Tapfer halten die Besucher aus dem toskanischen Pistoia beim heutigen Regen durch. Der Andrang vor den Ständen hält sich (noch) in Grenzen. So kommt man eher ins Gespräch, während man die Sonne nur in Form der italenischen Leckereien tankt.
Zum ersten Mal findet der Toskanische Markt dieses Jahr im Frühling statt: 17.-19.4.2015, 10-19 Uhr. Ab Samstag, 18.4.2015, ziehen die Stände vom Markplatz in den benachbarten Spitalhof um, da gleichzeitig der regelmäßige Wochenmarkt stattfindet. Der verkaufsoffene Sonntag wird vermutlich wieder sehr viele Shopping-Besucher anziehen. Das Wetter soll dann ja auch mitspielen.
Im Frühling lohnt sich ein Ausflug zum Gestüt Marbach besonders, denn dann springen die Fohlen über die Weiden. Die ganz kleinen sind noch nicht ganz so aktiv und entfernen sich kaum von ihren Müttern.
Wer den Besuch im Gestüt Marbach mit einem Spaziergang verbinden möchte, kann am Wanderparkplatz Bermannstal im Großen Lautertal links zwischen Gomadingen und Marbach parken.
Ein paar Schritte an der Straße talabwärts, dann den Schotterweg (Schild Planetenweg) leicht bergauf und an der Gabelung oben rechts. Leicht bergab kommt man so zum Gestüt Marbach. Der Gestütshof ist ganzjährig täglich geöffnet, der Eintritt frei (Infos zu Führungen, Museum, Gestütsshop und Biosphären-Infozentrum).
Nach dem Besuch der Ställe und Weiden folgt man geradeaus der Gestüts-Allee bergauf. Hat man die Anhöhe erreicht, biegt man links ab.
Auf der linken Seite befindet sich Julmonds Grab. Julmond war mit dem großen Flüchtlingstreck nach Westdeutschland gekommen und wurde einer der wichtigsten Trakehner-Zuchthengste der Nachkriegszeit, er hat maßgeblich zu der Entwicklung des Württemberger Warmbluts vom Landwirtschafts- zum Sportpferd beigetragen.
Man spaziert nun stets geradeaus weiter, an den Gebäuden vorbei. Der Weg macht eine Rechtskurve und trifft im Wald auf einen Querweg. Diesen geht man nach links unten zurück zum Wanderparkplatz Bermannstal.
Länge: 5 km
Dauer: 1,5 h
Anstiege: 2 leichte, kürzere Anstiege
Der Lonesee wurde 1978 angelegt und wird als seltenes Oberflächengewässer auf der Schwäbischen Alb sowohl von Menschen als auch von Bibern und Wasservögeln geschätzt. Nach einer Sanierung wurde 2014 der Wassererlebnisbereich am Lonesee angelegt.
Vom Bahnhof Lonesee, direkt an der Strecke Geislingen – Ulm gelegen, spaziert man die Bahnhofstraße hinab, überquert die Hauptstraße (L 1170), geht leicht links versetzt in die Hindenburgstraße und links am Rathaus über den Parkplatz bis zur Lone. Nach links folgt man dem Verlauf des Flüsschens bis zum Lonesee. Auf gleichem Wege geht es zurück.