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Familien-Mulitrekking auf der Alb

Eine richtig schöne, große Gruppe kam heute zum Familien-Mulitrekking. Alle Kinder (und die Erwachsenen) waren mit Begeisterung dabei, den Umgang mit Maultieren, Pferden und einem Shetty zu üben.

Bis alle Maultiere gesattelt waren und alle Kinder und Erwachsenen Regenhosen anhatten, dauerte es ein wenig. Doch dann ging es los. Leider fing es genau in dem Moment an zu gewittern. Nach kurzem Überlegen wurde entschieden, das Picknick zuerst zu machen, und hinterher die Trekking-Tour. Bald saßen wir sogar bei Kerzenschein am Tisch, denn es gab durch das Gewitter auch noch einen Stromausfall. Wenn das mal kein spannendes Naturerlebnis ist!

Nach einer kurzen Weile hörte es tatsächlich auf zu regnen und wir zogen mit den Tieren los. Alle hatten viel Spaß, sowohl beim Führen als auch beim Reiten. Es ging hinein in den Wald, bald glänzten die frischen grünen Blätter sogar ein wenig im Sonnenlicht. Zwischendurch wurde getauscht, so dass jeder einmal reiten konnte oder auch mal mit einem anderen Tier zu tun hatte.

Ein paar Tropfen kamen wieder vom Himmel, aber gleichzeitig zeigte sich über uns immer mehr blauer Himmel – es wurde tatsächlich noch ein sonniger Nachmittag. Ein schöner Nebeneffekt des Familien-Mulitrekking war auch das Kennenlernen so vieler unterschiedlicher Menschen, die doch zumindest ein gemeinsames Interesse haben. Die Tour „Biosphäre mit Muli und Pferd“ fand im Rahmen der Biosphärenwoche statt.

Buchtipp: Radeln auf der östlichen Alb

Neu im Silberburg-Verlag erschienen ist Dieter Bucks Radtourenführer „Radeln auf der östlichen Alb“. Das Pendant dazu für die westliche Alb wird voraussichtlich im Juli herauskommen. Es handelt sich dabei um entspannte, nicht allzu lange oder anstrengende Tourenvorschläge durch abwechslungsreiche Landschaften zu interessanten Sehenswürdigkeiten.

Die Tourenbeschreibungen sind kurz gehalten, aber alle wichtigen Zusatzinfos wie Dauer, Länge, Schwierigkeitsgrad, Wegbeschaffenheit und Anfahrt sind vorhanden. Sie sind meist gut recherchiert und mit spannenden Hintergrundinfos gespickt, auch wenn ich etwa bei der Tour ins Lonetal einen Hinweis darauf vermisse, dass die Vogelherdhöhle seit Eröffnung des Archäoparks nicht mehr frei zugänglich ist. Insgesamt ein schöner Ideengeber für Radler, die die oft unterschätzte östliche Alb entdecken möchten.

Radeln auf der östlichen Alb

Radeln auf der östlichen Alb

Die östliche Alb ist keineswegs nur für sportliche Fahrer ein Radelparadies. Folgerichtig sind die 30 Fahrradausflüge, die der bekannte Wander- und Radwanderführer-Autor Dieter Buck hier zusammengestellt hat, echte Genussradtouren. Nicht die Kilometerleistung steht im Mittelpunkt, sondern der Wohlfühlfaktor und das Landschaftserlebnis. Auf den beschriebenen Touren zwischen Römerstein und Dischingen, zwischen Ellwangen und Schelklingen geht es also meist nicht allzu steil bergauf und die Wegstrecke hält sich in Grenzen. Trotzdem gilt natürlich: Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge, und ganz ohne Anstiege geht es auch auf diesen Touren nicht.

Die landschaftlich schönen Radtouren sind mit einer Zeitdauer von zwei bis vier Stunden konzipiert, so dass sie inklusive Anfahrt an einem Tag leicht zu bewältigen sind. Alle wichtigen Informationen zu Distanzen, Höhenunterschieden und Schwierigkeitsgraden sind übersichtlich aufgelistet. Detaillierte Karten und Höhenprofile erleichtern die Orientierung.

Überall an den Strecken warten Sehenswürdigkeiten auf den Radfahrer, die im Buch ausführlich beschrieben werden, und natürlich sind Einkehrmöglichkeiten vermerkt. Besonders bequem sind die Radtouren natürlich mit einem E-Bike zu bewältigen.

Die meisten Tourenstartpunkte können mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Einige Radtouren führen von Bahnhof zu Bahnhof.

Dieter Buck
Radeln auf der östlichen Alb
Genießertouren. Radwandern
160 Seiten,
128 Farbfotos und Karten,
Format 12 x 19 cm,
kartoniert
14,90 €
ISBN 978-3-8425-1453-9

Burghock in Hundersingen

Am 11. und 12. Juni 2016 hält beim Burghock in Hundersingen auf dem Platz vor dem Schützenhaus zum zweiten Mal das Mittelalter Einzug.

Burghock in Hundersingen Burghock in HundersingenVeranstaltet durch die Fördergemeinschaft zur Erhaltung von Burg Hohenhundersingen, kann man ab Samstag, 13 Uhr, dort im Heerlager so manchen mittelalterlichen Menschen beim Tagwerk beobachten und ihn mit seinen Fragen löchern. Es gibt viel zu entdecken: Werkzeug, Rüstzeug und so manches Utensil, welches diverse Fragen aufwerfen dürfte.

Diesmal gibt es sogar die Kämpfer, Damen und Handwerker von gleich zwei Darstellergruppen zu bewundern. Die Fraternitas Libertatis aus dem Raum Reutlingen und Arbor Ferox aus dem Raum Ulm werden ihr Lager aufschlagen.

Wie bereits im letzten Jahr werden die Musikanten von Gugelhupf das Ganze musikalisch untermalen. Am Abend des Samstag werden sie zu manchem Trinklied anstimmen, was einen geselligen Abend, bei Speis und Trank verspricht und für einen schönen Ausklang des Tages an der Bar des Club Hundersingen sorgen wird.

Sonntags beginnt das Fest um 9.30 Uhr, mit einem Zeltgottesdienst, durchgeführt von Pfarrer Backhaus. Anschließend gibt es zum Mittagessen eine leckere mittelalterlich inspirierte Köstlichkeit zu genießen. Man darf gespannt sein.

Nachmittags bestaunen wir dann eine Rüstschau mit drei Kämpfern in voller Montur, die jeweils die Rüstungsmode eines Jahrhunderts präsentieren. Auch am Sonntag wird es an musikalischer Untermalung nicht fehlen und der von der Fördergemeinschaft Hundersingen im Schützenhaus servierte Kuchen wird dadurch umso besser munden.

Während der ganzen Zeit werden Sie von der Fördergemeinschaft der Burg verköstigt und mit Getränken versorgt. Die Einnahmen dieser Veranstaltung werden helfen das Wahrzeichen des Ortes und des Lautertals noch viele Jahre zu erhalten.

Burghock am Schützenhaus Hundersingen
von Samstag, 11. Juni, 13 Uhr bis Sonntag, 12. Juni, ca. 18 Uhr

Wandervorschläge rund um Hundersingen:
Burgenweg Marbach-Indelhausen (Etappe 3)
Vom Lautertal durch eine Felsschlucht zur Ruine Hohenhundersingen
Tour 25: Drei Ruinen über dem Großen Lautertal