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Eiszeitliche Gletscherspur: Kantenlauf

Auf der einen Seite spaziert man an der Talkante des Deggenhauser Tals entlang und auf der anderen Seite genießt man sanfte Wiesenwege. Hier noch mehr als beim benachbarten Premiumspazierweg „Der Höchste“ summieren sich die Höhenmeter. Warum Gletscherspuren? Weil diese Landschaft während der letzten Eiszeit geformt wurde.

Die Gletscherspuren-Premiumwege sind noch so neu, dass offenbar noch Unklarheit über den Startpunkt der Tour herrscht. Die Tour beginnt beim Parkplatz Rappenfelsen wie er hier verzeichnet ist – in einem Waldstück links der K 8270 zwischen Lichtenegg und Krumbach. Vor Ort ist allerdings eine andere Stelle ebenfalls mit Parkplatz Rappenfelsen beschildert (an der Talkante, nur über einen Wiesenweg erreichbar, also wenig sinnvoll).

Vom Parkplatz aus folgt man dem Waldweg von der Straße weg Richtung Talkante zum Deggenhauser Tal. Dort wendet man sich nach links und gleich darauf am Waldrand wieder links. Man folgt dem Weg am Waldrand, überquert die K 8270 und geht geradeaus den Schotterweg hinauf und in den Wald hinein.

Am Waldrand hält man sich links und biegt kurz darauf rechts ab. Aktuell ist der Weg über den Acker samt Güllestreifen schwer erkennbar, aber die Schilder weisen den Weg. Man hält auf eine Baumgruppe zu, ab der der Weg dann geschottert ist und folgt diesem dann weiter geradeaus.

Bald erreicht man die Anhöhe, wo man von einer Wellenbank aus die schöne Rundumsicht genießen kann. Kurz darauf geht es links und bei einem Hochsitz wieder rechts, dann biegt man am Waldrand links ab und folgt diesem bis zu einem weiteren Hochsitz. Dort führt ein Wiesenweg rechts hinauf.

Oben am Sträßchen biegt man rechts ab und spaziert bis zur K 8270, die man erneut überquert. Danach passiert man zwei Weidegatter (bitte schließen) und wendet sich am Waldrand rechts. Nun bleibt man im Grunde fast immer am links des Wegs befindlichen Waldrand.

Zwischendurch geht es einmal rechts hinauf durch Lichtenegg und gleich hinter dem 24h-Hofladen scharf links weiter an der Talkante entlang.

Nun erreicht man den Rappenfelsen, wo man mehrere Bänke mit und ohne Aussicht vorfindet. Durch die Bäume hindurch schimmert der Bodensee, unten liegt das Deggenhauser Tal.

Nachdem man die Rappenfelsengraben umgangen hat, wechselt man bald vom Waldrand nach links auf einen Pfad zwischen Waldrand rechts und Talkante links.

Dieses kurze Wegstück ist nicht wirklich ein Spazierweg. Es geht kurz etwas steiler bergab und dann im Auf und Ab weiter. Links unten erblickt man einen Höhleneingang. Bald erreicht man die Stelle, an der man zu Beginn der Tour Richtung K 8270 abgebogen ist.

Dort geht man den bekannten Weg geradeaus zurück, ein paar Meter vor dem Rechtsabzweig Richtung Parkplatz befindet sich nochmals eine Bank mit schöner Aussicht. Ein würdiger Abschluss für eine schöne Tour.

Variante: Man kann den „Kantenlauf“ mit „Der Höchste“ zu einem 12 km langen Wanderweg kombinieren. Dann allerdings wäre es ratsam, zuerst an der Talkante entlang zu wandern und die etwas weniger anspruchsvollen Wiesenwege für den Rückweg aufzusparen.

Länge: ca. 6,9 km
Dauer: ca. 2,45 h
Anstiege: ca. 130 hm

Download albtips-de-Gletscherspur-Kantenlauf.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Eiszeitliche Gletscherspur: Der Höchste (braun)
Gletscherspur: Rund um den Illmensee (lila)
Mundartweg am Höchsten (orange)

Eiszeitliche Gletscherspur: Der Höchste

Weiche Wiesenwege, Wellness für Wandererfüße. Die neuen, sogenannten Gletscherspuren werden als Premiumspazierwege bezeichnet und der Wegverlauf ist auch größtenteils eher gemütlich. Dennoch summieren sich die Höhenmeter und manch einer könnte anmerken, dass es sich eher um ziemlich ausgedehnte Spaziergänge handelt. Schön sind jedenfalls die vielen Wiesenwege und natürlich die tollen Aussichten. Warum Gletscherspuren? Weil diese Landschaft während der letzten Eiszeit geformt wurde.

Dieser im September 2026 eröffnete Premiumweg beginnt am Parkplatz beim Aussichtsturm auf dem Höchsten, der höchsten Erhebung nördlich des Bodensees außerhalb von Schwäbischer Alb und Hegau.

Mit wenigen Schritten ist der Aussichtsturm erreicht, von dem aus man meist eine wunderschöne Sicht über die Umgebung genießt. Vor allem morgens und abends oder bei entsprechend klarer Sicht bietet sich zudem der Blick über den Bodensee hinweg zu den Alpen.

Am Turm vorbei folgt man dem Weg weiter bergab und hält sich rechts. Es geht an der Hangkante auf meist gleicher Höhe entlang und genießt weiterhin die schöne Aussicht – auch von einer Wellenliege – auf das Bodenseepanorama. Kurz darauf befindet sich links des Wegs der Wald, so dass die Sicht eingeschränkt ist.

Man folgt immer weiter dem Wiesenweg am Waldrand, der zwei Mal kurz hintereinander eine Rechtskurve macht. Vor der Waldhütte hält man sich rechts. Die Schilder eines Bodensee-Landgangs, die links in den Wald hinein führen, ignoriert man.

Der Weg führt weiter am Waldrand entlang durch eine Linkskehre um den Putscherhausgraben herum, bis zu der Stelle, die mit beim Putscherhaus benannt wird.

Dort geht es geradeaus in den Wald hinein. Nach etwa 180 m biegt der Weg rechts ab. (Noch?) nicht weiter beschildert ist ein kurzer Abstecher nach links zu einer Bank mit Aussicht nach Süden.

Geht man zurück und folgt dem Weg weiter, so geht es erneut am Waldrand links und wieder durch eine Rechtskurve bis zu einem Weidegatter. Hier überquert man die Weide nach schräg rechts bis zum oberen Weidegatter. Es wird darauf hingewiesen, beide Gatter wieder zu schließen.

Ist man durch das obere Gatter gegangen, überquert man vorsichtig die Kreisstraße K 8270 und folgt dem Teersträßchen, das schräg rechts gegenüber von dieser abzweigt. Nach ca. 280 m führt ein Wiesenweg links hinab – wieder bis zum Waldrand und dort hält man sich rechts.

Immer in Kurven am Waldrand entlang gelangt man schließlich zu der kleinen Ortschaft Glashütten. Kurz darauf hält man sich links, überquert die K 8249 nach rechts und folgt der Ortsstraße weiter. An der Gabelung zwischen ein paar Häuser hält man sich links. Dort gibt es ebenfalls gelbe Schilder, aber aktuell noch ohne Beschriftung und in die falsche Richtung zeigend.

Die Straße führt bergab und nach etwa 400 m zweigt man rechts auf einen Feldweg ab. Nach weiteren 430 m hält man sich an der Weggabelung rechts. Es folgt eine Rechtskurve und man geht bergauf. 100 m weiter muss man aufpassen, denn es geht unvermittelt nach links in den Wald, wo eine Holzbrücke über den Bruckenbach führt. Dem Waldpfad folgend kommt man nach einer Rechtskurve zu einer weiteren Holzbrücke.

Noch eine Rechtskurve, dann führt der Waldweg bergauf. Schließlich erreicht man die ersten Häuser am Höchsten. Nach der Bushaltestelle überquert man die Kreisstraße K 7781 und kommt am Berggasthof vorbei. Nur noch ein kurzer Aufstieg und man erreicht den Ausgangspunkt der Tour.

Variante: Man kann den „Kantenlauf“ mit „Der Höchste“ zu einem 12 km langen Wanderweg kombinieren. Dann allerdings wäre es ratsam, zuerst an der Talkante entlang zu wandern und die etwas weniger anspruchsvollen Wiesenwege für den Rückweg aufzusparen.

Länge: ca. 6,1 km
Dauer: ca. 2,25 h
Anstiege: ca. 100 hm

Download albtips-de-Gletscherspur-DerHoechste.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Eiszeitliche Gletscherspur: Kantenlauf (braun)
Gletscherspur: Rund um den Illmensee (lila)
Mundartweg am Höchsten (orange)

Eiszeitliches im Neandertal (Düsseldorf)

Die ältesten auf der Schwäbischen Alb gefundenen Musikinstrumente und figürlichen Kunstwerke sind ca. 40 000 Jahre alt. Ungefähr so alt sind auch die Knochen des im Düsseltal gefundenen, Neandertaler genannten Eiszeitmenschen. Zudem war das Tal einst eine Schlucht mit Kalkfelsen. Diese Parallelen machen einen Besuch dort interessant.

Die Tour kann man am kostenpflichtigen Parkplatz des Neandertal-Museums bzw. der Bushaltestelle beginnen an den S-Bahn-Haltestellen Mettmann-Neanderthal (plus 300 m einfach) bzw. Hochdahl-Millrath (plus 900 m einfach), am Bahnhof Hochdahl (plus 700 m einfach).

Das Museum im Rücken geht man rechts am Parkplatz vorbei und folgt dem Wanderweg und hält sich an der Gabelung in der Linkskurve links. Schon bald passiert man einen Steinbruch mit Kunst und kurz darauf die Steinzeitwerkstatt.

Ungefähr bei der Steinzeitwerkstatt geht es der Beschilderung Wildgehege bzw. A1 folgend rechts hinauf. Nach etwa 750 m Aufstieg durch den Wald erreicht man das Wisentgehege, das man links unten herum oder rechts oben herum passieren kann.

Bald kommt man zu einem links des Wegs gelegenen Gehege mit einer Infotafel zu den Auerochsen und einen Aussichtspunkt mit schönem Blick über das zentrale Wildgehege – diesmal ohne erkennbare Tiere.

Man umrundet es links herum, geht durch den Wald, über Holztreppen hinab, über eine Holzbrücke über den Rehbockback und wieder hinauf. Links ist immer der Zaun.

Wieder passiert man den Hinweis Auerochsengehege – es lohnt sich beidseits des Wegs Ausschau zu halten. An der T-Kreuzung geht es links und wieder in den Wald.

Nun steigt man wieder hinab und zwar diesmal ins Düsseltal. Unten überquert man wieder eine Holzbrücke, folgt dem Weg und geht an der T-Kreuzung links weiter. Die Beschilderung ist nun A2, nicht mehr A1.

Der Weg im Tal führt am Tarpangehege vorbei, wo man die urzeitlichen Pferde beobachten kann.

Noch ein kurzes Stück und man kommt zum Steinzeit-Spielplatz. Wer noch nicht genug hat, kann nun ins Neandertal-Museum und/oder einen Abstecher zum Höhlenblickturm machen. Für beides zusammen gibt es ein Kombiticket.

Wer zum Turm möchte, überquert die Straße an der Ampel, geht links am Museum vorbei und folgt dem beschilderten Fußweg unter und entlang der Straße. Zum Höhlenblickturm kommt man nur durch ein Drehkreuz. Davor befindet sich aber noch ein großer Kalkfelsen, dem einzigen Überbleibsel der einst wohl schönen Schlucht, die durch Steinbrucharbeiten vollständig zerstört wurde.

Länge: ca 4 km (plus Turm 1,2 km)
Dauer: ca. 2 h (Gehzeit)
Anstiege: ca. 100 hm (plus Turm 20 hm)

Download albtips-de-Neandertal-Wildgehege.gpx (.zip)