eine Runde um den Jungferweiher an: besondere Fauna und Flora, viele Infotafeln und der Erholungsfaktor Wasser – egal zu welcher Jahreszeit – immer wunderbar.

Anschließend geht man durch den Stollen zurück, hält sich danach links und geht noch bis zur Info- und Aussichtsplattform „altes Pumpwerk“. Von dort geht es wieder hinauf zum Ausgangspunkt.

Länge: 4,6 km
Dauer: ca. 1,5 km
Anstiege: ca. 70 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar

Über den Albrand hinaus geblick, aber nicht viel Sicht gehabt: Wie großartig muss die Runde um zwei und der Blick auf das dritte der Dauner Maar erst bei schönem Wetter sein!

Wer es nicht scheut, 80 Höhenmeter Anstieg auf dem Eifelsteig am Ende der Tour zu haben, kann am Wanderparkplatz an der L 64 zwischen dem Schalkenmehrener und dem Weinfelder Maar starten.

Vom Parkplatz aus geht man ein paar Schritte zum Grat zwischen den beiden Maaren, dann links durch das Ziegengatter und folgt links dem Pfad rund um das Weinfelder Maar. Es geht leicht bergauf und an der höchsten Stelle des Wegs hält man sich links Richtung Mäuseberg.

Zunächst erreicht man einen Rastplatz mit Ausblick auf das Weinfelder Maar, kurz darauf erreicht man den Dronke-Turm, einen Aussichtsturm, der nach dem Gründer des Eifelvereins benannt ist.

Neben dem Turm gibt es im Wald einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf das Gemündener Maar, bei schönem Wetter kann man sich auf die schöne Schaukel setzen.

Man geht zurück zum Turm und nimmt den Weg links, der fast parallel zum Herweg leicht bergab an einem FFH-Gebiet entlang führt, weiterhin mit schönen Aussichten über die Eifel.

Nach einer Links- und einer Rechtskurve wählt man einen Wiesenpfad, der rechts vom Weg abzweigt und zurück zum Rundweg führt, dem man weiter folgt bis zur Weinfelder Kapelle und noch weiter bis die Runde vollendet ist.

Nun überquert man die L 64 und hält sich links. Es geht nochmals kurz bergauf und dann rechts herum um das Schalkenmehrener Maar. Einen schönen Ausblick auf das Maar, den Ort und hinüber zum Mäuseberg bietet sich u. A. vom Maar-Kreuz aus, aber auch im weiteren Verlauf.

Es folgt ein kurzer, steiler Abstieg und ein Weg etwas oberhalb des Maarsees, der nach Schalkenmehren führt. Man hält sich stets rechts und folgt der Maarstraße durch den Ort.

Mit dem Eifelsteig geht es rechts in den Pit-Kreuzberg-Weg und am Maarbad leicht links hinauf – in Serpentinen und über Treppen – zum Ausgangspunkt der Tour.

Länge: 7,2 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 220 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (lila)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)

Über den Albrand hinaus: Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel)

Trübes Wetter muss nicht sein, aber wenn man dann durch den ersten knirschenden Schnee des Winters geht, wird es wieder schön. Ein erster kleiner Eindruck von der Vulkaneifel bei den Dauner Maaren.

Starten kann man den Spaziergang durch den Vulkankrater im Örtchen Schalkenmehren bei Daun. Bei der Tourist-Info gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz.

Vom Parkplatz aus geht man den Weg Im Bungert entlang zum Maarsee und umrundet diesen. Dazu geht man vor dem Maar den schmalen Pfad nach rechts, folgt diesem, bis er kurz nach zwei kleinen Infotafeln über Fischarten an einem Zaun in einen Feldweg mündet. Dort links.

Man geht an einem sumpfigen Wäldchen entlang und zweigt gleich danach links ab, so bleibt man immer auf der innersten Runde.

Nach einer Rechtskurve kann man rechts hinauf einen kurzen Abstecher zu einem Pavillon mit Ausblick machen.

Anschließend folgt man dem Weg weiter um den Maarsee herum, es folgen noch ein paar Infotafeln und eine Holzskulptur, die einen Fisch zeigt.

Etwa 100 Meter nach dem Maar-Bad führen Treppen links hinab. Unten am Ufer hält man sich rechts und passiert den Campingplatz. So kommt man auf schmalem Pfad und dann rechts zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 3,1 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 40 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)