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Heidenheim: Rund um Schloss Hellenstein

Auf einem Fels mitten in Heidenheim thront Schloss Hellenstein – auch ein kurzer Ausflug zum Stammsitz der Herren von Hellenstein lohnt sich!

Das Schloss ist von der Bundesstraße B 466 ausgeschildert, nach wenigen Minuten erreicht man den Parkplatz direkt vor der Festungsanlage, die man frei begehen kann.

Ein Teil des Schlosses Hellenstein besteht nur noch als Ruine, ein anderer ist erhalten. Am Kindlesbrunnen informiert eine Tafel über ein komplexes Leitungsssystem, mit dem die Wasserversorgung gewährleistet wurde.

Des weiteren gibt es zwei Museen im Schloss: ein Landesmuseum (Ausstellung mit Kutschen, Chaisen, Karren) sowie ein Heimatmuseum.

Heute konnte man wunderbar beobachten, wie bei schönstem Sonnenschein der Wind aufbrauste und von Westen her ein dicker Schneeschauer heraufzog. So schnell wie er kam, war er auch schon wieder vorbei.

Buchtipp: Wandern ohne Stock und Stein. Barrierefreie Genießertouren im Ländle.

Wandern ohne Stock und Stein: Eine tolle Idee ist dieser Wanderführer mit schönen, barrierefreien Tourenvorschlägen. Gedacht für Rollstuhlfahrer eignet er sich aber auch für alle Menschen die auf Rollen unterwegs sind: Mit dem Kinderwagen, mit dem Rollator oder auch mit Kindern, die Wandern doof finden und lieber ein Gefährt mitnehmen …

Dass man auf barrierefreien Touren manchmal den gleichen Hin- und Rückweg nehmen muss, liegt ausschließlich am Fehlen geeigneter Alternativen. Doch es kommt ja hauptsächlich darauf an, gemeinsam an der frischen Luft und mit schöner Aussicht unterwegs zu sein. Dabei ist dieser Wanderführer sehr hilfreich.

Buchtipp: Wandern ohne Stock und Stein. Barrierefreie Genießertouren im Ländle.

Auch wer im Rollstuhl sitzt oder beim Gehen gehandicapt ist, möchte zusammen mit anderen Menschen die Natur unmittelbar genießen. Dass das möglich ist, zeigt der bekannte Stuttgarter Wanderbuchautor Dieter Buck mit seinem neuen Buch. Wälder, blühende Streuobstwiesen, Wasserfälle, Bäche, Seen und Aussichtspunkte – all das wird mit Hilfe dieses Wanderführers für diejenigen, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind, erlebbar.

Dieter Buck hat 50 Wanderrouten im Ländle ausgekundschaftet, bei denen die Wege meist eben und asphaltiert oder zumindest geschottert sind. Dabei wurde darauf geachtet, dass – abhängig vom Grad der Gehbehinderung – für fast alle etwas dabei ist: von der längeren Strecke für sportliche Rollstuhlfahrer und Besitzer eines elektrischen Rollstuhls bis zu kürzeren Touren für Rollstuhlfahrer, die geschoben werden müssen, oder Senioren, die am Stock gehen oder einen Rollator nutzen.

Wert wurde bei der Auswahl der Spaziergänge und Wanderungen auch auf adäquate Einkehrmöglichkeiten gelegt, die entweder ganz stufenlos oder nur mit sehr wenigen Stufen erreichbar sind. Wo es welche gibt, ist genau beschrieben. Ebenso ist vermerkt, ob und wo auf der Strecke oder in der Nähe behindertengerechte Toiletten vorhanden sind.

Wie immer sind Sehenswürdigkeiten entlang des Weges ausführlich beschrieben. Übersichtliche Karten erleichtern die Orientierung. Übrigens: Dieser Wanderführer eignet sich auch für alle, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind.

Dieter Buck
160 Seiten,
135 Farbfotos und Karten,
Format 12 x 19 cm,
kartoniert
14,90 €
ISBN 978-3-8425-1454-6

Vom Naturfreundehaus zum Hofbühl

Ein schöner Frühlingsspaziergang führt vom Naturfreundehaus zum Hofbühl, durch die Streuobstwiesen wandert man zwischen Metzinger und Neuhäuser Weinberg.

Das Naturfreundehaus Falkenberg liegt zwischen Metzingen und Kohlberg an der L 1210 rechts. Vom Parkplatz direkt an der Landstraße aus spaziert man den Schotterweg weiter durch die Streuobstwiesen und „Gütle“ bis in den Wald hinein.

An der Gabelung im Wald hält man sich rechts bergauf und kommt gleich wieder aus dem Wald heraus. Man folgt dem Weg durch die Streuobstwiesen gut 500 m und biegt dann links ab. In Kurven geht es bergauf bis zum Brunnen mit dem „Becher der Genügsamkeit“. Eine Infotafel informiert darüber.

Vor dem Brunnen geht man links und folgt danach dem Holzschild Richtung Hofbühl rechts hinauf. An der nächsten Kreuzung steigt man den Wanderpfad hinauf bis zum Hofbühl-Gipfel. Oben genießt man eine schöne Aussicht über das Ermstal.

Man geht ein Stück weiter und dann links auf dem breiten Schotterweg hinab, zuerst geradeaus, dann nach einer kleinen Linkskurve halbrechts (nicht scharf rechts). Der Weg führt durch die Streuobstwiesen und durch den Wald. An einer Kreuzung steigt man links hinab, hält sich weiter unten nochmals links und trifft wieder auf den Herweg, dem man nach rechs zurück zum Naturfreundehaus Falkenberg folgt.

Länge: 3,5 km
Dauer: 1 h
Anstiege: 80 Hm

Download albtips.de-Falkenberg-Hofbuehl.gpx (.zip)

 

Wandervorschläge in der Nähe:
Schwäbisches Hanami im Sonnenuntergang – Abendspaziergang zum Florian (orange)
Grandiose Albtrauf-Blicke am Jusi und am Sommerberg (gelb)
Rundwanderung: Metzinger Weinberg, Florian und zurück (ohne gpx)