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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Kategorie: 06 – 10 km

Eiszauber am Uracher Wasserfall und an den Gütersteiner Wasserfällen

Sonntag, 12. Februar 2012, von:

Wer heute Ruhe und Erholung gesucht hat, wurde am Uracher Wasserfall nicht fündig. Sobald man sich aber vom Hauptspazierweg entfernte, hielten sich die Menschmassen in Grenzen. Derzeit ist der Aufstieg entlang des Uracher Wasserfalls über die vereisten Stufen nur mit sehr gutem Schuhwerk, besser noch mit Spikes zu empfehlen. Der Weg zu den Gütersteiner Wasserfällen hingegen ist nicht vereist.

Von der Bahnstation Uracher Wasserfall bzw. vom dortigen Parkplatz aus folgt man dem Weg ins Maisental und dann am Brühlbach entlang in Richtung Wasserfall. Nur unmerklich geht es bergauf. Nach ca. einer halben Stunde erreicht man den Fuß des Wasserfalls. Ein Abstecher führt am Wasserlauf entlang hinauf bis ganz nah an den 37 m hohen Fall. Oberhalb gibt es Picknicktische und einen Kiosk (nur im Sommer geöffnet).

Uracher Eisfall - Februar 2012Von oben zurück folgt man weiter dem ursprünglichen, breiten Weg, der parallel zum Hinweg durch das Tal zurückführt, dann links um den Runden Berg herum auf den Weg in Richtung Gestütshof Güterstein.

Hat man das Fachwerkgebäude des Gestütshofs hinter der Allee gesichtet, zweigt schon bald ein Fahrweg rechts ab. Man überquert eine Brücke und passiert eine winzige Hütte im Fachwerkstil neben einer Scheune. Dieser Weg führt zur Viehstelle (Grillstelle), danach geht es nach links am rechten Waldrand entlang und vorbei am Gestütshof Güterstein.

Kurz nach Waldeintritt biegt man nach rechts auf einen Waldweg ab, der in Serpentinen hinauf zu den Gütersteiner Wasserfällen führt.

Steht man vor dem Wasserbecken mit Blick zum Hang, wendet man sich nach links und nimmt nach der Hütte den Weg rechts ein kurzes Stück hinauf und dann am Hang entlang, bis man auf die Fohlensteige trifft. Dieser folgt man nach links unten, bis ein breiter Weg am Waldrand scharf links abzweigt. Er führt hinunter zurück zum Gestütshof Güterstein.

Von dort geht es geradeaus unter der eindrucksvollen Allee weiter und vorbei an den Pferdekoppeln. So gelangt man zurück ins vordere Maisental und zum Ausgangspunkt.

Zwei Stunden später:

Fotos von birki

Länge: ca. 8 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: Uracher Wasserfall, Gütersteiner Wasserfälle

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Spaziergäng(l)e: Erdbeerberg und Eninger Weide

Sonntag, 5. Februar 2012, von:

Der heutige Wandervorschlag ist zwar keine aktuelle Tour, aber die Fotos passen sehr gut zum momentanen Wetter. Es handelt sich um einen schönen, gemütlichen Spaziergang, der sich auch in zwei kurze Spaziergänge aufteilen lässt. Vor allem der zweite Teil zum Wildgehege ist sehr beliebt bei Familien mit Kindern.

Von Eningen kommend fährt man die L 380 Richtung St. Johann auf die Alb und parkt direkt nach Erreichen der Albhochfläche auf dem Parkplatz rechts der Straße. Dort hält auch der RAB-Regionalbus 7644.

Das Wegzeichen “Blaues Dreieck” führt am rechts im Wald liegenden Albtrauf entlang vorbei an Pferdekoppeln und durch den Wald, anschließend über eine Wiese und wieder in ein kurzes Waldstück bis zum Albrand und zu einer Bank am Erdbeerberg, wo man bei guter Sicht einen schönen Blick auf Eningen und den Georgenberg genießen kann.

Es geht ein paar Schritte zurück auf die Wiese. Der Weg – immer noch mit dem Wegzeichen “Blaues Dreieck” gekennzeichnet führt weiter links herum am rechten Waldrand entlang. Nach Überquerung einer kurzen, offenen Fläche geht man direkt auf ein Waldstück zu, dort links und am Waldrand entlang. Immer rechts herum gelangt man zum “Schafhaus”, heute ein Altenheim für Marbacher Pferde, und kommt über eine wunderschöne Allee mit alten Bäumen zurück zum Parkplatz, wo sich außerdem ein Lehrgarten mit den unterschiedlichsten Rosengewächsen befindet – wo man Äpfel mit Birnen vergleichen kann.

Ab hier folgt man dem Wegzeichen HW1 und überquert die Straße. Es geht leicht bergaug, dann links an einem Spiel- und Grillplatz vorbei. Von dort folgt man wieder dem diesmal links liegenden Albtrauf bis zum Hännersteigfels, von dem aus man einen sehr schönen Blick auf die Achalm und den Gutenberg hat. Noch etwas weiter am Albrand entlang gelangt man auf Höhe der Hochspannungsleitungen zwischen den beiden Stauseen zu den Wildgehegen der Eninger Weide (Grillplätze) mit Schwarzkitteln und Rehen und weiter zum großen Parkplatz. Dort hält man sich rechts und kommt schließlich wieder zum Parkplatz an der L 380.

Länge: ca. 6,5 km

Bilder vom 29. Dezember 2008:

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Alpenblick vom Schlossfelsenturm bei Albstadt

Donnerstag, 29. Dezember 2011, von:

Da die Nachmittage momentan recht kurz sind, ist die heutige Tour nur eine Kurzversion der Wanderung Traufgang Schlossfelsenpfad – ein sog. Premiumwanderweg bei Albstadt.

Statt am Waldheim kann man auch am Ende der Bitzer Steige am Parkplatz Setze starten. Von dort folgt man dem sehr gut ausgeschilderten Traufgang in Richtung Schlossfelsen (953 m.ü.N.N.). Auf dem Weg dorthin passiert man schon mehrere schöne Aussichtspunkte. Die schönste Sicht rundherum hat man aber vom Schlossfelsenturm. Die Aussichtsplattform liegt auf 972 m.ü.N.N. Heute konnte man sehr schön die Alpenkette über der Nebelsuppe am Bodensee sehen.

Weiter geht es am Waldheim und dann rechts am Kletterpark und am Wildschweingehege vorbei. Je nachdem, wieviel Zeit man hat, kann man die vorgeschlagene Runde über die ausgedehnte Wacholderheidenlandschaft gehen oder aber quer durch den Wald abkürzen und dann weiter auf dem Traufgang zum Parkplatz Stählerndes Männlein. Dort überquert man die L448 und folgt stets dem Weg am Waldrand entlang bis zum Ausgangspunkt.

Hinweis: Inzwischen gibt es auch eine Traufgänge-App für Smartphones.

Alpenkette sichtbar vom SchlossfelsenturmBlick vom Schlossfelsenturm nach Süden zur Alpenkette

Von Undingen zur Bärenhöhle und durch das Rinnental zum Kalkstein

Montag, 26. Dezember 2011, von:

Die heutige Rundwanderung ist inspiriert von einem Familienausflug im Hikeline Wanderführer Schwäbische Alb West. Sie führt von Undingen zur Bärenhöhle und durch das vom Wetterbericht bekannte Rinnental zum Algen-Schwamm-Riff Kalkstein.

Die erste Hälfte der Tour folgt dem vom Wanderführer vorgegebenen Tourenverlauf vom Wanderparkplatz bei Undingen durch das Höhlental zur Bärenhöhle, die allerdings von Dezember bis Februar wegen Winterpause und Fledermausschutz geschlossen ist.

Nach der vollständigen Umrundung des Höllbergs kommt man zurück zu der Stelle am Rande des Golfplatzes, an der sich Höhlental und Rinnental treffen. Hier befindet sich ein sog. Kältepol. In Strahlungsnächten kann die Temperatur bis auf sibirische -40°C sinken, selbst im Sommer kann sie nachts bis auf -5°C absinken. An der Wetterstation erhält man Auskunft über aktuelle Werte, so war bisher die kälteste Nacht dieses Winters am 19. Dezember 2011.

Wetterphänomen in Sonnenbühl

Noch ein Wetterphänomen

Schon kurz nach Beginn der Wanderung konnte man den östlich von Undingen gelegenen Felsen Kalkstein sehen. Geht man nun nicht wie vorgeschlagen den gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurück, sondern folgt dem Verlauf des Rinnentals (nach der Wetterstation rechts und gleich nach ein paar Metern links am rechten Berghang entlang), so geht man direkt auf einen Hügel zu, eben den besagten Kalkstein.

Nach Überquerung des asphaltierten Feldwegs nimmt man den Wiesenweg rechts hinauf und wendet sich dann auf der Höhe nach links in Richtung Gipfel. Da der Kalkstein ein Naturdenkmal ist, sollte man stets auf den ausgewiesenen (derzeit nur als Trampelpfade erkennbaren) Wegen bleiben. Am höchsten Punkt blickt man von den Felsen tief hinab ins Rinnental und bis hinüber zum Hohengenkingen.

Nun geht man auf der Rückseite des Hügels, am Rand des Riffs hinab. Unten steht eine Schautafel, die die Entstehung des Algen-Schwamm-Riffs aus Kalkabscheidungen von Lebenwesen des Jurameeres genauer erklärt. Auf dem asphaltierten Weg geht man ein wenige Meter nach links, biegt nach links ins Rinnental ein und zweigt gleich wieder rechts auf einen Wiesenweg parallel zum Asphaltweg ab.

Ein Wiesenweg führt hinauf zum Hügel Schopfloch und ein Schotterweg links um ihn herum zurück zum Ausgangspunkt beim Wanderparkplatz.

Länge: ca. 8 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: Bärenhöhle und Kalkstein

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Aussichten auf die Schwäbische Alb vom Feldberg und vom Hohengenkingen

Sonntag, 18. Dezember 2011, von:

Diese kleine Wanderung führt zu zwei schönen Aussichtspunkten bei Genkingen und zur Burgruine Hohengenkingen – oder zumindest zu den Mauerresten, die von ihr noch übrig sind. Die Tour lässt sich auch sehr gut in zwei Spaziergänge aufteilen.

Man startet an der L230 kurz nach Genkingen (Richtung Lichtenstein/Engstingen) – am besten nimmt man den auf der rechten Straßenseite befindlichen Wanderparkplatz (ca. 770 m.ü.N.N). Von dort überquert man die Landstraße und geht über den auf der anderen Straßenseite befindlichen Parkplatz ein paar Meter zurück in Richtung Genkingen bis ein breiter Weg nach rechts abzweigt.

Dem leicht geschwungenen Weg folgt man hinauf, biegt bei einem Hochsitz links ab (weiter mit Wegzeichen Rote Gabel), noch ein Stück bergauf und dann, wenn der Weg fast den höchsten Punkt erreicht hat, wendet man sich nach links und weiter aufwärts (nun mit Wegzeichen Rote Raute). An der höchsten Stelle des Weges kann man einen Mini-Abstecher rechts hinauf zum höchsten Punkt auf dem Feldberg (838 m.ü.N.N.) machen.

Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über die Sonnenbühler Alb in Richtung Süden:

Blick vom Genkinger Feldberg über die Sonnenbühler Alb

Nach dem Abstecher wandert man weiter auf dem bisherigen Weg bis zum Waldrand. Dort geht es rechts hinein in den Wald. Die Abzweigung zur nur wenige Meter entfernten Nebelhöhle lässt man links liegen (macht nur Sinn, wenn diese geöffnet ist) und wendet sich stattdessen kurze Zeit später – immer noch im Wald – nach rechts auf einen schönen Waldweg. Bei einem Steinbruch verlässt man den Wald und geht rechts, bis man den Feldberg kommplett umrundet hat, und nimmt den gleichen Weg zurück zur L230. Wer nur einen Spaziergang machen möchte, kann die Tour hier abbrechen.

Nun geht es noch etwas weiter parallel zur L230 in Richtung Genkingen, bis der Weg mit Wegzeichen Rote Gabel die Landstraße überquert. Dort geht man geradeaus auf den asphaltierten Feldweg, der zwischen zwei Bergkuppen hinauf führt. Hat man den höchsten Punkt des Weges erreicht, sieht man links einen parallel verlaufenden Waldweg – hier wechselt man auf diesen Weg und geht links bis nach rechts hinauf ein ebenfalls breiter Waldweg abzweigt (Holzschild Schlosshaldeweg).

Nach kurzem Aufstieg und einem flacheren Wegstück trifft man auf einen sehr schmalen Pfad, der hinauf zur Burgruine Hohengenkingen (861 m.ü.N.N.) führt. Bald schon erreicht man den gerade noch erkennbaren Burggraben. Von der Burg ist nur ein winziger Mauerrest erkennbar. Folgt man dem schmalen Pfad weiter auf der Rückseite des Berges hinab (dieser Weg ist auf den Karten nicht verzeichnet), wird man am Waldrand von einer wunderbaren Aussicht über Wacholderheide und Höhenzüge der Alb überrascht. Eine herrlich gelegene Grillstelle lädt zum Verweilen ein.

Man wendet sich nach links hinab und hält sich auf der Wacholderheide immer auf dem Weg am Waldrand, dann überquert man eine Freifläche. Sobald man wieder näher an den Waldrand kommt, nimmt man die Linksabzweigung und bei Waldeintritt den Weg, der geradeaus leicht bergab und stets links herum um den “Schlossberg” des Hohengenkingen führt. Bald trifft man auf den Feldweg, der rechts zur L230 zurückführt. Wir bleiben auf dieser Straßenseite und folgen dem parallel zur Landstraße verlaufenden Fuß- und Radweg nach rechts zurück zum Parkplatz.

Gesamttour:
Länge: ca. 9 km
Dauer: ca. 3 h
Schwierigkeit: mittel

Spaziergang Feldberg:
Anstieg: ca. 60 Höhenmeter
Länge: ca. 4,5 km
Dauer: ca. 1 – 1,5 h
Schwierigkeit: leicht

Spaziergang Hohengenkingen:
Anstieg: ca. 90 Höhenmeter
Länge: ca. 5 km
Dauer: ca. 1,5 – 2 h
Schwierigkeit: mittel

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Goldener Oktober rund um Schillerhöhle, Hohenwittlingen und Ruine Baldeck

Samstag, 29. Oktober 2011, von:

Die Wanderung führt zunächst zur kleinen, im Sommer zugänglichen Schillerhöhle und zu den Ruinen am Albtrauf im Seeburger Tal: Hohenwittlingen und Baldeck. Am Ende bietet sich ein traumhafter Blick über die Wiesen und zur Ruine.

Von Parkplatz aus folgt man der Straße in Richtung Burgruine Hohenwittlingen. Gleich in der ersten Kurve zweigt man auf einen schmalen Pfad ab, der parallel zur Straße verläuft. Nach kurzem geht es rechts über einige Stufen hinab zur Schillerhöhle. Im Sommer steht das Gitter offen, man kann ein paar Schritte hinein gehen (Taschenlampe nicht vergessen!).

Die Stufen wieder hinauf und rechts ein wenig weiter den Weg entlang erreicht man die Ruine Hohenwittlingen. Oben angekommen bietet sich ein beeindruckender Blick ins Ermstal (Seeburger Tal) und auf die Felsen des gegenüberliegenden Albtraufs.

Von der Burg aus folgt man stets dem Albtrauf das Seeburger Tal aufwärts.. Dabei passiert man den Buckfelsen sowie den Geschlitzten Fels. Nach einer großen Rechtskurve erreicht man schließlich den Abstieg zur Ruine Baldeck – sie ist kleiner, versteckter und verwinkelter als die vorige Burg. Der Weg hinab ist sehr steil, es gibt etwas weiter vorne eine angenehmeren Weg, den man auf jeden Fall anschließend hinauf nimmt.

Weiter am Albtrauf entlang passiert man zwei beeindruckende Felsformationen und trifft auf einen breiten Schotterweg. Dort nach links hinauf. Schließlich erreicht man eine große Waldkreuzung mit der Kaisereiche. Dort wendet man sich erneut nach links und bleibt auf dem Hauptweg im Wald. Hier empfiehlt es sich, eine Karte zu benutzen, da es sehr viele Waldwege gibt, die abzweigen.

Bei Verlassen des Waldes zeigt sich ein schöner Blick über Hofgut und Ruine Hohenwittlingen, hinüber nach Sirchingen und rechts auf den Ort Wittlingen. Nach einem kurzen Wegstück durch die Weiden trifft man auf die Straße, zweigt nach rechts ab und kommt so zum Parkplatz zurück.

» Fast die gleiche Tour, etwas kürzer im November 2007

Länge: ca. 9 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: von der Schillerhöhle hinauf, stetiges Auf und Ab am Albtrauf

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Urzeitfunden auf der Spur: Vogelherd, Hohlenstein, Bocksteinhöhle im Lonetal

Donnerstag, 27. Oktober 2011, von:

Diese Wanderung verbindet drei spannende Höhlen im Lonetal (Alb-Donau-Kreis): die Vogelherdhöhle, den Hohlenstein-Stadel und die Bocksteinhöhle. Das Tal verläuft fast eben und ist vor allem bei Radfahrern beliebt. Aber auch Wanderer kommen dank der Flusswindungen und Felshöhlen auf ihre Kosten.

Das Lonetal beginnt am Lonetopf in Urspring (Lonsee), schlängelt sich 37,5 km nach Südosten und fließt bei Hürben in die Hürbe, die über die Brenz in die Donau abfließt. Es ist bekannt für urzeitliche Funde in seinen Höhlen, wie z.B. den Löwenmenschen, das Vogelherdpferdchen oder das Mammut aus Elfenbein.

Um die Tour etwas spannender zu gestalten und nicht nur das Tal rauf und runter zu gehen, kann man eine Acht wandern. Zuerst aber erklimmt man vom Parkplatz am Vogelherd (links der L1168 von Bissingen ob Lontal nach Stetten ob Lontal, kurz davor ist rechts ein größerer Parkplatz) die Vogelherdhöhle. Ihre drei Eingänge liegen in Richtung Straße auf dem kleinen Hügel direkt neben dem Wanderparkplatz. Große Schautafeln informieren über die Funde aus dem Jungpaläolithikum.

Nach der kleinen Runde überquert man die Landstraße und hält sich auf der linken Talseite, wo ein schöner Wiesen- und später Schotterweg bis zum Hohlenstein-Stadel verläuft. Unter einem beeindruckenden Felsblock befinden sich zwei große Eingänge, weit hinein geht es allerdings nicht. Wer hier links herum das Tal für einen Abstecher (2 km hin und zurück) verlässt, kommt nach Lindenau mit der Ausstellung Die Höhle des Löwenmenschen.

Hohlenstein-Stadel im Lonetal
Hohlenstein-Stadel im Lonetal

Im Tal wechselt man anschließend bei einem Brücklein über die derzeit trockene Lone auf die rechte Talseite. Nach Kurzem führt ein sehr schmaler Pfad rechts hinauf. Wer ihn verpasst, nimmt einfach den breiten Schotterweg, der kurz danach scharf rechts nach oben abzweigt. Nach Erreichen der Hochfläche wendet man sich noch im Wald nach links und folgt dem breiten Waldweg. Kurz vor der K3022 (Öllinger Steige) zweigt in einer Rechtskurve ein Waldweg nach links ab, der sich bald zu einem schmalen Pfad verengt. Auf Höhe des Wanderparkplatzes erreicht man das Tal.

Um schon von unten einen schönen Blick auf die Bocksteinhöhle werfen zu können, biegt man nun für ein kurzes Wegstück links auf das Sträßlein ab und erneut nach der Brücke links auf den Feldweg. Der Aufstieg zu den diversen Höhleneingängen ist sehr steil und rutschig. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind notwendig.

Der Rückweg verläuft zunächst direkt am Waldrand unter der Höhle, führt dann nach links über eine Furt bzw. Brücke, je nachdem ob die Lone gerade trocken ist oder nicht, und dann nach rechts das Tal entlang, bis man zu einer Weggabelung kommt. Dort zweigt man nach links hinauf ab (wie schon zuvor, falls man nicht den schmalen Pfad gewählt hat). Nach einer langen Rechtskurve auf der Höhe wendet man sich noch im Wald nach rechts. Dieser breite Waldweg führt zu dem größeren Parkplatz an der L1168, welche man überquert. Auf einem schmalen Asphaltweglein parallel zur Landstraße gelangt zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: 2 kurze Anstiege vom Lonetal hinauf auf die Hochfläche
Hinweis: Pfad zur Bocksteinhöhle sehr steil und bei Nässe rutschig

Einfache Wanderung:
Wegverlauf hin und zurück im Tal, zwischen Vogelherd und Hohlenstein als Runde möglich

Spaziergang:
Vom Parkplatz bei der Vogelherdhöhle ins Lonetal, soweit man möchte, und zurück (HW4).

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Felsen, Burgen, Täler und Hochflächen rund um das Große Lautertal

Samstag, 24. September 2011, von:

Diese kleine Rundtour führt vom Lautertal bei Bichishausen hinauf zur Ruine Hohengundelfingen, von welcher man einen der schönsten Blicke auf die mäandernde Lauter und die vom Tal durchbrochene Hochfläche genießen kann. An Dürrenstetten vorbei geht es zurück.

Start ist am Wanderparkplatz in Bichishausen – gegenüber vom Bootshaus. Man überquert die K6789, geht geradeaus in die Fürstenbergstraße und am Bootshaus vorbei über die Lauterbrücke. (Ein kurzer Abstecher zur Ruine Bichishausen bietet sich an.) Vor der Kirche biegt man links ab und folgt dem Wegzeichen Gelbes Dreieck erneut über die Straße, ein paar Meter nach rechts und dann links steil hinauf am Zeltplatz vorbei und in den Wald hinein.

Auf der Höhe angekommen verlässt man für kurze Zeit den offiziellen Wanderweg, zweigt nach rechts hinunter auf das schmale Sträßchen und wenige Meter nach Waldeintritt links auf einen breiten, aber nur mäßig gepflegten Waldweg ab. Nach ein paar hundert Metern trifft man wieder auf den offiziellen Weg, dem man nach rechts bis zur Ruine Hohengundelfingen folgt. Es lohnt sich, die einzelnen Ebenen und Winkel der ehemaligen Burg zu erkunden, überall bieten sich schöne Blicke ins Tal und über die Hochflächen.

Von der Burg aus geht es zunächst in die gleiche Richtung zurück, aber schon nach wenigen Metern biegt nach rechts hinauf ein schmaler Pfad ab. Etwas weiter oben sieht man ein Schild mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel. Man folgt diesem Weg über ein kurzes Wiesenstück, dann durch den Wald. Bald sieht man rechts eine große Freifläche durch die Bäume hindurch. Am Ende des Weges verlassen wir den offiziellen Weg, der nach rechts ins Heiligental führen würde, und wenden uns stattdessen nach links.

Bald schon sehen wir einige Häuser von Dürrenstetten. Der einfach zu findende Weg ginge durch den Ort und gleich danach links mit Wegzeichen Gelbes Dreieck. Unsere Variante hingegen orientiert sich stets mehr oder weniger am linken Waldrand und durchquert so ohne Wegzeichen sehr abwechslungsreich die Felder, Obstwiesen und kurzen Waldstücke westlich des Hochflächenortes mit seinem markanten Wasserturm. Eine möglichst genaue Karte der Umgebung hilft, die vielen kurzen Feld- und Waldwegabschnitte zu finden.

Dort wo unsere Variante wieder auf den Weg mit Wegzeichen Gelbes Dreieck trifft bzw. nachdem dieser offizielle Weg aus einem kurzen Waldstück herauskommt (je nachdem welche Variante man gewählt hat), zweigt man links hinunter ab und kommt so durch ein langgezogenes, immer tiefer eingeschnittenes Tal wieder zurück nach Bichishausen im Lautertal. Fast unten angekommen lohnt sich der Blick nach rechts hinauf zu den beeindruckenden Felsen in der Wacholderheide.

Länge: ca. 7 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 100 Höhenmeter hinauf zur Ruine Hohengundelfingen

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Die 100. Wanderung: Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein

Samstag, 17. September 2011, von:

Heute haben wir die 100. albtips-Wanderung mit einem Picknick in der Ruine Greifenstein gefeiert. Von dort bietet sich ein sagenhafter Blick über die Taleinschnitte hinweg bis zum Schloss Lichtenstein. Ein Grillplatz und Bänke sind vorhanden.

Von Honau-Traifelberg aus folgt man dem Albtrauf bis zur Ruine Greifenstein für gut 6 km dem Burgenweg (Wegzeichen Schwarze Burg), der auf dieser Strecke größtenteils mit dem HW1 übereinstimmt.

Dabei passiert man zunächst die wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen – sie leuchten aus dem bunten Herbstlaub besonders schön hervor. Man kann wählen, ob man oberhalb oder unterhalb der Felsen entlanggehen möchte. Beide Wegvarianten sind reizvoll: Von oben hat man schöne Blicke ins Echaztal und zum Schloss, von unten sieht man die beeindruckenden Felsen.

Es geht weiter am Albtrauf entlang, danach durch den Ort Holzelfingen hindurch und bis zum Aussichtspunkt Kleiner Greifenstein. Das Echaztal weitet sich und man schaut bis ins Albvorland.

Nun ist es nicht mehr weit, bis zur Ruine Greifenstein, von der sogar noch ein paar Mauern stehen. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man hinein. Eine Grillstelle mit wunderbarem Blick befindet sich dort.

Der Weg führt noch ein wenig weiter am Albtrauf entlang, biegt aber schon bald nach links unten ab (ab hier Wegzeichen Blaues Dreieck). Es geht durch das vordere Zellertal nach Unterhausen.

Anfahrt: Bus 400/7606/7607 (naldo.de), Haltestellen in Honau-Traifelberg + Unterhausen
Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: zu den Traifelbergfelsen und in Holzelfingen

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Hoch über Bad Urach am Felstrauf entlang und zur Wassersteinhöhle

Sonntag, 11. September 2011, von:

Auf dieser Tour kann man von Bad Urach aus die herrlichen Aussichtspunkte beim Michaelskäppele und bei den Hochbergfelsen genießen, anschließend den Beinen auf der Albhochfläche etwas Entspannung gönnen und schließlich die beeindruckende Felsmauer mit der Wassersteinhöhle bewundern.

Die kleine Stadt Bad Urach wird gerne das Herzstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb genannt. Neben einer sehr interessanten historischen Altstadt bietet Urach mit seinen vielen Seitentälern vor allem Freizeitsportlern unzählige Tourenmöglichkeiten.

Startpunkt der Halbtageswanderung ist am Bahnhof in Bad Urach (463 m.ü.N.N.) bzw. kurz danach an einem der Parkplätze entlang der B28, wo diese links abbiegt. Man folgt der B28 ein kurzes Stück bis zum “Dicken Turm”. Dort biegt man halbrechts ab, den Berg hinauf und kurz danach rechts in die Straße “Am Hochberg”. Am Waldrand geht es weiter geradeaus und dann in Serpentinen bergauf. (Beschilderungen: Gelbes Dreieck bzw. Wanderweg Nr. 13)

Bald trifft man auf ein Asphaltsträßchen (Bank mit der Aufschrift “ehem. Rundes Bänkle”), dem man nach links folgt. Nach kurzer Zeit biegt rechts ein breiter Waldweg ab, der schmale Wanderpfad verläuft aber direkt darüber und ist im ersten Moment leicht zu übersehen. In Serpentinen geht es weiter hinauf bis zum Michaelskäppele (645 m.ü.N.N.), einem schönen Aussichtspunkt über Bad Urach. Eine Kapelle darf man dort aber nicht erwarten, heute steht dort nur ein Holzpavillon, der Wanderern Schutz bietet.

Hinter dem Michaelskäppele geht es weiter bergauf, immer (links oder rechts) dem Bergrat des Hochbergs folgend. Auf der Höhe erreicht man schon bald den ersten Aussichtsfelsen mit wunderschönem Blick auf Bad Urach und das untere Seeburger Tal. Man bleibt ungefähr auf gleicher Höhe und findet noch zahlreiche weitere Felsen. Die schönsten kann man betreten, alle anderen stehen als Gesamt-Naturdenkmal unter Naturschutz, denn sie bieten Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Nach einer Schutzhütte erreicht man schließlich den Kunstmühlefelsen (684 m.ü.N.N.) – wieder mit grandiosen Ausblicken ins Seeburger Tal und auf die umliegenden Felsen. Von dort folgt man weiter dem Weg am Albtrauf entlang. Wer schon genug hat, kann kurz nach dem Felsen halbrechts hinab einem Serpentinenpfad folgen, der nach Bad Urach zurückführt. Dieser als Wanderweg Nr. 14 bezeichnete Rundweg ist sowohl in dem Büchlein Wandern in und um Bad Urach aufgeführt als auch auf der Webseite von Bad Urach.

Wer weiter geht, biegt nach ca. 1,3 km links auf einen breiten, unscheinbaren Waldweg ab. Nach nur 60 m erreicht man den Waldrand, geht einige Meter nach rechts, dann links auf einen Schotterweg, der rechts von Wald gesäumt wird. Links liegen Felder und Wiesen der Albhochfläche (ca. 720 m.ü.N.N.). Der Weg führt nach einer Linkskurve zu einem Wegedreieck, welches man links passiert, gefolgt von einer kreuzenden Asphaltstraße, die man geradeaus überquert. Nach einer kleinen Waldlichtung geht es links über eine waldgesäumte Wiese, an deren rechtem Rand man sich orientiert.

Erst ganz am unteren rechten Ende der Wiese setzt sich der Weg im Wald fort. Nach einer Rechtskurve muss man aufpassen. Links sieht man einen parallel verlaufenden Pfad, auf den man wechselt, sobald man auf Höhe eines Schildes mit der Aufschrift Wassersteinhöhle (680 m.ü.N.N.) ist. Nur noch wenige Meter und es geht links hinab zur Felswand mit der kleinen Höhle. Betreten kann man nur das Portal, danach wird es gleich sehr eng.

Vor der Höhle setzt sich der schmale, teils steile Pfad nach unten fort. An einer sehr kleinen Stelle ist er leicht abgerutscht, aber mit gutem Schuhwerk ist dies noch kein Problem. Man trifft auf einen breiten, geschotterten Waldweg, dem man nach links folgt. Nach einer Weile passiert man die ehemalige Skisprungschanze, nur ein Paar gekreuzte Skier weisen darauf hin.

Der breite Schotterweg führt stetig ohne große Abwechslung durch den Wald zurück bis zum Abzweig beim “ehem. Runden Bänkle”, von dort nimmt man den gleichen Weg bis nach Urach hinunter.

Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3 – 3,5 h
Anstiege: von Urach hinauf zu den Hochbergfelsen (ca. 250 Höhenmeter)

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