Archiv der Kategorie: Halbtags

Halbtageswanderungen auf der Schwäbischen Alb

Vom Naturfreundehaus zum Schaufelsen

Einige der ganz besonders schönen Ausblicke auf das felsgesäumte Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen bietet diese kleine Runde.

Man startet beim Naturfreundehaus (Steighöfe), welches man von Stetten am kalten Markt aus erreicht.

Von dort startet man in südlicher Richtung auf dem breiten Schotterweg bis zur Talkante und hält sich dort links. Man geht weiter zwischen Weiden links und dem Waldrand rechts. An einer Gabelung hält man sich leicht rechts und erreicht bald den Mühlefels. Dort bietet sich ein sehr schöner Ausblick auf das Donautal – hinüber zu den Lenzenfelsen und nach rechts zur Burg Werenwag, die hoch über dem Tal thront.

Es geht weiter leicht berauf und bergab an der Talkante entlang bis zu einer Lichtung mit Schutzhütte samt Infotafeln. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Beginn der Schaufelsen beim sog. Ebinger Turm.

Auf gleichem Weg kehrt man zurück zur Lichtung und nimmt dort den Weg rechts. Man findet weitere interessante Tafeln des Lehrpfads „NATUR erleben …“. Schließlich trifft man wieder auf den schon bekannten Herweg, dem man zum Ausgangspunkt zurück folgt.

Länge: 3,7 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 70 hm

Download albtips-de-Donautal-Schaufelsen.gpx (.zip)

Weitwanderweg:
Weiter auf dem Donau-Zollernalb-Weg von Hausen nach Laiz (orange)
3 Etappen Donauberglandweg / Donau-Zollernalb-Weg von Mühlheim bis Hausen (braun)

Muttertagswanderung von Seeburg zu Schopflochberg und Trailfinger Schlucht

Bei strahlend schönem Wetter ging es am Muttertag 2024 ein Stück auf dem Seeburgsteig hinauf und nach einer Rast an der Grillstelle durch die Trailfinger Schlucht zurück.

Die Tour beginnt im winzigen Örtchen Seeburg auf dem kleinen Parkplatz entlang der Gruorner Straße.

Man folgt zunächst dem ausgeschilderten Premiumwanderweg Seeburgsteig steil hinauf zum Burgberg mit dem Ehrenmal und einer pittoresken Aussicht auf das Fischburgtal.

Vom Ehrenmal geht es auf einem schmalen Pfad zum markanten Burgbergfelsen und rechts daran vorbei. Die Tore der Ziegenweide bitte immer geschlossen hinterlassen.

Der Seeburgsteig führt weiter steil bergan. Nach gut 500 m kann man nach rechts einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt über dem Hohen Felsen im Seeburger Tal machen.

Bald wandert man über eine Freifläche und danach nochmals steil durch ein Waldstück bergauf. Oben angekommen wird man bei der nächsten Freifläche mit Wellenbank und Picknicktisch belohnt.

Kurz darauf verlässt man den Seeburgsteig und folgt nach rechts auf einem schmalen Wiesenpfad dem nun abzweigenden Albvereinsweg mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel.

Anschließend biegt dieser Weg links auf einen breiten Schotterweg ab, der links des Waldrands verläuft. Nach gut 500 m überquert man die Ermstalstraße, die von rechts von der B465 kommend nach Trailfingen führt. Nach gut 250 m sanft bergauf liegt rechts ein kleines Naturschutzgebiet, dort biegt man links ab und überquert bald erneut die Ermstalstraße.

Geradeaus kommt man zum Schopflochberg über den ein schmaler Pfad führt. Oben steht ein beeindruckender großer Solitärbaum, den man schon von Weitem sehen konnte.

Wer sich den Aufstieg sparen möchte, kann der Ermstalstraße für 180 nach rechts folgen und dann links abbiegen. Der Weg führt hinab zum oberen Teil der Trailfinger Schlucht, in die man nun links abzweigt. Schon bald findet man an einer Kreuzung am Waldrand eine Grillstelle.

Dort geht man weiter geradeaus durch die beeindruckende, teils felsgesäumte Trailfinger Schlucht. Im unteren Teil kommt man an der Karstquelle Ermsursprung vorbei, die meist blau oder grün leuchtet.

Schließlich erreicht man Seeburg, hält sich links auf dem Trailfinger Weg und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: 6,8 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 200 hm

Downlaod albtips.de-Seeburg-Burgberg-TrailfingerSchlucht.gpx (.zip)

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Vorfrühling rund um Brieltal und Rauhtal

Herrlich sonnig war es Anfang März. Sogar die ersten Bienen besuchten die Märzenbecher im Brieltal bei Ehingen. Die Sonne wärmte Täler und Wälder und ließ die ersten Farben leuchten.

Start ist am Wanderparkplatz Briel südlich des gleichnamigen Ortes. Man folgt dem Schotterweg hinab ins Brieltal und nimmt ab der Kreuzung beim Maier-Brünnele den Pfad am linken Talrand (wenn es nicht zu matschig ist).

Wo der wieder in den breiten Schotterweg auf der anderen Talseite mündet, kann man einen Abstecher hinauf zur kleinen Höhle Käthra Kuche machen. Dort hauste um 1800 herum Katharina Schunter. Man sah im Dorf den Rauch, wenn sie kochte – daher der Name, so sagt man.

Nun geht man links herum ins Nachbartal, am Skilift vorbei, macht eine 180°-Rechtskurve um den Burgberg herum und biegt in der folgenden Linkskurve scharft rechts hinauf ab. Man kann bis zur ehemaligen Burg Briel gehen, von der allerdings nicht allzuviel zu sehen. ist.

Man kehrt um und folgt dem Waldweg durch eine Linkskurve und geht dann etwa 500 m geradeaus und an der Gabelung halbrechts. Es geht bergab und nach einer scharfen Rechtskurve wandert man durch das Rauhtal leicht bergab.

Links zeigt sich nach einem guten Kilometer die Schonterhöhle, in der die Eltern der Katharina gehaust haben sollen. Das Rauhtal endet im Brieltal, dort wendet man sich nach rechts und folgt an der Käthra Kuche und am Maier-Brünnele vorbei dem Schotterweg bis zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 8,9 km
Dauer: ca. 3 h
Anstiege: ca. 190 hm

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