albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: September 2011

Spätsommer am Ursulaberg

Sonntag, 25. September 2011, von:

Eindrücke vom Burgenweg am Pfullinger Ursulaberg – unterwegs vom Aussichtspunkt Mädlesfels über das Klappersteigle, das zwischen Felsen durch den Wald hinab führt, zur weitläufigen Bergwiese am Immenberg:

Felsen, Burgen, Täler und Hochflächen rund um das Große Lautertal

Samstag, 24. September 2011, von:

Diese kleine Rundtour führt vom Lautertal bei Bichishausen hinauf zur Ruine Hohengundelfingen, von welcher man einen der schönsten Blicke auf die mäandernde Lauter und die vom Tal durchbrochene Hochfläche genießen kann. An Dürrenstetten vorbei geht es zurück.

Start ist am Wanderparkplatz in Bichishausen – gegenüber vom Bootshaus. Man überquert die K6789, geht geradeaus in die Fürstenbergstraße und am Bootshaus vorbei über die Lauterbrücke. (Ein kurzer Abstecher zur Ruine Bichishausen bietet sich an.) Vor der Kirche biegt man links ab und folgt dem Wegzeichen Gelbes Dreieck erneut über die Straße, ein paar Meter nach rechts und dann links steil hinauf am Zeltplatz vorbei und in den Wald hinein.

Auf der Höhe angekommen verlässt man für kurze Zeit den offiziellen Wanderweg, zweigt nach rechts hinunter auf das schmale Sträßchen und wenige Meter nach Waldeintritt links auf einen breiten, aber nur mäßig gepflegten Waldweg ab. Nach ein paar hundert Metern trifft man wieder auf den offiziellen Weg, dem man nach rechts bis zur Ruine Hohengundelfingen folgt. Es lohnt sich, die einzelnen Ebenen und Winkel der ehemaligen Burg zu erkunden, überall bieten sich schöne Blicke ins Tal und über die Hochflächen.

Von der Burg aus geht es zunächst in die gleiche Richtung zurück, aber schon nach wenigen Metern biegt nach rechts hinauf ein schmaler Pfad ab. Etwas weiter oben sieht man ein Schild mit dem Wegzeichen Gelbe Gabel. Man folgt diesem Weg über ein kurzes Wiesenstück, dann durch den Wald. Bald sieht man rechts eine große Freifläche durch die Bäume hindurch. Am Ende des Weges verlassen wir den offiziellen Weg, der nach rechts ins Heiligental führen würde, und wenden uns stattdessen nach links.

Bald schon sehen wir einige Häuser von Dürrenstetten. Der einfach zu findende Weg ginge durch den Ort und gleich danach links mit Wegzeichen Gelbes Dreieck. Unsere Variante hingegen orientiert sich stets mehr oder weniger am linken Waldrand und durchquert so ohne Wegzeichen sehr abwechslungsreich die Felder, Obstwiesen und kurzen Waldstücke westlich des Hochflächenortes mit seinem markanten Wasserturm. Eine möglichst genaue Karte der Umgebung hilft, die vielen kurzen Feld- und Waldwegabschnitte zu finden.

Dort wo unsere Variante wieder auf den Weg mit Wegzeichen Gelbes Dreieck trifft bzw. nachdem dieser offizielle Weg aus einem kurzen Waldstück herauskommt (je nachdem welche Variante man gewählt hat), zweigt man links hinunter ab und kommt so durch ein langgezogenes, immer tiefer eingeschnittenes Tal wieder zurück nach Bichishausen im Lautertal. Fast unten angekommen lohnt sich der Blick nach rechts hinauf zu den beeindruckenden Felsen in der Wacholderheide.

Länge: ca. 7 km
Dauer: ca. 2,5 h
Anstiege: ca. 100 Höhenmeter hinauf zur Ruine Hohengundelfingen

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Von Reutlingen Markwasen über die Breitenbachquelle nach Gönningen auf den Roßberg

Samstag, 24. September 2011, von:

Unsere Tour führt durch den Markwasen zur Breitenbachquelle, von dort durch Gönningen auf den Roßberg und zurück nach Gönningen. Die Rückfahrt nach Reutlingen erfolgt mit dem öffentlichen Bus.

Start unserer Tour ist der Kreisverkehr am Ende der Ringelbachstraße am Markwasen. Hier kann man gut am Freibad parken oder man fährt mit der Buslinie 8 bis zur Endhaltestelle.

Im Kreisverkehr folgen wir der geteerten Straße zum Schützenhaus. Vorbei kommen wir an dem Wildgehege, wo wir Rehe und Wildschweine beobachten können. Am Schützenhaus geht es rechts vorbei auf der Schotterstraße und folgen dem blauen Pfeil Richtung Breitenbachquelle. Der Weg geht steil den Berg hinauf durch den Wald und kann teils etwas schlammig sein.

Nach einem steilen Aufstieg wird der Weg sanfter und wir kommen an einer gepflegten Kleingartenanlage raus. Hier halten wir uns rechts und gehen an der nächsten Kreuzung links an der Anlage weiter. Vorbei an einem großen Parkplatz mit Spiel- und Grillplatz laufen wir weiter und folgen immer dem blauen Pfeil. Zunächst auf geteerten Wegen über die schöne Hochfläche, vorbei an Wiesen und Obstbäumen, bis wir später wieder in den Wald kommen und auf breiten Schotterwegen weiter laufen.

Wir kommen rechts an der Erddeponie vorbei und kreuzen die Verbindungsstraße von Bronnweiler nach Pfullingen. Der Weg wird immer schmaler und verläuft bald direkt neben dem Breitenbach hinauf zur Quelle. In einem unscheinbaren Steinhaufen sehen wir dann die Breitenbachquelle und haben unser erster Ziel auf 556m erreicht. Auf der herrlichen Lichtung stehen Bänke für eine Pause bereit, ebenso befindet sich hier ein schöner Grillplatz.

Nach einer ausgiebigen Rast in der Sonne gehen wir über die Wiese hinauf auf den Weg  der nach Gönningen führt und zunächst mit der blauen Raute gekennzeichnet ist. Auf breiten Schotterwegen laufen wir durch den Wald um den Stöffelberg herum. Die Markierung wechselt nach kurzer Zeit wieder zu dem blauen Dreieck.  Wir kommen aus dem Wald raus und haben einen schönen Blick zum Käpfle. Bald schon sehen wir den kleinen Roßberg und unser Ziel den Roßbergturm.  Zu unseren Füßen sehen wir die ersten Häuser von Gönningen. Am ersten Abzweig bleiben wir auf dem Burghaldeweg, bis wir uns kurz danach an einer weiteren Gabelung rechts halten und dem steilen Schotterweg runter nach Gönningen folgen.

In Gönningen (537m) queren wir die Haupstraße am Rathaus und laufen weiter durch den Ort der immer steileren Teerstraße folgend. Nach kurzer Zeit verlassen wir Gönningen und erreichen das Schützenhaus (628,5m), wo wir rechts vorbei über die Treppen in den Wald laufen. Danach geht es über schmale Wege sehr steil den Berg hinauf. Wir folgen immer dem blauen Pfeil zunächst über Schotterwege, dann über einen schmalen Waldweg bis wir unterhalb des Roßbergs hinter dem Parkplatz (751m) auf der Wiese herauskommen.

Nach ca. 2,5 bis 3h Stunden (reine Gehzeit) erreichen wir über einen steilen Waldweg unser Ziel den Roßberg auf 869m. Gegen eine kleine Gebühr kann auf den Roßbergturm steigen und dort einen herrlichen Rundumblick genießen. Auf dem Berg selbst gibt es einige Grillstellen, wir kehren aber in dem Gasthaus ein und stärken uns bei sehr gutem Kuchen.

Nach der Rast halten wir uns links und folgen der Straße, bis wir nach wenigen Metern auf einen felsigen Aussichtspunkt gelangen. Hier hat man einen tollen Blick auf die Zollernalb, sowie Richtung Tübingen. Mutige können am Ende über die Felsen nach unten klettern und gelangen direkt auf den Weg mit der Kennzeichnung blaue Gabel. Alle anderen gehen zurück auf die Fahrstraße und biegen dann rechts in den Wald auf den schmalen Weg ein. Dieser führt zunächst steil nach unten, später wird der Abstieg sanfter. Wir laufen ausgedehnt um die Bergkette, bis der Weg einen scharfen Rechtsknick macht. Ab hier geht es weiter auf schmalen Wegen nach unten. Am Fuße des Berges haben wie es fast geschafft und folgen dem letzten Kilometer über geteerte Straßen durch Obstwiesen nach Gönningen rein.
In der Ortsmitte am Rathaus (immer dem Kirchturm folgen) warten wir auf den Bus (Linie 5), der uns zurück nach Reutlingen (ca. 20min) bringt.

Kilometer: 16,5km
Dauer: 5-6 h
Anstieg: ca. 250m zur Breitenbachquelle und ca. 330m von Gönningen auf den Roßberg

Die 100. Wanderung: Entlang der Traifelbergfelsen zur Ruine Greifenstein

Samstag, 17. September 2011, von:

Heute haben wir die 100. albtips-Wanderung mit einem Picknick in der Ruine Greifenstein gefeiert. Von dort bietet sich ein sagenhafter Blick über die Taleinschnitte hinweg bis zum Schloss Lichtenstein. Ein Grillplatz und Bänke sind vorhanden.

Von Honau-Traifelberg aus folgt man dem Albtrauf bis zur Ruine Greifenstein für gut 6 km dem Burgenweg (Wegzeichen Schwarze Burg), der auf dieser Strecke größtenteils mit dem HW1 übereinstimmt.

Dabei passiert man zunächst die wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen – sie leuchten aus dem bunten Herbstlaub besonders schön hervor. Man kann wählen, ob man oberhalb oder unterhalb der Felsen entlanggehen möchte. Beide Wegvarianten sind reizvoll: Von oben hat man schöne Blicke ins Echaztal und zum Schloss, von unten sieht man die beeindruckenden Felsen.

Es geht weiter am Albtrauf entlang, danach durch den Ort Holzelfingen hindurch und bis zum Aussichtspunkt Kleiner Greifenstein. Das Echaztal weitet sich und man schaut bis ins Albvorland.

Nun ist es nicht mehr weit, bis zur Ruine Greifenstein, von der sogar noch ein paar Mauern stehen. Über eine kleine Holzbrücke gelangt man hinein. Eine Grillstelle mit wunderbarem Blick befindet sich dort.

Der Weg führt noch ein wenig weiter am Albtrauf entlang, biegt aber schon bald nach links unten ab (ab hier Wegzeichen Blaues Dreieck). Es geht durch das vordere Zellertal nach Unterhausen.

Anfahrt: Bus 400/7606/7607 (naldo.de), Haltestellen in Honau-Traifelberg + Unterhausen
Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege: zu den Traifelbergfelsen und in Holzelfingen

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Unterhosen, Wackersteine und Nebel

Samstag, 17. September 2011, von:

Diese Tour führt an den Albrand bei Pfullingen. Sie beginnt am Wanderparkplatz Wanne unterhalb der Pfullinger “Underhos”. Die Anfahrt und Abfahrt zum Parkplatz ist allein schon die Tour wert. Von Pfullingen Richtung Unterhausen fahrend, biegt man bei einem großen Gartenbaubetrieb rechts ab und folgt der Straße ein paar hundert Meter parallel zur B312. Dann geht es rechts weg Richtung Schönberg/Wanne. Auf einem engen nur in einer Richtung befahrbaren Sträßchen, fährt man mehrere Kilometer durch die Wälder des Albtrauf hinauf bis direkt zum Parkplatz.

Die Abfahrt führt auf anderem aber ebenso schönem Weg zurück. Vom Parkplatz aus geht man an der Schranke links hinauf bis zum Waldrand und geht dann ein paar Meter links bevor es in den Wald hinein und hinauf auf den Schönberg geht. Man kann hier mit Flipflops (wie andere Wanderer bewiesen haben) hinauf gehen, aber wenn man seine Knöchel mag, zieht man doch lieber geeignetes Schuhwerk an. Oben angekommen ist eine Begehung der Unterhose Pflicht. Von dem ständig geöffneten Aussichtsturm hat man einen wunderschönen Rundblick. Am Fuß des Turms laden ein paar Bänke und ein Grillplatz zur Rast ein. Anschließend geht man über die Wiese leicht links haltend auf den Waldrand zu. Im Wald hält man sich zuerst leicht links bergab, bevor es an einer Wegkreuzung scharf rechts zum Hinteren Sättele geht. Das Hintere Sättele ist ein Kreuzungspunkt für ca. 7 Wanderwege.

Wir wenden uns nach links auf engen Wegen hinab ins Reissenbachtal. Der Weg geht irgendwann in einen geteerten Landwirtschaftsweg über, dem wir bis zu einer T-Kreuzung. Nach links geht es wenige Meter nach Unterhausen. Wir gehen aber nach rechts das Reissenbachtal bergauf. An einer Wegkreuzung mit einem großen Holzgebäude gehen wir nach rechts wenige hundert Meter zur Quelle des Reissenbachs. Der Reissenbach kommt direkt unter den Wurzeln eines alten Baums hervorgesprudelt und bildet einen kleinen See. An dessen Ausfluß ist eine Kneippanlage eingebaut. Wenige Meter weiter ist ein Spielplatz.

Reissenbachquelle Nach kurzer Rast gehen wir zurück zu der Wegkreuzung und gehen nach rechts bergauf, nach wenigen Metern gehen wir wieder rechts auf einen kleinen Wanderweg, der sich oberhalb der Reissenbachquelle den Albtrauf hinauf schlängelt. Als ich hier gegangen bin, lagen ein paar Bäume quer über dem Weg. Kurz bevor man oben ankommt, kommt man an einem vermutlich alternativen Eingang zur Nebelhöhle (oder Notausgang?) vorbei. Oben kommt man am Festplatz bei der Nebelhöhle an. Der Besuch der Nebelhöhle und des dazugehörigen Gastronomiebetriebs lädt am Wochenende viele Menschen ein.

Von der Nebehöhle gehen wir weiter Richtung Won. Bei der Nebelhöhle ist der Weg dorthin noch ausgeschildert aber nach wenigen hundert Metern fehlt ein Schild das uns rechts leicht bergab führt. Ab da geht es immer geradeaus. Über eine große Wiese (Won) wandert man Richtung Wackerstein. Am Ende der Wiese geht man nach rechts über einen Grat und durch einen Felsdurchbruch, welcher ein idealer Platz für einen Hinterhalt wäre. Kurz danach muß man wenige Meter “klettern”, danach geht es aber relativ sanft bergan zum Wackerstein, von dem man wieder eine schöne Aussicht auf Pfullingen und der Georgenberg hat. Wenige Meter entfernt bei einer Holzhütte findet sich auch ein Grillplatz, der zu einer Rast einlädt. Blick auf die Achalm vom Wackerstein

An der Holzhütte geht man nun links leicht bergab. Nach der Überquerung eines größeren Weges geht man nach links, steil den Berg hinab. Unter kommt man am zuvor erwähnten Hinteren Sättele raus. Man geht nun nicht den Weg zurück den man gekommen ist, sondern den Weg der unmittelbar links davon verläuft. Er führt ungefähr auf gleicher Höhe links um den Schönberg herum direkt zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Distanz: 10,9 km

Gehzeit: 2h (Brutto 4h)

Höhendifferenz: 486m

Datum: 15.7.2011

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Hoch über Bad Urach am Felstrauf entlang und zur Wassersteinhöhle

Sonntag, 11. September 2011, von:

Auf dieser Tour kann man von Bad Urach aus die herrlichen Aussichtspunkte beim Michaelskäppele und bei den Hochbergfelsen genießen, anschließend den Beinen auf der Albhochfläche etwas Entspannung gönnen und schließlich die beeindruckende Felsmauer mit der Wassersteinhöhle bewundern.

Die kleine Stadt Bad Urach wird gerne das Herzstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb genannt. Neben einer sehr interessanten historischen Altstadt bietet Urach mit seinen vielen Seitentälern vor allem Freizeitsportlern unzählige Tourenmöglichkeiten.

Startpunkt der Halbtageswanderung ist am Bahnhof in Bad Urach (463 m.ü.N.N.) bzw. kurz danach an einem der Parkplätze entlang der B28, wo diese links abbiegt. Man folgt der B28 ein kurzes Stück bis zum “Dicken Turm”. Dort biegt man halbrechts ab, den Berg hinauf und kurz danach rechts in die Straße “Am Hochberg”. Am Waldrand geht es weiter geradeaus und dann in Serpentinen bergauf. (Beschilderungen: Gelbes Dreieck bzw. Wanderweg Nr. 13)

Bald trifft man auf ein Asphaltsträßchen (Bank mit der Aufschrift “ehem. Rundes Bänkle”), dem man nach links folgt. Nach kurzer Zeit biegt rechts ein breiter Waldweg ab, der schmale Wanderpfad verläuft aber direkt darüber und ist im ersten Moment leicht zu übersehen. In Serpentinen geht es weiter hinauf bis zum Michaelskäppele (645 m.ü.N.N.), einem schönen Aussichtspunkt über Bad Urach. Eine Kapelle darf man dort aber nicht erwarten, heute steht dort nur ein Holzpavillon, der Wanderern Schutz bietet.

Hinter dem Michaelskäppele geht es weiter bergauf, immer (links oder rechts) dem Bergrat des Hochbergs folgend. Auf der Höhe erreicht man schon bald den ersten Aussichtsfelsen mit wunderschönem Blick auf Bad Urach und das untere Seeburger Tal. Man bleibt ungefähr auf gleicher Höhe und findet noch zahlreiche weitere Felsen. Die schönsten kann man betreten, alle anderen stehen als Gesamt-Naturdenkmal unter Naturschutz, denn sie bieten Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Nach einer Schutzhütte erreicht man schließlich den Kunstmühlefelsen (684 m.ü.N.N.) – wieder mit grandiosen Ausblicken ins Seeburger Tal und auf die umliegenden Felsen. Von dort folgt man weiter dem Weg am Albtrauf entlang. Wer schon genug hat, kann kurz nach dem Felsen halbrechts hinab einem Serpentinenpfad folgen, der nach Bad Urach zurückführt. Dieser als Wanderweg Nr. 14 bezeichnete Rundweg ist sowohl in dem Büchlein Wandern in und um Bad Urach aufgeführt als auch auf der Webseite von Bad Urach.

Wer weiter geht, biegt nach ca. 1,3 km links auf einen breiten, unscheinbaren Waldweg ab. Nach nur 60 m erreicht man den Waldrand, geht einige Meter nach rechts, dann links auf einen Schotterweg, der rechts von Wald gesäumt wird. Links liegen Felder und Wiesen der Albhochfläche (ca. 720 m.ü.N.N.). Der Weg führt nach einer Linkskurve zu einem Wegedreieck, welches man links passiert, gefolgt von einer kreuzenden Asphaltstraße, die man geradeaus überquert. Nach einer kleinen Waldlichtung geht es links über eine waldgesäumte Wiese, an deren rechtem Rand man sich orientiert.

Erst ganz am unteren rechten Ende der Wiese setzt sich der Weg im Wald fort. Nach einer Rechtskurve muss man aufpassen. Links sieht man einen parallel verlaufenden Pfad, auf den man wechselt, sobald man auf Höhe eines Schildes mit der Aufschrift Wassersteinhöhle (680 m.ü.N.N.) ist. Nur noch wenige Meter und es geht links hinab zur Felswand mit der kleinen Höhle. Betreten kann man nur das Portal, danach wird es gleich sehr eng.

Vor der Höhle setzt sich der schmale, teils steile Pfad nach unten fort. An einer sehr kleinen Stelle ist er leicht abgerutscht, aber mit gutem Schuhwerk ist dies noch kein Problem. Man trifft auf einen breiten, geschotterten Waldweg, dem man nach links folgt. Nach einer Weile passiert man die ehemalige Skisprungschanze, nur ein Paar gekreuzte Skier weisen darauf hin.

Der breite Schotterweg führt stetig ohne große Abwechslung durch den Wald zurück bis zum Abzweig beim “ehem. Runden Bänkle”, von dort nimmt man den gleichen Weg bis nach Urach hinunter.

Länge: ca. 10 km
Dauer: ca. 3 – 3,5 h
Anstiege: von Urach hinauf zu den Hochbergfelsen (ca. 250 Höhenmeter)

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“Die Seele baumeln lassen auf der Schwäbischen Alb” (von: alberleben.de)

Donnerstag, 8. September 2011, von:

von: A. v. Normann, alb-erleben.de

Die Schwäbische Alb bietet alles, was der Urlauber zum Abschalten braucht: wunderschöne Landschaften, frische Luft und ungestörte Weite.

Haben Sie schon einmal Albluft geschnuppert? Einen ganz tiefen Atemzug in die Lungen gesogen? Es ist etwas besonderes in dieser Luft, ein sinnesumschmeichelnder Hauch, der den Stress einfach aus dem Körper hinausspült. Das Mittelgebirgsklima der Schwäbischen Alb gilt als besonders gesund und wohltuend, zu unrecht wird es als rau charakterisiert. Aber tatsächlich ist jede Art von Wetter auf der Schwäbischen Alb ein Schauspiel.

Die Bühne dazu ist die Landschaft der Hochfläche mit ihren Ebenen und sanften Hügeln, mit Wäldern, Feldern und Weiden. In dieser Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft fühlen sich viele seltene Pflanzen- und Tierarten wohl, so entstand rund um Münsingen das UNESCO Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Die Alb lädt ein, auf Entdeckungstour zu gehen – am besten auf den gut ausgebauten Wanderwegen oder auf dem Fahrrad. Auch zu Stoßzeiten wird man hier nie das Gefühl bekommen, dass sich die Besucher auf den Wegen drängen. Auf dem breiten Rücken der Schwäbischen Alb gibt es mehr als genug Platz für alle.

Die schwäbische Küche tut das ihre dazu, Leib und Seele zu verwöhnen. Hier existieren noch viele Kleinerzeuger, die mit viel Liebe hochwertige Lebensmittel herstellen. In den Küchen der Region werden daraus regionale Spezialitäten zubereitet. Dazu gibt es Weine aus der Region, oder auch Most und Fruchtsäfte aus den regionalen Streuobstwiesen.

Wenn sich die Nacht über der Schwäbischen Alb ausbreitet, beginnt das Spätprogramm. Der Sternenhimmel ist hier wirklich viel näher und klarer als über der Stadt. Wer genug von dem funkelten Spektakel aufgenommen hat, der bettet sich in einem der zahlreichen gemütlichen Hotels, in einer freundlichen Pension oder in einer Ferienwohnung und lauscht beim Einschlafen dem stillen Atemzug der Alb. Kann man die Seele besser baumeln lassen?

 

Die ganze Vielfalt der Schwäbischen Alb erleben mit alb-erleben.de

Die Schwäbische Alb hat viel für Urlaub und Freizeit zu bieten, aber die Informationen dazu sind oft schwer zugänglich. alb-erleben bündelt alle Angebote und macht die Urlaubsplanung kinderleicht.

Auf der Schwäbischen Alb gibt es viele kleine Attraktionen, wie beispielsweise die Kugelmühle in Neidlingen, wo aus heimischem Gestein perfekt runde Murmeln hergestellt werden. Aber wie erfährt der Gast von diesen Schätzen, wenn er seinen Urlaub plant? Als Betreiber eines Gästehauses auf der Schwäbischen Alb wird den Machern von alb-erleben.de immer wieder dieselbe Frage gestellt: “Was kann man hier erleben?”.

alb-erleben.de soll diese Frage schon zuhause bei der Urlaubsplanung beantworten. In dem Portal sind Übernachtungsangebote aufgelistet, aber auch geführte Wanderungen, Museen und Ausstellungen, Wellnessangebote, kulinarische Angebote, Naturerlebnisse, künstlerische und kulturelle Angebote, Feste und Veranstaltungen, sportliche Aktivitäten und Originales und Originelles aus der Region Schwäbische Alb.

Mit dem alb-erleben.de “Reisekoffer” bekommt der Nutzer ein innovatives Planungswerkzeug in die Hand, mit dessen Hilfe das Zusammenstellen eines Programms für einen Tagesausflug oder einen längeren Urlaub, für eine Einzelperson, Familie oder auch Gruppe zum Kinderspiel wird. Einfach Angebote aussuchen, per Mausklick in den Reisekoffer legen und sofort eine Übersicht über Termine und Kosten erhalten. Mit einem Klick verschickt der Reisekoffer unverbindliche Buchungsanfragen für den gewählten Termin direkt an alle Anbieter gleichzeitig.

alb-erleben soll die ganze Vielfalt der Schwäbischen Alb zeigen und zugänglich machen, vor allem auch die liebenswerten Kleinode. Aus diesem Grund ist alb-erleben.de kostenlos für Nutzer und für Anbieter.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.alb-erleben.de.

Zollernburg-Panorama auf Platz 2 der schönsten Touren Deutschlands

Montag, 5. September 2011, von:

Die auf www.traufgaenge.de vorgestellte Wandertour Zollernburg-Panorama durch die Wacholderheide am Raichberg und mit grandiosen Ausblicken von Albtrauffelsen auf die Burg Hohenzollern ist vom Wandermagazin.de auf Platz 2 der schönsten Wandertouren Deutschlands gewählt worden.

Ähnliche Touren im Zollernburg-Gebiet:
» Rundwanderung: Raichberg – Maria Zell – Hohenzollern – Zellerhorn
» Schneestapfen zum Zeller Horn – Ausblick auf die Burg Hohenzollern

Donauversickerung: Wandern im trockenen Flussbett der jungen Donau

Sonntag, 4. September 2011, von:

Diese Rundwanderung führt weit weg vom Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch den Naturpark Obere Donau zu einer der Versickerungsstellen der jungen Donau, wo man an über 150 Tagen im Jahr trockenen Fußes durch das Bachbett des 2.888 km langen Flusses wandern kann.

Möglicher Startpunkt ist der Parkplatz am Friedhof von Möhringen (Tuttlingen). Ein asphaltierter, später geschotterter Waldweg führt bergan. Man folgt dem Wanderweg “Junge Donau” mit dem Wegzeichen Roter Balken, welcher auf der Höhe halblinks abbiegt. Nach einer Serpentine zweigt ein schmaler Grasweg scharf rechts ab, es geht bergauf.

Das Wanderzeichen ist nur sporadisch zu sehen und der Weg ist derzeit bis zur Bumbishütte in keinem guten Zustand – das Gras steht hoch und manchmal muss man über Äste steigen. Die Hütte ist idyllisch gelegen, es gibt einen großen Spielplatz, Grillplatz und Toiletten. Aber ohne Schlüssel bleibt der Zugang verwehrt.

Weiter folgt man dem linken Waldweg auf gleichbleibender Höhe durch eine langgezogene Linkskurve. Man tritt aus dem Wald heraus und schaut über weite Felder oberhalb des Donautals. Wer die Suche nach einem etwas abenteuerlichen, schmalen Weg scheut, folgt hier der Serpentine nach rechts und geht bei Immendingen ins Donautal bis zur Donauversinkung.

Wer lieber die Abkürzung nimmt, folgt dem Feldweg, der in der Kurve nach links abzweigt. Dort, wo rechts der Wald bei einem Hochstand etwas zurücktritt, biegt man rechts ab. Der schmale Pfad ist für ca. 100 m schlecht zu erkennen, da derzeit das Gras hochsteht. Nach wenigen Metern geht man über eine Art Damm, danach nach links an der Hecke entlang. Im Wald wird der Weg besser erkennbar. Kur bevor man an den Rand des Donautalabhangs tritt, geht nach links ein Fußweg hinab – es gibt sogar ein Holzschild mit entsprechender Aufschrift.

Der schmale Pfad führt hinab zur B311, die man überquert. Ein Asphaltweg führt geradeaus über eine Brücke bis zu einem Kiosk und einer Tafel, die das geologische Phänomen der Donauversickerung erklärt. Das Wasser fließt in unterirdischen Hohlräumen des Karstsystems ab und tritt erst im Aachtopf 12 km weiter südlich wieder an die Oberfläche – somit fließt ein großer Teil der Donau schlussendlich in den Rhein. Ab dem Punkt der vollständigen Versinkung hat man im Sommer und Herbst oft die Wahl, ob man lieber auf dem Wanderweg bleibt oder im trockenen Flussbett weitergeht.

Bei einer Furt geht es nur noch wenige Meter weiter, bis viel Gestrüpp das Weiterkommen verhindert. Wer schon genug hat, wendet sich nach links und kommt über den Radweg zurück nach Möhringen zum Ausgangspunkt. Wer die Runde noch etwas erweitern möchte, wendet sich in der Furt nach rechts und findet auf dem Weg zum oberhalb gelegenen Parkplatz einige Schautafeln mit viel Hintergrundwissen über das Naturphänomen der Flussanzapfung. Dort überquert man das Sträßchen, folgt dem Feldweg hinauf und biegt nach dem Aquäduktbogen gleich links hinauf ab.

Dieser momentan etwas ungepflegte Waldweg geht stets geradeaus oberhalb des Donautals entlang und trifft auf einen Asphaltweg, dem man nach links unten folgt. Bei der Einmündung in die K5944 steht ein Wegkreuz und eine Bank. Man geht parallel zur Kreisstraße nach rechts, hinter der Hecke entlang und dann nach rechts oben in ein kleines Waldstück. Vor der Bahnlinie wendet man sich nach links und folgt stets dem vorgegebenen Weg durch eine Links- und eine Rechtskurve. Bald sieht man Möhringen vor sich und geht nach links hinab in Richtung der Kreuzung von B311 und K5944. Durch Möhringen hindurch kommt man zurück zum Ausgangspunkt.

Als Abschluss bietet sich ein Besuch der Aachquelle an – Sie liegt in Aach bei Engen. Man kann sie bequem umrunden und natürlich gibt es an “Deutschlands größter Quelle” alles, was das Ausflüglerherz begehrt.

Länge: ca. 12 km
Dauer: ca. 4-5 h
Anstiege: harmlos im Gegensatz zum Albtrauf

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Auf dem Sonnenweg steil hinauf zu den Traifelbergfelsen, dann über das Naturschutzgebiet Greuthau und Schloss Lichtenstein zurück nach Honau

Samstag, 3. September 2011, von:

Die Rundwanderung verbindet steile Serpentinenpfade am Albtrauf bei Honau und herrliche Ausblicke von den Traifelbergfelsen mit der beeindruckenden Flora im Naturschutzgebiet Gereuthau und dem klassischen Ausflugsziel Schloss Lichtenstein.

Beginn ist am Parkplatz der Olgahöhle, falls dieser voll ist alternativ am Hauff-Museum oder am Bahnhof Honau (565 m.ü.N.N.). Die Olgahöhle kann nur jeden 1. Sonntag im Monat von 10-17 Uhr besichtigt werden (also z.B. morgen) – der Eingang ist etwas versteckt bei den Garagen.

Vom Parkplatz Olgahöhle aus biegt man rechts in die Hauffstraße ein und hält sich stets links (Schild: Sonnenweg zu den Traifelbergfelsen), bis ein Serpentinenweg hinauf führt. Bei der alten Zahnradtrasse (heute asphaltierter Radweg) geht man ca. 50 m nach links und biegt dann rechts auf einen weiteren Serpentinenpfad ein. Dieser führt steil hinauf zu den Traifelbergfelsen und ist sporadisch mit dem Wanderzeichen Gelbe Sonne auf blauem Grund gekennzeichnet.

Bevor man sich bei Erreichen der Albhochfläche auf dem HW1 nach rechts wendet, sollte man noch einen kurzen Abstecher (ca. 300 m gesamt) nach links zum Rötelstein (769 m.ü.N.N.) machen. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick über das Echaztal, zu den wie an einer Schnur aufgereihten Traifelbergfelsen, zum Gießstein und zum Lichtenstein. Tief unten liegt Honau.

Nun geht man also nach rechts und folgt dem HW1, der stets am rechts abfallenden Albtauf entlang führt. Im Grunde könnte man diesem gut ausgeschilderten Weg bis zum Schloss Lichtenstein folgen. Es bietet sich jedoch folgende spannende Variante an:

Nach der Überquerung der B312 in einer kleinen Talsenke bei Traifelberg (705 m.ü.N.N.) geht man nach links, nach dem Bauernhof auf einem asphaltierten Feldweg nach rechts und am Waldrand wieder links bis zu einer Brücke, die uns über die L230 führt.

Nach der Brücke geht es rechts und schon nach kurzer Zeit halblinks auf einen Schotterweg, der über Wiesen und durch den Wald des Naturschutzgebiets Greuthau führt. Bald befinden wir uns auf einer weitläufigen Wacholderheide, derzeit blüht dort Enzian, Silberdistel, Herbstzeitlose und vieles mehr. Der Herbst kündigt sich an.

Der vorgegebene Wiesenweg macht eine weite Linkskurve und trifft auf einen Schotterweg, dem man nach rechts folgt. Es geht geradeaus über die L230 und auf einem schmalen Waldweg steil geradeaus hinauf (ohne Wegzeichen). Bei einer Kreuzung mit einem breiteren Schotterweg nimmt man den rechten der beiden weiter bergauf führenden Waldwege. Hat man die höchste Stelle im Wald erreicht und kann durch die Bäume unten eine Freifläche erkennen, geht es nach rechts auf einen breiten Weg mit einem Hochstand. Dieser führt weiter durch den Wald, man bleibt immer auf dem am besten erkennbaren Weg.

Trifft man kurz vor dem Albtrauf auf den HW1 bietet sich zunächst ein kurzer Abstecher (ca. 350 m gesamt) nach rechts hinab zur Ruine Alter Lichtenstein an. Von dort hat man wieder einen großartigen Blick auf das Schloss Lichtenstein ganz links über den Gießstein und die Unterhose (Schönbergturm) ins Echaztal und zu den Traifelbergfelsen wie auch über die Albhochfläche.

Dann geht es zurück – stets am Albtrauf entlang bis man nach kurzer Zeit den Aussichtspunkt mit der Hauff-Statue bei Schloss Lichtenstein (817 m.ü.N.N.) erreicht. Der HW1 führt um das Schloss herum, nach dem Forsthaus (Einkehr) geht es rechts und bald nochmals nach rechts (Wegzeichen Blaues Dreieck). Der Serpentinenweg führt am Albtauf entlang hinab zurück nach Honau.

Wer trittsicher ist und gute Wanderstiefel trägt, kann direkt unterhalb eines imposanten Felsens links auf einen etwas schmaleren Serpentinenpfad abbiegen. Hier muss man gut aufpassen, dass man keine Hindernisse übersieht, es führen sogar als echte Stolperfallen Kabel direkt über den Weg. Trifft man auf einen breiten, geschotterten Waldweg, geht man einige Meter nach rechts und dann scharf links auf einen schmalen Pfad, der das letzte Stück bis Honau führt.

Man überquert die B312 in Honau und geht geradeaus in die Gallusstraße (Olgahöhle ausgeschildert). Beim Brunnen links und dem Gassenverlauf nach rechts folgen bis zum Ausgangspunkt.

Länge: ca. 11 km
Dauer: ca. 3,5 h
Anstiege:
- ca. 200 Höhenmeter zu den Traifelbergfelsen
- sehr steil von der L230 hinauf in Richtung Lichtenstein
Abstieg:
- steil hinunter vom Schloss Lichtenstein nach Honau
Hinweise: am Albtrauf gutes Schuhwerk und Trittsicherheit notwendig

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