albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: 01 – 05 km

Kleine Runde um den Beutenlay bei Münsingen

Sonntag, 3. Oktober 2010, von:

Fährt man auf der B465 von Münsingen Richtung Ehingen, so weist kurz nach der Ortsausfahrt Müsingen ein Schild nach rechts zum Wanderparkplatz Hopfenburg beim Naturreservat Beutenlay – dem Naherholungsgebiet Münsingens.

Ein 3 km langer Rundweg (Gelbe Raute und Holzschilder) führt durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen der Schwäbischen Alb: Wacholderheide, Buchenwald, Wiesen und Weiden, Täler und Felder. Im Arboretum lernt man die dort heimischen Gehölze kennen.

Immer wieder laden Bänke zum Verweilen und Genießen ein oder Picknickplätze zum Rasten. An klaren Tagen kann man von der südlichen Wacholderheide aus Alpenblick genießen. Das Gebiet geht an seiner höchsten Stelle bis auf ca. 800 m ü.N.N.

Ganz schön blau: Von Blaubeuren zu Blautopf, Blauberg und Blaufelsen

Sonntag, 11. Oktober 2009, von:

Vom Kloster Blaubeuren aus geht man wenige Schritte zum Blautopf, einer beeindruckend und oft blau leuchtenden Karstquelle. Hinter der Quelle steigt ein Wanderweg mit Wegzeichen Rote Gabel am Hang entlang hinauf, kreuzt die Kreisstraße K7406 und erreicht nach ca. 150 Höhenmetern die Hochfläche beim Blauberg. Dort geht es links am Waldrand weiter mit Wegzeichen Gelbe Gabel. Gleich nach einer Rechtskurve biegt man links in Richtung Blaufels ab, von dem man einen herrlichen Blick über Blaubeuren genießen kann. Von dort führt ein schmaler Serpentinenpfad hinab in den Ort.

Länge: ca. 4 km
Dauer: ca 1 – 1,5 h

Abendspaziergang: Vom Scheibengipfel zur Achalm

Donnerstag, 24. September 2009, von:

Ein besonderes “Herz”stück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist der Zeugenberg Achalm. Die Achalm bezeugt, dass der Albtrauf vor Urzeiten einmal weiter nördlich verlief und sich stets ein klein wenig weiter nach Süden zurückzieht. Kurz: Die Alb bröckelt.

Die einfachste Variante, den Achalmgipfel (707 m ü. NN.) zu erklimmen, bietet sich vom Parkplatz am Scheibengipfel. Man fährt in Reutlingen das Königsträßle hinauf und nach ein paar Serpentinen kommt rechts die Parkmöglichkeit.

Von dort gibt es mehrere Wege hinauf, entweder fast direkt über den Wiesenweg oder über das Achalm Hotel und Restaurant. Welche Variante man auch wählt, es gibt immer ziemlich steile Abschnitte. Doch in einer halben Stunde sollte der Aufstieg zu schaffen sein. Oben vom Aussichtsturm (721 m ü. NN.) hat man in alle Richtungen freie Sicht auf die Umgebung: den Albtrauf von der Teck und dem Hohenneuffen bis hin zum Roßberg und gegenüber bis nach Stuttgart. Grillstelle vorhanden.

Abendspaziergang: Schmetterlinge und Blumen am Georgenberg

Samstag, 16. Mai 2009, von:

Mögliche Ausgangspunkte: Wanderparkplatz unterhalb des Georgenberggipfels oder Höhenraststätte-Georgenberg.

Vom Gipfel hat man einen einzigartigen Rundumblick auf Reutlingen, den Albtrauf von der Achalm bis zum Roßberg und bei guter Sicht bis in den Schwarzwald. Man findet von Jahr zu Jahr mehr Blumenarten und stets schwirrt eine Unzahl Schmetterlinge herum.

Abendspaziergang: Pfullinger Wiesen

Donnerstag, 30. April 2009, von:

Auf der Stuhlsteige zwischen Pfullingen und Genkingen geht es nach einer scharfen Kurve in einen asphaltierten Waldweg hinein. Man kann direkt dort parken oder zum Wanderparkplatz einen knappen Kilometer weiter fahren.

Auf Schautafeln werden die dort vorkommenden seltenen Pflanzen erklärt. Es gibt auch eine Karte des Gebiets, die an einer Stelle mißverständlich ist. Im Grunde geht man stehts gerade aus weiter, auch wenn man an dem Baum mit Bank meint, man müsse laut Karte rechts gehen.

Folgt man dem Weg stets geradeaus – durch kurze Waldstücke, über eine große Wiese und wieder durch ein kurzes Waldstück – kommt man nach einer guten halben Stunde zum Aussichtspunkt Lache. Von dort blickt man auf Pfullingen, den Georgenberg, die Achalm und den Albtrauf bis hin zum Hohenneuffen.

Auf den Pfullinger Hochwiesen, auch als Pfullinger Berg bekannt, findet man im Frühjahr zuerst Seidelbast, Küchenschellen, Schlüsselblumen, dann Frühlingsenzian und Orchideen wie z.B. Knabenkraut.

Vom Pfullinger Alsberg über das Maustäle nach Pfullingen

Freitag, 10. April 2009, von:

Start: Pfullingen, Endhaltestelle der RSV Buslinie 2 am Alsberg

Vom Kreisel bei der Haltestelle am Alsberg aus geht man ein paar Schritte weiter und dann nach links an der letzten Häuserreihe entlang steil hinauf. Oben geht es nach rechts. Bei einer Waldwegekreuzung gibt es links einen steilen, direkten Weg hinauf auf die Wanne und einen Weg, der nach rechts auf gleichbleibender Höhe weiterführt.

Hier nimmt man den Pfad, der von dem linken, steilen Weg nach ein paar Metern nach rechts abbiegt. Über das Maustäle gelangt man hinauf auf die Wanne (Grillplätze). Abstecher weiter zum Schönbergturm (“Onderhos”) und/oder zum Wackerstein möglich.

Vom Denkmal unter einer Baumgruppe in der Mitte der weitläufigen Wiese geht man in Richtung Albtrauf und stößt auf den HW5, der hinab nach Pfullingen (RSV Buslinie 2) führt.

Länge: ca. 5 km
Langgezogener Albaufstieg, Abstieg über Serpentinen

Halbtageswanderung: Vom Heidengraben zum Schreckenfels

Sonntag, 26. Oktober 2008, von:

Diese kleine Wanderung beginnt beim Wanderparkplatz Heidengraben bei Grabenstetten. Man überquert die Straße und passiert den Grillplatz. Nach Eintritt in den Wald folgt man dem steilen Weg nach rechts unten. Nach einigen hundert Metern geht es links in einen schmalen Pfad hinein. Schon nach wenigen Metern steht man oberhalb der Kleinen Schrecke – einem schmalen Tal mit beeindruckenden Felswänden.

Hier folgt man dem Albtrauf nach links. An einigen Stellen ist Vorsicht geboten und man sollte hier nur mit gutem Schuhwerk gehen. Der Weg führt teils direkt am steilen Hang entlang und nicht oberhalb des Albtraufs, wie sonst oft üblich. Schon bald kommt man zu einem Aussichtspunkt mit einem Bänkle fast direkt über dem Abgrund mit einer wunderbaren Aussicht auf das Tal der Schwarzen Lauter.

Der Weg führt weiter bis zur Ruine Hofen, von der nur noch eine Mauer steht. Dort befindet sich ebenfalls ein Grillplatz mit ähnlich schöner Aussicht wie zuvor. Gegenüber sieht man die ersten Häuser von Grabenstetten direkt über den typischen Albtrauffelsen.

Am Beginn der Ruine führt ein steiler Serpentinenpfad ins Tal, vorbei an imposanten Felsen. Ganz in der Nähe befindet sich die Gustav-Jakob-Höhle. Auch hier sind Trittsicherheit und gutes Schuhwerk nötig. Im Tal der Schwarzen Lauter angekommen, folgt man diesem nach rechts, bis es sich teilt. Nach rechts käme man durch die kleine Schrecke, nach links geht es durch die Große Schrecke. Immer wieder beeindrucken die großen, hochaufragenden Felsformationen.

Hat man die Große Schrecke überwunden und die Albhochfläche fast erreicht, biegt der Weg nach rechts ab. Nach kurzer Zeit entlang des Albtraufs kommt man zum Schreckenfels, von welchem man nochmals ins Tal der Schwarzen Lauter und in die beiden Schrecken blicken kann. Folgt man dem Weg weiter, kommt man schließlich zu der Stelle zurück, an welcher man anfangs den ersten Blick über die Kleine Schrecke genießen konnte.

Diese Wanderung ist recht kurz, aber teils steil und eventuell rutschig. Man kann sie beliebig ausweiten, indem man einen größeren Bogen bis nach Schlattstall geht.

Grabenstetten ist außerdem bekannt für die Falkensteiner Höhle, eine der vielen Karsthöhlen der Schwäbischen Alb.

Spaziergang von der Eninger Weide zum Gutenberg

Sonntag, 3. August 2008, von:

Vom Parkplatz Eninger Weide (ausgedehnte Grill- und Picknickplätze) aus geht man links am oberen Stausee entlang bis zum Albtrauf. Dort gehen einige Wege ab, einer nach rechts, der um den Stausee führt, einer nach unten Richtung Glems und ein Pfad nach halblinks unten. Dort ist der Gutenberg auch ausgeschildert.

Ein kurzer Spaziergang führt zu diesem Bergsporn mit schöner Aussicht auf Eningen und den Zeugenberg Achalm. Zurück kann man alternativ dem breiten Weg nach oben folgen und sich oben auf der Eninger Weide links halten.

Wassererlebnispfad Echaz in Pfullingen

Samstag, 26. April 2008, von:

Entlang mehrerer Echazkanäle und -nebenarme, die idyllisch mitten durch Pfullingen fließen und einst zum Betreiben der vielen Mühlen angelegt wurden, führt der lehrreiche und spannende Wassererlebnispfad Echaz.

Infotafeln informieren über Geschichte, geologische Besonderheiten wie die Entstehung von Kalktuff sowie Flora und Fauna der Echaz.

Ausgangspunkt: Parkplatz Sandwiesenstraße
Zeichen: Vogel auf rundem Schildchen, könnte etwas dichter ausgeschildert sein

Es gibt eine Info-Broschüre bei der Stadtverwaltung Pfullingen.

Spaziergang: Vom Pfullinger Berg zum Barmkapf-Aussichtspunkt

Montag, 24. März 2008, von:

Vom Wanderparkplatz Pfullinger Berg ist der Aussichtspunkt Barmkapf ausgeschildert. Der Weg führt zunächst durch den Wald und dann direkt am Albtrauf entlang.

Vom Aussichtspunkt Barmkapf sieht man das obere Wiesaztal mit den Gönninger Seen und den Roßberg mit Aussichtsturm.

Um nicht den gleichen Weg zurück zu gehen, kann man zum Beispiel eine Runde über die Pfullinger Wiese spazieren oder eine noch größere Runde zum Stöffelberg anschließen.

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