Blick vom Mädlesfels nach Norden zur AchalmBlick vom Mädlesfels nach Westen zum Roßberg
Vom Parkplatz am Übersberger Hof, zu dem ein 6 km langes Sträßchen von Pfullingen hinauf führt, sind es nur 500 Meter bis zum Aussichtspunkt am Mädlesfels.
Viele der schönen Wanderziele im Landkreis Reutlingen, die bisher in keinem Wanderführer vorkamen, sind hier endlich in einem praktischen, kleinen Taschenbuch zu finden. Natürlich kommen auch bekannte Sehenswürdigkeiten vor, doch sie werden auf weniger bekannten Wegen erreicht.
Schöne Fotos, Wanderkärtchen mit Routenverlauf und Höhenlinien sowie eine Übersicht mit den wichtigsten Daten zu jeder Tour runden jeden Wandervorschlag ab. Leider fehlen Hinweise auf das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, bzw. auf dessen Kernzonen, in denen man nur auf bestimmten Wegen wandern darf.
Ideal für Reutlinger zum Verschenken, für alle anderen zum Entdecken neuer Landschaften.
Zu den schönsten Gegenden in Baden-Württemberg gehört die Reutlinger-Uracher Alb. Hier im Herzen der Schwäbischen Alb finden sich Glanzpunkte wie Uracher und Gütersteiner Wasserfall, Schloss Lichtenstein, Bären- und Nebelhöhle, Achalm, die Pfullinger »Unterhose« und, und, und.
Dieter Buck präsentiert in diesem Band attraktive neue Spazier- und Wandertouren zu diesen beliebten Alb-Zielen, verführt den Unternehmungslustigen aber auch zu Ausflügen in weniger bekannte Gefilde der Alb, die erstaunlicherweise den Topzielen an Attraktivität in nichts nachstehen. […]
Dieter Buck
Reutlinger und Uracher Alb
Wanderungen und Spaziergänge zwischen Reutlingen, Münsingen und Bad Urach
Buch, 128 Seiten, 115 Farbfotos und Karten, 9,90 €
ISBN 978-3-8425-1233-7
Ohne große Höhenunterschiede klappert dieser – leider nicht mehr gut gepflegte – Themenweg mit sechs Stationen einige Dolinen zwischen Hengen und Böhringen ab. Für tiefergehende Informationen sollte man sich allerdings vorher ein wenig Wissen anlesen: de.wikipedia.org/wiki/Doline || Höhlen und Dolinen || Dolinen als Biotope
Beim P35 am Hengener Sportgelände findet man die erste Tafel mit Informationen zur Entstehung von Dolinen. Von dort folgt man immer dem dolinenartig nach unten gebogenen, schwarzen Pfeil – der allerdings an manchen Abzweigungen fehlt. Am besten knipst man den Wegverlauf von der Tafel ab oder benutzt die GPX-Datei.
Auf einem Wiesenweg, dann auf einem Feldweg geht man am rechten Waldrand entlang bis zur Hengener Goslach. Anschließend kommt man an einem weiteren Wanderparkplatz (P33) vorbei, den man auch als alternativen Startpunkt der Tour nutzen könnte.
Vor der L245 biegt man rechts ab und geht auf dem Wiesenweg parallel neben der Landstraße bis zur nächsten Doline, die ein wechselfeuchtes Biotop ist.
Nun überquert man die L245 und geht geradeaus bis zur nächsten Station bei der Heidekraut-Doline und danach rechts. Vor der B28 wendet man sich nach links und bleibt parallel zur Bundesstraße.
Bevor man rechts durch den Tunnel geht, gibt es noch einen Abstecher nach links und gleich wieder rechts zur Doppeldoline Auloch. Dort entspringt in einer der Dolinen ganzjährig ein Bach, nur um gleich wieder in der zweiten Doline, einem Schluckloch, zu verschwinden.
Nach dem Tunnel wendet man sich nach rechts auf den asphaltierten Waldweg. Kurz vor dem Waldrand befindet sich die letzte Tafel an der Heidelbeerhau-Doline. Nun geht es über die Felder nach unten und dann scharf rechts hinauf.
Der Weg macht eine Linkskurve und vor dem Waldrand zweigt man rechts ab. Durch den Wald (Wanderzeichen Gelbes Dreieck) kommt man zurück zur B28, die an dieser Stelle schwierig zu queren ist. Sie wird hier gerne als Rennstrecke benutzt.
Geradeaus geht es weiter durch den Wald. Die Waldwege sind derzeit nicht sehr gut gepflegt und durch Radspuren großer Maschinen beschädigt.
Kurz nachdem man aus dem Wald herauskommt, biegt man rechts ab und kommt zum Hinweg in der Nähe der zweiten Tafel zurück. Von hier nimmt man den gleichen Weg zurück.
Länge: ca. 8 km
Dauer: gut 2 h
Anstiege: so gut wie keine
Höhenunterschied: ca. 100 Hm