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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: April 2011

Durchs Ramstel zu Won, Wackerstein, Gielsberg, Pfullinger Berg und zurück

Montag, 25. April 2011, von:

Diese Tour startet am Wanderparkplatz Ramstel (ca. 630 m.ü.N.N.) bei den Gönninger Seen. Man folgt dem Wanderzeichen Blaues Dreieck und geht das gemächlich ansteigende Ramsteltal hinauf. Das Plätschern des Bächleins ist nicht nur beruhigend, sondern auch eher selten auf der Alb. Wo der breite Schotterweg rechts abbiegt, wird unser Weg zu einem schmalen Pfad weiter geradeaus und etwas steiler den Berg hinauf.


Zwischen Bäumen, die abenteuerlich auf Felsen wurzeln, erreicht man den Albtrauf, geht ein paar Schritte nach rechts und trifft auf den Hauptwanderweg HW1 (Rotes Dreieck), dem wir nach links folgen. Wir überqueren die L382 und folgen dem Weg bis kurz vor die Nebelhöhle (Einkehr, Grillplatz, Höhlenbesichtigung).

Wer nicht zur Nebelhöhle möchte, biegt nach links auf den “Unteren Grubenweg” (Holzschild) ab. Bald trifft man auf das weitläufige Naturschutzgebiet Won (800 m ü. NN). Es lohnt sich, zum höchsten Punkt der Wiese hinaufzugehen, denn von dort hat man einen herrlichen Rumdumblick vom Wackerstein bis hin zum Lichtenstein.

Kehrt man zum Hauptweg über die Wiese zurück, befindet man sich auf dem HW5 (Roter Balken), der hinauf zum Wackerstein (825 m ü. NN) führt, von dem man einen traumhaften Blick in Richtung Albvorland genießt. Schutzhütte und Grillstelle am Hauptweg.

Vom Wackerstein aus geht man bis zum Won den gleichen Weg zurück und folgt dann ab dem Won dem Wanderzeichen Blaues Dreieck bis zum Wanderparkplatz Ruoffseck. Man überquert erneut die L382 und steigt gemächlich über einen Wiesenweg (Blaue Gabel) zum Gielsberg hinauf. Kurz nachdem man nach links in den Wald abzweigt und es wieder bergab geht, kommt man zum Aussichtspunkt Gielsberg (810 m.ü.N.N.).

Es geht steil bergab zum Wanderparkplatz Pfullinger Berg. Dort führt der Weg nach links zu den Pfullinger Hochwiesen, wo man in Frühling und Sommer eine Vielzahl schöner Magerwiesen-Blüten findet.

Nach einer Runde über die Wiesen kehrt man zurück zu einer Baumgruppe am Waldrand. Eines der vielen Wanderschilder gibt den Rückweg zum Ausgangspunkt (Wanderparkplatz Ramstel) mit 1 km an. Es geht noch einmal steil durch den Wald hinab.

Länge: ca. 17 km (inkl. ausgedehnte Runden über die Wiesen)
Anstiege: Ramstel, Won, Gielsberg

Die gleiche Tour am 10. April 2010, die Vegetation doch ganz anders:


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Eningen: Durch Teufelsküche zum Gutenberg und zur Burgruine Achalm

Sonntag, 24. April 2011, von:

Diese ausgedehnte Rundtour um Eningen führt hinauf auf die Alb zur Eninger Weide, zum schmalen Bergsporn Gutenberg, hinab über die Weiden um Eningen, erneut hinauf auf die Achalm und schließlich durch Eningen zurück zum Ausgangspunkt beim traumhaft gelegenen Eninger Freibad.


Start und Ende ist am Eninger Freibad (530 m.ü.N.N.), das wunderbar eingebettet zwischen Streuobstwiesen und Albtraufhängen liegt. Ein Schluchtweg mit dem bemerkenswerten Namen Teufelsküche (Wegzeichen Blaues Dreieck) führt direkt hinauf auf die Albhochfläche.

Oben treffen wir zunächst auf eine kleine Anlage mit heimischen Sträuchern und Rosengewächsen (zu denen auch Äpfel, Birnen und Schlehen gehören). Danach überqueren wir die L380 und folgen eine Weile dem HW1 (Wegzeichen Rotes Dreieck).

Über die Eninger Weide (Grillplätze) geht es zum Hännersteigfels (767 m.ü.N.N.) mit schönem Blick auf die Achalm und weiter am Albtrauf entlang. Kurz nach der Hochspannungsleitung mit Blick auf den unteren Glemser Stausee kann man rechts eine Runde um das Wildschweingehege machen. Momentan gibt es unzählige kleine Frischlinge.

Bei der Waldwegekreuzung unterhalb des oberen Stausees geht man links und folgt der Beschilderung Eningen über Gutenberg (Blaue Gabel). Am Ende des schmalen Bergsporns bietet sich ein wunderschöner Blick auf Eningen und die Achalm.

Blick vom Gutenberg über Eningen zur Achalm
Blick vom Gutenberg (703 m.ü.N.N.) über Eningen zur Achalm

Ein paar Schritte weiter am Albtrauf entlang führt ein Pfad in vielen Serpentinen hinab in Richtung Eningen. Bei einem breiten Schotterweg geht man wenige Meter nach rechts bis man erneut links auf einen sehr schmalen Pfad durch den Wald abbiegt.

Sobald man aus dem Wald herauskommt, folgt man am besten bis zum Fuße der Achalm dem gut ausgeschilderten Wanderweg Rund um Eningen, der über die Felder oberhalb Eningens führt. Hat man den Hang des Zeugenbergs erreicht, geht man am besten den direkten, gut erkennbaren Wiesenpfad hinauf bis zum Waldrand und links weiter bis auf den Gipfel der Achalm (707 m.ü.N.N.).

Vom Aussichtsturm bietet sich ein wunderschöner Blick über den Albtrauf von Hohenneuffen und Teck über Mädlesfels, Lichtenstein und “Unterhose” bis hin zum Roßberg. Eine Grillstelle ist vorhanden. Vom Gipfel aus führt das Wegzeichen Blaues Dreieck sowie auch der Burgenweg über die südliche Wiesenhänge der Achalm durch Eningen (463 m.ü.N.N.) hindurch bis zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: ca. 17 km
Anstiege: Teufelsküche, Achalm, von Eningen hinauf zum Freibad

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Frühlingsgrün und bunte Blütenvielfalt am Ursulaberg und Immenberg

Samstag, 23. April 2011, von:

Diese Runde führt über drei große Wiesen in unterschiedlichen Höhenlagen rund um den Pfullinger Ursulaberg. Start ist am Parkplatz oberhalb des Waldcafés. Da die Tour auch über schmale, steile Pfade führt, sollte man (wie immer) über gutes Schuhwerk und gute Kondition verfügen.


Vom Parkplatz (ca. 560 m ü.N.N.) aus geht es ein paar Schritte hinauf, bis ein schmalerer Waldweg halbrechts abbiegt. Diesem folgt man ca. 250 m bis zu einer Abzweigung, die steil rechts hinab führt. Nach wenigen Schritten erreicht man die erste Wiese, wo die Wanderung direkt am oberen Waldrand nach links weiter geht.

Wer möchte, kann aber zuerst eine Runde durch das im Frühling und Sommer blütenreiche Naturschutzgebiet drehen. Kommt man dann von unten zurück, geht man am oberen Waldrand entsprechend nach rechts. Im Wald trifft man bald auf einen breiteren Weg, dem man nach links folgt. Eine Linksabzweigung lässt man aus und biegt erst bei der nächsten großen Kreuzung im Wald scharf nach links oben ab.

Der breite Schotterweg macht eine Rechts- und dann eine Linkskurve, an deren Ende ein schmaler, sehr steiler Pfad nach rechts oben abzweigt. In vielen Serpentinen geht es den steilen Albtraufhang hinauf (ca. 200 m Höhenunterschied). An der einen oder anderen Stelle kann ein Minimum an Schwindelfreiheit nicht schaden.

Oben angekommen wird man mit einem schönen Aussichtspunkt samt Bänkle belohnt. Nach einem weiteren kurzen, ebenen Stück biegen wir rechts ab und gelangen nach ca. 200 m zur Ernsthütte (663 m ü.N.N.), einer kleinen Schutzhütte mit ebenfalls schönem Blick über das Echaztal. Dem Wegzeichen Blaues Dreieck folgend kreuzt man zweimal die Asphaltstraße bis man zur Elisenhütte (676 m ü.N.N.) kommt.

Dahinter führen drei Wege hinauf. Wir nehmen den mittleren, der für ein kurzes Stück sehr schmal und steil wird (Schild: Ochsensteigle). Bald geht es nach rechts steil hinauf bis zum Ursulahochberg, einer weiteren großen Wiese – hier hat man nur noch den Himmel über sich.

Hält man auf die Baumgruppe mit Grillstelle in der Mitte der Wiese zu und geht den Wiesenpfad weiter bis zum Waldrand, gelangt man nach ein paar Schritten durch den Wald zum Wollenfels (760 m ü.N.N.). Auf gleichem Weg geht es zurück, nach der Baumgruppe geradeaus weiter, bis es in der Senke rechts in den Wald hinein geht.

Die erste Abzweigung nach rechts führt wieder schmal und steil hinab bis man zur Asphaltstraße kommt. Ein breiter, geschotterter Waldweg (Immenbergweg) führt nach rechts – zuerst durch den Wald, später über eine dritte, sehr weitläufige Hangwiese.

Immenberg
Am Imenberg

Nachdem man aus dem Wald auf die Wiese kommt, hat man die Wahl, entweder einfach weiter dem Schotterweg zu folgen oder auf einen schmalen Wiesenweg (Wegzeichen Blaues Dreieck) nach links abzubiegen. Beide Wege verlaufen parallel und treffen sich wieder an einer Art Wiesenplatz, dem Immenberg.

Weiter geht es auf dem oberen Schotterweg bis zur Elisenhütte, den gleichen Weg zurück bis zur Ernsthütte und immer weiter auf dem schmalen Waldweg direkt am Albtrauf entlang (stets dem Blauen Dreieck bzw. dem Burgenweg folgend).

Wir treffen auf eine breite Schotterpiste, gehen nach links unten und verlassen den Burgenweg, indem wir dem Schotterweg in einer Linkskurve einfach weiter folgen bis wir zum Parkplatz zurückkommen.

Länge: ca. 13 km

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Im Orchideenparadies

Freitag, 22. April 2011, von:

Heute beim Spaziergang rund um den Ursulaberg bei Pfullingen.

Spaziergang über die Schönbergwiese beim Roßberg

Sonntag, 17. April 2011, von:

Beim Wanderparkplatz unterhalb des Roßbergs bei Gönningen geht es los. Man folgt der Asphaltstraße in Richtung Roßberg, lässt diesen links liegen und geht stattdessen immer weiter geradeaus, bis der Wiesenweg nach rechts auf eine weitläufige Wiese (Schönberg, Grillstellen) abbiegt.


Ist man von der Umrundung des Naturschutzgebietes zurück beim Roßberg, biegt man rechts ab und umrundet diesen, bis man zum Parkplatz zurückkommt.

Länge: ca. 6 km
Keine großen Höhenunterschiede

Längere Variante:
» Von Gönningen hinauf zum Schönberg beim Roßberg

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Calverbühl, Sonnenfels, Rossfeld und die Obstbaumblüte im Ermstal

Sonntag, 10. April 2011, von:

Start ist am Wanderparkplatz (420 m.ü.N.N.) unterhalb des Calverbühls, einem Vulkanembryo des Schwäbischen Vulkans bei Dettingen an der Erms, weithin erkennbar durch den großen Solitärbaum.

Man folgt stets dem Wegzeichen Blaues Dreieck, bis zum Calverbühl (509 m.ü.N.N.), und weiter den Albtrauf hinauf – mal auf einem schmalen, gewundenen Pfad, mal auf einem breiteren Waldweg bis zu den Höllenlöchern. Nach einem eindrucksvollen Felsdurchbruch kommen wir zum Einstieg in die Höllenlöcher, einem schmalen Felsspalt, durch den hindurch man weiter hinauf gehen kann.

Wer lieber außen herum wandert, geht noch ein paar Schritte bis zur Schutzhütte (Grillstelle) und folgt dann nach rechts hinauf dem Wegzeichen Rote Gabel. Am oberen Rand der Höllenlöcher entlang gelangt man zum Sonnenfels (777 m.ü.N.N.), von dem sich ein wunderbarer Blick über das Ermstal bis hin zu den Burgruinen Hohenneuffen und Hohenurach bietet. Sogar die Burg Teck ist zu erkennen.

Vom Sonnenfels aus geht es weiter mit dem Wegzeichen Rote Gabel oder einfach dem Wiesenweg entlang quer über das weitläufige Rossfeld (Segelfluggelände) bis zum Olgafels (786 m.ü.N.N.), von dem aus man auf Metzingen, den markanten Weinberg und die Streuobstwiesen schaut.

Wenige Schritte weiter biegen zwei Wege nach rechts hinunter ab, der erste sehr steil (Holzschild “nach Dettingen”) und direkt danach ein breiterer Waldweg (nach Metzingen, Neuhausen ausgeschildert). Wir nehmen den zweiten, folgen von nun an bis zum Ausgangspunkt dem Blauen Dreieck und kreuzen dabei mehrfach die Glemser Steige.

Am Linsenbühl, wo sich mehrere Asphaltwege treffen, wählen wir den nach rechts zurück in Richtung Dettingen. Entlang des Kirschlehrpfads genießt man immer wieder schöne Aussichten auf die Hügel des Ermstals, die Streuobstwiesen und hoch oben die Felsen des Albtraufs, der hier den größten Höhenunterschied der gesamten Alb erreichen soll. Kommt der Calverbühl wieder in Sicht, ist der Ausgangspunkt nicht mehr weit.

Länge: ca. 10,5 km
Steiler Albauf- und -abstieg über ca. 350 Höhenmeter

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Alles nur April, April? Fahren doch alle mit dem Auto hin?

Dienstag, 5. April 2011, von:

Leitbild für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ohne Verkehrskonzept?

Wohin führt der Weg?Das im diesjährigen Aprilscherz erträumten Verkehrskonzept für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb scheint nicht auf dem Plan zu stehen, wie heute nachzulesen ist:

» GEA: Noch viele dicke Bretter zu bohren

Dass das Ländle ein Autoland ist, damit haben sich hier alle abgefunden. Abgesehen von einigen wenigen, sogar halbwegs erfolgreichen Versuchen – wie z.B. der Ermstalbahn – kommt kaum jemand überhaupt auf die Idee, an einer Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs zu arbeiten.

Also gilt vorerst weiter:
“Stell Dir vor, es gibt ein Biosphärengebiet und alle fahren mit dem Auto hin.”

Wildblumen auf der Pfullinger Hochwiese und Tulpenpracht in Gönningen

Sonntag, 3. April 2011, von:

FrühlingsenzianVom Parkplatz Ramstel, der links der L230 zwischen Gönningen und Genkingen auf Höhe der Gönninger Seen liegt, folgen wir dem Wegzeichen Blaue Raute steil hinauf zum Pfullinger Berg. Auf der Hochwiese kommen derzeit sowohl die Schlüsselblümchen, Küchenschellen und Buschwindröschen heraus als auch schon der leuchtend blaue Frühlingsenzian.

Nach einer ausgiebigen Runde über die von Bäumen gesäumte, weitläufige Wiese, folgen wir dem Wegzeichen Blaue Gabel in Richtung Barmkapf, einem Aussichtspunkt oberhalb von Gönningen mit Blick auf den Roßberg. Weiter folgen wir dem Pfad steil hinab in das Dorf an der Wiesaz.

Im Ort orientieren wir uns in Richtung Friedhof, der im Frühling als Zentrum der Gönninger Tulpenblüte gilt. Daneben verläuft ein weiterer spannender Wanderweg, der Tuffstein-Lehrpfad. Parallel zur Landstraße gelangt man über Wiesen und Wald bis zu den Gönninger Seen.

Wir folgen dem Pfad bis zum ersten See. Zwischen diesem und der links liegenden L230 führt ein Pfad und ein kleiner Fußgängertunnel zurück in Richtung Parkplatz.

Länge: ca. 9 km

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Umfassendes Verkehrskonzept für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb samt neuer Bahnstrecke Stuttgart-Münsingen vorgestellt

Freitag, 1. April 2011, von:

Gestern wurde im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb ein innovatives Verkehrskonzept für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb vorgestellt. Wichtig war den Planern dabei dem Grundgedanken zu folgen, wonach Mensch und Natur gegenseitig voneinander profitieren sollen.

Ein erklärtes Ziel ist es demnach, den Menschen immer wieder Möglichkeiten zu bieten, vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Hauptpunkt ist die in Kooperation mit der Bahn geplante Zugstrecke Stuttgart – Reutlingen – Münsingen bzw. Rottenburg – Tübingen – Reutlingen – Münsingen. Nur über eine direkte, zügige Verbindung ohne Umsteigen glaubt man, Menschen dazu bewegen zu können, schon ab der eigenen Haustür auf das Auto zu verzichten.

Thema Albaufstieg: Kommunalpolitik trifft Bundespolitik am Bahnhof HonauHierfür soll die alte, stillgelegte Trasse Reutlingen – Engstingen wiederbelebt werden – inklusive der ehemaligen Zahnradbahnstrecke zwischen Honau und Traifelberg mit Anschlus an die vorhandene Strecke Engstingen – Münsingen.

Schon auf der Zugfahrt ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb sollen sich die Fahrgäste über die Stadt-Land-Beziehungen in der Region informieren können und im wahrsten Sinne des Wortes “erfahren”, wie Mensch und Natur sich durch nachhaltige Entwicklung gegenseitig nützlich sein können.

Im und am Zug sollen die Besonderheiten des von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservates vorgestellt werden. Geplant sind Informationen über Kopfhörer, Fotos und Plakate sowie Spiele für die ganze Familie als Zeitvertreib bei der Zugfahrt. Über die Nutzung von Werbeflächen für die Bewerbung von Biosphärenprodukten und Unternehmen im Biosphärengebiet soll dies mitfinanziert werden. Aus den im Zug aufgestellten Automaten wird man Biosphären-Snacks wie z.B. Albschorle oder Schwäbische Most-Schokolade erhalten.

Um die neue Bahnverbindung weithin bekannt zu machen, gibt es nun an allen bekannten Verkaufsstellen schicke Wollmützen und -kappen aus echter Albwolle mit aufgenähtem Spruch “Stellt euch vor, es gibt ein Biosphärengebiet, und alle fahren mit dem Auto hin” oder für Kinder kleine Spielzeugloks geschnitzt aus Albwacholder.

Das normale Sortiment an Merchandising-Produkten bot bisher z.B. auch T-Shirts mit dem Aufdruck “Lieber BSA als BSE” oder hochwertige Wanderrucksäcke mit “Besser Traufwandern als draufgehen”.

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Wie kann ich mitmachen?

Da die Mitwirkung möglichst vieler Bürger ein zentrales Anliegen in allen Projekten des Biosphärengebiets ist, können weitere Vorschläge, die der Bekanntmachung der neuen Bahnstrecke dienen, heute an die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit dem Betreff Schwäbische Eisenbahn gesendet werden.

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Weitere Informationen zum Verkehrs- und Mobilitätskonzept:

Die direktere und kürzere Alternativroute von Stuttgart über Metzingen und das Seeburger Tal mit einem Tunnel im oberen, engen und felsigen Teil wurde aufgrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation als nicht durchsetzbar verworfen, obwohl man dabei mit Bad Urach ein wichtiges Zentrum des Biosphärengebiets außen vor lassen muss.

Eine Herausforderung wird allerdings auch der Albaufstieg bei Honau darstellen. Es muss eine neue, flachere Trasse als die der alten Zahnradbahn gebaut werden, damit sie von normalen Zügen befahren werden kann. Neue Albaufstiege werden aus dem Echaztal aber in jedem Fall benötigt, da die Holzelfinger Steige ja schon massiv bröckelt und nicht mehr lange zu halten ist.

Dies wird wiederum die ambitionierten Radler freuen, denn sie können die inzwischen liebgewonnene Honauer Quäl-Dich-Steige weiterhin wie gewohnt nutzen. Aber auch an die Freizeitradler wurde gedacht. Sie können wie an jeder Haltestelle auch am frisch renovierten Bahnhof in Honau zusteigen und ganz gemütlich hinauf auf die Alb gelangen.

Ohren-NavigationDoch zu einem weit gefassten Verkehrs- und Mobilitätskonzept gehört es, wirklich alle denkbaren Fortbewegungsformen zu fördern.

So bieten sich für Alburlauber z.B. Wanderritte oder Trekkingtouren mit Maultieren an.

Wer sich hingegen von Wipfel zu Wipfel schwingen möchte, ist in einem der vielen Kletterparks gut aufgehoben. Desweiteren kann man über Flüsse paddeln, unterirdisch in Höhlen herumkriechen oder durch die Lüfte fliegen.

Für den Winter sind Langstreckenwanderungen, Schneeschuhtouren oder Langlauf-Expeditionen über die verschneite Albhochfläche angesagt. Schon im Winter 2010/2011 hatte sich ein Trend abgezeichnet hat, dass mehr und mehr Leute auch im Schnee ihr Zelt aufschlagen wollen und sich so ein ganz besonderes Urlaubs- und Naturerlebnis verschaffen.

Streckenübersicht BiosphärengebietFür Biosphärenfans aus Richtung Ulm soll das Angebot des historischen Schienenbusses Ulmer Spatz weiter ausgebaut werden und von Süden her kommen der Lautertal-Freizeitbus und der Rad-Wanderbus Lautertal. Innerhalb des Truppenübungsplatzes Münsingen gibt es schon den Biosphärenbus, dessen Fahrplan ganz genau mit den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln abgestimmt werden wird.

Für Menschen, die außerhalb des Einzugsbereichs der neuen Bahnstrecke wohnen und auf das Auto angewiesen sind, soll außerdem eine Website zur Verfügung gestellt werden, auf der man Mitfahrgelegenheiten auf und von der Alb anbieten und abfragen kann. Desweiteren soll man sich dort auch zu gemeinsamen Wanderungen und Radtouren verabreden oder sich über interessante Strecken oder Orte austauschen können.

Saisoneröffnung mit Wanderritt des Vereins Mittlere Alb zu Pferde e.V.

Montag, 10. Januar 2011, von:
2. April 2011

Der Verein Mittlere Alb zu Pferde e.V. lädt am 2. April 2011 zur Saisoneröffnung der Wanderrittsaison mit einen Wanderritt (ca. 15 km) und einem Spaßtrail auf den Albhof Reutter ein.

Start zwischen 10.30 und 13.00 Uhr möglich
Startgebühr inkl. Erinnerung und kleinem Vesper: 10 Euro
Um Anmeldung wird gebeten bis Mi 30.03.2011

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