Da kann man hervorragend sehen, wie pünktlich zu Weihnachten der Schnee verschwand:
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Schneemänner im Tal und Eiszapfen am Uracher Wasserfall
Nicht ganz so vereist wie beim Eiszauber letztes Jahr Mitte Februar, auch nicht wie vor zwei Wochen mit viel Schmelzwasser, aber keineswegs weniger schön ist der Uracher Wasserfall derzeit. Bei leichten Tauwetter heute Nachmittag waren die Stufen immer noch rutschig. Ab und zu brechen die riesigen, beeindruckenden Eiszapfen ab, man sollte also nicht zu nah herangehen. Vom Plateau oberhalb des Wasserfalls aus konnte man heute die Burgruine Hohenurach im Abendrot bewundern.
Eine schöne Spazierrunde führt auf dem Unteren Wasserfallweg am Brühlbach entlang zum Ende des Maisentals mit dem Uracher Wasserfall. Direkt am Wasserfall entlang steigt man Treppen und einen schmalen Pfad hinauf bis zum Plateau mit schönem Blick über das Maisental hinüber zum Hohenurach. Über den Oberen Wasserfallweg kommt wieder zurück zum Parkplatz bzw. zur Bahnhaltestelle Uracher Wasserfall am nördlichen Ortsrand von Bad Urach.
Blick vom Wasserfall zur Burgruine Hohenurach im Abendlicht
Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,5 h
Anstiege: steile Treppen am Uracher Wasserfall
Hinweise: im Winter sind die Stufen u.U. extrem vereist, Steigeisen/Spikes notwendig
Download albtips-de-Uracher-Wasserfall-Winter.gpx (.zip)
Wandervorschläge in der Nähe:
Eiszauber am Uracher Wasserfall und an den Gütersteiner Wasserfällen (gelb)
Helle Steine, buntes Laub: Ruine Hohenurach, Eppenzill- und Hannerfelsen (orange)
Auf kürzestem Weg zum Uracher Wasserfall (braun)
Den Hohenurach im Blick (blau)
Ein Ausflug in den Tiefschnee – bei bestem Winterwetter
Wenn man im Februar noch nicht genug vom Winter hat, kann man ihn oft mit sehr viel Neuschnee auf der Schwäbischen Alb genießen – egal bei welcher Wintersportart. Wenn es dann noch so viel blauen Himmel und Sonne gibt, dann ist es ein perfekter Wintertag.
Trotz der anfangs eisigen Temperaturen wurden die Morgenstunden in der Sonne immer angenehmer. Zum Teil konnte man die altbekannten Wege vor lauter Tiefschnee gar nicht mehr erkennen, so dass wir uns an Hecken und Bäumen orientierten. Immer wieder sahen wir Rehe, die man sonst als Wanderer gar nicht so schnell wahrnimmt wie zu Pferde.
Die Sonne schien in die Baumkronen und sorgte mit leichtem Schneebruch ab und an für ein leichtes Schneerieseln. Die von Fahrzeugen gespurten Wege waren schnell vereist und rutschig, doch auch hier trugen uns unsere Reittiere sicher durch die weiße Landschaft.
Am späten Nachmittag kam ein kühler Wind auf, der uns zunehmend frösteln ließ. Doch andererseits vertrieb er den Dunst, so dass man in der Ferne die Alpen erahnen konnte.
Der Tagesritt endete, als die Sonne schon tief stand und ihr rötliches Licht über den Schnee ausbreitete.
