Seit über 10 Jahren ist es immer wieder schön, noch vor Sonnenaufgang loszugehen, die erwachende Natur zu erleben und anschließend ein leckeres, regionales Frühstück zu genießen.
Es ging wieder um 5.30 Uhr los, durch das Alte Lager in den Truppenübungsplatz und hinauf auf den Gänseweg. Von oben bietet sich immer eine schöne Weitsicht. Heute zwar ohne Alpenblick, dafür aber mit vergleichsweise milden Temperaturen.
Grandioses Wetter und ein wunderschöner Sonnenaufgang sowie ein abwechslungsreiches Buffet erwartete die Frühaufsteher auf dem Truppenübungsplatz.
Während die Sonne am Horizont erschien und immer höher stieg, sackte die Temperatur nochmals um 1-2 Grad ab. Gegen den kalten Wind halfen ein heißer Kaffee oder Tee sowie ein leckeres regionales Frühstück.
Die Farben des Morgens und der herrliche Blick über die Alblandschaft waren mehr als genug Belohnung für das frühe Aufstehen und Wandern. Organisiert wird die Tour 1-2 Mal im Jahr von Biosphärenbotschafterin Rita Goller und dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
Bei strahlend schönem Wetter ging es am Muttertag 2024 ein Stück auf dem Seeburgsteig hinauf und nach einer Rast an der Grillstelle durch die Trailfinger Schlucht zurück.
Die Tour beginnt im winzigen Örtchen Seeburg auf dem kleinen Parkplatz entlang der Gruorner Straße.
Man folgt zunächst dem ausgeschilderten Premiumwanderweg Seeburgsteig steil hinauf zum Burgberg mit dem Ehrenmal und einer pittoresken Aussicht auf das Fischburgtal.
Vom Ehrenmal geht es auf einem schmalen Pfad zum markanten Burgbergfelsen und rechts daran vorbei. Die Tore der Ziegenweide bitte immer geschlossen hinterlassen.
Der Seeburgsteig führt weiter steil bergan. Nach gut 500 m kann man nach rechts einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt über dem Hohen Felsen im Seeburger Tal machen.
Bald wandert man über eine Freifläche und danach nochmals steil durch ein Waldstück bergauf. Oben angekommen wird man bei der nächsten Freifläche mit Wellenbank und Picknicktisch belohnt.
Kurz darauf verlässt man den Seeburgsteig und folgt nach rechts auf einem schmalen Wiesenpfad dem nun abzweigenden Albvereinsweg mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel.
Anschließend biegt dieser Weg links auf einen breiten Schotterweg ab, der links des Waldrands verläuft. Nach gut 500 m überquert man die Ermstalstraße, die von rechts von der B465 kommend nach Trailfingen führt. Nach gut 250 m sanft bergauf liegt rechts ein kleines Naturschutzgebiet, dort biegt man links ab und überquert bald erneut die Ermstalstraße.
Geradeaus kommt man zum Schopflochberg über den ein schmaler Pfad führt. Oben steht ein beeindruckender großer Solitärbaum, den man schon von Weitem sehen konnte.
Wer sich den Aufstieg sparen möchte, kann der Ermstalstraße für 180 nach rechts folgen und dann links abbiegen. Der Weg führt hinab zum oberen Teil der Trailfinger Schlucht, in die man nun links abzweigt. Schon bald findet man an einer Kreuzung am Waldrand eine Grillstelle.
Dort geht man weiter geradeaus durch die beeindruckende, teils felsgesäumte Trailfinger Schlucht. Im unteren Teil kommt man an der Karstquelle Ermsursprung vorbei, die meist blau oder grün leuchtet.
Schließlich erreicht man Seeburg, hält sich links auf dem Trailfinger Weg und kommt so zum Ausgangspunkt zurück.
Länge: 6,8 km Dauer: ca. 2,5 h Anstiege: ca. 200 hm