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	<title>Hohlenstein-Stadel &#8211; albtips.de &#8211; Die Schwäbische Alb entdecken</title>
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	<description>Draußen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wandern, Radfahren, Wanderreiten ...</description>
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		<title>Vortrag zum Unesco-Welterbe-Antrag (Eiszeitfunde in den Höhlen der Alb)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[albträufler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 18:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaubeuren, Blaustein, Schelklingen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinden rund um das Lonetal, Ulm]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem kurzweiligen Vortrag stellte Prof. Nicholas J. Conard vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen den aktuellen Stand des Antrags zum Weltkulturerbe für die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst vor. Der Vortrag fand im Rahmen einer auswärtigen Sitzung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in der Alten Aula statt. Vorgestellt wurden zunächst die strengen Kriterien für einen &#8230; <a href="http://www.albtips.de/2016/12/11/vortrag-unesco-welterbe-antrag-eiszeitfunde-hoehlen-alb/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Vortrag zum Unesco-Welterbe-Antrag (Eiszeitfunde in den Höhlen der Alb)</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem kurzweiligen Vortrag stellte Prof. Nicholas J. Conard vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen den aktuellen Stand des Antrags zum Weltkulturerbe für die <em>Höhlen der ältesten Eiszeitkunst</em> vor.</strong></p> [<a href="http://www.albtips.de/2016/12/11/vortrag-unesco-welterbe-antrag-eiszeitfunde-hoehlen-alb/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p>Der Vortrag fand im Rahmen einer auswärtigen Sitzung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in der Alten Aula statt. </p>
<p>Vorgestellt wurden zunächst die strengen Kriterien für einen Unesco-Welterbe-Antrag sowie einige Beispiele für geglückte oder mißlungene Anträge. Dabei wurde klar, dass auch der aktuelle Antrag für die Höhlen der Schwäbischen Alb samt der darin gefundenen Eiszeitkunstwerke keineswegs schon gefeiert werden kann. Erst im Sommer 2017 wird in Krakau endgültig darüber entschieden.</p>
<p>Weiterhin wurde erläutert, was die Höhlen auf der Schwäbischen Alb so besonders macht und warum sie einen Unesco-Welterbe-Antrag rechtfertigen. Sie sind &#8211; nach derzeitigem Forschungsstand &#8211; die Fundstätten der ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit. Interessant sind auch die Umstände, unter denen einige der Stücke gefunden bzw. geborgen wurden. </p>
<p>So wurden etwa die Elfenbeinfragmente des Löwenmenschen aus dem Hohlenstein-Stadel im Lonetal am letzten Grabungstag vor dem 2. Weltkrieg gefunden und lagen jahrzehntelang unbeachtet im Archiv. Im Dezember 1969 entdeckte man beim Zusammensetzen der über 200 Elfenbeinsplitter, dass es sich bei dem Objekt um ein Mischwesen aus Mensch und Großkatze (Höhlenlöwe) handelt. Erst vor wenigen Jahren wurden weitere Fragmente gefunden. Mit einem gewissen Risiko nahm man die Figur nochmals komplett auseinander und fügte sie wieder zusammen. (Quelle: wikipedia)</p>
<p>Weitere Funde zeigen einige kleine Wildtierfiguren (Wildpferdchen, Mammut aus der Vogelherdhöhle im Lonetal) oder die sog. &#8222;Venus vom Hohlefels&#8220;, einer üppigen Frauenfigur ohne Kopf sowie die ältesten bislang bekannten Musikinstrumente der Menschheit &#8211; Flöten geschnitzt aus Vogelknochen.</p>
<p>Sehen kann man die Figürchen dezentral in verschiedenen Museen Baden-Württembergs &#8211; so etwa im Schloss Hohentübingen, im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren, im Ulmer Museum und im Archäopark Vogelherd. </p>
<p><strong>Weitere Infos zum Unesco-Welterbe-Antrag:</strong><br />
<a href="http://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/weltkulturerbe/in-vorbereitung-eiszeitkunst.html" target="_blank">www.denkmalpflege-bw.de</a><br />
<a href="http://welt-kultursprung.de/" target="_blank">welt-kultursprung.de</a></p>
<p><strong>Wanderungen zu den Eiszeithöhlen:</strong><br />
<a href="/2015/08/04/urzeithoehlen-im-achtal/">Tour 21: Urzeithöhlen im Achtal</a><br />
<a href="/2015/03/27/urzeithoehlen-im-lonetal/">Tour 24: Urzeithöhlen im Lonetal</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frühblüher im Lonetal</title>
		<link>http://www.albtips.de/2015/03/28/fruehblueher-im-lonetal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[albträufler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 17:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[.leicht]]></category>
		<category><![CDATA[06 - 10 km]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit meinem ersten Besuch in der Vogelherdhöhle und im Lonetal ist viel passiert. Damals konnte man die Höhle einfach so betreten, in welcher einige der ältesten figürlichen Eiszeitkunstwerke gefunden wurden. Heute ist der Bereich umzäunt und die Höhle ist Teil des Archäoparks Vogelherd. Und es wurden viele Schilder und Infotafeln aufgestellt. Vom Parkplatz Vogelherd im &#8230; <a href="http://www.albtips.de/2015/03/28/fruehblueher-im-lonetal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Frühblüher im Lonetal</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem <a href="/2011/10/27/urzeitfunde-vogelherd-hohlenstein-bocksteinhoehle/">ersten Besuch in der Vogelherdhöhle und im Lonetal</a> ist viel passiert. Damals konnte man die Höhle einfach so betreten, in welcher einige der ältesten figürlichen Eiszeitkunstwerke gefunden wurden. Heute ist der Bereich umzäunt und die Höhle ist Teil des <a href="http://www.archaeopark-vogelherd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Archäoparks Vogelherd</a>. Und es wurden viele Schilder und Infotafeln aufgestellt.</p> [<a href="http://www.albtips.de/2015/03/28/fruehblueher-im-lonetal/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p>Vom Parkplatz Vogelherd im Lonetal (nicht der offizielle, kostenpflichtige Parkplatz) aus gelangt man parallel zur L 1168 an mehreren Infotafeln vorbei zum <strong>Eingang des Archäoparks</strong>, der für archäologisch Interessierte genauso spannend ist wie für Familien mit Kindern.</p>
<p>Auf gleichem Weg geht es zurück und noch weiter an der Straße entlang, bis man diese auf Höhe des Lonetal-Parkplatzes überquert. Geradeaus spaziert man ins <strong>Lonetal</strong> hinein. Ein Schotterweg führt durch das Trockental, durch welches einst der größte Strom Europas floss.</p>
<p>Am Parkplatz Lonetal steht oft auch die <a href="http://www.oellingen.de/sehenswuerdigkeiten/pferdekutschfahrten.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pferdekutsche der Familie Häußler</a>. Müde Wanderer können das Lonetal auch so erkunden:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/huWKNMZPDrQ" allowfullscreen="" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Nach etwa 4 Kilometern erreicht man den Wanderparkplatz Bockstein. Kurz davor zweigt man links auf einen Wiesenweg ab, überquert die meist ausgetrocknete Lone und hält sich vor dem Hang rechts. Ein Stückchen nach einer Linkskurve steigt man links zur <strong>Bocksteinhöhle</strong> hinauf. Der Abstecher ist zwar kurz, aber sehr steil. Trittsicherheit und angemessenes Schuhwerk ist erforderlich.</p>
<p>Auf gleichem Weg wandert man durch das Lonetal zurück, nimmt aber auf etwa der Hälfte der Strecke an einer Gabelung den rechten Schotterweg, der am <strong>Hohlensteinstadel</strong> vorbei führt. In dieser Höhle wurde der <a href="http://www.loewenmensch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Löwenmensch</a> gefunden, die größte der Eiszeitfiguren aus den Lonetal-Höhlen.</p>
<p>Der Schotterweg führt weiter durch das Lonetal. Man folgt ihm entweder über eine Brücke zurück zum schon bekannten Herweg oder man bleibt auf der rechten Talseite und nimmt den Wiesenweg zurück zum <strong>Parkplatz Vogelherd</strong> im Lonetal.</p>
<p>Länge: 10 km<br />
Dauer: 3-4 h<br />
Anstiege: kurz und sehr steil zur Bocksteinhöhle, sonst fast eben<br />
Hinweis: für den Archäopark sollte man sich genügend Zeit nehmen</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/gpx/albtips-de-Lonetal.zip">Download albtips-de-Lonetal.gpx (.zip)</a></p>
<p><link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://www.albtips.de/wp-content/plugins/osm//css/osm_map.css" /><style type="text/css">#map_1 {clear: both; padding: 0px; margin: 0px; border: 0px; width: 100%; height: 100%; margin-top:0px; margin-right:0px;margin-left:0px; margin-bottom:0px; left: 0px; border-radius:0px;
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<p><strong>Wandervorschläge in der Nähe:</strong> (Karte auszoomen)<br />
<a href="/2011/10/27/urzeitfunde-vogelherd-hohlenstein-bocksteinhoehle/">Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal</a> (gelb)<br />
<a href="/2011/10/26/lonetal-fohlenhaus/">Rauher Fels im sanften Lonetal – ein Spaziergang zum Fohlenhaus</a> (orange)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tour 24: Urzeithöhlen im Lonetal (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[albträufler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 20:14:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gemütliche Wanderung zu den Urzeithöhlen im Lonetal, den Fundstellen der ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit, zur Höhle des Löwenmenschen und zum Archäopark Vogelherd Wie haben die Neandertaler gelebt? Was hat sie veranlasst, solch filigrane Tierfiguren wie das berühmte Wildpferdchen herzustellen und sogar ein Mischwesen aus Mensch und Tier? Und warum hier, im Lonetal? Diesen Fragen &#8230; <a href="http://www.albtips.de/2015/03/27/urzeithoehlen-im-lonetal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Tour 24: Urzeithöhlen im Lonetal (Wanderbuch Schwäbische Alb Ost)</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemütliche Wanderung zu den Urzeithöhlen im Lonetal, den Fundstellen der ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit, zur Höhle des Löwenmenschen und zum Archäopark Vogelherd</strong></p> [<a href="http://www.albtips.de/2015/03/27/urzeithoehlen-im-lonetal/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p>Wie haben die Neandertaler gelebt? Was hat sie veranlasst, solch filigrane Tierfiguren wie das berühmte Wildpferdchen herzustellen und sogar ein Mischwesen aus Mensch und Tier? Und warum hier, im Lonetal? Diesen Fragen kann man bei einer Tour durch die in Jahrmillionen geformte Landschaft samt Themenpark und Schauraum nachgehen. Die Lonetal-Höhlen sollen zusammen mit den Achtal-Höhlen bald UNESCO-Weltkulturerbe werden.</p>
<blockquote><p>Die vollständige Wegbeschreibung mit praktischen Informationen und weiteren stimmungsvollen Bildern gibt es in meinem Wanderführer:</p>
<p><a href="/2016/04/21/wandern-schwaebische-alb-ost/"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://www.albtips.de/wp-content/gallery/buchtipps/wanderbuch-schwaebische-alb-ost.jpg" alt="Wanderbuch Schwäbische Alb Ost" title="Wanderbuch Schwäbische Alb Ost" width="240" height="260" class="alignleft size-full" /></a>Elke Koch<br />
<a href="/2016/04/21/wandern-schwaebische-alb-ost/"><strong>Wandern Schwäbische Alb Ost</strong></a><br />
Unterwegs mit der ganzen Familie<br />
Juni 2016<br />
ca. 176 Seiten<br />
15.90 €<br />
<em>Der Kleine Buch Verlag</em><br />
ISBN: 978-3-7650-8722-6 </p>
<p><a href="http://derkleinebuchverlag.de/wandern-schwaebische-alb-ost-gps/" target="_blank">Download GPX-Tracks zu den Buchtouren</a><br clear="all" /></p>
<p>25 Touren: Mit Fils-, Ach- und Lonetal sowie Albuch, Nördlinger Ries und Härtsfeld</p>
<p>Die Wanderungen sind überwiegend leicht und führen über typische Wacholderheiden zu geschichtsträchtigen Burgruinen und beeindruckenden Aussichtsplätzen sowie durch schroffe Schluchten zu bizarren Felsen und wilden Eiszeithöhlen – von Geislingen bis Bopfingen und von Aalen bis Blaubeuren.</p>
<p>Neben abwechslungsreichen Halbtages- und Tagestouren abseits bekannter Pfade liefert Elke Koch zahlreiche Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.</p>
<p>Mit Höhenprofilen, praktischen Informationen zu Anfahrt, Wegbeschaffenheit, Distanz, Kinderspielplätzen und Themenpfaden sowie detaillierter Karte zu jeder Tour.</p>
<ul>
<li>Halbtages- und Tagestouren zwischen 4 und 15 km Länge</li>
<li>Inkl. Museumsbahntouren und  kinderwagentauglichen Varianten</li>
<li>sowie Rätsel zu jeder Tour</li>
<li>Mit GPS-Tracks zum Download</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Wanderritt durch faszinierende Albtäler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[albträufler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 18:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geführte Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Heidenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Ulm / Alb-Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderreiten]]></category>
		<category><![CDATA[Albhochfläche+Täler]]></category>
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					<description><![CDATA[Spannende Landschaften, wanderlustige Reittiere, nette Mitreiter und eine souveräne Rittführung &#8211; dies hat den 8-tägigen Wanderritt entlang einiger seit Urzeiten von Menschen bewohnten Trockentäler zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Eine Reise über die Schwäbische Alb, durch die Menschheitsgeschichte, zu den geologischen Besonderheiten entstanden in Jahrmillionen. Ein Ritt von der Mittleren Alb durch den Albuch &#8230; <a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Wanderritt durch faszinierende Albtäler</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spannende Landschaften, wanderlustige Reittiere, nette Mitreiter und eine souveräne <a href="http://www.albritte.de/" target="_blank">Rittführung</a> &#8211; dies hat den 8-tägigen Wanderritt entlang einiger seit Urzeiten von Menschen bewohnten Trockentäler zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Eine Reise über die Schwäbische Alb, durch die Menschheitsgeschichte, zu den geologischen Besonderheiten entstanden in Jahrmillionen. Ein Ritt von der Mittleren Alb durch den Albuch über die Lonetal-Flächenalb und zurück.</p>
 [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] 
<p><strong>Tag 1: Mehrstetten &#8211; Laichingen</strong><br />
Samstag morgen treffen wir uns bei Mehrstetten, um zu dem langen Ritt Richtung Osten aufzubrechen. Zwei <a href="http://www.maultier-trail.de/" target="_blank">Maultiere</a> und zwei Pferde sollen uns begleiten. Nach den üblichen Vorbereitungen wie Putzen, Satteln, Picknick-Packen brechen wir auf. Die Landschaften sind uns von kürzeren Ritten noch bekannt: das gewundene <strong>Böttental</strong> hinab, das grüne <strong>Buchtal</strong> hinauf &#8211; nun sind wir schon im Alb-Donau-Kreis.<br />
An der <strong>Südostecke des ehemaligen Truppenübungsplatzes</strong> vorbei und bald haben wir unseren Picknickplatz am Waldrand erreicht. Genau rechtzeitig als uns ein Gewitterschauer erreicht. Dieser ist zum Glück bald vorbei und der Ritt geht weiter ein Stück den flacheren, <strong>oberen Teil des Tiefentals</strong> an Heroldstatt vorbei nach Norden und schließlich an <strong>Feldern</strong> entlang bis Laichingen. Gleich bei Ankunft im Nachtquartier betreiben die Tiere erst einmal Rasenpflege, begrüßen die neugierigen Kühe und werfen sich auf der Koppel zum Wälzen auf den Boden. Nach einem leckeren Abendessen in einer Pizzeria (&#8222;gutbürgerlich haben wir die nächsten Tage ja noch genug&#8220;) schlafen wir auf Sofa und Feldbetten ein. </p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 2: Laichingen &#8211; Amstetten-Dorf</strong><br />
Ein wunderbares Sonntagsfrühstück erwartet uns morgens. Anschließend holen wir unsere Pferde und Mulis von der Koppel, die übliche Prozedur: Putzen, Gepäcktransport, Satteln. Heute reiten unsere Gastgeber noch ein Stück mit uns <strong>Richtung Autobahn A8</strong>. Da die eigentlich geplante Unterführung aufgrund der Großbaustelle derzeit gesperrt ist, wird kurz umgeplant und wir nehmen eine andere Querungsmöglichkeit. Besonders beeidruckend sind die berghohen Schotterhaufen längs der Autobahn. Bald geht wieder ein mittäglicher Gewitterschauer nieder, gefolgt von Sonnenschein. Eine schmale Waldhütte bietet uns Schutz beim Picknick.<br />
Aus dem <strong>Wald</strong> heraus reiten wir über <strong>weite Felder bis zum Albtrauf</strong> zwischen Aufhausen und Türkheim. Dort bietet sich uns ein Blick hinüber zur Hausener Wand oberhalb von Überkingen. Hinter Türkheim führen wir die Tiere hinab ins <strong>Vögelestal</strong>. Wieder muss die Strecke leicht angepasst werden, da auf einigen Wegen dort Reiten nicht erlaubt ist. Kurz queren wir das <strong>Obere Lontal</strong> und blicken nach einem Aufstieg durch den Wald von oben auf unser zweites Etappenziel Amstetten-Dorf. Hier werden wir im <a href="http://www.albtaeler-radtour.de/zu-gast/uebernachten/amstetten/" target="_blank">Pferdehof Gasthaus Adler</a> auf dem Heuboden direkt über den Pferden einquartiert. Die vorgeschlagene gutbürgerliche Gaststätte hat geschlossen, so dass wir uns eine Alternative suchen: wie sich herausstellt ein Kleinod italienisch-authentischer Küche und Lebensart, das sich in einem hässlichen 70er-Jahre Neubau in Amstetten-Bahnhof versteckt. So sind wir für den nächsten Tag gut gestärkt.</p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 3: Amstetten-Dorf &#8211; Heldenfingen</strong><br />
Die Nacht war ruhig, die Reittiere alle brav. Die Wartezeit während des Gepäcktransports nutzen sie zum Dösen, wir hingegen machen ein wenig Gymnastik. Kann zumindest nicht schaden. Nachdem es losgegangen ist, müssen wir erst einmal die B10 überqueren, gleichzeitig auch die Bahngleise, auf denen ein Zug naht. Aber alles geht gut und wir genießen den Vormittag auf halb zugewucherten <strong>Waldwegen</strong>, schnurgeraden Waldwegen, <strong>Feldwegen</strong> vorbei an Äckern oder Streuobstwiesen und schließlich sogar auf einem ebenfalls leicht überwucherten Teil eines Jakobswegs. Im <strong>Hirschental</strong> müssen wir aufgrund eines Schafweidezauns einen kleinen Umweg den Berg hinauf reiten. Während es die ganze Zeit schon donnert und grummelt, picknicken wir am Waldrand.<br />
Erst als wir weitergehen, holt uns das Gewitter doch noch ein: Regenklamotten angezogen und im Wald den heftigsten Regenguss abgewartet. Nach einer Weile führen wir die Tiere weiter auf einem schönen Wiesen-Waldrandweg. Schließlich kommt die Sonne heraus, die Luft ist gleich wieder voller Dampf. Das Hirschental mit seinen wunderbar weichen Wiesenwegen geht ins <strong>Hungerbrunnental</strong> über, wo Schotterwege vorherrschen. Ausgerechnet unsere geplante Route vom Tal hinauf in den Ort ist wegen Forstarbeiten gesperrt. So kommen wir schließlich doch noch am Hungerbrunnen &#8211; einer unzuverlässigen, im Sommer fast immer trockenen Karstquelle &#8211; vorbei. Nun geht es bergauf nach Heldenfingen, wo sich unsere Reittiere nach dem Warten und Absatteln auf der Koppel über die unzähligen Äpfel hermachen. Nach dem Abendessen im <a href="http://www.ochsen-heldenfingen.de/" target="_blank">Ochsen</a> spazieren wir noch bei Vollmond zum Heldenfinger Kliff.</p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 4: Heldenfingen &#8211; Bissingen ob Lontal</strong><br />
Die vierte Etappe führt uns nochmals zum <strong>Heldenfinger Kliff</strong>, einem etwa 5 Meter hohen Fels mit zahlreichen Bohrmuschellöchern im Kalk. Das geologische Phänomen gilt als Teil der Küstenlinie des Molassemeeres (Binnenmeer zwischen Alpen und Alb bis vor etwa 17 Millionen Jahren). Nachdem wir großräumige Forstarbeiten hinter uns gelassen haben, traben wir eine sehr lange, schnurgerade Strecke durch den Wald. Schließlich erreichen wir die <strong>Brenzschleife</strong> bei Herbrechtingen. Unten im Tal geht es am Fischerfelsen und am Falkenstein vorbei, dann oben auf dem <strong>Buigen</strong> durch den Bannwald mit seinen vielen knorrigen Bäumen und den Hinweisen auf einstige keltische Besiedlung.<br />
Nach dem Picknick müssen wir kurz an der Straße entlang und dann rechts ins <strong>Eselsburger Tal</strong>. Ein älterer Herr schaltet extra für uns seinen Rasenmäher aus mit den Worten: &#8222;Das muss ich doch genießen!&#8220; Vorbei an beeindruckenden, felsigen Wacholderheiden und an den sogenannten <strong>Steinernen Jungfrauen</strong> geht es hinter dem winzigen Ort Eselsburg wieder bergauf, links die Spitzbubenhöhle. Nach Unterquerung der Autobahn A7 besuchen wir die <strong>Ruine Kaltenburg</strong>, steigen hinab ins Lonetal, passieren den <strong>Archäopark Vogelherd</strong>, wo eines der ältesten figürlichen Kunstwerke &#8211; das Wildpferchen &#8211; gefunden wurde und erreichen schließlich &#8211; nachdem unsere Mulidame Afra von einem Vorbeireiter mit den Worten &#8222;Das ist aber ein schöner Esel.&#8220; bedacht wurde &#8211; unser wunderbares Nachtquartier in <a href="http://www.rb-stable.jimdo.com/" target="_blank">Bissingen ob Lontal</a>. </p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 5: Bissingen ob Lontal &#8211; Sinabronn (Lonsee)</strong><br />
Die heutige Etappe verläuft westwärts Richtung Heimat hauptsächlich im <strong>Lonetal</strong>. Es gilt als eines der längsten Trockentäler Deutschlands, wenngleich die Lone an manchen Stellen noch als kleiner Bach zu erkennen ist. Vom Quartier-Vermieter haben wir erfahren, dass manche ausgetrockneten Bereiche auch dem Biber zu verdanken sind. Von oben kommend erblicken wir zwei kleine Felsöffnungen: den Hohlenstein und die Bärenhöhle. Im <strong>Hohlenstein-Stadel</strong> wurden 1939 Bruchstücke aus Mammutelfenbein gefunden. Diese wurden jedoch erst 30 Jahre später zu einer kleinen Figur zusammengesetzt, die heute als Löwenmensch bekannt ist. Durch das etwas breiter werdende Tal reiten wir an der von unten nicht sichtbaren <strong>Bocksteinhöhle</strong> vorbei. Ein paar Flussschleifen weiter führt ein Tunnel unter der Landstraße hindurch, etwas später unterqueren wir die Autobahn A7. Hier verliert sich der Weg direkt am Bachlauf entlang und wir finden uns auf einem langen, geraden, leicht ansteigenden Weg durch Wald mit uralten Eichen wieder. Wieder unten im Lonetal führen wir die Tiere noch ein Stückchen bis zum Picknickplatz am <strong>Fohlenhaus</strong>.<br />
Während der Pause ruhen Pferde und Mulis und wir haben genug Zeit, uns die Höhleneingänge genauer anzusehen. Der Fels sieht tatsächlich aus wie ein Pferd, besonders gut zu erkennen der Kopf. Zwei Wanderer kommen vorbei, eine kleine Gruppe Geocacher, zwei Radler und ein Radwanderer sowie zwei Moutainbiker, die steil aus dem Wald herunterschießen. Mehr ist nicht los. Auf dem Weiterweg im <strong>Lonetal</strong> legen wir demnach auch mal Trabstrecken ein und im Wald galoppieren wir ein Stück leicht bergauf. Am Ende des 5. Tages allerdings merkt man schon beim Angaloppieren, dass der Elan unserer Reittiere eher gemäßigt ist im Vergleich zu sonst. Dann wird der Weg immer steiler und wir verfallen wieder in Schritt. Schließlich erreichen wir Sinabronn, den kleinsten Teilort Lonsees, der oberhalb des Tals liegt. Interessant zu erleben, was passieren kann, wenn ein Muli mit einer Maßnahme nicht einverstanden ist, wie z.B. das Aufteilen der kleinen Herde in Zweier-Gruppen für die <a href="http://www.haeckel-ranch.de/" target="_blank">Übernachtung</a>. Eine der Maultierdamen macht so lange Rabatz, bis die Gruppenaufteilung ihren Vorstellungen entspricht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 6: Sinabronn (Lonsee) &#8211; Machtolsheim</strong><br />
Geweckt werden wir vom lauten Grunzen der Schweine im Stall unter uns. Überhaupt scheint die Zeit in unserer Unterkunft in Sinabronn stehen geblieben zu sein &#8211; ein Hof in einem Albdorf wie damals, einst. Die Erinnerungen beginnen zu verschwimmen. Wo waren wir gestern? Oder wo haben wir vorgestern gepicknickt? Wann hatten wir welches Wetter? Die Masse an Eindrücken auf einem solchen Wanderritt muss erst einmal verdaut werden. Und heute steht die längste Tagestour bevor! Der erste etwas kürzere Teil der Strecke ist geprägt von <strong>landwirtschaftlichen Feldern</strong>, <strong>Weiden</strong> und etwas <strong>Wald</strong>. Ein endlos wirkender Wiesenweg lädt zu einem langen Trab ein. Dann wieder die Frage: Wo kommen wir unter der Autobahn A8 durch? Auf der Höhe von Tomerdingen sieht man schon die Großbaustelle. Wir haben Glück, die gewählte Unterführung ist offen und uns kommen kaum Fahrzeuge entgegen. Im völlig menschenleeren <strong>Kiesental</strong> machen wir unsere Picknickpause.<br />
Noch ein paar Talkurven führen wir die Maultiere und Pferde hinab, vorbei am <strong>Zuckerhut</strong>, einem großen Felsen. Steil hinauf Richtung Weidach tragen uns die Tiere, bevor es endlich hinab geht ins <strong>Kleine Lautertal</strong>. Gut neun Kilometer folgen wir dessen sanft ansteigendem Verlauf von felsigen Wacholderheiden durch das winzige <strong>Lautern</strong> mit dem Lauter-Quelltopf und durch den Wald. Nach weiteren gut zwei Kilometern <strong>im Langen Tal</strong> erreichen wir den <strong>Hübschen Stein</strong>, einen alten, dreiseitigen Grenzstein mit den Wappen von Württemberg, Ulm und Helfenstein. Letztere hatten einen Elefanten im Wappen. Man geht davon aus, dass das Tier damals &#8222;Helfant&#8220; genannt wurde, mit einer gewissen Ähnlichkeit zum Namen &#8222;Helfenstein&#8220;. Nach insgesamt gut 35 Kilometern erreichen wir schließlich Machtolsheim, wo unsere Vier wieder gemeinsam übernachten dürfen und wir im <a href="http://www.rossnatour.de/" target="_blank">Reiterstüble</a> nächtigen.</p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 7: Machtolsheim &#8211; Sontheim</strong><br />
Regen, Regen, Regen &#8211; so könnte man den siebten Wanderreittag beschreiben.<br />
Oder aber man sagt: Ein schöner Tag! Alle arbeiten ruhig vor sich hin. Beim Putzen, beim Misten, beim Regenhosen-Anziehen. Es ist klar, wir würden eher eine kürzere Route nehmen. So geht es zunächst wieder an Feldern vorbei, über die B28, aber dann säumt eine wunderschöne <strong>Wacholderheide</strong> unseren Weg. Wir steigen ab und führen die Tiere einen langen Weg hinab ins <strong>Tiefental</strong>, wo wir an einer Hütte picknicken. Die Maultiere und Pferde nehmen den Regen sowieso sehr gelassen, sind sie doch endlich die lästigen Fliegen los.<br />
Nach der Pause geht es weiter das Tiefental hinauf, welches mir noch nie so lang vorgekommen ist, wie an diesem Tag. Nach vielen Talwindungen erreichen wir die <strong>Wacholderheide</strong> beim <strong>Teufelsloch</strong>, von wo aus man schon die Häuser Sontheims sehen kann. Ein längerer steiler Anstieg bis zum Ort und wir sind ungewöhnlich früh in der <a href="http://www.landhotel-wiesenhof.de/" target="_blank">Unterkunft</a>. Obwohl die Koppel vorgesehen war, dürfen unsere Reittiere bei dem Wetter doch netterweise in Boxen übernachten. Wir haben ausgiebig Zeit zu duschen, warme Getränke zu uns zu nehmen und die Woche ein wenig Revue passieren zu lassen, bevor wir dann morgen die Runde vollenden werden. </p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Tag 8: Sontheim &#8211; Mehrstetten</strong><br />
Da wir das Tiefental nun gestern schon &#8222;abgegrast&#8220; haben, wird die Route nochmals angepasst. Stattdessen geht es oben an Justingen vorbei ins <strong>Bärental</strong>, wo wir während der Mittagspause zu Fuß in die Bärentalschlucht hinabgehen können. Definitiv einer der sehenswertesten Orte der Schwäbischen Alb.<br />
Weiter geht es Richtung Gundershofen und hinab ins <strong>Schmiechtal</strong>. Da dort gerade die Straße gesperrt ist, können wir sie ein Stück in Ruhe entlang reiten. Dann kommt in der Haarnadelkurve bei Springen ein Konvoi mit Oldtimer-Porsches vorbei. Zum Glück bleiben die Maultiere und Pferde ganz cool. Von der <strong>Schmiechquelle</strong> aus nehmen wir die Alte Steige hoch auf die Albhochfläche. Mehrstetten kommt bald in Sichtweite, wir blicken hinab ins Böttental, in welches wir vor 8 Tagen hinuntergeritten sind. Ein frischer Wind bläst uns ins Gesicht, lässt ein paar feine Regentropfen auf die Haut fallen &#8211; aber wir erreichen den <a href="http://www.albritte.de/" target="_blank">heimatlichen Stall</a> trocken und sicher. Ein wunderbarer, ereignisreicher, schöner Ritt geht zuende. </p> [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p />
<p><strong>Wanderreitstationen:</strong><br />
<a href="http://www.wanderreiten-alb.de/" target="_blank">www.wanderreiten-alb.de</a><br />
<a href="http://www.wanderreiten-franken.de/" target="_blank">www.wanderreiten-franken.de</a><br />
<a href="http://www.wanderreiten-in-deutschland.de/" target="_blank">www.wanderreiten-in-deutschland.de</a><br />
<a href="/2005/03/26/wanderreitstationen-schwaebische-alb/">Wanderreitstationen rund um die Schwäbische Alb</a></p>
<p><strong>Landschaften:</strong><br />
<a href="http://www.albuch.de/" target="_blank">www.albuch.de</a><br />
<a href="http://www.lonetal.net/" target="_blank">www.lonetal.net</a><br />
<a href="http://www.blaustein.de/" target="_blank">Kleines Lautertal</a><br />
<a href="http://www.tourismus.alb-donau-kreis.de/" target="_blank">www.tourismus.alb-donau-kreis.de</a><br />
<a href="http://www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de/" target="_blank">www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de</a><br />
<a href="http://www.heidenheim.de/" target="_blank">www.heidenheim.de</a></p>
 [<a href="http://www.albtips.de/2014/09/13/wanderritt-durch-faszinierende-albtaeler/">See image gallery at www.albtips.de</a>] 
<p><strong>TOUREN-TIPPS entlang der Route:</strong></p>
<p><strong>Landkreis Reutlingen:</strong><br />
<a class="wbmini" href="/2013/08/11/tour21-boettental-mehrstetten/">Tour 21: Das Böttental bei Mehrstetten</a></p>
<p><strong>Alb-Donau-Kreis:</strong><br />
<a href="/2010/04/11/laichinger-tiefenhohle-ausflug-in-die-unterwelt/">Laichinger Tiefenhöhle: Ausflug in die Unterwelt</a><br />
<a href="/2011/10/26/lonetal-fohlenhaus/">Rauher Fels im sanften Lonetal – ein Spaziergang zum Fohlenhaus</a><br />
<a href="/2011/10/30/sontheimer-hoehle-tiefental-eistal-erbistal/">Von der Sontheimer Höhle durch das Tiefental und seine Seitentäler</a><br />
<a href="/2013/04/06/tiefental-sontheim/">Über die Wacholderheide, durch das Tiefental und zur Sontheimer Höhle</a><br />
<a class="wbmini" href="/2013/09/07/tour22-kleines-lautertal-blaustein/">Tour 22: Das Kleine Lautertal bei Blaustein</a><br />
<a class="wbmini" href="/2013/06/28/tour30-sontheimer-hoehle-tiefental-blautopf/">Tour 30: Sontheimer Höhle, Küssende Sau und Blautopf</a></p>
<p><strong>Landkreis Göppingen:</strong><br />
<a href="/2014/03/08/autal-roetelbach-ueberkingen/">Autal und Rötelbach bei Überkingen</a></p>
<p><strong>Heidenheimer Alb:</strong><br />
<a href="/2012/11/10/heldenfinger-kliff-hungerbrunnental/">Einst Meeresgrund, jetzt trocken: Heldenfinger Kliff und Hungerbrunnental</a><br />
<a href="/2012/11/11/die-150te-albtips-wanderung-durch-das-mystisch-vernebelte-eselsburger-tal/">Spaziergang durch das mystisch vernebelte Eselsburger Tal</a><br />
<a href="/2014/03/08/eselsburger-tal-mal-ohne-steinerne-jungfrauen/">Eselsburger Tal – mal ohne steinerne Jungfrauen</a><br />
<a href="/2011/10/27/urzeitfunde-vogelherd-hohlenstein-bocksteinhoehle/">Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal</a></p>
<p><strong>Radtouren:</strong><br />
<a href="http://www.albtaeler-radtour.de/" target="_blank">Albtäler-Radtour</a><br />
<a href="/2013/06/23/radtour-laichinger-tiefenhoehle-sontheimer-hoehle-blaubeuren/">Radtour: Laichinger Tiefenhöhle – Sontheimer Höhle – Tiefental – Blautopf</a></p>
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		<title>Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[albträufler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 21:44:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[06 - 10 km]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinden rund um das Lonetal, Ulm]]></category>
		<category><![CDATA[Halbtags]]></category>
		<category><![CDATA[Ulm / Alb-Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Alb-Donau-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Albhochfläche+Täler]]></category>
		<category><![CDATA[Albsüdrand]]></category>
		<category><![CDATA[Bocksteinhöhle]]></category>
		<category><![CDATA[Eiszeitkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Goldener Oktober]]></category>
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		<category><![CDATA[Höhle]]></category>
		<category><![CDATA[Hohlenstein-Stadel]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwäbische Alb]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelherd]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelherdhöhle]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Wanderung verbindet drei spannende Höhlen im Lonetal (Alb-Donau-Kreis): die Vogelherdhöhle, den Hohlenstein-Stadel und die Bocksteinhöhle. Das Tal verläuft fast eben und ist vor allem bei Radfahrern beliebt. Aber auch Wanderer kommen dank der Flusswindungen und Felshöhlen auf ihre Kosten. Das Lonetal beginnt am Lonetopf in Urspring (Lonsee), schlängelt sich 37,5 km nach Südosten und &#8230; <a href="http://www.albtips.de/2011/10/27/urzeitfunde-vogelherd-hohlenstein-bocksteinhoehle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal</span> weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Wanderung verbindet drei spannende Höhlen im <strong>Lonetal</strong> (Alb-Donau-Kreis): die Vogelherdhöhle, den Hohlenstein-Stadel und die Bocksteinhöhle. Das Tal verläuft fast eben und ist vor allem bei Radfahrern beliebt. Aber auch Wanderer kommen dank der Flusswindungen und Felshöhlen auf ihre Kosten.</p> [<a href="http://www.albtips.de/2011/10/27/urzeitfunde-vogelherd-hohlenstein-bocksteinhoehle/">See image gallery at www.albtips.de</a>] <p clear="all">
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lone" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Lonetal</strong></a> beginnt am Lonetopf in Urspring (Lonsee), schlängelt sich 37,5 km nach Südosten und fließt bei Hürben in die Hürbe, die über die Brenz in die Donau abfließt. Es ist bekannt für urzeitliche Funde in seinen Höhlen, wie z.B. den <a href="http://www.loewenmensch.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Löwenmenschen</strong></a>, das <a href="http://www.eiszeitkunst.de/anfaenge_der_kunst.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vogelherdpferdchen</a> oder das <a href="http://www.lonetal.net/urtiere_mammut.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Mammut aus Elfenbein</strong></a>.</p>
<p>Um die Tour etwas spannender zu gestalten und nicht nur das Tal rauf und runter zu gehen, kann man eine Acht wandern. Zuerst aber erklimmt man vom Parkplatz am Vogelherd (links der L1168 von Bissingen ob Lontal nach Stetten ob Lontal, kurz davor ist rechts ein größerer Parkplatz) die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelherdh%C3%B6hle" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Vogelherdhöhle</strong></a>. Ihre drei Eingänge liegen in Richtung Straße auf dem kleinen Hügel direkt neben dem Wanderparkplatz. Große Schautafeln informieren über die Funde aus dem Jungpaläolithikum.</p>
<p>Nach der kleinen Runde überquert man die Landstraße und hält sich auf der linken Talseite, wo ein schöner Wiesen- und später Schotterweg bis zum <a href="http://www.lonetal.net/hohlenstein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hohlenstein-Stadel</strong></a> verläuft. Unter einem beeindruckenden Felsblock befinden sich zwei große Eingänge, weit hinein geht es allerdings nicht. Wer hier links herum das Tal für einen Abstecher (2 km hin und zurück) verlässt, kommt nach Lindenau mit der Ausstellung <a href="http://www.lonetal.net/hoehle_des_loewenmenschen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Die Höhle des Löwenmenschen</strong></a>.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" src="http://www.albtips.de/wp-content/uploads/2011/10/hohlenstein-stadel.jpg" alt="Hohlenstein-Stadel im Lonetal" title="Hohlenstein-Stadel im Lonetal" class="alignleft size-full wp-image-4802" width="640" height="190" srcset="http://www.albtips.de/wp-content/uploads/2011/10/hohlenstein-stadel.jpg 640w, http://www.albtips.de/wp-content/uploads/2011/10/hohlenstein-stadel-300x89.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<em>Hohlenstein-Stadel im Lonetal</em></p>
<p>Im Tal wechselt man anschließend bei einem Brücklein über die derzeit trockene Lone auf die rechte Talseite. Nach Kurzem führt ein sehr schmaler Pfad rechts hinauf. Wer ihn verpasst, nimmt einfach den breiten Schotterweg, der kurz danach scharf rechts nach oben abzweigt. Nach Erreichen der <strong>Hochfläche</strong> wendet man sich noch im Wald nach links und folgt dem breiten Waldweg. Kurz vor der K3022 (Öllinger Steige) zweigt in einer Rechtskurve ein Waldweg nach links ab, der sich bald zu einem schmalen Pfad verengt. Auf Höhe des Wanderparkplatzes erreicht man das Tal.</p>
<p>Um schon von unten einen schönen Blick auf die <a href="http://www.lonetal.net/bocksteinhoehle.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Bocksteinhöhle</strong></a> werfen zu können, biegt man nun für ein kurzes Wegstück links auf das Sträßlein ab und erneut nach der Brücke links auf den Feldweg. Der Aufstieg zu den diversen Höhleneingängen ist sehr steil und rutschig. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind notwendig. Oberhalb der Höhle gibt es eine Schutzhütte.</p>
<p>Der <strong>Rückweg</strong> verläuft zunächst direkt am Waldrand unter der Höhle, führt dann nach links über eine Furt bzw. Brücke, je nachdem ob die Lone gerade trocken ist oder nicht, und dann nach rechts das Tal entlang, bis man zu einer Weggabelung kommt. Dort zweigt man nach links hinauf ab (wie schon zuvor, falls man nicht den schmalen Pfad gewählt hat). Nach einer langen Rechtskurve auf der Höhe wendet man sich noch im Wald nach rechts. Dieser breite Waldweg führt zu dem größeren Parkplatz an der L1168, welche man überquert. Auf einem schmalen Asphaltweglein parallel zur Landstraße gelangt zum Ausgangspunkt zurück.</p>
<p>Länge: ca. 11 km<br />
Dauer: ca. 3,5 h<br />
Anstiege: 2 kurze Anstiege vom Lonetal hinauf auf die Hochfläche<br />
Hinweis: Pfad zur Bocksteinhöhle sehr steil und bei Nässe rutschig</p>
<p><strong>Einfache Wanderung:</strong><br />
Wegverlauf hin und zurück im Tal, zwischen Vogelherd und Hohlenstein als Runde möglich</p>
<p><strong>Spaziergang:</strong><br />
Vom Parkplatz bei der Vogelherdhöhle ins Lonetal, soweit man möchte, und zurück (HW4).</p>
<p><strong>»</strong> <a href="/wp-content/uploads/gpx/albtips-de-Lonetal-Vogelherd.zip"><strong>Download albtips-de-Lonetal-Vogelherd.gpx (.zip)</strong></a></p>
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<p><strong>Wandervorschläge in der Umgebung:</strong> (Karte auszoomen)<br />
<a href="/2011/10/26/lonetal-fohlenhaus/">» Rauher Fels im sanften Lonetal &#8211; ein Spaziergang zum Fohlenhaus</a> (gelb)<br />
<a href="/2012/11/10/heldenfinger-kliff-hungerbrunnental/">» Einst Meeresgrund, jetzt trocken: Heldenfinger Kliff und Hungerbrunnental</a> (orangerot)<br />
<a href="/2012/11/11/die-150te-albtips-wanderung-durch-das-mystisch-vernebelte-eselsburger-tal/">» Spaziergang durch das mystisch vernebelte Eselsburger Tal</a> (braun)</p>
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