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Von Glems zu den Kirschblüten

Schwäbisches Hanami – Kirschblüten betrachten: Derzeit wieder sehr gut möglich entlang des Albtraufs, im größten zusammenhängenden Streuobstwiesengebiet Europas.

Vom Parkplatz Lechstraße oberhalb des Sportplatzes in Glems geht man nach Norden, dann rechts in die Zwerbachstraße und schließlich links in die Dettinger Straße.

Nach dem knackigen Anstieg erreicht man einen schönen Aussichtspunkt mit einer Infotafel über Birnen. Der Metziner Weinberg ist schön zu sehen und bei klarer Sicht auch der Stuttgarter Fernehturm.

Man folgt dem Sträßchen weiter in den Wald hinein, dort geht es wieder leicht bergab. Nach dem Wald befindet sich rechts eine Infotafel zum Dettinger Kirschenweg mit Grillstelle. Kurz darauf bietet sich ein wunderschöner Blick über die blühenden Bäume zum ebenfalls von Streuobstwiesen umgebenen Kappishäusern.

Nach der Rechtskurve biegt man links hinunter ab, der Schotterweg wird zum Wiesenweg. Bei nächster Gelegenheit biegt man links ab und folgt dem Weg durch eine Linkskurve wieder bergauf. Direkt nach der nächsten Linkskurve geht es scharf rechts. Nach den Pferdekoppeln und einer Rechtskurve wendet man sich nach links. Nun überquert man einen Weg geradeaus, nimmt eine Links- und eine Rechtskurve mit und biegt auf Höhe des Ortsbeginns rechts hinunter ab. Vor dem ersten Haus links ein paar Meter auf einem Fußweg, dann rechts hinuter, bis man die Zwerbachstraße wieder erreicht. Links kommt man zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: von Glems ca. 120 Hm hinauf

Download albtips-de-Glems-Hanami.gpx (.zip)

Von Glems zum Dettinger Kirschenweg und oberhalb am Waldrand zurück (gelb)
Calverbühl, Sonnenfels, Rossfeld, Obstbaumblüte im Ermstal (braun)

Weitere Wandervorschläge zum Schwäbischen Hanami

Tour 15: Heldenfinger Kliff und Hungerbrunnental (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)

Wandern auf dem Meeresboden und durch uralte Flusstäler, welche die Albhochfläche durchziehen, zum Heldenfinger Kliff und Hungerbrunnental

Wasser formte einst diese Landschaft, heute sprudelt es nur noch ab und zu aus dem Boden. Auf seinen Spuren wandert man durch eine in Jahrmillionen erschaffene Landschaft aus Trockentälern, Wacholderheiden und den Überresten des Molassemeeres.

Die vollständige Wegbeschreibung mit praktischen Informationen und weiteren stimmungsvollen Bildern gibt es in meinem Wanderführer:

Wanderbuch Schwäbische Alb OstElke Koch
Wandern Schwäbische Alb Ost
Unterwegs mit der ganzen Familie
Juni 2016
ca. 176 Seiten
15.90 €
Der Kleine Buch Verlag
ISBN: 978-3-7650-8722-6

Download GPX-Tracks zu den Buchtouren

25 Touren: Mit Fils-, Ach- und Lonetal sowie Albuch, Nördlinger Ries und Härtsfeld

Die Wanderungen sind überwiegend leicht und führen über typische Wacholderheiden zu geschichtsträchtigen Burgruinen und beeindruckenden Aussichtsplätzen sowie durch schroffe Schluchten zu bizarren Felsen und wilden Eiszeithöhlen – von Geislingen bis Bopfingen und von Aalen bis Blaubeuren.

Neben abwechslungsreichen Halbtages- und Tagestouren abseits bekannter Pfade liefert Elke Koch zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.

Mit Höhenprofilen, praktischen Informationen zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Distanz, Kinderspielplätzen und Themenpfaden sowie detaillierter Karte zu jeder Tour.

  • Halbtages- und Tagestouren zwischen 4 und 15 km Länge
  • Inkl. Museumsbahntouren und kinderwagentauglichen Varianten
  • sowie Rätsel zu jeder Tour
  • Mit GPS-Tracks zum Download

Spaziergang zum Messelstein

Der schönste Aussichtspunkt nützt bei Nebel nichts. Aber wenn sich der Nebel dann doch noch lichtet, wird es sagenhaft.

Diesen Spaziertipp haben wir dem Buck’schen Wanderbüchlein Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf entnommen.

Vom Wanderparkplatz Messelberg (rechts an der K 1401 zwischen Donzdorf und Schnittlingen, gleich nach Erreichen der Hochfläche) aus kann man auf dem breiten Schotterweg und vor dem Messelhof links zum Messelstein gelangen oder wenige Meter westlich davon am Albrand auf einem schmalen Pfad (Wanderzeichen Rotes Dreieck, HW1). Dort trifft man auf einen Teil eines Waldlehrpfads.

In die entgegengesetzte, südliche Richtung gelangt man vom Parkplatz aus am Albtrauf entlang zu der kleinen Michaelskapelle samt Aussichtspunkt und noch etwas weiter zum Rötelstein. Auf gleichem Weg geht es zurück. Wenn kein Flugbetrieb herrscht, kann man auch hinüber zur Fliegerhütte gehen, der selbstgebackene Kuchen ist ausgezeichnet.

Hinweis: Albtraufpfade und Waldwege sind derzeit generell sehr matschig und rutschig, damit auch teils gefährlich. Im Zweifel einfach den Schotterweg hin und zurück nehmen.

Länge: 4 km mit Abstecher zum Rötelstein
Dauer: 1 – 1,5 h
Anstiege: nur wenige

Download albtips-de-Messelberg.gpx (.zip)