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Schwäbische Alb – Wandern, Radfahren, Wanderreiten und Genießen

Archiv: Februar 2010

Saisonstart: Schnee in und Alpenblick über dem Fehlatal

Samstag, 27. Februar 2010, von: albträufler

Eine ca. 12 km lange Runde (ca. 3,5 h) führt von Neufra (Hohenzollern) bis zu einem Aussichtspunkt über Hettingen, von dem aus man mit Glück Alpensicht hat, und zurück durch das Fehlatal.

Beim Wanderparktplatz am Friedhof von Neufra wird gestartet. Ein kurzes Stück geht es links des Bachs im Fehlatal entlang. Eine Abzweigung führt halbhalblinks nach oben, wo man auf ein Sträßchen und die Bahnlinie stößt. Kurz bevor der Weg nach links über die Bahn führt, geht man rechts in einen breiten Waldweg.

Immer dem Wegverlauf folgend stößt man auf der Albhochfläche auf eine Asphaltstraße, der man nach rechts folgt, zunächst noch an Freiflächen vorbei, dann in den Wald hinein, wo sie zum geschotterten Waldweg wird. Im Winter hat man nach einem kurzem Stück im Wald links gute Sicht auf die Schleifen der Lauchert im Tal und auf die Teufelssfelsen.

Dort, wo von links ein breiter Serpentinenweg heraufkommt, biegt man nach rechts auf einen breiten Waldweg ab (gelbe Raute). Nun geht es eine ganze Weile stets geradeaus bis zu einer beschilderten Kreuzung und noch 400m weiter bis zum Aussichtspunkt Enzenbarn. Von dort blickt man auf den Zusammenfluss von Lauchert und Fehla, auf Hettingen und bei guter Sicht auch auf die Alpen.

Zurück bei der Kreuzung geht man den Weg nach links hinab ins Fehlatal. Von dort folgt man stets dem Verlauf des Tales und kann nach Lust und Laune auch mal die Flussseite über eines der kleinen Brückchen wechseln. Im Naturschutzgebiet ist es selbstverständlich, dass man auf den Wegen bleibt.

Ca. 2,5 km vor Neufra gibt es die Möglichkeit, einen Abstecher hinauf zum Alten Schloss zu unternehmen (ausgeschildert).

Kurz danach kommt eine Kreuzung, die ganz offensichtlich falsch beschildert ist (s. Foto), dort nicht irritieren lassen, die Schilder für Neufra und Hettingen zeigen in die exakt umgekehrte Richtung.

Winterspaziergang auf dem Roßfeld

Samstag, 6. Februar 2010, von: albträufler

Alle jammern über den Winter und den Schnee – andererseits gibt es momentan kaum etwas Schöneres als durch den Tiefschnee zu stapfen. Nur das Knirschen durchbricht die Stille, die sich über die Landschaft legt.

Viele werden den Roßberg bei Reutlingen kennen, ist er doch mit seinem Aussichtsturm samt Gaststätte und Wanderheim ein beliebtes Ausflugsziel.

Nicht ganz so bekannt hingegen sind die weitläufigen Wiesen um den Roßberg herum. Vom Roßbergparkplatz aus kann man zum Beispiel in einer guten Stunde den Buoberg erkunden. Dieser Ausliegerberg (Zeugenberg) ist wie eine schmale Klippe, die nur noch über einen Steg mit der Albhochfläche verbunden ist.

Man geht dazu vom Parkplatz mit der Baumallee aus ein kurzes Stück die Straße nach Genkingen zurück bis von links die alte Steige heraufkommt. Kurz danach biegt nach links ein Wiesenweg ab, dem man stets geradeaus folgt bis man oberhalb der Gönninger Seen an den Albtrauf gelangt. Die Seen kann man allerdings nur im Winter erahnen. Zurück geht es auf gleichem Weg bis zur Straße, die man dann überquert und so in einem Bogen wieder zum Parkplatz kommt.

Alternativ dazu kann man nach Überquerung der alten Steige nach links abbiegen, am Grillplatz vorbei und dann stets den Albtrauf links liegen lassen. Viele spannende Informationen und die genaue Wegbeschreibung dieser Variante findet man auch in der Expedition Schwäbische Alb. Der Hauptwanderweg 1.

Wer den Spaziergang zur Halbtageswanderung ausbauen möchte, kann anschließend noch auf den Roßberg hinauf und die herrliche Aussicht vom Turm oder vom Aussichtspunkt am Quenstedt-Denkmal genießen und von dort noch weiter zur darunter liegenden Schönbergwiese weiterwandern.

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