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Der Albtrauf (Albnordrand) ist die markenteste Landschaftsform der Schwäbischen Alb. Wie bei einer zerklüfteten Küstenlinie gibt es Steilhänge und tief eingeschnittene Täler.

Spaziergang über die Pfullinger Wanne

Ein gemütlicher Spaziergang über die kleine Halbinsel am Albtrauf – genannt Wanne. In alle Richtungen bieten sich schöne Ausblicke auf die Umgebung.

Man startet beim Wanderparkplatz Wanne oberhalb von Pfullingen. Die Anfahrt auf dem schmalen Sträßchen wird von Jahr zu Jahr abenteuerlicher.

Zunächst folgt man dem HW5 quer über die Wiese in Richtung Fritz-Boley-Denkmal, das durch einem großen Felsbrocken unter einer Baumgruppe markiert wird.

Nun verlässt man den HW5 und geht zum westlichen Rand der Hochfläche, wo man eine schöne Aussicht zum Wackerstein, zum Roßberg und bei guter Sicht bis zum Schwarzwald genießt.

Den Aussichtspunkt samt Grillstelle im Rücken geht man zum links befindlichen Waldrand und spaziert an diesem entlang, bis man zum nächsten Aussichtspunkt am Gleitschirmflieger-Startplatz kommt. Dort blickt man zum Ursulaberg und ins Echaztal.

Folgt man dem Rundweg weiter, kommt man zurück zum Ausgangspunkt. Wer Lust hat, kann noch eine Runde hinauf zur Onderhos (Schönbergturm, Aussichtsturm) anschließen. Wenn die Fahne des Schwäbischen Albvereins gehisst ist, ist der Kiosk geöffnet.

Länge: 1,3 km
Dauer: ca. 45 min
Anstieg: ca. 20 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Geopark: Albschtoi trifft Onderhos (orange)
Farbtopf der Schwäbischen Alb (braun)
Lippental, Won, Wackerstein, Onderhos (gelb)
250. Tour zu Klassikern der Reutlinger Alb (lila)

Geopark: Albschtoi trifft Onderhos

Zu 10 Jahre UNESCO Global Geopark Schwäbsiche Alb haben Kinder der Geopark-Schulen Steine bemalt und mit Hashtag #Albschtoi versehen. Die Steine sollen nun auf Wanderschaft gehen. Wer einen Stein findet, kann ihn auf Tour mitnehmen und ihn am neuen Ablageort posten.

Wo anders als beim Schönbergturm oberhalb Pfullingens sollte der Albschtoi mit der aufgemalten „Onderhos“ starten.

Vom Wanderparkplatz Wanne aus führt ein 500 m langer, teils steiler Anstieg hinauf zum Plateau, auf dem der Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins steht, der wegen seines Aussehens „Unterhose“ genannt wird.

Man kann von der Onderhos aus herrliche Ausblicke in die Umgebung genießen – über den Albtrauf hinweg im Südwesten bis zum Roßberg, nach Süden zum Schloss Lichtenstein (und ganz selten zu einem Stückchen Alpen) und nach Nordosten zur Achalm.

Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss Lichtenstein Ein Hauch von Alpenblick beim Schloss LichtensteinSeltener Alpenblick von der „Onderhos“ in Richtung Schloss Lichtenstein

Zurück geht es hinter dem Turm, dort woher man gekommen ist, dann aber den linken Weg hinunter (wenn man die Abwechslung mag). Unten genießt man dann noch einen weiteren schönen Blick über die Wanne.

Länge: 1,3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstieg: ca. 100 hm (inkl. Turm 26.4 m)

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Winterspaziergang zum Bolberg

Eine kurze, abwechslungsreiche Runde mit grandiosem Ausblick über den zerklüfteten Albtrauf und ins Albvorland erlebt man auf dem Weg zum Bolberg, dem höchsten Punkt im Landkreis Reutlingen.

Während vor gut elfJahren noch leicht pappiger Schnee unter den Füßen knirschte, gab es heute leicht matschige Wege. Statt schwarz-weißer Landschaft und einzelnen Langläufern bietet sich ein grün-brauner Anblick, der hoffentlich bald die ersten Frühblüher frei gibt.

Wer kann dazu schon nein sagen!? Wer kann dazu schon nein sagen!?

Vom Wanderparkplatz am Steinbruch nördlich von Sonnenbühl-Willmandingen aus geht man in Richtung Bolberg los, dann aber gleich rechts am Steinbruch-Zaun entlang, dann links und gerade auf den Wiesenweg und vor dem Waldrand rechts.

Nach einem Waldstück folgt man dem Wanderzeichen Rote Gabel geradeaus, dann links und weiter bis man auf den HW1 (Wanderzeichen Rotes Dreieck) trifft. Kurz darauf gibt es einen schönen Aussichtspunkt mit Bänkle und Blick in nordöstlicher Richtung zum Roßberg und zum Albtrauf mit der Achalm und unzähligen weiteren Hügeln der Kuppenalb.

Fotos vom 2. Februar 2014

Man folgt dem HW1 weiter bis zum Bolberg, wo es eine Grillstelle und eine Schutzhütte gibt. Nachdem man den wunderbaren 180°-Blick vom Bolberg genossen hat, folgt man noch etwas dem HW1.

An einer Gabelung im Wald nimmt man den mittleren Pfad (weiterhin HW1). Durch den Wald führt der Weg auf eine Wiese. Dort biegt man nach einer Baumgruppe links ab und kurz darauf rechts auf ein Asphaltsträßchen mit schönem Blick über die Kuppenalb. So kehrt man zum Parkplatz zurück.

Länge: ca. 4,0 km
Dauer: ca. 1,5 h
Höhenunterschied: 90 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Die ersten Frühlingsblüten zwischen Filsenberg und Bolberg (braun)
Frühlingsnebel am Filsenberg, Riedernberg und Kirchkopf (gelb)
Rund um Öschingen: Kühles Loch, Rinderberg, Bolberg und Filsenberg (blau)
Rundwanderung: Filsenberg – Maisenbühl (Bolberg)