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Tag des offenen Denkmals 2015

Am Tag des offenen Denkmals 2015 konnte man viele spannende Orte besichtigen, die sonst geschlossen sind. Wir waren heute in Reutlingen und Pfullingen unterwegs – das diesjährige Thema war: „Handwerk, Technik, Industrie“.
Übrigens: Für die unten genannten Denkmale sind „jüngere“ Menschen, die sich mit altem Handwerk oder alten Maschinen auskennen oder sich dafür interessieren, immer gesucht!

Industriemagazin Reutlingen: Sammlung mit Objekten des Reutlinger Maschinenbaus und der Textilindustrie, Überblick über die Industriegeschichte der Reutlinger Region
Geöffnet: am 2. Samstag jeden Monats von 14.00 bis 17.00 Uhr

Reutlinger Sägemühle: Direkt nach dem großen Reutlinger Stadtbrand 1726 (in Basel und Straßburg soll man den roten Himmel gesehen haben) begonnen, um die Stadt wieder aufzubauen, 1727 fertiggestellt.
Geöffnet: nur bei Sonderveranstaltungen

Villa Laiblin in Pfullingen: 1872 erbaute Villa. Louis Laiblin (1862 – 1927), großzügiger Mäzen aus der Pfullinger Papierfabrikantendynastie Laiblin, stiftet u. a. den Schönbergturm (1906), das Schützenhaus und die Pfullinger Hallen (1907).
Geöffnet: am ersten Sonntag jeden Monats von 14 – 17 Uhr

Pfullinger Hallen:Ton- und Turnhalle“ (1907) für die Pfullinger Vereine nach Plänen von Prof. Theodor Fischer, mit Tuffstein aus der Olgahöhle gebaut, kulturelles Denkmal ersten Ranges „im Übergang von Jugendstil zu moderner neuer Sachlichkeit“ …

Warum der Tagesanbruch für mich die beste Zeit zum Wandern ist…

Vielen Dank an Wolfgang Trust für diesen wunderschönen Gastbeitrag zum Thema „Wandern bei Tagesanbruch“:

Fast jedes Wochenende ziehe ich los um am Albtrauf oder der Albhochfläche zu wandern. Diese Leidenschaft verbindet mich mit vielen anderen Naturliebhabern. Was ich nicht mit vielen gemein habe ist, dass ich meine Wanderungen während des gesamten Jahres meist vor Sonnenaufgang starte. In den Monaten Mai bis Juli bedeutet das, dass ich oft schon zwischen 3 und 4 Uhr aufstehe um rechtzeitig am Ausgangspunkt meiner Wanderungen zu sein.

Für alle die wissen möchten, was die Gründe sind, dass ich so früh für meine Wanderungen aufstehe, hier die Antwort:

1. Die Ruhe am Morgen

Wenn man früh genug losgeht hat man die Chance auf das Erleben einer wundervollen Ruhe. Selbst in den Sommermonaten, in denen z.B. die Hauptwanderwege der Alb meist sehr „bewandert“ sind, sind früh am Morgen kaum Menschen unterwegs und man hat die Natur ganz für sich alleine.

2. Die erwachende Tierwelt des Tages

Wer in der Nacht startet kann erleben, wie die Tierwelt des Tages erwacht. Und das ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Egal ob es Füchse oder Rehe sind, die sich zum Frühstück aufmachen oder die Vogelwelt, die durch Ihren Morgengesang der Welt verkündet, dass ein neuer Tag anbricht.

3. Die Farben des Tagesanbruchs

Wenn der Tag anbricht, zeigt sich die Natur in wundervollen Farben. Schon wenn die ersten Farben das Dunkel des Himmels zurück drängen, erleuchten diese Farben mein Gemüt. Und dieses Schauspiel findet das ganze Jahr statt. Selbst in den oft so tristen Novembermonaten.

4. Das Frühstück

Und nach einem besonderen Naturerlebnis am frühen Morgen gibt es dann noch ein weiteres Highlight: Ein wundervolles Frühstück mit leckerem Frühstücksei. Ein Frühstück nach einer Frühwanderung ist für mich einfach das beste Frühstück. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an all die Mitarbeiter von Bäckereien, die sogar an Sonntagen für uns frische Brötchen zubereiten!).

Und für alle, die es aus welchen Gründen auch immer nicht schaffen, so früh am Morgen zu einer Wanderung aufzubrechen, habe ich eine Auswahl von Fotografien, die die für mich besonderen Morgenstimmungen widergeben. Denn genau solche Anblicke sind für mich der wichtigste Grund, warum der Tagesanbruch die beste Zeit zum Wandern ist.

Bilder sagen manchmal eben mehr als 368 Worte.

Webseite: www.trustpage.de
Facebook: www.facebook.com/WolfgangTrustPhotography

Kunst und Besen im Schloss Mochental

Nach einem Besuch beim Kronenhofjubiläum in Dächingen mit lecker Alblinsen und Albschorle ging es noch zum Schloss Mochental.

Normalerweise nehme ich mir ja nicht so viel Zeit für Kunst und Kultur und gehe lieber wandern. Aber heute drängte sich der lange aufgeschobene Besuch im Schloss Mochental direkt auf.

Wie einige Gebäude zwischen Albsüdrand, Donautal und Oberschwaben – etwa Kloster Obermarchtal – wirkt auch dieses Schloss sehr beeindruckend in der umgebenden Landschaft. Es beherbergt eine Kunstgalerie und darin enthalten das „welterste“ Besenmuseum. Gaststätte und Café gibt es ebenfalls. Nur draußen sitzen war heute leider nicht ganz so angesagt.

Ich persönlich fand die barocken Decken und Elemente am spannendsten. Doch auch die Kunstobjekte sind so unterschiedlicher Art, dass für jeden etwas Interessantes dabei sein müsste – auch wenn man mit manchem vielleicht nicht so viel anfangen kann. Ein Highlight derzeit sind sicherlich die kinetischen Plastiken, die man sogar anfassen und „zart bewegen“ darf.

Wandern rund um Schloss Mochental

Schloss MochentalAm Südrand der Schwäbischen Alb kann man wunderbar wandern. Außer dem schönen Donautal befinden sich in der Nähe von Schloss Mochental auch noch das Große Lautertal und das bei Frühblüher-Fans bekannte Wolfstal.
Von Schloss Mochental durch Bach-, Tiefen- und Wolfstal zur Märzenbecherblüte
Zw. Donau, Lauter und Hochberg
Tour 26: Das südliche Lautertal