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Warme Quellen Algershofen (Donauschleife)

Ein schöner Sonntagsspaziergang von der Frauenbergkirche bei Munderkingen zum Donauschleifen-Ausflugsziel Warme Quellen Algershofen.

Vom Parkplatz direkt bei der Frauenbergkirche zwischen Untermarchtal und Munderkingen aus geht man den asphaltierten Weg hinter der Kirche hinunter, vorbei am Kreuz mit dem vergoldeten Gekreuzigten. An der Kreuzung nach 330 Metern biegt man scharf rechts ab.

Wasser, Quellen, Brunnen

Kurz darauf erreicht man am Waldrand linker Hand ein Naturdenkmal: einen alten Baum auf einem Kalksteinfelsen. Wer hier links einen Abstecher in den Wald macht, findet die versteckte Venturenquelle, deren Wasser direkt in die Donau fließt.

Der weitere Weg führt leicht links unter dem Bahndamm hindurch und parallel zum Algershofer Bach zum Ortsrand von Algershofen. Dort spaziert man ein paar Meter nach links und wendet sich darauf nach rechts auf einen Feldweg, der in einer weiten Rechtskurve um den Ort herum führt.

Warme Quellen Algershofen

Auf der Westseite des Ortes findet man ein Gewässer: Warme Quellen mit ganzjährig 16°C lauwarmem Wasser. Das Phänomen ist sicherlich im Winter interessanter, wenn das Wasser dampft, oder im Sommer, wenn die Seerosen blühen. Dennoch ist es ein netter Ort, mit einem Badehäuschen, mit Schilf und mit einer Infotafel.

Nach den Warmen Quellen zweigt man rechts ab. Es geht kurz bergauf, zwischen zwei Bauernhöfen hindurch und auf dem Sträßchen nach links. Knapp 500 Meter bleibt man auf der Zufahrtstraße, auf der man ab und zu mit Autoverkehr rechnen muss. Direkt hinter der Brücke über die Bahngleise biegt man rechts auf den Feldweg und kurz darauf links ab.

Frauenbergkirche und Schlangensage

Ein kurzer Anstieg führt zurück zur Frauenbergkirche auf dem Brunnenberg. Es lohnt sich, die kleine Barockkirche auch von innen zu besichtigen.

Man beachte das Gemälde gleich links vom Eingang: Es erzählt von einer bizarren Gechichte, der Schlangensage, der zufolge eine Frau aus dem Brunnen getrunken hatte. „Die Rond von Munderkingen“ wirkte schwanger, aber der Sage nach trug sie 62 kleine Schlangen aus. Als man den Brunnen leer schöpfe, fand man eine große Schlange. Man vermutet, dass die Sage im Zuge der Christianisierung entstanden war.

Länge: 3,7 km
Dauer: 1 h
Anstiege: minimal

Download albtips-de-Algershofen-WarmeQuellen.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Zw. Donau, Lauter und Hochberg (gelb)
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte (orange)

Abendliche Fahrt durchs Donautal

Jede Gelegenheit wird genutzt – also habe ich mir heute auf dem Rückweg eine Fahrt durchs Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen gegönnt. Felsen, Kurven, Tunnel, Burgruinen – man kommt aus dem Staunen nicht heraus.

Die Donau hat sich zwischen Tuttlingen und Sigmaringen tief in die Alb hineingefräst. Das kurvige Sträßchen (L 277) ist immer einen Ausflug wert, und eine Wanderung auf dem Donauberglandweg / Donau-Zollernalb-Weg sowieso.

Fahrt durchs Donautal

Von Tuttlingen aus fährt man über Mühlheim nach Fridingen (Beschilderung: Albstadt). Von Fridingen aus geht es hinauf zum Knopfmacherfelsen. Dort lohnt sich ein Stopp, um die schöne Aussicht zum Kloster Beuron und zum Schloss Bronnen zu genießen.

Blick vom Knopfmacherfelsen nach Beuron Blick vom Knopfmacherfelsen nach Beuron
Atemberaubende Aussichtspunkte

Wer möchte, kann danach einen Abstecher nach Irndorf zum Rauhen Stein und zum Eichfelsen machen. Letzterer ist vermutlich der schönste Aussichtspunkt im Donautal, aber man muss das Auto stehen lassen und zu Fuß hingehen – zum Beispiel vom Rauhen Stein aus an der Talkante entlang (1,5 km einfach).

Kloster Beuron

Von Irndorf fährt man ein Stück zurück und dann hinunter nach Beuron. Highlights dort sind die alte Holzbrücke und natürlich das Benediktinerkloster.

Schloss Werenwag

Nun bleibt man stets unten im Donautal und staunt über die vielen Felsen, über Schloss Werenwag oberhalb von Hausen im Tal und die neuen Ausblicke nach jeder Kurve.

Rabenfelsen

Unterwegs bieten sich viele Möglichkeiten einzukehren. In einer der schönsten Talschleifen unter den mächtigen Rabenfelsen bei Thiergarten liegt zum Beispiel der Gutshof Käppeler direkt neben der kleinsten dreischiffigen Basilika nördlich der Alpen.

Rabenfelsen im Donautal Rabenfelsen im Donautal
Gebrochen Gutenstein

Weiter geht es durch kleine Felstunnel. Wer hinter Gutenstein langsam fährt, gibt seinem Beifahrer die Gelegenheit, durch einen dieser Tunnel hindurch die Ruine Dietfurt zu fotografieren. Kurz darauf nach der Brücke über die Schmeie fährt man rechts in eine kleine, unbeschilderte Parkbucht. Schaut man nach links oben, sieht man die abenteuerlich auf Fels gebaute Ruine Gebrochen Gutenstein.

Park Inzigkofen

Wer genug Zeit hat, sollte sie sich für einen ausgedehnten Spaziergang durch den Park Inzigkofen nehmen. Man kann noch gut erkennen, dass es einmal ein durchgestylter Park war. Heute sind viele Stelle wieder verwildert und bewaldet. Schmale Pfade, Treppchen und Brückchen führten durch die Landschaft. Besonders schön ist der Amalienfels, der sich in der Donau spiegelt.

Schließlich erreicht man Sigmaringen. Das Städtchen mit dem großen Zollernschloss ist nach einer Fahrt durchs Donautal immer einen Besuch wert.

Infos zur Region und zu Wanderwegen:
www.donaubergland.de

Kunst und Besen im Schloss Mochental

Nach einem Besuch beim Kronenhofjubiläum in Dächingen mit lecker Alblinsen und Albschorle ging es noch zum Schloss Mochental.

Normalerweise nehme ich mir ja nicht so viel Zeit für Kunst und Kultur und gehe lieber wandern. Aber heute drängte sich der lange aufgeschobene Besuch im Schloss Mochental direkt auf.

Wie einige Gebäude zwischen Albsüdrand, Donautal und Oberschwaben – etwa Kloster Obermarchtal – wirkt auch dieses Schloss sehr beeindruckend in der umgebenden Landschaft. Es beherbergt eine Kunstgalerie und darin enthalten das „welterste“ Besenmuseum. Gaststätte und Café gibt es ebenfalls. Nur draußen sitzen war heute leider nicht ganz so angesagt.

Ich persönlich fand die barocken Decken und Elemente am spannendsten. Doch auch die Kunstobjekte sind so unterschiedlicher Art, dass für jeden etwas Interessantes dabei sein müsste – auch wenn man mit manchem vielleicht nicht so viel anfangen kann. Ein Highlight derzeit sind sicherlich die kinetischen Plastiken, die man sogar anfassen und „zart bewegen“ darf.

Wandern rund um Schloss Mochental

Schloss MochentalAm Südrand der Schwäbischen Alb kann man wunderbar wandern. Außer dem schönen Donautal befinden sich in der Nähe von Schloss Mochental auch noch das Große Lautertal und das bei Frühblüher-Fans bekannte Wolfstal.
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte
Zw. Donau, Lauter und Hochberg
Tour 26: Das südliche Lautertal