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Von Unteruhldingen nach Meersburg

Ab und zu von der Schwäbischen Alb zum Schwäbischen Meer zu wechseln bringt schöne neue Ein- und Ausblicke. Meersburg und Unteruhldingen kennt fast jeder, doch die schönen Waldwege und den Gehautobel dazwischen?

Die Tour startet am Wanderparkplatz Siechenhöhlze am östlichen Ortsende von Unteruhldingen (Nähe Bergstr. 99). Man geht 80 Meter die Bergstraße zurück in westlicher Richtung und biegt nach links unten ab.

Nach weiteren 100 Metern geht es erneut links auf einen schmalen Waldpfad zwischen den Häusern, dessen Beschilderung man von oben kommend leicht übersieht. Nun folgt man stets den Schildern Richtung Meersburg.

Breite Wege und schmalere Pfade führen durch den Laubwald zunächst über den Ramsbach, dann über eine Kreuzung bis zu den ersten Häusern von Meersburg. Dort überquert man die Straße und steigt ein paar Treppen hinauf auf einen Weg, der oberhalb der Häuserreihe weiter durch den Wald führt.

Nach einer Linkskurve und einer kleinen Holzbrücke überquert man erneut eine Straße und steigt ein paar Stufen in den Gehautobel hinab. Nach dem kurzen Aufstieg passiert man eine Sitzgruppe und hält sich rechts. Ein schmaler, leicht zu übersehender Weg (fehlende Beschilderung!) führt wenige Schritte hinauf und aus dem Wald.

Ein herrlicher Blick über die Weinberge zum Bodensee öffnet sich und bei klarer Sicht erhebt sich die Alpenkette darüber. Es ist egal, ob man links oder rechts an den beiden Häusern vorbeigeht, aber rechts gibt es den schönen Ausblick.

Die Wege treffen sich danach wieder und man folgt dem Glaserhäusleweg weiter in Richtung Meersburg. Am Waldrand an der Kreuzung bleibt man rechts und der Droste-Hülshoff-Weg führt bis zum schönen Aussichtspunkt Ödenstein oberhalb der Stadt. Wer möchte, kann hier eine Runde durch Meersburg anschließen oder sogar mit der Fähre zurück nach Uhldingen fahren.

Wer zurück wandern möchte, nimmt zunächst den gleichen Weg, kann dann aber alternativ nach dem Gläserhäusleweg 1 einem schmalen Pfad nach links folgen, der anfangs ziemlich zugewuchert ist. Bald aber öffnet sich wieder ein herrlicher Blick über den Bodensee und man kommt auf den schon bekannten Weg zurück. Kurz darauf kann man nochmals einen alternativen Weg rechts vorbei an den beiden Häusern nehmen.

Man kommt zurück zum Gehautobel, den man nun in anderer Richtung durchquert. (Früher gab es eine alternative Route, aber die Brücke gibt es nicht mehr und wurde bisher auch nicht wieder aufgebaut.)

Nach dem Tobel geht man etwa 80 Meter rechts die Straße hinauf und biegt links auf den „Mittleren Weg“ ab. Dieser Weg führt vorbei an einer Sitzgruppe über den Lichtewiesenbach stets mehr oder weniger geradeaus durch den Wald, vorbei an einer Unterstellhütte und zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 7,4 km
Dauer: ca.
Anstiege: ca. 170 hm

Download albtips-de-Uhldingen-Meersburg.gpx (.zip)

Ausflugstipp:
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen
Beschreibung der gleichen Tour ab Parkplatz P1 auf echt-bodensee.de

Durch den Achtobel nach Hohenbodman

Zwischen Alb und Bodensee- im Linzgau – lässt es sich ebenfalls wunderbar wandern. Der Achtobel ist ein interessantes Flusstal mit sehr abwechslungsreicher Wegführung. Der Rest des Weges verläuft viel auf Asphalt, bietet aber bei entsprechender Sicht schöne Ausblicke.

Start der gut ausgeschilderten Tour ist am kleinen Wanderparkplatz zwischen Apfelplantagen bei Maria im Stein (Owingen). Man geht durch die Häuseransammlung hindurch, hält sich links und steigt Treppen hinab in den Achtobel.

Gleich passiert man eine spannende Felswand und erreicht bald die Kapelle, die in diese Felswand gebaut wurde – daher Maria im Stein.

Der Weg führt weiter leicht bergab bis ins Tal. Dort überquert man bald eine Brücke und wandert dann gute 2 km immer den Achtobel entlang – mal direkt am Bach, mal etwas oberhalb – bis man wieder eine Brücke überquert. An manchen Stellen schaden Trittsicherheit bzw. Wanderstöcke überhaupt nicht. Direkt nach Regen sollte man nicht dort wandern. Es kann dann stellenweise sehr rutschig und matschig sein.

Nach einem kurzen Wiesenweg erreicht man einen Damm samt Regenrückhaltebecken, den man nach links überquert. Dann folgt auf einem breiten Schotterweg der Austieg durch den Wald und dann über Felder bis zum Örtchen Hohenbodman.

Entweder man biegt dort links ab und geht direkt zum Turm oder man folgt der Empfehlung der Tourbeschreibung und schaut sich der Straße nach rechts folgend etwa 250 m weiter noch die sog. 1000-jährige Linde an. Im Ganzen betrachtet ist die Baumkrone nicht sonderlich groß, aber der Stamm bzw. was davon übrig ist, ist schon beeindruckend.

Geht man auf gleichem Weg zurück, kann man nach ca. 100 m auch rechts beim Spielplatz den Wiesenweg hinunter zum Turm Hohenbodman nehmen. Der Aufstieg lohnt sich, so man Fernsicht hat, oder wenn man dunke, gruselige Orte mag. Zumindest derzeit fehlen im Turm an einigen Stellen Lichter und man muss extrem aufpassen, nicht in ein Loch in den Stufen zu treten. Andernorts wäre so ein Turm bestimmt nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Also bitte Vorsicht!

Anschließend geht es die Straße hinunter und bei den Burghöfen links und zwischen den Häusern rechts. Der Feldweg führt bis an den Waldrand.

Dort kommt man auf einem schmalen Pfad zurück in den Achtobel. Man trifft dort auf den schon bekannten Herweg, wendet sich dort nach rechts, überquert die Brücke erneut und kann dann alternativ den Weg unten im Tal nehmen, von dem aus man die Kapelle von unten aus sieht.

Ein Weg führt hinauf zur Kapelle Maria im Stein, dann rechts wieder an der Felswand vorbei, die Treppe hinauf und durch die Häuser zurück zum Ausgangspunkt.

Länge: 8,7 km
Dauer: ca. 3 h
Anstiege: ca. 280 hm

Download albtips-de-Achtobel-Hohenbodman.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe
Frickinger Tobel und Freundschaftshöhle (grau)
Heiligenberg, Amalienhöhe und Freundschaftshöhlen im Linzgau (braun)
Gehrenbergturm und Linzgaublick (blau)
Mundartweg am Höchsten (lila)
Pfrunger-Burgweiler Ried (rot)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (orange)
Die Sieben Churfirsten bei Sipplingen (gelb)
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen

Heiligenberg, Amalienhöhe und Freundschaftshöhlen im Linzgau

Aussichtsreiche Runde um das Örtchen Heiligenberg mit dem direkt an der eiszeitlichen Moränenkante gelegenen, gleichnamigen Renaissance-Schloss. Es geht über hochgelegene Freiflächen und durch ruhige Friedwälder.

Start der Tour ist am östlich von Heiligenberg gelegenen Wanderparkplatz Nagelstein, den man über die Betenbrunner Straße erreicht. Dort befindet sich auch der Friedwald Elisenruhe.

Vom Parkplatz aus überquert man die Straße in nördlicher Richtung und folgt den Wanderschildern durch den Wald in Richtung Amalienhöhe (Panoramaweg, kleine Runde). Schon bald geht es bei der ersten Gabelung links, am Waldrand rechts, nach wenigen Metern wieder links in westlicher Richtung hinauf zu einer Baumgruppe mit Hütte und weiter geradeaus zur Amalienhöhe, zu der man rechts abbiegt. Vom Aussichtspunkt unter sieben Linden aus bietet sich bei guter Sicht ein schöner Alpenblick.

Man folgt dem Weg weiter in nördlicher Richtung. An der T-Kreuzung wendet man sich nach links und passiert den Friedhof mit der schönen Kapelle. Kurz darauf geht man an der Straße links und gleich wieder rechts.

Entlang einer Obstbaumreihe gelangt man zu „Karls Echo Platz“, einem Picknickplatz unter kreisförmig angeordneten Bäumen am Waldrand. Dort biegt man links ab und geht am Waldrand entlang hinunter zur Straße.

Dort kann man entweder den Wanderschildern folgend die Straße überqueren, dann links durch den Lärchenhof und nach dem Hofladen rechts gehen. Wenn gerade wenig Verkehr ist, kann man auch links an der Straße entlang gehen, dann rechts und am Lärchenhof vorbei gehen.

Nach einem Wegkreuz links des Wegs kann man links auf einen Feldweg, vor dem Waldrand rechts und danach links in den Friedwald hinein abbiegen. An der folgenden Kreuzung folgt man den Holzschildern „Bellevueweg“.

Vor dem Steilabfall hält man sich links. Derzeit muss man leider den Abzweig halbrechts hinunter zu den Freundschaftshöhlen ignorieren, da der beschädigte Weg gesperrt ist bzw. nur auf eigene Gefahr begehbar. Der Weg zu den Freundschaftshöhlen ist seit August 2022 wieder begehbar.

Man geht also entweder unten an den Freundschaftshöhlen vorbei oder oben geradeaus weiter an der Hangkante englang und am Bellevueplatz vorbei, der seinen Namen nicht umsonst trägt.

Folgt man dem Weg immer weiter, kommt man in den Ort Heiligenberg und an der Straße entlang zum Schloss Heiligenberg. Nach der Vorburg zweigt man rechts ab, kommt zum Glockenturm und blickt auf das Schloss – eventuell sogar mit schönem Alpenpanorama.

Beim Glockenturm geht es links, vorbei an einem Kneippbecken, dann erneut links an Tennisplätzen und einem Spielplatz vorbei und oben rechts. Der Weg an einer beeindruckenden Allee mit knorrigen, alten Bäumen entlang führt in den Friedwald Elisenruhe. Auf dem Hauptweg, der eine Linkskurve macht, kommt man zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Nagelstein.

Länge: 6,6 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 120 hm

Download albtips-de-Heiligenberg-Amalienhoehe.gpx (.zip)

Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Mundartweg am Höchsten (orange)
Die Sieben Churfirsten bei Sipplingen (braun)
Geologischer Lehrpfad Sipplingen (lila)
Gehrenberg und Linzgaublick (pink)
Pfrunger-Burgweiler Ried (rot)
Schmalegger und Rinkenburger Tobel (gelb)
Weltkulturerbe Pfahlbauten Unteruhldingen