Dieses Jahr war es am Tag der Sonnenaufgangstour ziemlich stürmisch. So wanderten wir wie sonst auch vom Alten Lager hinauf auf den Gänsewag.
Allerdings ging es danach zurück ins Biosphärenzentrum zum Frühstück, weil zum Sturm auch noch Regen angekündigt war. So genossen wir die leckeren regionalen Spezialitäten im Warmen und Trockenen.
Ein bunt-schillernder Sonnenaufgang, ein traumhafter Alpenblick, ein regionales Frühstück und ein zarter Hauch von Frühling erwartete die Frühaufsteher auf dem Gänsewag-Aussichtspunkt im ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen:
Alpenblick bei Sonnenaufgang vom Gänsewag im ehem. TrÜP Münsingen
Treffpunkt ist wie immer das Biosphärenzentrum im Alten Lager, Münsingen-Auingen. Noch im Dunkeln startet man dann die kleine Tour bei der Panzerringstraße. Bald zeigt sich schon etwas Rot am Himmel und beschleunigten Schrittes geht es hinauf zum Aussichtspuntk Gänsewag.
Während des sehr leckeren, regionalen Frühstücks staunt man über die stetige Veränderung der Himmelsfarben. Die Alpenkette zeigt sich in voller Pracht, wird aber teils auch vom Dunst wieder verschluckt. Ein spannendes Naturschauspiel und wie schon die letzten Jahre hat sich das frühe Aufstehen mehr als gelohnt!
Besonders eindrücklich kann man das Schwäbische Hanami, die Obstblüte in den Streuobstwiesen, rund um das Freilichtmuseum Beuren, Spitzberg und Engelberg erleben.
Vom Parkplatz beim Freilichtmuseum Beuren aus geht man den Boden-Lehrpfad entlang zwischen den beiden Hügeln Spitzberg und Engelberg hindurch. Nacheinander kann man der Beschilderung folgend auf beide hinaufsteigen.
Vom Spitzberg bietet sich kurz unterhalb des Gipfels eine schöne Aussicht nach Südwesten zur Burgruine Hohenneuffen.
Vom Aussichtspunkt am Hang des Engelbergs blickt man nach Süden zum Albtrauf und nach Nordosten Richtung Burg Teck, den Hohenbol und die Dreikaiserberge.
Anschließend spaziert man weiter zwischen den beiden Hügeln hindurch mitten in die Streuobstwiesen hinein. Der Weg macht eine Rechtskurve, danach hält man sich stets rechts und umrundet den Engelberg, bis man wieder zu der Stelle kommt, an der man zuvor Richtung Hügel hinaufgestiegen ist und hält sich scharf links.
Nach 130 m folgt man rechts einem beschilderten Trampelpfad Richtung Freilichtmuseum mit Gastronomie und vielen Veranstaltungen. Er führt über ein Holzbrückle. Danach kann man das Gelände nach Belieben erkunden (Montag geschlossen, Eintritt: 7 bzw. 3,50 EUR – Stand 2017) bzw. zum Parkplatz zurückgehen.
Länge: 2,7 km
Dauer: 1 h
Anstieg: 100 Hm (optional)