Archiv der Kategorie: Reutlingen

Auf dem Glemser Birnenerlebnisweg zum Weihnachtsmarkt mit Krippenspiel

Den schnuckeligen Weihnachtsmarkt in Glems, der immer am Wochenende Mitte Dezember stattfindet, kann man wunderbar mit einem schönen Spaziergang verbinden – rein zufällig sind wir genau dem Glemser Birnenerlebnisweg (Route 1, blau) gefolgt.

Vom Parkplatz am Glemser Stausee überquert man das Sträßle L 380a und spaziert geradeaus in den asphaltierten Feldweg hinein. Am Beginn findet man eine Infotafel des Glemser Birnenerlebniswegs. An der T-Kreuzung hält man sich rechts und zweigt an der nächsten Gelegenheit links ab.

Vom Weg aus hat man immer wieder wunderschöne Ausblicke Richtung Metzingen, zum Dettinger Hörnle und zur Burgruine Hohenneuffen. An einer weiteren T-Kreuzung kurz vor dem Ort wendet man sich nach links unten.

In Glems folgt man der Kirchstraße nach links, dort findet traditionell der Weihnachtsmarkt mit Krippenspiel statt. Nach der Kirche zweigt man links in die Eberbergstraße ab.

Fotos vom 15.12.2013

Nach dem Anstieg durch eine Linkskurve – vorbei am Glemser Obstbaumuseum – hält man sich am Ortsende leicht rechts. Ein asphaltierter Feldeweg führt zurück Richtung Stausee. Auch hier verläuft der Glemser Birnenerlebnisweg. An einer T-Kreuzung hält man sich erneut links und gleich danach rechts. So kommt man zum Ausgangspunkt am Glemser Stausee zurück.

Im Anschluss an den Weihnachtsmarkt kann man prima mit einer Taschenlampe auch im Dunklen zurückwandern.

Länge: 3,4 km
Dauer: 1 h
Anstiege: nur wenige, kurze Anstiege

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Von Glems zum Dettinger Kirschenweg und oberhalb am Waldrand zurück (gelb)
Von Glems zu den Kirschblüten (orange)

Pfullingen: Über die Rötsteige auf die Röt

Obwohl ich Wind liebe, musste ich mich heute doch rausquälen zur Rötsteige. Und ich habe es nicht bereut. Herrlich, bei dem Herbststürmle draußen zu sein!

Man startet in Pfullingen am Parkplatz Große Ziegelstraße Ecke Griesstraße, von dort spaziert man links die Griesstraße entlang, dann an der Ampel über die Römerstraße und schließlich rechts in die Schlossgartenstraße.

Es geht gleich wieder links die Rötsteige hoch. Teils steil, teils über Treppen stapft man bergauf. An der T-Kreuzung oben links, gleich wieder rechts die Treppen rauf und dann geradeaus dem Sträßchen folgen. In der Rechtskurve zweigt man links ab. Die Gegend nennt sich Auf der Röt.

Nach gut 500 Metern zweigt man rechts auf einen asphaltierten Weg ab und oben gleich wieder rechts. Man blickt zum Georgenberg, rechts davon liegt die Achalm und im Hintergrund das Dettinger Hörnle. Man hat sogar Aussicht auf die Burg Hohenneuffen – heute zeigte sie sich nur als dunklen Klotz, manchmal wird sie auch von der Sonne hell angestrahlt.

Es geht leicht bergab, von links kommt der HW5 herauf und man folgt ihm ein Stückchen. Am Wegdreieck hält man sich rechts. Nun folgt man stets dem kurvigen Verlauf des Sträßchens, welches die Verlängerung der Griesstraße ist. So kommt man bequem zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 3,5 km
Dauer: 1 h
Anstiege: 120 Hm (Rötsteige)

Download albtips-de-Pfullingen-Roet.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe:
Vom Wasenwald zu Breitenbachquelle, Naturdenkmal Lache und Aussichtspunkt (gelb)
Zum Georgenberg und ein 360°-Panorama genießen (orange)

Meeresriff im Schnee: Der Kalkstein

Der Kalkstein bei Undingen bietet eine schöne Kulisse für die erste schöne Schneewanderung des Winters. Allzuviel Schnee liegt zwar noch nicht, doch das Knirschen unter den Wanderstiefeln stimmte uns auf hoffentlich viele schöne Wintertouren ein. Ganz zum Schluss kam dann auch noch die Sonne raus.

Am südlichen Ortsausgang von Sonnenbühl-Undingen biegt man links ab und folgt der Beschilderung Golfplatz. Nach gut 600 m erreicht man den Wanderparkplatz an der Skihütte Undingen.

Hinauf zum Kalkstein

Man folgt dem Sträßchen zu Fuß weiter und muss dabei aufpassen, dass man nicht von Golfplatz-Besuchern, die zwar über große Autos, aber offenbar nicht über Bremsen verfügen, gestreift wird. Nach 800 m steigt man rechts steil zum Kalkstein hinauf. Infotafeln erklären, wie es dazu kam, dass hier auf der Alb ein Meeresriff steht. Der Blick von oben ist beeindruckend.

Am Golfplatz
Der Kalkstein - ein Riff aus dem Jurameer
Der Kalkstein – ein Riff aus dem Jurameer

Auf gleichem Weg steigt man wieder hinab, wendet sich nach rechts auf das Sträßchen und zweigt nach knapp 200 m halbrechts ab. Nach 500 m auf dem Asphaltweg geht es rechts. Bald verläuft der Schotterweg durch den Golfplatz hindurch. Hier zügig weitergehen und auf fliegende Golfbälle achten (aber nicht bei Schneeschauer wie heute).

Durch das Rinnental

Nach einer Rechts- und Linkskurve zweigt man in der Senke rechts auf den Wiesenweg ab. Dieser führt durch einen Teil des Rinnentals wieder zurück, so dass man schließlich den Kalkstein umrundet hat. Kurz vor dem Sträßchen biegt man links auf den Feldweg ab, der parallel zur Loipe verläuft. So kommt man zur Skihütte und zum Parkplatz zurück.

Länge: ca. 4,6 km
Dauer: ca. 1,25 h
Anstieg: zum Kalkstein

Download albtips-de-Kalkstein-Undingen.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Von Undingen zur Bärenhöhle und durch das Rinnental zum Kalkstein (gelb)
Versteckte Kleinode zwischen Lichtenstein und Sonnenbühl (orange)
Muttertagswanderung zwischen Won, Nebelhöhle und Hohengenkingen (braun)
Winterspaziergang zwischen Genkingen und Undingen (lila)
Klimaweg Sonnenalb – Von Kältepolen und Meeresriffen
Tour 13: Kalkstein, Rinnental und Weidenwang bei Undingen