Wolfstal, Besinnungsweg, Lautertal

Alle Jahre wieder schön! Ein Besuch bei den blühenden Märzenbechern, den zinnoberroten Kelchbecherlingen und den wunderschönen Tälern der Schwäbischen Alb.

Man startet am südlichen Ende des Wolfstals am Wanderparkplatz beim Biosphäreninfozentrum zwischen Lauterach und Laufenmühle.

Man folgt gut 2 km dem Weg durch das Wolfstal (HW 7) und biegt dann links auf einen leicht zu übersehenden, aber beschilderten, sehr steilen Pfad ab.

Dieser Pfad gehört zum Ehinger Besinnungsweg und ist entsprechend beschildert. Oben angekommen, geht es geradeaus weiter am links befindlichen Waldrand entlang bis zu einer T-Kreuzung. Hier noch ein Stück hinauf, dann auf dem Öschleweg (Weg über eine Waldwiese) weiter.

Schließlich geht es auf dem Pionierweg durch eine Rechtskurve und einen Linksabzweig hinab ins Lautertal mit schönen Ausblicken auf die Burg Reichenstein und das Tal.

Im Lautertal erreicht man einen Grillplatz. Dort wendet man sich nach links und folgt dem Verlauf des Tals. Dabei passiert man einen künstlich angelegten Wasserlauf, ein schwäbishes Aquädukt.

Immer dem Lautertal folgend kommt man kurz nach der Laufenmühle zum Ausgangspunkt zurück. Dort befindet sich ein Biosphären-Infozentrum samt Wasserspielplatz und Kiosk.

Länge: 6,2 km
Dauer: ca 2,5 h
Anstiege: ca. 170 hm

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Beim Eninger Naturfreundehaus

Auf halber Höhe an der Traufkante, unterhalb der Kernzone am Waldrand entlang mit herrlichen Aussichten auf den Albtrauf vom Roßberg bis zur Achalm.

Vom Wanderparkplatz oberhalb vom Naturfreundehaus aus (Anfahrt nur für „Anlieger“) quert man den breiten Weg und folgt dem schmalen Pfad, der gegenüber der Wandertafel beginnt und den Hang hinauf führt (kl. Schild: Erdbeerberg).

Schon bald informiert eine Tafel, dass man sich auf dem Vulkanschlot Bürzlen befindet. Danach führt der Pfad wieder bergab und dann ein kurzes Stück parallel zu dem breiten Waldweg. Nach der Einmündung folgt man diesem und hält sich an der folgenden Gabelung rechts.

Nach ca. 600 m wählt man rechts des breiten Wegs den schmalen Kernzonenpfad (Schild mit bunten Kreisen) und bleibt auf diesem bis zum Parkplatz Geißberg. Dort scharf links und das Sträßchen hinab gehen.

Nach 500 m biegt man links auf den mit dem Burgenwegzeichen beschilderten Weg ab. Es geht links hinauf und nach etwa 150 m rechts auf einen matschigen Waldweg.

Unterhalb des Waldrands spaziert man nun mit schönem Blick auf Eningen und die Achalm und findet interessante Infotafeln.

Nach einem kurzen Rechts-Links-Haken geht es nochmals kurz bergan, dann trifft man auf die Kreuzung, die man schon kennt – dort bleibt man weiter auf dem breiten Waldweg. Dieser führt an geologischen Besonderheiten des Vulkanschlots – einer kleinen Grotte und einer Felshangwiese vorbei.

Kurz vor dem Ausgangspunkt der Tour erreicht man den Lindenbrunnen samt Teich beim Naturfreundehaus. Ein paar Schritte nach links oben und man ist zurück.

Länge: 3 km
Dauer: ca. 1 h
Anstiege: ca. 100 hm

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Wandervorschläge in der Nähe:
Spaziergäng(l)e: Erdbeerberg und Eninger Weide (orange)
Eningen: Durch Teufelsküche zum Gutenberg und zur Burgruine Achalm (braun)

Wintertraum im Kohltal und Ohnhülber Tal

Ein unerwartet schönes Wintererlebnis bot diese Tour auf verschneiten Wegen über sonnige Freiflächen und durch lichtdurchflutete Albtäler zu geschichtsträchtigen, aber sehr einsam gelegenen Orten. Sicher nicht nur im Winter schön!

Am Sträßchen von Dürrenwaldstetten zur Domäne Ohnhülben (kein Winterdienst!) befindet sich kurz nach dem Ortsausgang rechts ein kleiner Wanderparkplatz beim Bildstock St. Jakobus mit dem Spruch „Der Weg ist das Ziel“. Für Winterwanderer ist der fehlende Winterdienst ein Glück, denn so läuft man nicht direkt auf Asphalt sondern auf herrlich knirschendem Schnee.

Zunächst geht man auf dem Sträßchen hinab und wieder hinauf nach Ohnhülben, einer Staatsdomäne mit landwirtschaftlichem Betrieb. Vor der Säkularisation 1803 war es ein Gutshof der Benediktinerabtei Zwiefalten. Versteckt hinter den Häusern befindet sich auch die spätgotische Hofkapelle St. Oswald. Kurz nach der Hofanlage kann man noch einen der wenigen alten Wegweiser bewundern.

Hier folgt man dem Sträßchen, das Ittenhausen (BC) und Geisingen (RT) verbindet, nach rechts. Hier war sogar entgegen der Erwartung geräumt und gestreut. Es geht bergab bis in den Wald hinein. Kurz darauf erreicht man die Landkreisgrenze zwischen Biberach und Reutlingen, an der man rechts ins Kohltal abbiegt. Hier hätten auch ca. 2 Autos Platz zum Parken. Ohne den Zuweg von Dürrenwaldstetten her verkürzt sich die Tour um ca. 2 km und es wären ca. 65 hm weniger.

Nun geht es – stets entlang der Landkreisgrenze – gemächlich das Kohltal hinab, welches zwar bewaldet ist, im Winter aber um die Mittagszeit noch Sonnenstrahlen hineinlässt. Nach gut 1,4 km befindet sich links des Wegs am Hang die Kohltalhöhle, eine Grotte zu der es keinen Weg, höchstens einen unwegsamen Trampelpfad gibt.

Nach 150 Metern errreicht man den Ohnhülber Brunnen, einen 46 m tiefen Brunnenschacht, von dem im unteren Drittel auch eine sog. Pritschelkluft abzweigt. Man geht davon aus, dass der Brunnen schon vor 2500 Jahren bekannt war. Ganz in der Nähe liegen die Überreste der Großen Heuneburg sowie einige keltische Grabhügel. Der Name Ohnhülben kommt angeblich von Hohenhülben, obwohl auch „ohne Hülbe“ Sinn machen würde, denn das Wasser musste mit Ochsenkarren vom Tal hinauf transportiert werden.

Vom Brunnen aus geht man ein paar Schritte zurück und biegt dann links ins Ohnhülber Tal ab (von oben durch das Kohltal kommend rechts). Einen Kilometer geht es sanft bergauf, rechts die Hänge des Naturschutzgebiets Tannenhalde.

In der Rechtskurve ca. 50 m, bevor man wieder auf das Sträßchen zwischen Dürrenwaldstetten und Ohnhülben treffen würde, biegt man links ab und geht gleich rechts den etwas steileren Waldweg hinauf. Nach einer Linkskurve kommt man bald aus dem Wald heraus und geht immer weiter geradeaus bergauf, bis man weiter oben auf das vom Herweg bekannte Sträßchen trifft. Folgt man diesem hinauf, kommt man nach gut 400 m zum Ausgangspunkt zurück. Blickt man vom Parkplatz (mit Grillplatz) nach Osten, so kann man den markanten Wasserturm von Upflamör sehen.

Länge: 6,5 km
Dauer: ca. 2.25 h
Anstiege: ca. 150 hm

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Wandervorschläge in der Nähe: (Karte auszoomen)
Blütenwunder im Warmtal (orange)
Blüten, Burg und Bergle rund ums das Warmtal am Südrand der Alb (gelb)
Durch das Teufelstor ins himmlisch ruhige Fehlatal und zurück ins Laucherttal (lila)
Weihtäle und Wendelstein bei Bronnen (blau)
Rund um Lauchertsee und Mariaberg (grau)
Höhlenrundweg Veringenstadt (schwarz)
5 Tage Burgenweg (braun)
Von der Natur zurückgeholt – wo einst die Große Heuneburg stand (ohne GPX)
Tour 15: Ittenhausen bei Nacht
Tour 16: Oberstetter Tal und Ruine Hohenstein
Tour 17: Rund um den Phänopfad bei Pfronstetten
Tour 27: Die Große Heuneburg bei Upflamör

Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten …