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Winterrunde bei Strohweiler

Diese kurze Runde bei Strohweiler bietet von hochgelegener Albhochfläche schöne Rundblicke zu den umliegenden Albtraufhängen. Es gibt dabei minimale Höhenunterschiede – ideal zum gemütlichen Spazieren.

Rechts der Straße zwischen Böhringen und Strohweiler liegt ein Wanderparkplatz. Dort geht man in Richtung Strohweiler weiter und biegt direkt nach dem Parkplatz rechts ab.

An der Gabelung hält man sich links (der Waldrand bleibt immer rechts) und kurz darauf biegt man links auf einen Wiesenweg ab. Von der Anhöhe bietet sich ein sehr schöner Blick auf die Umgebung.

Nun zweigt man an der T-Kreuzung rechts ab, kurz darauf links und wieder rechts bis zum Waldrand, dort links. Man geht nun immer am rechts befindlichen Waldrand entlang. Dort verläuft sowohl die Landkreisgrenze Reutlingen-Esslingen als auch die der Regierungsbezirke Tübingen-Stuttgart. Kein Wunder, dass es Richtung Lenninger Tal keine Aussichtspunkte gibt 😉

Am Ende der Freifläche hält man sich links und kurz darauf an einer T-Kreuzung erneut links. Dann folgt man dem Weg geradeaus und durch eine Rechtskurve bis zur Straße (Ortsrand Strohweiler).

Nach wenigen Metern links auf der Straße biegt man rechts auf einen Feldweg ab. Auf der Anhöhe biegt man links ab, in einer Linkskurve rechts und bald wieder links. Man sieht dabei den Parkplatz schon von weitem. Schließlich kommt man entlang der Straße zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: nur sehr leichtes Auf und Ab

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Wandervorschläge in der Nähe:
Große Schrecke und Lange Steige (orange)
Oberes Lenninger Tal: Das Goldloch im (noch grünen) Goldenen Oktober (gelb)
Durch enge, dunkle Täler unter hohen Felsen: Strohweiler Tour (lila)

Die Sieben Churfirsten bei Sipplingen

Eine interessante Felsformation, die Sieben Churfirsten bei Sipplingen, liegen nur etwa 20 km von den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb entfernt und zwar am Überlinger See, dem nordwestlichen Teil des Bodensees.

Start der Wanderung ist am kleinen Wanderparkplatz mit Infotafel zwischen Sportplatz und Burghalde am östlichen Ortsrand von Sipplingen (Morgengasse). Da oberhalb der Premiumwanderweg SeeGang vorbeiführt, sind die Wanderwege in der Gegend recht gut beschildert. Nur der Hinweis, dass der Hödinger Tobel gesperrt ist, kam leider erst reichlich spät.

Man folgt dem Sträßchen in östlicher Richtung an der Burghalde vorbei. Nach einer Links- und einer Rechskurve zweigt man rechts ab. An einer Gabelung im Wäldchen hält man sich rechts, so kommt man zu einer Stelle unterhalb der Sieben Churfirsten, von der aus man auch einen Höhleneingang sieht.

Nachdem man die Felsformation aus Sandstein erkundet hat, wandert man weiter in Richtung Wanderparkplatz Süßenmühle. Da der Weg durch den Hödinger Tobel seit einem großen Unwetter gesperrt ist, hält man sich links und folgt dem kurvigen Sträßchen bergauf. Oben angekommen bleibt man in der ersten Rechtskurve geradeaus auf einem Wanderweg am Waldrand.

Bald geht es im Wald auf einem Pfad bergab und nach einer Bachüberquerung wieder bergauf. Man kommt aus dem Wald heraus, zweigt kurz darauf rechts und wieder links ab. Nach Kurzem liegt links am Waldrand ein Grillplatz und gleich danach erreicht man den schönen Aussichtspunkt Zimmerwiese. Gemütliche Bänke laden zur Rast ein. Man blickt auf den Bodensee und bei klarer Sicht auch auf die Alpen.

Nun nimmt man an der Kreuzung den steilen Weg links bergab bis zum kleinen Industriegebiet von Sipplingen. Dort biegt man links ab und kurz darauf nach den letzten Gebäuden erneut links. Ein Trampelpfad führt zurück zur Straße am Sportplatz, dieser folgt man nach rechts. An der T-Kreuzung führt die Morgengasse zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 5,9 km
Dauer: ca. 2 h
Anstieg: ca. 210 hm

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Geologischer Lehrpfad Sipplingen (orange)
Stettener Panoramaweg im Hegau (gelb)
Vulkankrater Höwenegg (orangerot)
Premiumweg Hewensteig (braun)
Premiumweg Hohentwieler (lila)
Gehrenberg und Linzgaublick (rot)
Pfrunger-Burgweiler Ried (grau)
Von Tuttlingen zur Ruine Honberg (blau)
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen

Aichelberg und Bahn-Baustelle

Zu Baden-Württembergs berühmt-berüchtigstem Berg – zumindest was den Verkehrsfunk angeht – zum Aichelberg wollte ich schon immer mal. Das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden liegt quasi auf dem Weg und ist ein Muss.

Fährt man die Steigstraße durch den kleinen Ort Aichelberg hinauf, kommt man zum Wanderparkplatz beim Cafe Waldeck.

Direkt an der Gaststätte weisen Wanderschilder den Weg. Der Weitwanderweg albtraufgänger führt hier zum Beispiel vorbei. Es geht nur wenige hundert Meter über offene Wiesen und durch den Wald zum Gipfel des Aichelbergs. Ein schöner Ausblick Richtung Westen bietet sich von oben, leider nicht nach Osten, wo sich die Drei-Kaiser-Berge befinden.

Man überquert den Gipfel – vorbei an der Schutzhütte und folgt dem Pfad auf der anderen Seite hinab. Nach zwei Serpentinen hält man sich rechts und folgt gleich darauf links dem Weg mit dem Wanderzeichen Blaue Gabel.

Geht man am Hang des Tumbergs entlang, bemerkt man schnell, wie das Dröhnen der Autobahn schnell weniger wird. Erst unten bei der Grünbücke über die A8 wird es wieder richtig laut. Nach der Brücke geht man gleich rechts und wandert direkt parallel zur Fernstraße, an der es gerade hier am Aichelberg oft zu Staus kommt.

Nach ein paar hundert Metern am Waldrand gelangt man zur Bahn-Baustelle am Eingang Boßlertunnel. Auf einer Aussichtsplattform kann man den großen Baggern und Maschinen zuschauen und sich über die großen Mobilitätsversprechen informieren.

Ein kurzes Stück geht man auf gleichen Weg zurück, biegt dann aber links ab und unterquert die A8. Am Ortsrand von Aichelberg zweigt man scharf rechts ab, geht leicht bergan und am Waldrand stößt man wieder auf Schilder des albtraufgänger-Wegs. Dieser führt in wenigen Schritten hinauf zum Ausgangspunkt.

Im Nachbarort Holzmaden lohnt sich der Besuch des Urweltmuseums Hauff (mit lebensgroßen Dinoskulpturen):

Das Urweltmuseum Hauff beherbergt die besterhaltenen Präparate aus der Posidonienschiefer-Formation von Holzmaden und Ohmden. Zu den zahlreichen Exponaten gehören Ichthyosaurier, Plesiosaurier, Krokodile, Flugsaurier, Fische, Seelilien, Ammoniten und Belemniten.
Die bekanntesten Exponate sind die mit 18 × 6 m weltgrößte, versteinerte Seelilienkolonie und ein fast vier Meter langer Ichthyosaurier.

Quelle: wikipedia

Länge: 3,5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstieg: ca. 170 hm

Download albtips-de-Aichelberg-S21Baustelle.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Von Hepsisau zur Limburg (orange)
Orchideen im NSG Haarberg-Wasserberg (gelb)
Kleiner Spaziergang hinauf zum Hohenstaufen (braun)