Höhlen der Schwäbischen Alb 2016

Höhlen der Schwäbischen Alb 2016
Höhlen der Schwäbischen Alb 2016 - Tropfsteinhöhle
Wann sind die Höhlen der Schwäbischen Alb 2016 wieder geöffnet? Hier gibt es Infos und Links zu den Schauhöhlen. Die Schwäbische Alb ist mit etwa 180 km Länge und 40 km Breite eines der größten zusammenhängenden Karstgebiete in Deutschland – der Untergrund ist quasi durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

Einige Schauhöhlen der Schwäbischen Alb kann man nach der Winterpause schon wieder besichtigen, andere werden erst in den kommenden Wochen für Besucher geöffnet. Eine Übersicht (ohne Gewähr):

– – – – – – – – – – – –

Höhlen der Schwäbischen Alb 2016

LANDKREIS TUTTLINGENDonautal

Kolbinger Höhle
Karfreitag – Okt: samstags 13 – 17 Uhr, sonn- + feiertags 10 – 17 Uhr
www.kolbinger-hoehle.de

Mühlheimer Felsenhöhle
stets nur an Himmelfahrt
www.muehlheim-donau.de

– – – – – – – – – – – –

ZOLLERNALBKREISAlbstadt

Linkenboldshöhle
stets nur an Himmelfahrt und am Tag des offenen Denkmals
onstmettingen.albverein.eu

– – – – – – – – – – – –

LANDKREIS REUTLINGENSonnenbühl

Bärenhöhle, Nebelhöhle
Apr – Okt: täglich 9 – 17.30 Uhr
Mrz + Nov: sams-, sonn- + feiertags 9 – 17 Uhr
Herbstferien BaWü: 9 – 17 Uhr
www.hoehlenwelten-sonnenbuehl.de
Drumherum: www.freizeitpark-traumland.de

– – – – – – – – – – – –

LANDKREIS REUTLINGENLichtenstein

Olgahöhle
Apr – Okt: jeden 1. Sonntag im Monat
am Ostersonntag (Ostersuche), an Fronleichnam (Olgahöhlefest) und am Tag des offenen Denkmals
www.olgahoehle.de
Drumherum: www.kunst-im-tuffsteinkeller.de (zweijährlich, 2016)

– – – – – – – – – – – –

LANDKREIS REUTLINGENHayingen

Wimsener Höhle
Apr – Okt: täglich 10 – 18 Uhr
www.wimsen.de

– – – – – – – – – – – –

LANDKREIS ESSLINGENSchopflocher Alb

Gutenberger Höhlen
Mai – Okt: samstags 13 -16 Uhr, sonn- + feiertags 10 – 16 Uhr
(bei durchgehend schlechtem Wetter bleiben die Höhlen geschlossen.)
www.lenningen.de

– – – – – – – – – – – –

ALB-DONAU-KREISLaichinger Alb

Fledermaus in der Sontheimer Höhle Fledermaus in der Sontheimer HöhleSontheimer Höhle
Mai – Okt: sonn- + feiertags 10 – 17, samstags 14 – 17 Uhr
www.sontheimer-hoehle.de
Drumherum: Kohlhaldenhöhle: nur Pfingstsonntag
Wegen Sanierungsarbeiten derzeit leider geschlossen!

Schertelshöhle
Palmsonntag – Mitte Nov: sonn- + feiertags 9.30 – 18 Uhr
Mitte Mai – 1. Okt: werktags außer montags: 9 – 17.30 Uhr
(letzter Einlass jeweils eine halbe Stunde früher)
www.schertelshoehle.de

Laichinger Tiefenhöhle
vom Palmsonntag bis Ende Herbstferien in BaWü: täglich 9 – 18 Uhr
www.tiefenhoehle.de
Drumherum: www.kletterwald-laichingen.de

– – – – – – – – – – – –

ALB-DONAU-KREISSchelklingen

Hohle Fels
Mai – Okt: sonntags 14 – 17 Uhr (nur bei schönem Wetter)
www.museum-schelklingen.de/der-hohle-fels
Drumherum: www.hoehlenverein-blaubeuren.de

– – – – – – – – – – – –

LANDKREIS HEIDENHEIMLonetal

Archäopark Vogelherd
täglich wechselnde Öffnungszeiten, Vogelherdhöhle aufgrund von artenschutzrechtlichen Vorgaben der Naturschutzbehörde bis Ende März nicht zugänglich
www.archaeopark-vogelherd.de
Drumherum: Lonetalhöhlen, Ausstellung in Lindenau

Charlottenhöhle
Apr – Okt: werktags 9 – 11.30 und 13.30 – 16.30 Uhr, sonn- + feiertags 9 – 16.30 Uhr
www.lonetal.net/charlottenhoehle.html
Drumherum: www.hoehlenerlebniswelt.de

– – – – – – – – – – – –

OSTALBKREISAalen

Besucherbergwerk Tiefer Stollen
19. März – 6. November: täglich außer montags ab 9 Uhr,
Mittagspause: 12 – 13 Uhr, Beginn der letzten Führung 16 Uhr
www.tiefer-stollen.de
Drumherum: www.museen-aalen.de

– – – – – – – – – – – –

Alle Angaben ohne Gewähr.
Manche Angaben sind nur grobe Richtwerte, im Zweifel sollte man – insbesondere im Frühjahr und Herbst oder bei schlechtem Wetter – telefonisch anfragen, ob geöffnet ist.

Frühlingsanfang in Tübingen

Eine schöne Idee für einen Ausflug ins Albvorland ist es, den Frühlingsanfang in Tübingen zu erleben. Kaum hatte sich die Sonne gegen den Dunst durchgesetzt, war das Mäuerle vor der Neckarfront wieder besetzt und ein Stocherkahn fuhr den Neckar runter.

Vom Parkhaus oder Bahnhof aus kann man zu einem Stadtrundgang starten. Zunächst geht man über die Neckarbrücke. Dort bietet sich die klassische Postkartenansicht der Neckarfront mit den bunten Häusern und dem gelben Hölderlinturm.

Links die Neckargasse hinauf und schon steht man auf dem Holzmarkt vor der Stiftskirche, deren Turm man zu den angegebenen Öffnungszeiten erklimmen kann. Kommt man aus der Kirche heraus, sollte man das Schild am gegenüberliegenden Haus beachten, denn „Hier k**** Goethe.“ Wer einmal darauf achtet, wird unzählige weitere Schilder mit Hinweisen auf wichtige Persönlichkeiten finden.

Vom Holzmarkt geht man zum sehenswerten Marktplatz. Das schöne Rathaus ist derzeit leider eingerüstet. Oben am Platz steigt man links die Treppen hinauf Richtung Stift und folgt dort dann der Beschilderung zum Schloss nach rechts.

Das Schloss Tübingen beherbergt nicht nur einige Institute der Universität Tübingen sondern auch das Unimuseum. Für Fans der Schwäbischen Alb ist sicherlich die Dauerausstellung „Alte Kulturen“ mit den kleinen Elfenbeinfigürchen wie dem Wildpferdchen besonders interessant — diese wurden in den Eiszeithöhlen im Lonetal und Achtal gefunden. Außerdem gibt es weitere Dauerausstellungen: „Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie“, „Evolution“ oder „Mind|Things – Kopf|Sache“ sowie wechselnde Sonderausstellungen. Nach der Erkundung des unteren und oberen Schlosshofs geht man vom Eingang her kommend geradeaus durch den kurzen Tunnel und dann links nochmals die Treppen in den Durchgang hinab. Für Kinder ist das stets das Highlight beim Schlossbesuch.

Immer rechts herum kommt man zum Kapitänsweg, der hinab in die Altstadt führt. Man geht die Gasse nach links bis zum Haagtor und dann scharf rechts in die Ammergasse. Dort fließt das Bächlein Ammer direkt vor den Häusern entlang, so dass man über kleine Brücklein zu den Eingängen gehen muss. Klein-Amsterdam?

Nur bis zur Krummen Brücke. Geht man dort geradeaus, so kommt man zum Stadtmuseum Tübingen. Von dort geht man die Gasse hinauf und kehrt zurück zum Marktplatz. Von dort kann man auf gleichem Weg zurück zur Stiftskirche gehen oder weiter die Altstadt erkunden.

Geht man schließlich die Neckargasse wieder hinab, bietet sich noch ein kleiner Schlenker an: Rechts in die Bursagasse und vor der Burse links, beim Hölderlinturm mit dem Hölderlinmuseum nochmals links — direkt am Neckar entlang kommt man zurück zur Neckarbrücke und von dort zum Parkhaus oder zum Bahnhof.

Dies ist nur ein Vorschlag für eine kleine Runde durch Tübingen …

Buchtipp: MM-Wandern Schwäbische Alb

Nun hat endlich auch der für seine hervorragenden Reiseführer bei Individualtouristen hoch angesehende Michael Müller Verlag die Schwäbische Alb als Wanderparadies entdeckt und einen neuen Wanderführer aus der Reihe MM-Wandern Schwäbische Alb herausgebracht! Für mich war das längst überfällig, ist die weitläufige Alb doch ein Traumziel für Individualisten.

Autorin Bettina Forst führt die Leser auf 36 sehr unterschiedlichen Touren zwischen fünf und 20 Kilometern zu einigen der schönsten Ecken des Mittelgebirges Schwäbische Alb. Vom Donautal im Südwesten bis ins Nördlinger Ries im Nordosten stellt sie sowohl weniger bekannte Wanderziele als auch Premiumwanderwege teils mit interessanten kleinen Abweichungen vor. Ein paar der Wandervorschläge eignen sich wohl nur für Liebhaber, die um des Wanderns willen unterwegs sind, denn das Phänomen „Abstecher“ bzw. „Gleicher Hin- und Rückweg“ lässt sich mitlaufenden Wandermuffeln oft nur schwer vermitteln.

Ausführliche Einleitungskapitel zu Wetter, Geologie, Pflanzen- und Tierwelt sowie Ausrüstung, Notfallnummern und Tourplanung stimmen auf das Wandergebiet ein. Auch sonst lässt die Aufmachung des MM-Wanderführers wie gewohnt keine Wünsche offen. Es ist an alles gedacht von Detailkarten und Höhenprofilen, Hinweisen zum Schwierigkeitsgrad, zu besonders kinderfreundlichen Touren mit Spielplätzen, zu Länge, Markierung, Einkehr- und Anfahrtmöglichkeiten bis hin zu Downloadmöglichkeiten der GPS-Tracks bzw. der speziellen MM-Wandern App. Besonders schön ist die ausklappbare Karte mit einer Übersicht aller Touren. 108 Farbfotos machen zudem große Lust, den Wanderrucksack sofort zu packen.

MM-Wandern Schwäbische AlbBettina Forst begleitet Sie in diesem Band auf den vielgestaltigen UNESCO-Geopark im Südwesten der Republik zwischen Stuttgart und Donau, Schwarzwald und Nördlinger Ries.

Seit Jahrmillionen arbeiten Zeit und Natur am karstigen, etwa 200 km langen Höhenzug. Sie gestalteten liebliche und wilde Flussläufe wie das obere Donautal, das Lautertal oder das Eselsburger Tal, aber auch Felskulissen und Karstquellen wie den legendären Blautopf oder den Fils-Ursprung. Und wie nebenbei entstanden Trockentäler, wunderbare Höhlenwelten, Asteroidenkrater und mächtige Zeugenberge.

Auf den Wacholderheiden und zwischen den Burgruinen und stolzen Schlössern wie der Burg Hohenzollern unterwegs zu sein, macht sowohl Familien als auch Sportlichen Spaß, zumal bei der beliebten Wanderführerin die Einkehr niemals zu kurz kommt.

Bettina Forst
Wanderführer MM-Wandern Schwäbische Alb
Michael Müller Verlag
244 Seiten, 1. Auflage 2016, farbig
14,90 EUR
ISBN 978-3-89953-983-7

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …