Bad Urach, den 11. August 2015
Entdeckerwelt Bad Urach – Rätselspaß in den Sommerferien
Entdeckerwelt in Bad UrachPünktlich zu den Sommerferien in Baden-Württemberg hat vor wenigen Tagen die Entdeckerwelt Bad Urach ihre Pforten geöffnet. Natur und Landschaft des UNESCO Biosphärenreservats Schwäbische Alb sowie die Geschichte und die mittelalterliche Stadt Urach werden in der Entdeckerwelt Bad Urach lebendig. Eine interaktive Ausstellung mit drei Außentouren durch Stadt und Natur bietet den Kindern die Möglichkeit in eine spannende Geschichte einzutauchen und ein Rätsel zu lösen. Ausgerüstet mit einem Tablet-PC geht es auf Entdeckungsreise ins 15. oder 17. Jahrhundert oder die Gegenwart.
Am Anfang jeder Tour steht der Auftrag, welcher durch die Kinder zu erfüllen ist. Innerhalb der Geschichte treffen sie unterwegs interessante Menschen und sogar sprechende Tiere. Von allen erhalten Sie wertvolle Informationen und Hinweise, welche sie zur Erfüllung ihres Auftrags benötigen. In der Entdeckerwelt tragen Sie dann alle Informationen zusammen und lösen sicherlich das Rätsel. Und falls einmal das Wetter nicht so gut sein sollte um eine der Außentouren zu machen, bietet die Entdeckerwelt auch im Gebäude selbst genügend Möglichkeiten sich verschiedenen Themen spielerisch und mit Vergnügen zu nähern.
Die Entdeckerwelt Bad Urach richtet sich mit ihrem Angebot vor allem an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Sie hat in den Sommerferien täglich von 9-17 Uhr geöffnet. Da man sich für die Touren Zeit nehmen sollte, empfiehlt es sich, spätestens um 15 Uhr damit zu starten. Für die speziell programmierten Tablet-PCs bezahlt man eine Ausleihgebühr von 6 Euro und es ist eine Kaution zu hinterlegen. Weitere Informationen findet man unter www.badurach-entdeckerwelt.de.
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O-ha – ein Felsen
Von der Echazquelle über den Ohafelsen zum Lichtenstein und zurück zur Echazquelle führt diese kurze aber anspruchsvolle Tour. Zwei Wegabschnitte sind als Alpiner Pfad gekennzeichnet. Richtige Wanderschuhe mit ordentlichem Profil, Trittsicherheit und etwas Kondition sind Voraussetzung für die Begehung.
Start ist der kleine Parkplatz in der ersten Kehre der Honauer Steige an der B312 am Ortsausgang Honau. Von dort geht es wenige Meter bergauf, bevor rechts ein ganz schmaler Weg zur Tobelmühle abzweigt. Nach Überquerung der Echaz wendet man sich nach links und erreicht die zum Verweilen einladende Echazquelle. Die Grillstelle ist allerdings gerade aufgrund einer Renovierung noch abgesperrt.
Weiter geht es entlang des Baches bergauf. Immer wieder kreuzen kleine Rinnsale den Weg bis das Bachbett irgendwann trockenfällt.
Vorbei an einem Grillplatz (benutzbar) geht es immer im Tal bergan bis der Ohafelsen den Weg versperrt. Nach links führt der erste schmale alpine Pfad steil in mehreren Serpentinen nach oben.
Ein paar Schnaufer später erreicht man oberhalb des Felsens die Straße von Traifelberg nach Genkingen. Unweit befindet sich ein großer Parkplatz, den man als alternativen Einstieg nutzen kann. Sobald man die Straße erreicht hat, wendet man sich nach rechts. Wenige Meter später zweigt ein Wanderweg und ein parallel verlaufender Waldweg nach rechts ab.
Beide vereinigen sich in ihrem Verlauf und man geht geradeaus weiter. Der Weg wird immer schmaler und nach einem kurzen steilen Anstieg erreicht man die Ruine des alten Lichtenstein mit grandiosen Ausblicken. Das einzige was fehlt, ist eine Dampflok auf der alten Zahnradstrecke. Aber man wird ja noch träumen dürfen.
Der alte Lichtenstein war der Namensgeber des Romans Lichtenstein von Wilhelm Hauff, dessen Denkmal man wenige hundert Meter nach der Ruine erreicht. Er blickt auf seine „Schöpfung“: Die Burg Lichtenstein, die nach Hauffs Tod inspiriert durch seinen Roman erbaut wurde. Neben der Besichtigung des schwäbischen Märchenschlosses, kann man hier auch durch Bäume klettern und sich verköstigen lassen.
Am Alten Forsthaus vorbei folgt man erst dem Schild zur Nebelhöhle. Aber schon nach einem kurzen Abstieg geht es rechts ab. Nach wenigen Metern beginnt der zweite alpine Pfad steil bergab. An einem Schild das auf den Standort 113 im Fall eines Unfalls hinweist zweigt ein noch schmalerer Weg links ab. In Serpentinen geht es nach unten. Immer wieder überquert man Baumstämme und offen liegende Kabel (vermutlich die Stromversorgung der Burg). Fast im Tal erreicht man einen Waldweg, dem man nach rechts folgt. Das Tal erreicht man bei den Forellenteichen. Wenn man nach rechts geht, erreicht man wieder die Echazquelle von der man zurück zum Ausgangspunkt gelangt.
5km, 2,5h (Brutto), 300 Höhenmeter.
Download albtips-de-Ohafelsen.gpx (.zip)
Wandervorschläge in der Nähe:
Wanderfrühling rund um Honau (orange)
Von Lichtenstein-Unterhausen nach Honau (gelb)
