albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: Juli 2011

Vom Eulenloch zu den Ruinen Lichtenstein im Fehlatal und zum Torfelsen

Sonntag, 31. Juli 2011, von:

Heute gab es Inspiration vom Wanderführer “Wandern auf der Schwäbischen Alb” der DuMont Aktiv Reihe. Wandervorschlag 11 “Burgruinen und Torfelsen” verbindet auf 20 km spannende Sehenswürdigkeiten wie das Naturdenkmal Eulenloch, die Ruinen Vorderer und Hinterer Lichtenstein sowie den beeindruckenden Torfelsen im Teufelstal.

So schön die einzelnen Ziele auch sind, leider bewegt man sich im ersten Teil de Wanderung fast nur auf Asphalt- und Schotterwegen. Im zweiten Teil nach den beiden Burgruinen Vorderer und Hinterer Lichtenstein (nicht zu verwechseln mit Schloss Lichtenstein) sind es fast nur noch Schotterwege. Nur vereinzelt gibt es kurze Strecken auf schönen Waldpfaden, insbesondere das kurze, aber wunderschöne Wegstück zwischen den beiden Ruinen. Wem dies nichts ausmacht, für den ist diese 20 km lange Wanderung zu empfehlen.

Von Neufra geht es vorbei am Ortsrand von Gammertingen zur Höhle Eulenloch. Danach wird man feststellen, dass der Weg durchgängig dem Wegzeichen Gelbes Dreieck durch Gauselfingen über die Ruinen bis zur Hülbe folgt. Zurück nach Neufra führt ein linksseitiger Höhenweg oberhalb des Teufelstals.

Andernfalls bietet es sich an, die lange Runde in zwei Teilrunden jeweils mit Hin- oder Rückweg durch das Fehlatal anzugehen und anhand einer guten Wanderkarte Alternativen zu den breiten, harten Wegen zu suchen.

Eine solche, sehr lohnenswerte Alternative bietet sich kurz nach Gammertingen, wo der im Buch vorgeschlagene Routenverlauf bei einem Wegkreuz nach links auf eine Asphaltstraße führt. Dort muss man sich einen Weg mehr oder weniger geradeaus in den Wald suchen, bis man auf den schmalen Pfad mit Wegzeichen Gelbe Raute trifft. Er führt wildromantisch unterhalb von Felsen durch den Wald zum Eulenloch. Somit vermeidet man auch, dass man dieses Ziel als Abstecher mit gleichem Hin- und Rückweg besucht.

Sehenswert ist der riesige Felsblock Torfelsen. Leider ist das Tor derzeit wegen der hochwachsenden Büsche nur zu erahnen. In der laubfreien Zeit ist dies sicher noch beeindruckender.

Sommerfrische – Ein Ritt durch Wald und Wiesen im frischen Juliwind

Sonntag, 24. Juli 2011, von:

Der heutige Tag war ideal für einen kleinen Ausritt – viel Wind und Sonne und vor allem keine störenden Insekten.

Hohenurach aufgrund Steinschlaggefahr gesperrt

Freitag, 22. Juli 2011, von:

Blick von der Ruine Hohenurach auf Bad UrachDie Burgruine Hohenurach – ein beliebtes Ausflugsziel im Herzen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb – ist vollständig gesperrt.

Das Gemäuer hat zu sehr unter der Witterung gelitten. Mehrfach sind Mauerteile eingestürzt. Es bestehe akute Lebensgefahr durch herabfallende Steinbrocken.

Der offizielle Wegverlauf des HW1 führt nicht direkt über die Schlossruine, sondern unterhalb davon durch das Seltbachtal (Oberer Wasserfallweg). Somit ist der Hauptwanderweg von der Sperrung zwar nicht betroffen, der fast schon obligatorische Abstecher zum Hohenurach aber derzeit leider nicht zu empfehlen.

Wie lange die Sperrung andauern wird, ist noch nicht klar.

» Mehr zur Sperrung des Hohenurach

“Premiumwanderweg” ausprobiert: Hossinger Leiter bei Albstadt-Laufen

Samstag, 16. Juli 2011, von:

Unter www.traufgaenge.de stellt Albstadt einige sog. Premiumwanderwege vor.

Die kürzeste der Touren nennt sich Hossinger Leiter, benannt nach dem wohl spannendsten Teil der Wanderung, bei dem man über Treppen und Brücklein durch eine beeindruckende Felslandschaft geht.

Was zeichnet einen Wanderweg als Premiumwanderweg aus? Wahrscheinlich die gut gepflegten Wege sowie die Beschilderung, die ein Verlaufen schier unmöglich macht.

Im Falle der Hossinger Leiter finden Auf- und Abstieg auf breiten, geschotterten Waldwegen statt – immerhin teils durch einen auf der Alb seltenen Nadelwald. Eindeutig spannender ist der kleine Rundgang am Gräbelesberg, die Trauf- und Gratwege bei Hossingen sowie die Leiter selbst, an deren oberen Ende sich ein schöner Grillplatz befindet.

Alle Infos zur Wanderung – wie Karte, Höhenprofil, Beschreibung, Anfahrt etc. – findet man unter www.traufgaenge.de (inzwischen auch mit App für’s Smartphone) oder direkt bei der Tourbeschreibung Hossinger Leiter.

Hinweis: Die Wandertafel weist eindeutig darauf hin, dass alle Traufgänge in beide Richtungen begangen werden können. In der Beschreibung hingegen soll man zuerst zum Gräbelesberg und erst dann zur Hossinger Leiter. Möglicherweise und je nach Witterung sollte man die Gegenrichtung in Betracht ziehen.

Wanderkarten für die Schwäbische Alb und das Biosphärengebiet

Mittwoch, 13. Juli 2011, von:

Wanderkarte Reutlingen Bad Urach 1:35 000Auf Wanderer am besten zugeschnitten sind die Wanderkarten des Schwäbischen Albvereins im Maßstab 1:35.000. Auf ihnen findet man wichtige Wanderwege wie auch Wegmarkierungen des Schwäbischen Albvereins.

Für Radfahrer eignen sich sowohl die Wander- und Radkarten im Maßstab 1:35:000 wie auch die Freizeitkarten im Maßstab 1:50.000.

Die Online Reit- und Wanderkarte (wanderreitkarte.de) ist sinnvoll für Online-Zwecke wie GPS-Tourenplanung, eignet sich aber nur sehr bedingt zum Ausdrucken und Mitnehmen.

Freizeitkarte Bad Urach Biosphärengebiet 1:50 000Die Freizeitkarte Bad Urach/Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Maßstab 1:50.000 ist insofern interessant, als man auf ihr die Kern- und Pflegezonen des Biosphärengebiets erkennen kann. Begehbare Wege durch Kernzonen, die ansonsten nicht betreten werden dürfen, sind gesondert markiert.

Kernzonen (min. 3% der Gesamtfläche) sollen dem unbeeinflussten Naturzustand sehr nahe kommen. In Pflegezonen (min. 10%) werden wertvolle Ökosysteme der Kulturlandschaft durch schonende Landnutzung für die Zukunft erhalten. In Entwicklungszonen (min. 50%) steht der wirtschaftende Mensch im Vordergrund.

Topographische Karte 1:25 000Die genauesten Karten sind die topographischen „Messtischblätter“ im Maßstab 1:25.000.

Diese sind zwar sehr detailreich, allerdings nicht unbedingt auf die Bedürfnisse von Wanderern zugeschnitten. Wanderwege sind nicht gesondert gekennzeichnet und die Ausschnitte richten sich strikt nach dem vorgegebenen Gitter und nicht nach sinnvollen Wandergebieten.

Man benötigt also möglicherweise mehrere solcher Blätter für eine Wanderung.

Eiskugeln für die heißen Sommertage

Sonntag, 10. Juli 2011, von:

Die Straßenränder wirkten heute wie kurz nach dem Winter …

Schätze der Schwäbischen Alb – Blüten rund um das Digelfeld

Sonntag, 3. Juli 2011, von:

Rund um eine der größten Wacholderheiden – das Digelfeld bei Hayingen – findet man je nach Jahreszeit die unterschiedlichsten, für die Schwäbische Alb typischen Blüten.

Juli 2009 und Juni 2011

Zu Besuch in der Olgahöhle

Sonntag, 3. Juli 2011, von:

Jeden 1. Sonntag in den Monaten März bis November bietet sich die Gelegenheit die Olgahöhle in Honau zu besichtigen. Auch wenn diese Höhle nicht so viele Besucher wie andere Schauhöhlen der Schwäbischen Alb hat, gibt es beim Besuch viel zu erfahren und zu entdecken.

Entdeckt wurde die Höhle durch einen Zufall von Johann Ziegler, der sie bei seiner Arbeit im Steinbruch entdeckte. Damit entdeckte er mit der Olgahöhle die größte Kalktuffhöhle in Deutschland.  In der Höhle selbst kann man neben den Schönheiten der Höhle selbst auch die Überreste der alten Beleuchtungen sehen. Die Olgahöhle erhielt als erste Höhle Deutschlands eine elektrische Beleuchtung und sorgte damit für einen Besuchersturm. Die umliegenden Gemeinden bekamen erst später das, was es in der Höhle damals schon zu sehen gab. Wer noch mehr wissen will, sollte unbedingt eine Führung in der Olgahöhle mitmachen.

Durch die schöne Lage in Honau bietet es sich an, die Höhle bei einer Wanderung mit einzubauen. Nicht vergessen sollte man, dass es unabhängig von der Außentemperatur auch in dieser Höhle immer ca 10 °C hat. Es empfiehlt sich also, eine Jacke oder einen Pulli dabei zu haben.

neigschmeckt. Schwäbischer Markt in Reutlingen

Dienstag, 11. Januar 2011, von:
24. Juli 2011

Wie auch in den vergangenen Jahren wird am letzten Juli-Sonntag in Reutlingen auf der Planie und im Stadtgarten wieder von 10.00 bis 19.00 Uhr der neigschmeckt-Markt stattfinden. Der größte Markt der Region bietet allen Besuchern einen Einblick in die Vielfalt und Qualität der Produkte aus dem gesamten Biosphärengebiet.

Erstmalig wird für alle ab 12 Jahre ein Eintritt in Höhe von 2,- Euro verlangt. Jede Eintrittskarte nimmt an einer Tombola teil.

» www.neigschmeckt.info

Tübinger Rosenfest – 2011 im Kloster Bebenhausen

Donnerstag, 6. Januar 2011, von:
10. Juli 2011

Alte und edle Rosen, Wildrosen, Rosenneuheiten, Begleitpflanzen, Kräuter, Gemüse, Duft- und Wasserpflanzen, botanische Raritäten sowie Ideen zur individuellen Gartengestaltung – das Tübinger Rosenfest findet dieses Jahr im Kloster Bebenhausen statt.

» Tübinger Rosenfest

Copyright © 2012 albtips.de