In letzter Zeit häufen sich die „Beschwerden“, bei denen sich einzelne Leute aus den über 300 Wandervorschlägen auf albtips.de ausgerechnet eine von den 39 Touren heraussuchen, die über acht Jahre alt und noch ohne GPX-Track sind.
Zur Erinnerung: albtips.de ist ein rein privates Freizeitprojekt und unterliegt demnach zeitlichen und auch finanziellen Einschränkungen! Wir freuen uns aber jederzeit über tatkräftige Unterstützung!
Deshalb hier eine Idee: Die ersten Drei, die uns zu jeweils einer der 39 tracklosen Touren den passenden (und tatsächlich gewanderten!) GPX-Track samt Tourenbeschreibung liefern, werden als Autoren genannt und bekommen ein Wanderbuch geschenkt.
Tipp für die Pfingstferien – Spannende Entdeckertouren für Kinder
Bad Urach, den 12. Mai 2016
Die Pfingstferien stehen unmittelbar bevor. Wer nicht mit seiner Familie in den Urlaub fährt, braucht sich trotzdem nicht zu langweilen. Spannung, Spaß und Spiel mit Köpfchen gibt es in der Entdeckerwelt in der Innenstadt von Bad Urach.
Entdeckerwelt in Bad UrachWährend der Schulferien in Baden-Württemberg hat die Entdeckerwelt täglich von 9-17 Uhr geöffnet.
Eine interaktive Ausstellung mit drei verschiedenen Außentouren durch Stadt und Natur bietet Kindern die Möglichkeit, Teil einer spannenden Geschichte zu werden und verschiedene Rätsel zu lösen.
Am Anfang jeder Außentour steht ein Auftrag, welcher zu erfüllen ist. Ausgestattet mit einem Tablet-PC und einer Entdeckertasche geht es los, auf eine Reise in verschiedene Zeitalter.
Um das Rätsel zu lösen müssen verschiedene QR-Codes, die unterwegs versteckt sind, gefunden und eingescannt werden. So treffen die Kinder auf ihrer Reise auf unterschiedliche Menschen und Tiere und bekommen wichtige Hinweise um den Auftrag zu erfüllen. Zurück in der Entdeckerwelt werden dann alle Informationen zusammengetragen und das Rätsel kann sicher gelöst werden.
Insgesamt gibt es drei verschiedene Entdeckertouren, die erste Tour spielt im Mittelalter zum Thema Holz, die zweite Tour entführt die Kinder ins 17. Jahrhundert zu den Leinenwebern und die dritte Tour spielt in der Gegenwart. Hier muss beispielsweise ein spannender Kriminalfall gelöst werden bei dem sich die Kinder auf Spurensuche begeben und nach der Ursache forschen, warum das Uracher Trinkwasser verschmutzt ist.
In der interaktiven Ausstellung, können sich die Kinder mit weiteren interessanten Themen beschäftigen und spielend etwas lernen: Wie viel Wasser wird für die Herstellung eines T-Shirts benötigt? Woher stammen die Baustoffe für unsere Häuser? Welches Getreide wird im Biosphärengebiet Schwäbische Alb angebaut und was passiert eigentlich mit unserem Müll? Das und vieles mehr können die Kinder in Form von Quizfragen, Memorys, Hörspielen, Suchspielen oder eingebaut in einen kleinen Film, herausfinden.
Und wenn das Wetter einmal nicht so gut sein sollte, gibt es auch eine Tablet-Tour durchs Museum.
Ein 4-tägiger Wanderritt mit einem Muli am Albtrauf – etwas Schöneres konnte es an diesem ersten, wunderbar sonnigen Mai-Wochenende kaum geben.
Am ersten Tag ging es in Mehrstetten los für uns sechs Mitreiterinnen und Rittführerin Julia Krüger. Mit 5 Maultieren und 2 Pferden starteten wir den Wanderritt unter sagenhaft blauem Himmel. Im Wald hingegen leuchtete das frische Grün fast unwirklich, aber viele Obstbäume waren auf der Schwäbischen Alb noch fast kahl. Nach der Picknickpause mussten wir die Landstraße überqueren und dabei ganz schön lange warten, bis der Himmelfahrts-Ausflugsverkehr eine Lücke dafür ließ. Immer wieder genossen wir weite Blicke über die Kuppenalb, die unseren tierischen Begleitern einige Höhenmeter abverlangten. Abends kamen wir am Birkenhof an. Die Reittiere durften auf die große Koppel, wir genossen einen schönen Abend in der Wanderreitstation.
Nach einer erholsamen Nacht im Schlafsack begrüßte uns der Tag zunächst mit Nebel, der sich aber schnell verzog. Beim Losreiten strahlte die Sonne wieder vom blitzeblanken Himmel. Die Tour ging Richtung Albtrauf zu den Rutschenfelsen oberhalb von Bad Urach, wo sich erwartungsgemäß viele Radler und Wanderer tummelten. Picknick gab es am Fischerbrunnen und bei der folgenden schönen Etappe bot sich uns die Gelegenheit, in die Erms hinein zu reiten. Glücklicherweise ließen sich unsere Mulis und Pferde überzeugen, die Erfrischung zu genießen. Durch die kühle Trailfinger Schlucht und unter wunderbar erblühten Birnenbäumen erreichten wir das Hofgut Uhenfels. Es war warm genug für Kaffee, Rhabarberkuchen und Abendessen unter der großen Kastanie im Hof. Die Ferienwohnungen liegen direkt neben dem Stall und wir konnten aus dem Fenster nach den Tieren schauen.
Am dritten Tag besuchten wir die Ruine Hohenwittlingen, ritten auf und ab durch Wald, Felder und Streuobstwiesen, durch Orte und am Rand des ehemaligen Truppenübungsplatzes vorbei. Die Pause war wunderbar erholsam unter hohen Bäumen. Ein paar Wölkchen sorgten am Nachmittag für ein wenig Schatten. Wir passierten Schafe, einzelne Freizeitsportler und sogar einen Sternguckerplatz mit Infotafeln zum sichtbaren Nachthimmel bei Zainingen. Abends erreichten wir Feldstetten. Die Tiere mussten in Boxen übernachten und zwei davon sogar im Stall nebenan. Die beiden Pferde „telefonierten“ eine Weile lautstark miteinander, beruhigten sich aber bald. Wir Reiterinnen genossen den Abend beim Biosphärengastgeber.
Der vierte Tag war ebenso schön wie die drei zuvor. Kein Wölkchen am Himmel – zunächst. Durch das idyllische Tiefental und das sanft-grüne Eistal kamen wir dem Ausgangspunkt der Tour näher. Das von den Pferden und Mulis vorgelegte Tempo war deutlich höher als zuvor. Man spürte, dass sie nach Hause wollten. Noch einmal machten wir Picknick am Waldrand, ab und zu kamen Radler vorbei. Beim Weitereiten sahen wir im Süden noch weit weg eine Wolkenwand. Kurz bevor wir den heimatlichen Stall erreichten, hatten sich die Wolken bis zu uns ausgebreitet. Doch wir blieben trocken und die Sonne kam bald auch wieder hervor. Die Herde durfte gemeinsam auf die Koppel. Ein letzter Blick und unsere Wege trennten sich wieder. Nach Kaffee und Rhabarber-Eis in der Sonne verabschiedeten wir uns. Es war ein traumhaft schöner Wanderritt bei bestem Wetter. Wir alle hatten noch den Regentag bei Wald, Wacholder, Wasser in Erinnerung. Es war ebenfalls ein schöner, ereignisreicher Ritt, jedoch auch ein ziemlich nasser 😉
Meine Erfahrungen mit dem neuen Muli Nele könnt ihr auf maultierblog.de nachlesen.