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Weihtäle und Wendelstein bei Bronnen

Eine kleine Runde im Laucherttal – zu schönen Aussichtspunkten, zu Wasserspielplätzen und anderen Themenwegen, zu einer Höhle und zu einer Mariengrotte.

Die Tour beginnt am Parkplatz der Freizeitanlage an der Lauchert, der direkt an der B313 zwischen Bronnen und Gammertingen liegt. Dort gibt es einen Spielplatz und eine Kneipp-Anlage.

Man geht Richtung Kneippbecken, überquert die Lauchert und folgt dem Barfußpfad bzw. alternativ dem Feldweg nach Süden. Auf Höhe der Fußgängerbrücke links biegt man rechts ab bis zum Waldrand und geht dort links bis zum Ortsrand von Gammertingen.

Direkt vor der Bahnstrecke wendet man sich nach rechts und folgt kurz darauf dem Verlauf der B32 nach rechts bis zur ersten Kehre, in der man weiter geradeaus den Waldweg nimmt. Es geht bergauf durch eine Links- und eine Rechtskurve, danach flacht der Weg ab.

Nach etwa 300 Metern zweigt man rechts hinab ab und erreicht kurz darauf den Weihtäle-Pavillon mit schöner Aussicht über das Laucherttal.

Kommt man vom Pavillon zurück geht es gleich rechts einen Waldpfad entlang und nach weiteren 700 Metern mündet der Pfad auf einen breiten Waldweg. Ein paar Schritte nach links und man erreicht zunächst das Eulenloch (im Winter nicht begehbar!) und kurz darauf eine schön gelegene Bank. Man kehrt um und folgt dem Waldweg ins Tal.

Unten angekommen hält man sich links. Kurz bevor man Bronnen erreicht, führt halblinks ein Pfad hinauf zur Mariengrotte. Die Holzbrücke unterwegs kann bei Eis oder Nässe rutschig sein.

Auf gleichem Weg steigt man hinab, hält sich links und erreicht am Ortsrand von Bronnen den Themenspielplatz Mensch und Wasser sowie einen Baumhoroskope-Pfad.

Man folgt der B 313 für ca. 80 Meter nach rechts, überquert die Lauchert erneut und biegt auf den Weg im Laucherttal ab. Wer die Tour um etwa 1,5 km abkürzen möchte, geht kurz darauf weiter geradeaus über den unbeschrankten Bahnübergang.

Andernfalls folgt man dem Weg durch das Laucherttal weiter nach Norden, bis zum nächsten unbeschrankten Bahnübergang. Nach der Überquerung hält man sich rechts und nimmt den wenig begangenen Waldweg, der aber schon bald besser wird.

Schließlich trifft man auf den Weg, den man heraufkommt, wenn man die Abkürzung nimmt. Dort wendet man sich nach links und folgt dem Weg durch eine Rechtskurve. Wenn man aus dem Wald herauskommt, ist es nicht mehr weit bis zum Wendelstein, einem Felsen über dem Tal, der eine schöne Aussicht bietet.

Von oben kann man den Parkplatz und die Freizeitanlage schon erkennen. Man folgt dem von oben gut sichtbaren, schmalen Pfad über die Wacholderheide, dann nochmals kurz mit ein paar Serpentinchen durch den Wald und kommt so zurück zum Ausgangspunkt. Vorsicht bei Überquerung der Bundesstraße B 313!

Länge: 6,5 km
Dauer: ca. 2.5 h
Anstiege: ca. 190 hm

Download albtips-de-Weihtäle-Wendelstein.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (orange)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (braun)
Trochtelfingen, Mägerkingen, Neuban, Augstbergturm und Schelmental (gelb)
Höhlenrundweg Veringenstadt (lila)

Booser Doppelmaar (Traumpfädchen)

In der Eifel gibt es Traumpfade und Traumpfädchen -also Wanderungen und ihre Kurzversionen. Eines der Traumpfädchen bietet einen Blick auf das Booser Doppelmaar, auf eine Lavabombe, auf eine Burg namens Nürburg und theoretisch zum namengebenden Eifelturm, der aber leider baufällig und gesperrt ist.

Offiziell startet der Eifelturmpfad an einem Wanderparkplatz westlich von Boos, man kann aber auch in Boos an der Kirche loswandern. Dazu folgt man einem Fußweg hinauf durch den Kirchgarten und weiter hinaus auf die Felder mit Blick zum Eifelturm, dann geht es auf halber Strecke vor dem Waldrand links einen langen Weg oberhalb des Ortes entlang bis in den Wald hinein.

Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreicht man am Waldrand den schon erwähnten Wanderparkplatz und geht weiter geradeaus. Nach einem kurzen Abstieg findet man einen weiteren kleinen Parkplatz direkt an der L 94.

Man geht weiter am rechts befindlichen Waldrand und blickt schon bald auf das Booser Doppelmaar, links der Booser Weiher, rechts ein eher trockener Krater. Dahinter sieht man einen Hügel, auf dem die Nürburg steht. Und schwenkt man den Blick nach links, sieht man ein großes, helles Gebäude, das nicht in die Landschaft zu passen scheint. Das wäre dann der Nürburgring.

Entlang des Wegs gibt es mehrere Stationen mit Infotafeln zur Geologie, Fauna und Flora und weiterhin schönen Ausblicken nach Norden.

Bald folgt man der Beschilderung des Traupfädchens einen sehr steilen Weg hinauf – quasi direkt in der Kraterwand (bei nassem Wettter und rutschigen Wegen empfiehlt es sich, die Tour tatsächlich wie beschrieben im Uhrzeigersinn zu gehen).

Oben angekommen hält man sich links, passiert eine Grillhütte, bestaunt einige einzigartige Vogelhäuschen in Form von Campern oder Windmühlen.

Links des Wegs befindet sich ein interessanter Vulkanaufschluss, beschildert mit „Lavabombe“. Weiter auf dem Weg passiert man einen Abzweig zum Eifelturm, ignoriert diesen aber, weil der Turm wohl sehr baufällig ist, Man soll auch nicht in die Nähe gehen. Schöne Ausblicke hat man ja auch so.

Nun folgt man dem Sträßchen in Kurven zurück nach Boos und zum Ausgangspunkt bei der Kirche. Zuvor kann man bei Bedarf noch einen kurzen Abstecher zum Wassertretbecken bei einem Häuschen der Wasserversorgung machen.

Länge: 4,3 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: ca 140 hm

Download albtips-de-Booser-Doppelmaar.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule (braun)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (gelb)

Gerolsteiner Dolomiten, Buchenlochhöhle und kreisrunder Krater Papenkaule

Die Dolomiten verortet man üblicherweise in den Alpen, aber Dolomitgestein gibt es auch anderswo – nicht nur auf der Schwäbischen Alb sondern auch zum Beispiel bei Gerolstein in der Vulkaneifel.

Rund um Gerolstein gibt es zwei gut beschilderte Wanderwege, den Felsenpfad und den Keltenpfad – zusammen bilden sie die Gerolsteiner Acht. Diese kleine Runde folgt einem Teil des Felsenpfads und zugleich auch dem Eifelsteig.

Entlang des Sträßchens Unter den Dolomiten gibt es ein paar Parkplätze. An schönen Wandertagen mit viel Andrang sollte man die offiziellen Wanderparkplätze nutzen. Man geht das Sträßchen bergauf und folgt dann links der Beschilderung des Felsenpfads / Eifelsteigs.

Der Felsenpfad führt im Zickzack hinauf zu den imposanten Dolomiten, die man im Winter ohne Laub von unten ein wenig erkennen kann. Oben angekommen erreicht man die Munterley (Ley = Fels), die über der Brunnenstadt Gerolstein thront. Man genießt einen schönen Blick ins Kylltal, Infotafeln und eine Schutzhütte sind vorhanden.

Folgt man weiter der Beschilderung Felsenpfad bzw. Eifelsteig kommt man am sog. „Wunschkreuz“ beim Dört Felsen vorbei und zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt Richtung Westen.

Weiter geht es durch den Wald und ein paar Treppenstufen hinab und unter Felsen entlang bis zum Buchlochhöhle, zu der man über eine Holztreppe hinaufsteigen kann. Sie ist ein interessantes Geotop (Riffbildung im Devon, Verkarstung, steinzeitliche Artefakte).

Der Pfad führt weiter unter den Felsen durch den Wald, Nach einer Rechtskurve geht es ein kurzes Stück etwas steiler bergab, danach verlässt man den Felsenpfad, den weiterzugehen bei besserem Wetter sicherlich sehr lohnenswet ist, und lässt kurz darauf den kreisrunden Vulkankrater Papenkaule links liegen. Direkt nach der Waldliege und der Infotafel geht es rechts und nach der Linkskurve folgt man fast geradeaus bzw. halbrechts (nicht rechts!) einem Waldweg bergab (bei zu nasser Witterung kann man auch einfach dem Sträßchen hinunter folgen).

Ein möglicherweise etwas rutschiger Pfad kürzt den längeren Weg auf der Straße ab, die man bald wieder erreicht und der man bis zum Ausgangspunkt Unter den Dolomiten folgt.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: ca. 155 hm

Download albtips-de-Gerolstein-Dolomiten.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe:
Dauner Maare: Rund um Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar (lila)
Schalkenmehrener Maar (Dauner Maare, Vulkaneifel) (orange)
Ulmener Maar-Stollen und Jungfernweiher (braun)
Booser Doppelmaar (Traumpfädchen) (gelb)