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Was es auf der Alb alles nicht gibt (Wilhelma)

Der Magnolienhain in der Wilhelma: im Frühling definitiv einen Besuch wert. Ich weiß nicht, was mir mehr im Gedächtnis bleiben wird – die wunderschönen Blüten frühmorgens fast alleine genießen zu können oder die absolut staufreie Fahrt auf der B 27 …

Überraschenderweise waren die ersten beiden Stunden im Zoo sehr entspannt. Kurz vor Öffnung standen nur ein paar Riesen-Objektiv-Träger vor der Tür, ein paar Frühaufsteher-Familien und Leute mit seniler Bettflucht – vermutlich.

Ein akustisches Erlebnis am frühen Morgen ist das Geschrei der Affen, die nah am Magnolienhain ihr Zuhause haben. Irgendwann hören sie auf damit. Nach 11 Uhr wurde es plötzlich voll, Menschentrauben standen vor dem Tigergehege. Andere Gehege waren noch nicht ganz so bevölkert.

Ein paar Tierkinder gibt es auch schon. Kleine Äffchen, Kälber und Zicklein im Schaubauernhof, schon etwas ältere Okapi- und Giraffenkinder. Das Schöne an der Wilhelma ist die Vielseitigkeit mit Tieren und Pflanzen, der Parkanlage, den große Gewächshäusern, mit den exotischen und dem heimischen Arten.

Nutzung der Albvereins-Wanderwege bald nur noch gegen Mitarbeit erlaubt

Unterwegs UnterwegsWandern erfreut sich immer größerer Beliebtheit, die Nutzung der Albvereins-Wanderwege ist immens, doch auch die Zahl der Individualisten unter Hikern steigt stetig.

Da immer mehr Wanderfreunde die vom Albverein seit Jahrzehnten gepflegten Wege nutzen, aber immer weniger Freiwillige diese Wege in Schuss halten, soll deren Nutzung künftig nur noch denjenigen erlaubt sein, die sich an der Albvereinsarbeit beteiligen.

Wie dieses Vorhaben umgesetzt und die Einhaltung überprüft werden soll, wird derzeit noch intensiv diskutiert. Ein Vorschlag sieht vor, dass an den wichtigen Wanderparkplätzen stets Wanderzeichen, Nägel und Hammer vorrätig sind, so dass jeder, der eine Tour wandert, fehlende Wegmarkierungen ersetzen kann.

Des weiteren wird es Klappschaufeln und kleine Säcke mit Schotter geben, um geringfügige Schäden an den Wegen quasi im Vorbeigehen ausbessern zu können. Wanderer sind außerdem dazu aufgerufen, Pfade, die zuzuwachsen drohen, mittels mitgeführten handelsüblichen Heckenscheren freizuschneiden.

Unterwegs eingesammelter Müll soll am Ende jeder Wanderung am Wanderparkplatz in die dort aufgestellten Container geworfen werden.

Um das Mitmachen noch spannender zu gestalten, wird eine Smartphone-App entwickelt, auf der jeder Teilnehmer seine Aktivitäten eintragen kann. Für jede Aktion wird eine bestimmte Punktzahl vergeben. Wer einen festgelegten Score erreicht, darf anschließend eine entsprechende Anzahl Kilometer wandern, ohne sich an den Pflegemaßnahmen zu beteiligen.

Auf diese Weise können auch allein wandernde Naturfreunde ihren Beitrag zur Erhaltung der Albvereinswege sowie der natürlichen Landschaft beitragen.

Sobald das Konzept abschließend erarbeitet ist, werden entsprechende Informationen wie Broschüren, Faltblätter und Infotafeln erstellt und verteilt. Das Wegenetz des Schwäbischen Albvereins, dem größten deutschen Wanderverein, umfasst mehr als 23000 km.

Informationen zum Albverein

Rund um die Trailfinger Schlucht

Im Frühjahr gibt es rund um die Trailfinger Schlucht jede Menge zu entdecken: Blütenteppiche aus Märzenbechern oder Lerchensporn, den blau-grün leuchtenden Ermsursprung und das felsgesäumte Tal selbst.

Die Trailfinger Schlucht führt von Bad Urach-Seeburg sanft bergauf nach Münsingen-Trailfingen. Ein Teil des felsigen Tals ist eine Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, solche Kernzonen darf man nur auf freigegebenen Wegen durchqueren. Von Seeburg her fehlt ein entsprechendes Hinweisschild.

Unterwegs kommt man am Ermsursprung vorbei, in dem das Wasser meist blau-grün leuchtet. Fast oben angekommen, findet man am Wegesrand einen Grillplatz.

Möchte man nicht auf gleichem Wege zurück, kann man über das Hofgut Uhenfels nach Seeburg zurückwandern. Dabei kommt man dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen sehr nahe. Schilder warnen vor dem Betreten des munitionsverseuchten Geländes.

Eine abschließende Einkehr ist im stets gut besuchten Café Schlössle in Seeburg möglich.

Wander- und Radtouren in der Nähe:
Drei-Schluchten-Weg bei Trailfingen
Durch die enge, felsige Trailfinger Schlucht und am Burgberg zurück
Durch die Trailfinger Schlucht, vorbei am Ex-TrÜP und zurück nach Seeburg
Radtour durch den Truppenübungsplatz, Trailfinger Schlucht und Ermstal
Auf dem Seeburgsteig (Premiumwanderweg)

Mehr Wandervorschläge zur Märzenbecherblüte auf der Schwäbischen Alb