Archiv der Kategorie: Wintersport

Tiefschneestapfen oder Schneeschuhwandern zur Burgruine Greifenstein

Meine Runde Tiefschneestapfen führte mich heute zur Burgruine Greifenstein. An der K6711 von Holzelfingen nach Ohnastetten gibt es kurz nach dem Ortsausgang einen Wanderparkplatz auf der linken Seite. Der ideale Ausgangspunkt für eine Tour zum Aussichtspunkt Kleiner Greifenstein und zur gleichnamigen Ruine.

Von unterwegs hat man immer wieder eine schöne Aussicht über Holzelfingen hinweg zum Schloss Lichtenstein. Heute lag so viel Schnee, dass der HW1 am Albtrauf teils gar nicht gespurt oder erkennbar war.

Der Kleine Greifenstein ist ein wunderbarer Aussichtspunkt. Links und rechts blickt man über Albtraufhänge, dazwischen das Echaztal, Pfullingen, der von hier oben ganz klein wirkende Georgenberg und die Weiten des Albvorlands.

Etwas weiter vorne am Burgenweg befindet sich die Ruine Greifenstein. Die Grundmauern stehen noch und umgeben einen kleinen Innenhof mit Grillstelle. Der Blick ist anders als vom kleinen Greifenstein, aber mindestens genauso schön. Zurück kommt man über den nahegelegenen Wanderparkplatz und das kleine Asphaltsträßchen.

Schneeschauer bei Stahleck Schneeschauer bei Stahleck

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Von Holzelfingen zur Ruine Greifenstein

Mit dem Allhuf sicher auf Schnee und Eis über die Schwäbische Alb

Eiskalt begann er und steigerte sich hinauf bis in die Plusgrade: der Eisbärenritt 2013.
Im sanft hinab führenden Schandental, vorbei an endlosen Wacholderheiden warteten wir erst vergeblich auf die vorhergesagte Sonne. Die kam erst nachmittags auf der Albhochfläche heraus, um dann filmreif in allen Rottönen hinter einem Wolkenschleier unterzugehen.

Kurz vor dem Tagesziel beim Winterwanderritt

Der Sonntag startete wunderbar sonnig unter blauem Himmel. Durch typische Buchenwälder und über Wiesen ging es auf und ab. Immer wieder sahen wir Rehe und Füchse durch den Schnee laufen. Schöne Blicke zum nördlichen Albtrauf boten sich. Wolken zogen herein, aber der (Eis-)Regen blieb aus. Was will man mehr?!

Knirschen unter den Füßen – eine Schneeschuhtour rund um Rietheim

Einfach drauflos stapfen, ohne auf vorgegebene Wege oder Loipen achten zu müssen – das ist einer der schönsten Nebeneffekte bei einer Schneeschuhtour. Vorausgesetzt es liegt entsprechend viel Schnee.

Drauflos stapfen gilt auch für Schneeschuh-Neulinge, denn es geht wie von selbst und man muss nicht erst eine komplizierte Technik lernen. Die Beine (schwäbisch: Füße) fühlen sich ganz leicht an, nur bergauf merkt man schnell mal die Anstrengung. Am besten geht es sich natürlich in leichtem Pulverschnee.

Durch das einsetzende Tauwetter war der Schnee heute zwar schon etwas schwerer, aber die Schneeschuhwanderung rund um Rietheim war in jedem Fall ein tolles Erlebnis. Nach einem kleinen Anstieg wartete sogar ein Picknick mit heißem Punsch und typisch schwäbischem Scherrkuchen auf uns, das uns für den Rest des Weges stärkte.

Großartige Ausblicke über die Mittlere Kuppenalb bis hin zu Neuffen oder Teck und über den ehemaligen Truppenübungsplatz bieten sich hier dem Wanderer, Langläufer oder Schneeschuhtourer.

Vielen Dank an die albschneckler für das schöne und gemütliche Schneeschuh-Erlebnis!

Weitere Adressen und Wintersportmöglichkeiten auf der Schwäbischen Alb