albtips.de – Wandern im Biosphärengebiet

Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: Oktober 2010

Einatmen, Ausatmen – zack bisch erholt …

Samstag, 30. Oktober 2010, von:

Zum Ausgangspunkt dieses Spaziergangs gelangt man so: Kurz nach der Ortsausfahrt Münsingen fährt man die B465 Richtung Ehingen. Gleich die erste Abzweigung geht es links (Richtung Auingen) und sofort wieder rechts. Man folgt dem Schild zur Erdeponie und schon nach ca. 50 m bietet sich links eine Gelegenheit zum Parken. Im Gebiet um den Alenberg bieten sich verschiedene Möglichkeiten, eine kleine Runde zu drehen – einfach mal ausprobieren.

Danach bietet sich eventuell ein Besuch im neuen Biosphärenzentrum am Eingang zum ehemaligen Truppenübungsplatzes an. Die Militärbaracken sind denkmalgeschützt und im Zentrum erfährt man alles Wissenswerte über das Biosphärengebiet: über Pflanzen und Tiere, über Wald und Feld, über Alblinsen oder Albschafe wie auch über alte Legenden – z.B. der Sibylle oder der Urschel. Wer mag, kann auch über Kopfhörer Gespräche von Älblern über die Städter und umgekehrt “belauschen”.

Daher stammt auch der Titel dieses Blogeintrags … – wem mag diese Aussage wohl in den Mund gelegt worden sein? Einem Städter oder einem Älbler?

Plätschernde Bächlein, Herbstlaub und Aussichtsfelsen bei Bad Urach

Sonntag, 24. Oktober 2010, von:

Im Mariental

Im Mariental

Diese Wanderung ist wieder inspiriert von zwei kurzen Touren ( Nr. 7 und 8 ) im neuen Wanderbüchlein Wandern in und um Bad Urach. An rauschenden Bächen zu wandern ist auf der Alb ja kaum möglich, in den tief eingeschnittenen Tälern rund um Bad Urach allerdings schon.

Vom Parkplatz beim Pfählhof aus – kurz nach Bad Urach an der Landstraße Richtung Grabenstetten gelegen – starten wir, überqueren die Straße, folgen dem Schotterweg nach rechts. Von nun an geht es stets geradeaus weiter ins Mariental, links von uns ein plätscherndes Bächlein.

Wir passieren die Linksabzweigung ins Kaltental und den Kohlteichweiher, lassen beide links liegen. Kurz nach dem Weiher gabelt sich der breite Waldweg nach links und rechts, wir folgen aber dem Holzschild geradeaus weiter Richtung Lauereckfels.

Vorsicht! Schon wenige Meter nach dem Holzschild geht es links ab auf einen schmalen Serpentinenpfad und nicht geradeaus weiter. Ein weiteres Schild fehlt hier. Der Pfad kreuzt einen breiten Waldweg und führt weiter hinauf zum Lauereckfels (651 m), der eine schöne Aussicht ins Tal bis nach Bad Urach bietet.

Noch ein Stückchen geht es aufwärts, der Weg wird flacher. Wir erreichen die Albhochfläche, gehen nach rechts am Waldrand entlang. Nach ca. 5 min zweigt ein Wiesenweg nach rechts ab, dem wir bis in das nächste Waldstück hinein folgen. Dort links, auf der rechten Seite zeigt sich der schroffe Albtrauf.

Es geht stets am rechts liegenden Waldrand entlang weiter, bis Grabenstetten in Sicht kommt. Ein kurzes Stück gehen wir in den Ort hinein bis zur Kreuzung, an der die Landstraße von Bad Urach von rechts heraufkommt. Dort folgen wir nicht weiter der Hauptstraße durch den Ort, sondern der rechts davon parallel verlaufenden Wohnstraße.

Bald schon haben wir die letzten Häuser passiert und biegen nach rechts auf einen breiten Feldweg ab, der zunächst leicht bergab über Wiesen führt, dann eine Weile durch den Wald bis zum Fels über der Falkensteiner Höhle, wo wir erneut eine schöne Aussicht genießen können.

Nun folgen wir weiter dem breiten Waldweg, überqueren eine Wiese und finden kurz nach dem Eintritt in das nächste Waldstück ein Hinweisschild zur Falkensteiner Höhle. Unser restlicher Weg zurück zum Ausgangspunkt folgt nun dem Wanderzeichen Rote Gabel.

Gerade jetzt im Herbst ist der steile, schmale, von Laub bedeckte Pfad oft sehr rutschig und matschig. Hier ist Vorsicht geboten und gutes Schuhwerk dringend zu empfehlen.

Die Waldlandschaft in diesem engen Tal ist wunderschön und der Weg lohnt sich allemal. Er wird gekrönt vom Blick auf das unter einer hohen Felswand liegende Portal der Falkensteiner Höhle.

Der restliche Weg führt entlang des Bachlaufs der Elsach zurück (kurz nach der Höhle den linken Weg wählen, rechts geht es zu einem anderen Wanderparkplatz). Stößt man auf die Landstraße muss man dieser ein kurzes Stück nach rechts folgen, bis ein breiter Waldweg nach links abbiegt. Diesem folgen wir bis zum Beginn des Marientals und unserer Wandertour.

Länge: ca. 10-11 km
Dauer: ca. 3-4 h

Herbstliches Farbspektakel im Nieselregen

Sonntag, 17. Oktober 2010, von:

Wege über die Alb


Der vorhergesagte Schnee blieb aus, dafür kam ab und zu ein Hauch Sonne durch die Wolkenschicht. An Tag 2 war es sogar bis auf eine Stunde am Vormittag trocken.

Im Nieselregen hatten wir das wunderschöne Lautertal zwischen Wittstaig und Indelhausen für uns alleine – an schönen Tagen komplett unmöglich. Trotz oder gerade wegen der tief hängenden, dunklen Regenwolken leuchtete das Herbstlaub und brachte so die typischen Kalkfelsen zur Geltung.

Übernachtet und sehr lecker zu Abend gegessen haben wir im Gasthof Kreuz in Hayingen.

Felsen über dem Seeburger Tal und der unbekannte Wasserfall bei Urach

Sonntag, 10. Oktober 2010, von:

Diese Wanderung ist inspiriert von zwei Wanderungen aus dem neuen Wanderführer Wandern in und um Bad Urach, und zwar die Wanderung mit dem Wegzeichen 54 (auf rotem Grund) und den Spaziergang 50 (auf gelbem Grund).

Start ist am Wanderparkplatz Schorrenfels von Bad Urach kommend kurz vor Sirchingen. Zunächst gehen wir zurück zur L249, überqueren diese und nehmen etwas nach rechts versetzt den asphaltierten Feldweg in Richtung Sirchinger Ortsrand (mit Wanderzeichen gelbes Dreieck markiert). Wir stoßen auf die Alte Straße und folgen dieser nach links hinauf. Bei der Kanzstraße treffen wir auf den offiziell markierten Wanderweg 54, dem wir nach links folgen.

Nun geht es immer geradeaus, vorbei an einer Baufirma. Etwas versteckt gibt es mehrere Hinweisschilder an und bei einem Masten. Wir folgen dort nicht der Straße nach rechts, sondern gehen den Feldweg weiter geradeaus auf den Waldrand zu. Dort führt ein teils sehr steiler Waldweg rechts hinab zum Sirchinger Wasserfall.

Dort erwartet uns ein mit Steinen umfasster Quellteich (Fischerbrunnen), eine Wasserinne und ein kleiner Wasserfall, der allerdings nicht mit seinem berühmten Pendant, dem Uracher Wasserfall, mithalten kann. Die Aussicht auf die gegenüberliegenden Felsen oberhalb des Seeburger Tals allerdings kann es.

Wir gehen ein Stück denselben Weg zurück, aber schon gleich nach der Rechtskurve geht ein schmaler, leicht zu übersehender Weg nach links am Traufhang entlang bergauf. Der schmale Weg führt eine Weile durch den Wald. Vorsicht – nicht stur geradeaus gehen. Wenn man das Gefühl hat, dass der Weg sich verliert, sollte man umdrehen, denn dann hat man die Abzweigung nach rechts verpasst, die in zwei Serpentinen zu einem breiteren Schotterweg führt, dem man nach links folgt.

Auf diesem Weg passieren wir die ehemalige Burg Blankenhorn, wo sich uns ein wunderbarer Ausblick über das obere Ermstal von der Ruine Hohenwittlingen bis nach Seeburg und Schloss Uhenfels bietet. Von einer Burg ist allerdings maximal noch ein Burggraben zu erkennen.

Weiter geht es auf dem breiten Waldweg, nach einer Rechtskurve kommen wir über eine Lichtung, nach der es nochmals rechts geht. Ein letztes Stück durch den Wald und wir gelangen auf einem Asphaltsträßchen auf die Albhochfläche. Die offizielle Wanderung 54 führt noch nach links hinauf auf den Blasenberg, man kann aber auch einfach geradeaus weitergehen.

Bei einer Wegkreuzung mit ein paar Bäumen gehen wir rechts (falls man den Weg über den Blasenberg genommen hat, kommt man ebenfalls an diese Kreuzung und überquert diese einfach geradeaus). Es geht steil hinauf in Richtung Ortsrand Sirchingen.

Hier empfiehlt es sich, nicht dem Wanderweg in den Ort hinein zu folgen, sondern kurz vor den ersten Häusern nach rechts zu abzubiegen und die erste Abzweigung nach links zu nehmen, da sich nochmals sehr schöne Ausblicke bieten. So kommt man geradewegs zurück zur oben erwähnten Baufirma und zur Kanzstraße. Der Rückweg ist ab hier mit dem Hinweg gleich.

Beim Wanderparkplatz kann man dann noch die kleine Runde zum Schorrenfels anhängen. Man überquert den Parkplatz geradeaus auf einen Forstweg bis in den Wald hinein. Nach der Linkskurve geht es bald nach links auf einen schmalen Traufweg (Wanderzeichen gelbes Dreieck bzw. Nr. 50). Bald ist der Schorrenfels erreicht, von dem aus man nochmals ins Seeburger Tal und bis nach Bad Urach blicken kann.

Man geht weiter am Albtrauf entlang. Im Wanderbüchlein ist eine etwas größere Runde beschrieben, doch wir kürzen ab, denn ein Schild bedeutet uns “Durchgang verboten, Betreten auf eigene Gefahr”. Und wir wollen doch keine Privatwaldbesitzer o.Ä. verärgern, obwohl dort ein offizielles Wanderschild hineinzeigt.

Zum Glück zeigt uns ein weiteres Wanderzeichen mit dem gelben Dreieck die Richtung nach links und mit ein paar Schritten haben wir den parallel verlaufenden Schotterweg erreicht, dem wir nach links folgen. Bei Erreichen der Asphaltstraße gehen wir wieder links und nochmals links bei der nächsten Abzweigung beim Sportplatz. Und schon ist der Ausgangspunkt beim Wanderparkplatz erreicht.

Länge: ca. 7 km gesamt
Höhenmeter: ca. 380 m

Wanderung 54 (laut Wanderbuch): 4,7 km + 196 m
Spaziergang 50 (laut Wanderbuch): 2,3 km + 86 m

Kleine Runde um den Beutenlay bei Münsingen

Sonntag, 3. Oktober 2010, von:

Fährt man auf der B465 von Münsingen Richtung Ehingen, so weist kurz nach der Ortsausfahrt Müsingen ein Schild nach rechts zum Wanderparkplatz Hopfenburg beim Naturreservat Beutenlay – dem Naherholungsgebiet Münsingens.

Ein 3 km langer Rundweg (Gelbe Raute und Holzschilder) führt durch die unterschiedlichsten Landschaftsformen der Schwäbischen Alb: Wacholderheide, Buchenwald, Wiesen und Weiden, Täler und Felder. Im Arboretum lernt man die dort heimischen Gehölze kennen.

Immer wieder laden Bänke zum Verweilen und Genießen ein oder Picknickplätze zum Rasten. An klaren Tagen kann man von der südlichen Wacholderheide aus Alpenblick genießen. Das Gebiet geht an seiner höchsten Stelle bis auf ca. 800 m ü.N.N.

23.10.2010 – Eröffnung des Biosphärenzentrums im Ex-TrÜP Münsingen

Samstag, 14. August 2010, von:
23. Oktober 2010

Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Münsingen, welcher das Herzstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb darstellt, wird am 23.10.2010 in den alten, denkmalgeschützten Gebäuden ein Biosphärenzentrum eröffnet. Insgesamt gibt es 15 solcher Zentren.

Eine interaktive Ausstellung soll allen Besuchern die heimische Flora und Fauna sowie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur (ein wichtiger Aspekt der UNESCO Biosphärenreservate) näher bringen.

Weitere Informationen unter:
www.biosphaerengebiet-alb.de

3. Münsinger Biosphärenmarkt

Samstag, 2. Januar 2010, von:
2. Oktober 2010bis3. Oktober 2010

Landwirte, Gastwirte, Handwerker und regionale Direktvermarkter zeigen an drei Tagen das qualitativ hohe Niveau der Schaffenskraft einer ganzen Region. Die ortsansässigen Händler präsentieren ihre Waren und laden mit schönen Aktionen zu einem Bummel durch die Innenstadt ein. Der Feiertag und der Sonntag sind verkaufsoffen.

» Münsinger Biosphärenmarkt

Herbst-Regionalmarkt, Tübingen

Samstag, 2. Januar 2010, von:
2. Oktober 2010

Außergewöhnliche Delikatessen und bewährte Leckereien aus der Region präsentieren die Ausstellerinnen und Aussteller des Tübinger Regionalmarktes. Neben kulinarischen Highlights werden auch Lammfelle, Schafwollprodukte und Seifen sowie Kunstgewerbliches angeboten. Für jeden Bedarf und Geschmacl ist ein regionales Produkt dabei.

» Tübinger Regionalmarkt

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